Wirtschaft

Logitech hebt Dividende um zehn Prozent an

Logitech verwöhnt die Aktionäre (Bild: Logitech)

Die amerikanisch-schweizerische Computerzubehör-Spezialistin Logitech will ihren Aktionären für das im März beendete Geschäftsjahr 2018/19 rund 10 Prozent mehr an Dividende auszahlen. Der Verwaltungsrat schlägt den Aktionären vor, insgesamt 121,8 Millionen Franken zur Ausschüttung zu bringen, wie in dem übers Wochenende für die US-Börsenaufsicht SEC publizierten Geschäftsbericht zu ersehen ist.

Gemischte Marktsignale seitens des Chipherstellers NVidia

Symbolbild: NVidia-Grafik-Chip (Foto: Archiv)

Mit unterschiedlichen Signalen zur Marktentwicklung sorgt die US-Chipherstellerin NVidia derzeit für einige Verunsicherung in der Techwelt. Einerseits stellt der auf Grafikkarten spezialisierte Konzern für das laufende zweite Quartal des aktuellen Geschäftsjahres wieder einen höheren Erlös als in den ersten drei Monaten in Aussicht, was darauf hindeutet, dass die Computerhersteller jetzt wieder mehr Grafikchips bestellen und nicht mehr ihre Lagerbestände abbauen.

Brexit: Roboterumsatz sinkt um drei Prozent

Roboter: Absatz in Grossbritannien geht zurück (Symbolbild: Shutterstock)

Die Zahl der in Grossbritannien neu installierten Industrieroboter ist um drei Prozent auf 2.306 Einheiten gefallen. Im Vorjahr war der britische Roboterabsatz noch um 31 Prozent gestiegen. Die jüngsten Verkaufszahlen in der Europäischen Union sind dagegen weiterhin positiv - mit einem Plus von zwölf Prozent, wie die vorläufigen Ergebnisse des World Robotics Report 2019 der International Federation of Robotics zeigen. Obwohl noch nicht eingetreten, wirft der Brexit bereits seine wirtschaftlichen Schatten voraus.

Pinterest enttäuscht Anleger

Foto: Pixabay

Herbe Enttäuschung unter den Anlegern löste die Online-Foto-Plattform Pinterest mit ihren ersten Quartalszahlen nach dem Börsengang aus. Der Wert der Aktie tauchte im nachbörslichen Handel gestern Abend zeitweise um gleich mehr als 15 Prozent ab. Zwar konnte Pinterest umsatzmässig im ersten Quartal im Jahresvergleich um 54 Prozent auf 202 Millionen Dollar zulegen. Unterm Strich gab es jedoch einen Verlust von 41,4 Millionen Dollar. Zum Vergleich: In derselben Vorjahresperiode betrug das Minus 52,7 Millionen Dollar.

Cisco zuversichtlich für das laufende Quartal

Gibt sich optimistisch: Cisco (Foto: Karlheinz Pichler)

US-Netzwerk-Spezialist Cisco blickt nach einem guten Quartal positiv auf das laufende Jahresviertel. Der Umsatz werde im vierten Geschäftsquartal um 4,5 bis 6,5 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum steigen, teilte das Unternehmen mit. Damit ist Cisco etwas optimistischer als Analysten im Durchschnitt bisher waren. Der Gewinn je Aktie soll bei 80 bis 82 US-Cent liegen, was den aktuellen Erwartungen der Experten entspricht.

Ricoh übernimmt Lake Solutions

 V.l.n.r. Alfio Lazzari (Mitinhaber Lake Solutions), Daniel Tschudi (Managing Director Ricoh Schweiz) und Walter Borgia (CEO Lake Solutions) (Bild: zVg)

Die auf Bürokommunikations- und Produktionsdrucksysteme fokussierte Ricoh übernimmt die in Wallisellen domizilierte Lake Solutions zu 100 Prozent. Mit diesem Schritt sollen die bisherigen Aktivitäten von Ricoh im IT Service Umfeld noch stärker auf die Schweiz ausgedehnt werden, teilt das Unternehmen mit. Lake Solutions werde damit Teil des internationalen Ricoh IT Services Netzwerks, das global mit 4.3 Milliarden CHF rund 20 Prozent zum Konzernumsatzes beisteuere.

Sunrise verdient bei weniger Umsatz mehr

Foto: Karlheinz Pichler

Sunrise konnte im ersten Quartal des laufenden Fiskaljahres beim Gewinn die Erwartungen der Analysten erfüllen, nicht aber beim Umsatz, der im Vergleich zum selben Vorjahresquartal um 2,6 Prozent auf 447 Millionen Franken zurückging. Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) kletterte jedoch um 13,2 Prozent auf nunmehr 158 Millionen Franken.

Alibaba profitiert von boomendem Cloud-Geschäft

Logo: Alibaba

Ein starkes Cloud-Geschäft beflügelt den chinesischen Internetriesen Alibaba: Der Umsatz erhöhte sich im abgelaufenen Quartal um 51 Prozent auf 93,50 Milliarden Yuan (umgerechnet rund 12,1 Milliarden Euro), wie das Unternehmen mit Sitz in Hangzhou mitteilte. Das Cloud-Geschäft verbuchte sogar einen Zuwachs von 76 Prozent, aber auch das Kerngeschäft mit dem Internet-Handel brummt. Den Nettogewinn konnte der Konzern in seinem vierten Geschäftsquartal umgerechnet auf 3,3 Milliarden Euro mehr als verdreifachen.

Apple-Aktie um fast sechs Prozent gesunken

Apple: Sonderzölle und Sammelklarge drücken auf Aktienkurs (Bild: Wikimedia/Marlith/CCO)

Am vergangenen Freitag haben die USA die Sonderzölle auf Importe aus China von zehn auf 25 Prozent angehoben und damit auch eigene Technologieunternehmen in die Misere geritten. Denn US-Giganten wie Apple sind auf den transpazifischen Handel angewiesen. Zig Bestandteile der Computer und iPhones werden in Übersee produziert. Zwar sind einige davon aus dem Beschluss der Zollerhöhung ausgenommen, aber einige eben auch nicht, wie "The Verge" berichtet.