Google-Rivale Yandex verkauft Russland-Geschäft an Investoren-Konsortium

Die Sankt Petersburger Niederlassung von Yandex (© Glipollastv/ CC BY-SA 2.0)

Der Google-Rivale Yandex, ein russisch-niederländischer Konzern mit Sitz in Amsterdam und operativer Zentrale in Moskau, verkauft sein Russlandgeschäft an eine Investorengruppe. Gemäss einer Mitteilung des Grossunternehmens beträgt die Abfindung insgesamt 475 Mrd. Rubel (4,8 Mrd. Euro). Eine Hälfte der Summe soll in bar, die andere in Aktien von Yandex NV beglichen werden, heisst es.

Gründeraktionäre von Softwareone verlangen ausserordentliche Hauptversammlung

Bild: zVg

Die Gründeraktionäre der Softwareone rund um Daniel von Stockar, B. Curti Holding und René Gilli, die zusammen rund 29 Prozent an dem in Stans in Nidwalden domizilierten Unternehmen halten, verlangen eine ausserordentliche Generalversammlung. Die Gruppe fordert die vollständige Neubesetzung des Verwaltungsrats mit Ausnahme von Daniel von Stockar.

Amazon-Gründer Jeff Bezos will milliardenschweres Aktienpaket veräussern

Trennt sich von milliardenscherem Aktienpaket: Jeff Bezos (© Amazon)

Der Gründer des weltgrössten Online-Versandhandels- und Cloud-Riesen Amazon, Jeff Bezos, will sich von einem milliardenschweren Aktienpaket trennen. Konkret wolle Bezos bis zu 50 Millionen Anteilsscheine des Internet-Giganten auf den Markt werfen, wie das Unternehmen verlauten lässt. Das Paket hat beim aktuellen Preis von 172,13 Dollar je Aktie einen Wert von 8,6 Milliarden Dollar.

Subventionsregen in Milliardenhöhe für neue Chip-Farbriken in den USA

USA plant Milliardensubvention für Chip-Hersteller (Symbolbild: Pixabay/ Public Domain Photography)

Die US-amerikanische Regierung plant offenbar Subventionsausschüttungen in Milliardenhöhe, um grosse Chipproduzenten wie Intel oder Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) beim Bau neuer Chipfabriken in den Vereinigten Staate zu unterstützen. Die bevorstehenden Massnahmen zielten darauf ab, die Herstellung von Halbleitern zu forcieren, die Smartphones, künstliche Intelligenz und Waffensysteme antreiben, wie das "Wall Street Journal" (WSJ) mit Berufung auf Insiderkreise berichtet.

ASML über den Erwartungen

ASML-Zentrale im niederländischen Veldhoven (Bild: A.Ansems/CC BY-SA 3.0)

Beim weltweit grössten Anbieter von Lithographiesystemen für die Halbleiterindustrie ASML ist es im Schlussquartal des vergangenen Geschäftsjahres deutlich nach oben gegangen. Konkret erwirtschaftete der Konzern mit Hauptsitz im niederländischen Veldhoven einen Umsatz von gut 7,2 Milliarden Euro. Dies bei einer Bruttomarge von 51,4 Prozent. Damit übertraf Europas wertvollster Techkonzern die Erwartungen der Börsianer.

Netflix mit deutlich mehr Gewinn, Umsatz und Abonnenten

Symbolbild: Souvik Banerjae auf Unsplash.com

Der US-amerikanische Streaming-Riese Netflix mit Zentrale im kalifornischen Los Gatos erwirtschaftete im Schlussquartal des vergangenen Jahres einen Umsatz von 8,8 Milliarden US-Dollar (8,11 Milliarden Euro). Dies entspricht einem Plus von 12,5 Prozent gegenüber derselben Vorjahresperiode. Der Gewinn lag mit 938 Millionen Dollar deutlich über dem Wert von 55 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Aktie des Unternehmens stieg nachbörslich um mehr als acht Prozent auf 532,75 Dollar.

Milliardenabschreibungen des US-Telekom-Riesen Verizon

Bild: Verizon

Der US-amerikanische Telekom-Riese Verizon mit Zentrale in New York gerät in den Segmenten Business-Kunden und Festnetz offenbar immer stärker unter Druck. Laut einem Schreiben von Verizon an die US-Börsenaufsicht SEC musste der Konzern im vierten Quartal des Fiskaljahres 2023 wegen anhaltenden harten Wettbewerbs und schwieriger konjunktureller Bedingungen sowie wegen Umsatzrückgängen im Festnetz rund 5,8 Milliarden US-Dollar abschreiben.

Italiens Regierung gibt grünes Licht zum Verkauf des TIM-Festnetzes an KKR

Sitz der TIM in Mailand (Bild: TIM)

Die Regierung Italiens hat für den geplanten Verkauf des Festnetzes von TIM (vormals Telecom Italia) im Wert von bis zu 22 Milliarden Euro (23,92 Milliarden Dollar) an den US-Finanzinvestor KKR (Kohlberg Kravis Roberts) im Rahmen der so genannten Golden-Power-Regel grünes Licht gegeben.

Deutsche Digitalbranche trotzt der Rezession

Digitalgeschäft: Branche in Deutschland bleibt trotz Krisen optimistisch (Bild: pixabay.com, geralt)

Deutschlands Digitalwirtschaft wächst - und dies trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfelds. So erwartet der Digitalverband Bitkom für die IT- und ITK-Sektoren für 2024 ein Umsatzplus von 4,4 Prozent auf 224,3 Mrd. Euro. Der ITK-Sektor würde damit um den Faktor drei bis vier stärker wachsen als die Wirtschaft insgesamt. Im vergangenen Jahr hatten die ITK-Umsätze um zwei Prozent auf 215 Mrd. Euro zugelegt.

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