Wirtschaft

Rocket Internet wirft Hellofresh-Aktien-Anteil auf den Markt

Rockert reduziert Hellofresh-Beteiligung deutlich (Logobild: Rocket Internet)

Die Berliner Startup-Fabrik Rocket Internet hat ihre Beteiligung an dem Kochboxen-Versender Hellofresh reduziert. Mit 8. Januar 2019 hielt das Unternehmen nur noch 29,88 Prozent an Hellofresh, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Stimmrechtsmitteilung hervorgeht. Davor war der Anteil noch bei 48,71 Prozent gelegen.

Amazons Cloud-Sparte AWS beteiligt sich an Halbleiter-Startup Wiliot

AWS sichert sich Anteile an Wiliot (Logo: AWS)

AWS (Amazon Web Services), die Cloud-Plattform des in Seattle im US-Bundesstaat Washington domizilierten Online-Versandhandelsriesen Amazon, hat sich an einer Finanzierungsrunde für das Halbleiter-Startup Wiliot beteiligt. Das in Israel und im kalifornischen San Diego domizilierte Wiliot ist auf Mobilfunktechnologien spezialisiert, die die Position eines Produktes während der Produktionsphase verfolgen können.

Facebook will Journalismus mit 300 Millionen Dollar unterstützen

Facebook wil Journalismus fördern (Bild HDW)

Das weltgrösste soziale Netzwerk Facebook will dem Journalismus in den USA und international mit einer Finanzspritze von 300 Millionen Dollar (rund 295 Millionen Franken) unter die Arme greifen. Die Summe soll in den kommenden drei Jahren in Nachrichtenprogramme, Partnerschaften und Inhalte gebuttert werden – "mit einem grossen Schwerpunkt auf Lokalnachrichten", wie Facebook-Managerin Campbell Brown verlauten liess.

Schweizer IT-Markt legt um fast drei Prozent zu

Symbolbild: Archiv

Der Schweizer ICT-Markt konnte im abgelaufenen Jahr um fast drei Prozent zulegen. Für 2019 sind die Erwartungen in den Segmenten Software, Consulting und IT-Services positiv. Für die Bereiche Imaging/Finishing/Printing sowie Consumer Electronics geht man davon aus, dass die Wachstumsschwelle nicht erreicht wird, wie die aktuellen Daten des European Information Technology Observatory (Eito) belegen, die am Dienstag an der Swico-Jahresmedienkonferenz in Zürich präsentiert wurden.

Dialog trotz Apple-Schwäche stabil

Dialog Semiconductor mit solider Jahresbilanz (Bild: Dialog)

Der Apple-Zulieferer Dialog Semiconductor konnte im vergangenen Jahr trotz schwächelnder iPhone-Verkäufe seine Geschäfte ausbauen: Der Umsatz sei um 7 Prozent auf rund 1,44 Mrd. Dollar gestiegen, teilte das britische Unternehmen anhand vorläufiger Berechnungen in London mit. Dabei profitierte das Unternehmen auch von der Übernahme des Halbleiterunternehmens Silego.

T-Systems verkauft Mainframe-Sparte an IBM

Logo: T-Systems

Die Telekom-Grosskundentochter T-Systems verkauft dem "Handelsblatt" zufolge den Betrieb von Grossrechnern an den US-Konzern IBM. Die Zeitung berichtete unter Berufung auf eine interne Meldung, 400 Mitarbeiter in sechs Ländern würden im Mai zu IBM wechseln. Laut Branchendienst IT-Zoom solle der Kaufpreis 860 Millionen Euro betragen. T-Systems wolle sich nicht komplett aus dem Geschäft mit Grossrechnern zurückziehen, sondern künftig Dienstleistungen gemeinsam mit IBM anbieten.

Ericsson vermeldet Millionen-Abschreibung auf IT-Sparte

Ericsson kämpft mit defizitärer IT-Sparte (Logo: Ericsson)

Der anhaltende Misserfolg seiner defizitären IT-Sparte BSS kommt den Netzwerkausrüster Ericsson teuer zu stehen: Im vierten Quartal müsse eine Abschreibung von umgerechnet fast 600 Mio. Euro verbucht werden, teilte der schwedische Konzern mit. Die Ericsson-Aktie gab an der Stockholmer Börse um mehr als vier Prozent nach.

Vodafone kämpft in Spanien gegen Billig-Konkurrenz

Vodafone agiert in Spanien mit dem Rotstift (Bild: Flickr)

Der britische Mobilfunkanbieter Vodafone streicht wegen sinkender Umsatzzahlen und Gewinne bis zu 1.200 Stellen in Spanien. Der spanische Ableger des britischen Unternehmens erklärte, aus wirtschaftlichen, produktionstechnischen und organisatorischen Gründen sei ein Jobabbau in dieser Grössenordnung nötig. Wegfallen würde damit rund ein Viertel der zuletzt etwa 5.100 Arbeitsplätze bei Vodafone Spanien. Verhandlungen mit den Gewerkschaften über Sozialpläne sollen Ende Januar beginnen.

T-Mobile US für 2018 mit mehr Kunden wie prognostiziert

Bild: T-Mobile US

Die US-Mobilfunksparte der Deutschen Telekom hat im vergangenen Jahr die eigene Kundenprognose übertroffen: Die Zahl der Vertragskunden unter eigenen Marken kletterte nach vorläufigen Zahlen um 4,5 Millionen, wie T-Mobile US am Mittwoch mitteilte. Angepeilt hatte das Unternehmen zuletzt 3,8 Millionen bis 4,1 Millionen. Im vergangenen Jahr hat T-Mobile den Angaben zufolge den grössten Kundenzuwachs der vergangenen drei Jahre eingefahren.