Twitter zieht Streaming-App Periscope den Stecker

Stellt Streaming-Up Periscope ein: Twitter (Logo: Twitter)

Der US-amerikanische Mikro-Bloggingdienst Twitter zieht bei seiner Streaming-App Periscope den Stecker. Die App für die Live-Übertragung von Videoaufnahmen werde ab März nicht mehr zur Verfügung stehen, lässt der Konzern mit Zentrale in San Francisco via Internetbeitrag wissen. Als Grund gibt Twitter an, dass die Nutzerzahlen von Periscope in den vergangenen Jahren gesunken und zugleich die Wartungskosten für die App gestiegen seien.

Walt Disney erwartet massiven Anstieg im Streamingbereich

Logo: Walt Disney/ Wikipedia/ CC BY SA 3.0)

Der US-amerikanische Unterhaltungskonzern Walt Disney rechnet bis 2024 mit einem massiven Anstieg der Abonnentenzahlen bei seiner Streamingdivision. Konkret soll die Anzahl zahlender Kunden von derzeit rund 137 Millionen auf bis zu 350 Millionen kettern, deponierte der Riese im Rahmen einer Investorenkonferenz. Die bisherigen Ziele für 2024 aus dem April 2019 hat das Unternehmen den Angaben zufolge im Dezember bereits nahezu erreicht.

Amazon will gegen Piraterie durchgreifen - Wieder einmal

Amazon will wieder einmal gegen Piraterie vorgehen (Bild: Pixelio/ Stephanie Hofschlager)

Seit Jahrzehnten wiederholt sich das immergleiche Spiel: Die Filmindustrie erfindet irgendeinen nun aber wirklich komplett unknackbaren Kopierschutz, nur um spätestens ein paar Monate danach von der Realität eingeholt zu werden. Obwohl mittlerweile so ziemlich jedes Gerät mit proprietärem "Digital Rights Management" vollgestopft ist, hat sich nämlich an einem simplen Umstand wenig geändert: Jeder Film, der digital veröffentlicht wird, findet sich in Windeseile in hervorragender Qualität bei irgendwelchen Tauschbörsen.

US-Filmindustrie will verstärkt gegen illegales Streaming vorgehen

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Dank VPNs (Virtual Private Network) oder DNS-Maskierung (Domain Name System) ist es möglich, Streaming-Services aus anderen Ländern zu konsumieren. Das kann verschiedene Gründe haben. Leute wollen für Inhalte nicht zahlen oder aber bestimmte Inhalte sind in manchen Ländern einfach nicht vorhanden. Solche Dienste sind der Motion Picture Association (MPA) schon länger ein Dorn im Auge, weshalb man jetzt verstärkt dagegen vorgehen will.

Sony möchte sich Anime-Streamer Crunchyroll einverleiben

Sony schielt auf Crunchyroll (Logo: Sony)

Der japanische Technologie-Riese Sony möchte sein Streaming-Angebot aufstocken. Im Visier befindet sich zurzeit die US-Streaming-Plattform Crunchyroll, die hauptsächlich japanische Animationsfilme und -serien anbietet. Der Deal für die Übernahme durch Sony befindet sich laut "Nikkei Asia" in der finalen Phase und könnte den Playstation-Hersteller über 957 Millionen US-Dollar kosten.

Instagram-Streams bald bis zu vier Stunden lang

Instagram: bald Vier-Stunden-Streams möglich (Foto: Pixabay/ Webster 2703)

Facebook-Tochter Instagram will Nutzern bald Streams in der Länge von bis zu vier Stunden erlauben. Bislang war auf der Social-Media-Plattform Streaming auf eine Stunde beschränkt. Diese Massnahme wird für alle Instagram-User weltweit gelten, solange sie nicht schon einmal gegen die Richtlinien der Plattform verstossen haben.

Russland-Start hievt Spotify klar über die 300-Millionen-Nutzer-Marke

Spotify überspringt 300-Millionen-Nutzer-Marke (Logo: Spotify)

Der schwedische Musikstreaming-Anbieter Spotify konnte im dritten Quartal des laufenden Jahres die Zahl der aktiven monatlichen Nutzer auf 320 Millionen kurbeln und damit die Marke von 300 Millionen klar überspringen. Ausschlaggebend für den starken Zuwachs ist der Start in Russland.

Zattoo nun auch in Österreich aktiv

Logo: Zattoo

Das Streaming-Angebot von Zattoo ist ab sofort auch in Österreich verfügbar. Der schweizerische TV-Streaming-Anbieter hat es in Partnerschaft mit der Krone.at lanciert. Die zum Medienhaus "Krone" gehörende Website "Krone.at" ist laut eigenen Angaben die grösste Online-Zeitung der Alpenrepublik. Damit sei Zattoo jetzt als erster reiner Anbieter von Fernsehen über das Internet im gesamten deutschsprachigen Raum präsent, heisst es in einer Aussendung dazu.

Netflix weit unter den Erwartungen

Netflix enttäuscht (Bild: Pixabay)

Beim Online-Videodienst Netflix ist der Kundenandrang nach dem coronabedingten Abo-Boom im ersten Halbjahr im jetzt zu Ende gegangenen dritten Quartal stark zurückgegangen. In den drei Monaten bis Ende September kamen unter dem Strich nur noch 2,2 Millionen Bezahlabos dazu, wie der Streaming-Marktführer einräumen musste. Damit verfehlte das Unternehmen seine eigene Prognose und blieb weit unter den Erwartungen der Analysten.

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