Social Media

Ägypten: Social-Media-Accounts mit vielen Followern unter staatlicher Kontrolle

Symbolbild: Fotolia

Ägypten hat ein umstrittenes Gesetz zur Regulierung sozialer Netzwerke ratifiziert, demzufolge die staatliche Medienaufsicht künftig Social-Media-Konten mit mehr als 5'000 Followern überwacht. Die Behörde kann die Accounts blockieren, wenn sie entdeckt, dass dort von ihr als Falschmeldungen bewertete Informationen kursieren.

Facebook eliminiert erneut Hunderte falscher Profile

Das weltgrösste Soziale Netzwerk Facebook hat nach Darstellung seines Chefs Mark Zuckerberg den nächsten Versuch aufgedeckt, Propaganda mit Hilfe Hunderter gefälschter Profile zu verbreiten und dementsprechend diese Fake-Accounts gelöscht. Facebook folgt damit Microsoft, das gerade erst dieser Tage gegen mutmasslich russische Hackergruppen vorgegangen ist, um sich gegen eine Beeinflussung von aussen zu wehren.

Standortüberwachung: Google droht Massenklage in den USA

Dem US-amerikanischen Internet-Giganten Google droht wegen angeblich dauerhafter Standortermittlung von Millionen Nutzern von iPhones und Android-Smartphones juristisches Ungemach. In einer beim Bundesgericht in San Francisco eingereichten Klageschrift werden der Alphabet-Tochter Irreführung und Verletzung der Privatsphäre vorgeworfen.

Besucherzahlen auf Facebook im freien Fall

Facebooks Webverkehr hat sich in den vergangenen zwei Jahren halbiert. Jüngere User wechseln häufig zum Rivalen Youtube. Zu diesem Schluss kommt eine Erhebung des Marktforschungsunternehmens Similarweb. Analysiert wurde der Webverkehr der fünf Internetriesen Google, Facebook, Youtube, Yahoo und Amazon. Die monatlichen Seitenaufrufe von Facebook sind von 8,5 Mrd. auf 4,7 Mrd. gesunken.

Facebook bereits drittgrösster mobiler Browser in den USA

Apples Safari und Google Chrome dominieren bei mobilen Browsern. Doch dahinter hat e sich Facebook gemütlich gemacht. In manchen US-Bundesstaaten liegt der Facebook-Browser schon bei einer zweistelligen Prozentzahl von Nutzern, wie nun eine Studie der Marktforscher von Mixpanel zeigt. In Washington greifen etwa 13,74 Prozent der mobilen Nutzer über Facebook auf Webinhalte zu. Jedes Mal, wenn ein Link auf Facebook oder im Facebook Messenger geöffnet wird, nutzen User den internen Browser des sozialen Netzwerks – ausser, sie haben das explizit deaktiviert.

Snapchat mit guten Zahlen aber weniger Nutzern

Seit ihrem Bestehen verliert die Foto-App Snapchat erstmals an Nutzern. Konkret sank die Zahl der täglich aktiven Anwender in den drei Monaten bis Ende Juni sank im Vergleich zum Vorquartal um zwei Prozent auf 188 Millionen. Hingegen schoss der Umsatz im Jahresvergleich gleich um über 44 Prozent auf 262 Millionen Dollar in die Höhe und übertraf die Prognosen der Analysten damit klar. Zudem wurde der Quartalsverlust von 443 Millionen Dollar im Vorjahr auf 353 Millionen eingedämmt.

Linkedin mit über zwölf Millionen deutschsprachiger Mitglieder

Das US-amerikanische Karrierenetzwerk Linkedin hat in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) anfangs Juni die Hürde von zwölf Millionen Nutzern genommen. Das Unternehmen mit Zentrale im kalifornischen Mountain View wächst laut eigenen Angaben also international weiter und verzeichnet auch einen Anstieg der Interaktionen zwischen den Mitgliedern.

Social-Media: Manipulation massiv gestiegen

Eine aktuelle Forschungsarbeit von Wissenschaftlern der Oxford University hat gezeigt, dass die Verwendung von Bots und irreführenden Postings auf Social-Media-Plattformen im vergangenen Jahr auf globaler Ebene rasant zugenommen hat. Manipulations-Kampagnen der Regierung sowie von politischen Parteien sind insgesamt in 48 Ländern entdeckt worden. Vor allem Fake-News während Wahlperioden verstärken sich zunehmend.

Twitter: Gesperrte Accounts gelten nicht mehr als Follower

Die Follower-Schar vieler Twitter-Anwender könnte sich in den kommenden Tagen plötzlich verringern. Der Kurznachrichtendienst mit Zentrale in San Francisco zieht nämlich gesperrte Accounts künftig von den Abonnentenzahlen ab. Der Schritt soll das Vertrauen in die Plattform stärken, liess der Online-Kurznachrichtendienst dazu verlauten. Die meisten Nutzer dürften allerdings lediglich vier oder weniger Follower vermissen, hiess es. Bei einigen populären Profilen könnten es aber deutlich mehr werden.