Filmpiraten in Nordeuropa besonders aktiv

Piratenfahne: Viele Skandinavier streamen illegal (Foto: Pixelio/ Stephanie Hofschlager)

Illegales Streaming und das Herunterladen von Filmen und TV-Serien ist in Skandinavien weitverbreitet. Dies ist das Ergebnis einer Studie zur Piraterie in den fünf nordischen Ländern, die das schwedische Medienanalysen- und Beratungsunternehmen Mediavision durchgeführt und nun veröffentlicht hat. Demnach haben 14 Prozent aller dort lebenden Personen zwischen 15 und 74 Jahren im Mai 2021 illegal Filme und TV-Episoden gestreamt oder heruntergeladen.

Zu viele Streaming-Konten überfordern die Nutzer

Symbolbild: PICjumbo/ Victor Hanacek

Streaming-Dienste wie Netflix oder Amazon Prime sind in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil des Medienkonsums der Menschen geworden. Zusätzliche finanzielle Kosten und die Notwendigkeit, sich bei jedem Anbieter ein weiteres Passwort merken zu müssen, reduzieren jedoch bei vielen Nutzern die Bereitschaft, sich bei neuen Services anzumelden. Das zeigt eine Analyse der britischen Beratungsfirma Omdia, derzufolge der durchschnittliche User in den USA maximal sieben Streaming-Dienste nutzt.

Wie Apples Vereinnahmung von Netflix gescheitert ist

Netflix: Abo per App abschliessen, ist unmöglich (© Souvik Banerjee auf Unsplash.com)

Um weiter Provisionen von Netflix bei Abschluss oder Verlängerung eines Abos durch User über die App auf Apple-Geräten zu erhalten, hat der iPhone-Konzern 2018 grosse Anstrengungen unternommen - jedoch ohne Erfolg, wie aus Unterlagen hervorgeht, die im Gerichtsverfahren zwischen Apple und Epic Games bekannt geworden sind, schreibt "9to5Mac". Netflix hatte im Sommer 2018 damit begonnen, es unmöglich für Apple-Anwender zu machen, ein Abo direkt über die App abzuschliessen.

Top Drei Video-Streamingdienste beherrschen Dreiviertel des Schweizer Marktes

Bild: Justwatch

Im Schweizer SVOD-Markt (Subscription-Video-on-Demand) konnte Disney+ in seinem ersten Jahr in der Schweiz einen Marktanteil von 19 Prozent erreichen und ist damit zusammen mit Prime Video mit ebenfalls 19 Prozent der zweitgrösste Streaming-Dienst. Die Top Drei Streamingdienste beherrschen 75 Prozent des Marktes aus. Netflix bleibt weiterhin klarer Marktführer mit einem Vorsprung von 18 Prozent vor Prime Video und Disney+.

Nutzerzuwachs bei Netflix deutlich schwächer als erwartet

Logo:Netflix

Die Nummer Eins am Streaming-Markt, Netflix, steigerte im ersten Quartal 2021 die Anzahl der Abonnenten um vier Millionen auf knapp 208 Millionen zu. Damit verfehlte der Konzern aus dem kalifornischen Los Gatos die eigene Zielvorgabe von sechs Millionen neuen Kunden klar und damit auch die Erwartungen der Wall-Street-Analysten.

Netflix, Amazon Prime Video & Co werden in deutschen Wohnzimmern immer beliebter

Streaming wird in deutschland immer beliebter (Bild: iStock/Damircudic)

Boom im Corona-Jahr: Streaming-Dienste wie Netflix oder Amazon Prime Video werden in deutschen Wohnzimmern immer beliebter. Der Umsatz mit den Abos der Video-on-Demand-Plattformen in Deutschland habe im vergangenen Jahr um 32 Prozent auf 1,57 Milliarden Euro zugelegt, heisst es in einer am gestrigen Dienstag vorgelegten Studie im Auftrag der Filmförderungsanstalt (FAA).

Immer mehr Streaming-Abos halblegal geteilt

Netflix: Streaming-Gigant geht verstärkt gegen Verkauf vor (Logo: netflix.com)

58 Prozent der US-Amerikaner kaufen Anmeldedaten und Passwörter für "Subscription-Video-on-Demand" (SVOD) bei Drittanbietern. Zu dem Schluss kommt eine Umfrage von Red Points unter 1.000 Personen. SVOD ist eine Spezialform von Video-on-Demand, bei der der Benutzer über ein Monats- oder Jahres-Abo Videos per Streaming abrufen kann. Den Anbietern der Streaming-Dienste gehen dadurch Milliarden verloren. Denn ein Jahres- oder Monatsabo, das eigentlich für den Zahler gedacht ist, wird zusätzlich von anderen genutzt.

Gebühren-Erlass erhöht On-Demand-Filmkauf

Filme: Leihgebühren-Erlass erhöht Käufe (Bild: Pixabay/ Geralt)

Streaming-Dienste wie Amazon Prime Video profitieren davon, Kunden bei einem Film-Kauf vorherige Leihgebühren zu erlassen. Wenn sich Konsumenten einen Inhalt nur digital ausborgen, neigen sie bei einer solchen Vergünstigung deutlich eher zum Kauf. Dagegen ist ein erneutes Ausleihen oft sehr unwahrscheinlich, besagt eine Studie der University of Oregon.

Disney+ durchbricht Bezahlabos-Mauer von 100 Millionen

Disney+ knackt 100-Millionen-Abo-Marke (Bild: Karampelas auf Unsplash.com)

Der Streamingservice des US-Unterhaltungsriesen Walt Disney hat die Marke von 100 Millionen zahlenden Abonnenten überschritten. Vorstandschef Bob Chapek sprach von einem enormen Erfolg – Disney+ habe diesen Meilenstein in nur rund 16 Monaten erreicht. Der Onlinevideodienst war im November 2019 in den USA an den Start gegangen und ist inzwischen in 59 Ländern empfangbar.

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