Softbank verkauft ARM für 40 Milliarden Dollar an Nvidia

Übernimmt ARM: Nvidia (Bild: Pixabay)

Worüber bereits seit Tagen spekuliert wird, schein nun fix: Der japanische Telekommunikations- und Medienriese Softbank trennt sich von der britischen Chip-Designerin ARM (vormals Advanced Risc Machines) und händigt sie in einem rund 40 Milliarden Dollar schweren Deal der kalifornischen Grafikkarten-Herstellerin Nvidia aus. Allerdings erfordert die Übernahme noch die Zustimmung von Wettbewerbshütern rund um die Welt, und da könnte es angesichts der Bedeutung von ARM doch beträchtliche Widerstände geben.

Amazon wegen Preistreiberei im Schussfeld von US-Konsumentenschutz-Organisation

Amazon wird Preistreiberei vorgeworfen (Bild: Christian Wiediger auf Unsplash.com)

Ein neuer Bericht der US-amerikanischen Konsumentenschutz-Organisation Public Citizen beschuldigt Amazon der Preistreiberei. Während der Corona-Pandemie sollen die Preise essentieller Produkte auf der Online-Plattform massiv erhöht worden sein. Überteuert seien laut des Berichts Alltagsprodukte, wie Toilettenpapier, Masken und Desinfektionsmittel.

Nvidia will sich Chip-Designerin ARM einverleiben

Nvidia will ARM kaufen (Logo: Nvidia)

Der japanische Telekommunikations- und Medienriese Softbank steht offenbar vor dem Verkauf der in seinem Besitz befindlichen britischen Chip-Designerin ARM Holdings (vormals Advanced Risc Machines) an den US-Konzern Nvidia. Laut einem Bericht des "Wall Street Journals" (WSJ) könnte das Vorhaben bereits anfangs kommender Woche besiegelt werden. Dabei werde ARM mit etwas mehr als 40 Milliarden Dollar bewertet. Bezahlt werden solle mit einem Mix aus Bargeld und Aktien. Das WSJ beruft sich im Bericht auf Insiderquellen.

Oracle profitiert vom Trend zum Home Office

Oracle-Zentrale in Redwood City in Kalifornien (Bild: Wikipedia/ Tim Dobbelaere/ CC)

Der durch die Corona-Krise ausgelöste Trend zum Home Office hat das Geschäft der SAP-Rivalin Oracle im jüngsten Geschäftsquartal beflügelt. In den drei Monaten bis Ende August kletterte der Nettogewinn im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 2,3 Milliarden US-Dollar (2,0 Mrd Euro), wie der Konzern an seinem Sitz im kalifornischen Redwood Shores bekannt gegeben hat. Vorstandschefin Safra Catz sprach von einem "fantastischen" Vierteljahr für Oracle.

Swisscom platziert via der digitalen Raiffeisen-Plattform Valyo eine 100-Millionen-Franken-Anleihe

Bild: Kapi

Telekomriese Swisscom hat über die digitale Kapitalmarktplattform Valyo der Raiffeisen-Gruppe eine Anleihe begeben. Die Emission im Volumen von 100 Millionen Franken sei die erste dieser Art, die ein SMI-Unternehmen durchgeführt habe, liess Valyo dazu verlauten.

Uber will in europäischen Grossstädten die Emissionen halbieren

Bild: Flickr/ Alper Cugun

Die US-amerikanische Online-Fahrdienst-Vermittlerin Uber will bis zum Jahr 2025 die Hälfte der in Berlin und sechs weiteren europäischen Grossstädten gefahrenen Kilometer mit emissionsfreien Fahrzeugen zurücklegen. Dies gab das Unternehmen vie Aussendung bekannt. Die weiteren Städte sind demzufolge Amsterdam, Brüssel, Lissabon, London, Madrid und Paris. Das 50-Prozent-Ziel gelte allerdings für alle sieben Städte als Gesamtheit. In der einen Stadt könnte der Wert also höher, in einer anderen dafür niedriger sein.

Apple startet Gegenangriff gegen Epic Games

Apple bläst zum Ggenangriff gegen Epic Games (Bildquelle: Wikipedia/ CCO)

Die US-amerikanische iPhone-Erfinderin Apple bläst im Streit um den App Store nun zum Gegenangriff und verlangt ihrerseits Schadenersatz von den Machern des Online-Spiels "Fortnite". Die Entwicklerfirma Epic Games habe ihren Vertrag mit Apple verletzt und den Konzern damit rechtswidrig um Einnahmen geprellt, streicht Apple in einer in Kalifornien eingereichten Gegenanklage.

Slack enttäuscht Anleger trotz dickem Plus

Logo: Slack

Der Bürokommunikationsdienst Slack hat trotz kräftigen Wachstums in der Coronavirus-Krise die Anleger enttäuscht. Nicht zuletzt dank des Trends zur Heimarbeit in der Pandemie legten die Erlöse im zweiten Quartal im Jahresvergleich um überraschend starke 49 Prozent auf 215,9 Millionen Dollar zu, wie Slack mitteilte. Auch der Nettoverlust fiel mit knapp 75 Millionen Dollar wesentlich geringer aus als erwartet. Zum Vergleich: Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte Slack noch ein Minus von 359,6 Millionen Dollar gemacht.

Giesecke + Devrient beteiligt sich zu 30 Prozent an Netcetera

Logo: Giesecke + Devrient

Mit Giesecke + Devrient (G+D) beteiligt sich Europas grösster Banknotendrucker, der auch im IT-Security-Business tätig ist, mit 30 Prozent an der Schweizer Software-Firma Netcetera, die als Spezialistin für sichere Digital-Transaktionen gilt. G+D wird damit grösster Aktionär und will sich mit dem Zukauf Know-How in Sachen Digitalwährungen sichern. Das 650 Köpfe starke Netcetera erhofft sich durch den Deal Zugang zu den weltweiten Aktivitäten, mit denen G+D rund 2,5 Mrd Euro Umsatz macht.

Grosses Interesse an Auslandstöchtern von Wirecard

Wirecard-Sitz in Aschheim (Bild: Wikipedia/ Leo Molatore/ CCO)

Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Wirecard Sales International Holding (WDSI) versucht der gerichtlich bestellte Insolvenzverwalter, der Rechtsanwalt Michael Jaffé, den Verkauf der von der WDSI gehaltenen, internationalen Beteiligungen der Wirecard-Gruppe weiter zu forcieren. Laut Jaffé seien zahlreiche Investoren an einem Erwerb der rumänischen Tochter interessiert und dürften in der kommenden Woche verbindliche Angebote abgeben.

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