Nachlassender Streaming-Boom dreht Netflix-Aktie in den Sinkflug

Der Streaming-Boom lässt bei Netflix nach (Symbolbild: Charles Deluvio auf Unsplash)

Zwar ist der Streamingdienst Netflix weiterhin Nutzniesser davon, dass viele Menschen in der Coronavirus-Krise zuhause bleiben und dem Streaming fröhnen. Jedoch hat der Kundenansturm zwischenzeitlich wieder deutlich nachgelassen. Nach dem Boom zu Jahresbeginn verzeichnete Netflix gemäss eigenen Angaben im zweiten Quartal unterm Strich noch 10,1 Millionen neue Bezahlabos. Im Vierteljahr davor waren es noch 15,8 Millionen gewesen.

Google steigt bei Project Evaluation Agreement in Deutschland aus

Wird nicht Teil der deutschen TV-Quotenmessung: Google-Tochter Youtube (Bild: Pixabay/ Irfan Ahmad)

Die Videoplattform Youtube wird doch kein Bestandteil der deutschen TV-Quotenmessung. Seit 2015 hatte es dazu Gespräche und ein Projekt zwischen der AGF Videoforschung und Youtube-Mutter Google gegeben. Beide Seiten teilten unabhängig voneinander mit, dass die Zusammenarbeit ende. Über die Gründe, warum die Zusammenarbeit endet, wurde nichts bekannt.

Nach Netflix & Co hebt nun auch Amazon Prime Streaming-Drosselung auf

Auch Amazon hebt Streaming-Drosselung seiner Videoplattform Prime Video auf (Logo: Amazon)

Auch Amazon verabschiedet sich von der vorübergehenden Drosselung seiner Videoplattform Prime Video und streamt wieder in voller Qualität. Der Streaming-Anbieter folgt damit seinen Konkurrenten Netflix und Disney+. Youtube, Netflix und Disney+ haben bereits bekanntgegeben, die Drosselung der Videoqualität aufzuheben. Bis jetzt gab sich Amazon noch zögerlich, wenn es um die Normalisierung der Bitrate ging. Der Internetriese bestätigte nun, dass wieder Normalbetrieb herrsche – dennoch beobachte man die Situation weiterhin, um bei Bedarf eine erneute Drosselung durchzusetzen.

Disney+ streamt wieder in voller Bildauflösung

Disney+ streamt wieder in voller Bildqualität (Foto: Kon Karampelas auf Unsplash.com)

Eigentlich war es der perfekte Zeitpunkt einen Streamingdienst zu starten. Ausgerechnet am Höhepunkt der Coronakrise, als gerade praktisch alle ins Homeoffice verbannt waren, ging im Frühjahr Disney+ in Europa an den Start. Allerdings mit einer entscheidenden Einschränkung: Die Bildqualität wurde bewusst gedrosselt. Das findet nun ein Ende. Ab sofort streamt Disney+ in voller Videoqualität.

Die von der SRG geplante Streaming-Plattform heisst "Play Suisse"

Bild: SRG

Die von der SRG geplante Streaming-Plattform, die bislang intern unter dem Projektnamen "Rio" lief, soll ab Herbst Inhalte aus allen Sprachregionen anbieten, teilt die SRG mit. "Mit 'Play Suisse' können wir nun eine Plattform weiterentwickeln, die eine erkennbare Verbindung zu unserem aktuellen digitalen Angebot hat und gleichzeitig einen Fokus auf die gesamte Schweiz legt. Zudem lässt der Name 'Play Suisse' Freiraum für Kooperationen mit externen Partnern," betont Bakel Walden, Direktor Entwicklung und Angebot und Leiter des Digital Boards der SRG, in der Aussendung.

Netflix legt inaktive Accounts ab sofort auf Eis

Netflix: Unternehmen schließt inaktive Konten (Foto: pixabay)

Der US-Streaming-Riese Netflix schliesst ab sofort unbenutzte Accounts automatisch. Laut dem Unternehmen sollen sich Kunden dadurch unnötige Kosten sparen. Auch wenn Netflix dadurch potenziell Einnahmen einbüsst, ist der Effekt in der Praxis nur gering, da die Kriterien für die Schliessung nur auf wenige Abonnements zutreffen.

Netflix kehrt bei Bitraten wieder zur Normalität zurück

Stellt Streaming wieder auf Normal: Netflix (Bild: Pixabay)

Netflix hat begonnen, die Streaming-Bitrate wieder zu normalisieren. Laut eines Berichts passiere dies schrittweise, denn die volle Streaming-Qualität ist noch nicht für alle Netflix-Nutzer verfügbar. Auch für Apple TV-Abonnenten in Europa sei es wieder möglich in 4K-Auflösung zu streamen. Während Netflix und Apple TV die gewohnte Qualität schrittweise wieder bereitstellen, wartet Amazon Prime mit der Rückkehr zum Standard weiterhin ab. Laut eines Amazon-Sprechers beobachte man zurzeit den Verbrauch und die Kapazitäten verschiedener Länder.

Musik-Streaming boomt bei Briten über 55

Spotify: Ältere entdecken Musik-Streaming (Foto: pixabay.com)

In Grossbritannien sind über 55-Jährige die am schnellsten wachsende Zielgruppe für Musik-Streaming. Services wie Spotify, Amazon Prime Music und Deezer haben im vergangenen Jahr mehr als 1,1 Mio. ältere User dazugewonnen. Das bedeutet, dass diese mittlerweile ein Drittel aller britischen Konsumenten von Musik-Streams sind, wie eine Umfrage der Entertainment Retailers Association (ERA) zeigt.

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