KI-Tools auf Beeinflussung programmiert

Symbolbild: Pixabay/Geralt

KI-Tools zur Erstellung, Bearbeitung oder Erläuterung von Social-Media-Beiträgen können diese subtil verfälschen und durch die Verbreitung über Online-Netzwerke die öffentliche Meinung beeinflussen. Das geht aus einer Untersuchung des Oxford Internet Institute an der University of Oxford und des Hasso-Plattner-Instituts hervor.

Kinderschutz bei Social Media funktioniert oft nicht

 Apps: Kinderschutz funktioniert oft nicht wie angepriesen (Foto: Matthew Modoono, northwestern.edu)

Die Massnahmen der Social-Media-Plattformbetreiber zum Schutz von Kindern im Internet funktionieren nicht. Zu diesem Urteil gelangen Forscher der Northeastern University. So funktionieren nur 35 von 86 getesteten Kindersicherheitsfunktionen, die von Instagram, Tiktok, Snapchat und Youtube beworben werden.

Psyche von Senioren leidet durch Social Media

Internetnutzung tut nicht allen Senioren gut (Foto: Congerdesign, pixabay.com)

Laut Forschern der York University leidet auch die psychische Gesundheit von Senioren, wenn sie sich zu viel mit den sozialen Medien befassen. Ebenso nutzen Senioren mit angeschlagener psychischer Gesundheit verstärkt diese Medien. Das geht aus den Daten einer Umfrage zur Internetnutzung hervor, in der 13.500 Kanadier über 55 Jahren über ihre Aktivitäten im Bereich der Online-Kommunikation in den vorangegangenen drei Monaten sowie über ihre Wahrnehmung der eigenen psychischen Gesundheit und soziodemografische Faktoren berichteten.

Gen Z: Nachteile im Job wegen Social-Media-Aktivitäten

Soziale Medien: für die Gen Z wegen Jobs mit Vorsicht zu genießen (Foto: Heinemann, pixabay.com)

Neun von zehn US-Arbeitnehmern der Generation Z geben an, wegen Beiträgen in sozialen Medien negative Konsequenzen am Arbeitsplatz erfahren zu haben – darunter Verwarnungen, Verweise und Konflikte mit Vorgesetzten. Dies zeigt eine jüngst veröffentlichten Umfrage des Karriereportals Zety.com unter über 900 Angehörigen der Jahrgänge 1995 bis 2010.

Virtuelles Parldigi Open Hearing zu Altersschranken bei Social Media

Symbolbild: Pixabay/Albers Heinemann

Die Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit (Parldigi) veranstaltet ein virtuelles Open Hearing zum Thema "Altersschranken bei Social Media". Die öffentliche Veranstaltung findet am Mittwoch, den 27. Mai, von 13:30 bis 15:00 Uhr online über "BigBlueButton" statt. Der Anlass will die aktuelle Diskussion über eine mögliche Altersschranke für Social Media in der Schweiz aufgreifen und verschiedene Perspektiven aus Wissenschaft, Politik, Kindeswohl und Zivilgesellschaft darlegen.

USA: Gen Z wendet sich von sozialen Medien ab

Für Gen-Z in den USA ist Titok klarer Social-Media-Favorit (Symbolbild: pixabay.com, Erik Lucatero)

Obwohl die Generation Z (Jahrgänge 1997 bis 2012) die internetaffinste Bevölkerungsgruppe ist, zieht sie sich in den USA laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Harris Poll vermehrt aus sozialen Plattformen zurück und geht selektiver mit ihrer Online-Nutzung um. Einzige Ausnahme: Tiktok. Mehr als ein Drittel dieser Altersgruppe gab an, selten Beiträge zu posten oder sich in sozialen Medien zu engagieren. Stattdessen ziehen sie es vor zu "lurken", also sich Beiträge von anderen nur anzusehen, ohne mit Likes oder Kommentaren darauf zu reagieren.

Social Media Prozess: Zuckerberg verteidigt Meta

Meta-Logo (Bild: Dima Solomin auf Unsplash.com)

Meta-Chef Mark Zuckerberg hat in einem möglicherweise folgenschweren US-Prozess um das Suchtpotenzial sozialer Medien die Vorgehensweise seines Konzerns verteidigt. So gab er zu Protokoll, dass die Facebook-Mutter Meta keine Ziele für Nutzungszeiten seiner Apps mehr setze, wie das "Wall Street Journal" aus dem Gerichtssaal in Los Angeles berichtete.

EU will Überwachung von Whatsapp verschärfen

Muss schärfere EU-Regeln befolgen: Whatsapp (Bild: Meta)

Die Europäische Union (EU) will die Aufsicht über die zum Meta-Konzern gehörende Messaging-Plattform Whatsapp verschärfen. Whatsapp verfüge über genügend europäische User, um eine strengere Überwachung gemäss der regulatorischen Vorgaben zu rechtfertigen, heisst es in einer Aussendung der EU. Die Plattform werde nun als sehr grosse Online-Plattform (Very Large Online Platform, kurz VLOP) im Rahmen des Digital Services Act eingestuft.

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