Wirtschaft

Vodafone streicht über elfhundert Jobs in Italien

Vodafone greift in Italien zum Rotstift (Bild: Flickr)

Der britische Mobilfunker Vodafone streicht in Italien 1.130 Jobs. Ein Entwicklungsplan mit einer starken Reduzierung bei der Zahl der Mitarbeiter wurde den italienischen Gewerkschaften vorgelegt, berichteten italienische Medien. Die Stellenkürzungen betreffen alle Unternehmensbereiche, hiess es. Den Stellenabbau begründete Vodafone Italia mit der strukturellen Umwandlung des Markts und dem starken Preisrückgang wegen des ausserordentlichen Wettbewerbsdrucks, vor allem im Mobilfunkbereich, hiess es in einer Presseaussendung.

Nvidia vor Kauf von israelischem Datencenter-Spezialisten

Der Grafikkarten-Spezialisten Nvidia liegt im Rennen um den Datencenter-Spezialisten Mellanox offenbar vorn. Nvidia und das israelische Unternehmen stünden kurz vor einer Einigung auf einen Übernahme, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Zwar sei noch nichts endgültig entschieden, doch führe Nvidia das Rennen der Bieter, zu denen auch Intel gehöre, an.

Huawei: Preise für faltbare Smartphones in ein bis zwei Jahren unter 1000 Euro

Das faltbare Mate X von Huawei (Bild: Huawei)

In ein bis zwei Jahren soll der Preis auffalbarer Smartphones unter die Marke von 1000 Euro zu liegen kommen. Zumindest aus Sicht des chinesischen Herstellers Huawei. Das erste Modell Mate X, das im Sommer auf den Markt kommen soll, dürfte preislich allerdings bei rekordverdächtigen 2.300 Euro liegen.

LED-Chips: Überangebot bremst Produktion

LED-Beleuchtung: Produktion in China geht zurück (Foto: pixabay.com, Hans)

Die Produktion von LED-Chips in China geht seit der zweiten Jahreshälfte 2018 zurück, wie das taiwanesische Branchenportal "Digitimes" schreibt. Grund dafür sind dem Bericht zufolge übervolle Lager. Das Überangebot hat inzwischen einen Wert von rund sechs Mrd. Yuan (etwa 795 Mio. Euro) erreicht. Der Produktions-Output wird somit gesenkt.

Grossinvestor fordert Twitterverbot für Elon Musk

Soll aufhören zu twittern Tesla-Chef Elon Musk (Bild: Wikipedia/ Steve Jurvetson/ CCO)

Tesla-Chef Elon Musk droht wieder einmal Ungemach. So will ein US-amerikanischer Grossinvestor dem Tech-Milliardär das Twittern gerichtlich einschränken lassen. Eine im Bundesstaat Delaware eingereichte Klage fordert ein permanentes Verbot von Musks "unkontrolliertem Gebrauch von Twitter für fehlerhafte Statements über das Unternehmen".

Mobilezone verbucht Rekordergebnis

Mobilezone mit starker Bilanz (Bild: Archiv)

Nach 2017 kann der Schweizer Handyanbieter Mobilezone für das abgelaufene Jahr 2018 erneut ein Rekordergebnis in die Bücher eintragen. Konkret stiegen die Einnahmen um 2 Prozent auf 1,2 Milliarden Franken. Der Betriebsgewinn (Ebit) kletterte um 4,8 Prozent auf 52,5 Millionen Franken. Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 39,5 Millionen Franken übrig, was einem Plus von 12,2 Prozent gegenüber dem Jahr davor entspricht.

Continental ist offen für Allianzen bei Roboterautos

Continental-Verwaltungsgebäude in Korbach (Bild: Wikipedia/GLSystem/CCO)

Der deutsche Autozulieferer Continental will auch bei Roboterautos mitmischen und hat sich für Partnerschaften ins Spiel gebracht. "Wir sind prinzipiell offen, was die Zusammenarbeit mit Kunden von uns angeht", sagte Vorstandschef Elmar Degenhart bei der Präsentation der Jahresbilanz 2018. Conti führe diesbezüglich bereits Gespräche. Namen nannte der Manager nicht.

Amazon will eine Reihe neuer Buch- und Warenfilialen eröffnen

Logo: Amazon

Der US-amerikanische Online-Versandhandelsriese Amazon will sein Geschäft mit stationären Buch- und Warenfilialen weiter ausbauen. Im Laufe des Jahres würden neue Standorte für Amazon Books und Amazon 4-Star Stores bekanntgegeben, liess ein Sprecher des Konzerns mit Firmenzentrale in Seattle verlauten.

Dialog rechnet mit Umsatzminus wegen Apple-Deals

Dialog Semiconductor mit sinkenden Einnahmen (Bild: Dialog)

Der deutsch-britische Chipentwickler Dialog Semiconductor rechnet im laufenden Jahr mit sinkenden Umsätzen. Die Erlöse würden im einstelligen Prozentbereich zurückgehen, kündigte das Unternehmen an. Das hänge mit dem Teilverkauf an Apple zusammen. Mitte Oktober hatte Dialog bekanntgegeben, dass Apple um 600 Mio. Dollar Teile des Konzerns erwerben werde – darunter Mitarbeiter, Patente wie auch mehrere Standorte. Im laufenden Quartal soll der Umsatz demnach zwischen 270 und 310 Mio. Dollar liegen, was im schlimmsten Fall einem Minus von 19 Prozent zum Vorjahreszeitraum entspräche.