Streaming

Disney+ startet Mitte November

Startet Streamingdienst: Disney (Symbolbild: Sogol Salehi/Unsplash)

Der US-Unterhaltungsriese Disney hat den Start seines Streamingdienstes Disney+ in den USA für den 12. November angekündigt. Der monatliche Abo-Preis soll bei sieben Dollar liegen. Der Konzern mit der Maus tritt damit insbesondere gegen Netflix an. Für Netflix hatte der Aufbau des Dienstes schon im Vorfeld Folgen. Der Videostreaming-Pionier hatte eine Reihe von Serien im Programm, die im Superhelden-Universum der Disney-Tochter Marvel spielen und teils hohe Beliebtheit geniessen. Die Produktion neuer Staffeln wurde mittlerweile sukzessive eingestellt.

Netflix für deutschsprachige Nutzer teurer

Netflix hebt die Preise an (Bild: Pixabay)

Der beliebte Streaming-Dienst Netflix erhöht nun auch für seine deutschen, österreichischen, Schweizer und Liechtensteiner Kunden die Preise. Zumindest gilt das laut dem Management für zwei der drei Abonnement-Versionen. Nur der Preis des billigsten Angebots - hier können Anwender Netflix nur auf einem Gerät und dann auch nur ohne HD streamen - soll weiterhin unverändert 7,99 Euro im Monat kosten, wie das Unternehmen mitgeteilt hat.

Musikmarkt legt global dank Streaming massiv zu

Symbolbild: Fotolia

Der globale Musikmarkt konnte im vergangenen Jahr das stärkste Wachstum seit Jahrzehnten verbuchen. Grund dafür sind die Abonnements für Streaming-Dienste. Konkret legte die Musikindustrie 2018 umsatzmässig weltweit um 9,7 Prozent auf 19,1 Milliarden Dollar zu. Dies teilte der Branchenverband IFPI mit. Seit Beginn der IFPI-Datenerhebung 1997 ist es das grösste Plus. Ausserdem stellt 2018 das vierte Wachstumsjahr in Folge dar.

Apple lanciert Videostreamingdienst

Kündigt Videostreamingdienst offiziell an: Apple (Bildquelle: Wikipedia/CCO)

Was seit langem erwartet wurde, ist nun offiziell: Die US-amerikanische iPhone-Erfinderin Apple hat einen eigenen Videostreamingdienst lanciert. Im Angebot mit dem Namen "Apple TV Plus" sollen im Auftrag des Konzerns produzierte Serien und Filme exklusiv verfügbar sein. Damit setzt sich der im kalifornischen Cupertino domizilierte IT-Riese mit Anbietern wie Netflix und Amazon Prime Video in Konkurrenz.

Streaming: Nutzer suchen nach Altbekanntem

Netflix: Bekannte Inhalte sind sehr beliebt (Foto: pixabay.com)

Zuschauer von Streaming-Services wie Netflix und Co sehen am liebsten Inhalte, die sie bereits aus dem TV kennen. Das zeigt eine Umfrage von Nielsen Media für das dritte Quartal 2018. Nutzer wurden gefragt, wie sie Inhalte finden und auswählen. Ergebnis: Zwei Drittel orientieren sich an Serien, die sie bereits gesehen haben, bevor sie auch Ähnliches bei Streaming-Anbietern finden.

Video-Streaming: Apple matched sich mit Netflix

Stellt am 25. März seinen Video-Streamingdienst vor: Apple (Bildquelle: Wikipedia/CCO)

Am 25. März stellt Apple seinen Video-Streamingdienst vor, an dem er seit Jahren werkt. Zur Präsentation sind Hollywood-Stars wie Jennifer Aniston und Reese Witherspoon eingeladen. Apple will in dem Video-Dienst zum einen – ähnlich wie Netflix oder Amazon – exklusiv verfügbare Inhalte wie Serien zeigen. Damit tritt Apple auch gegen die beiden Konkurrenten an. Zugleich soll man dort laut Medienberichten aber auch Bezahlangebote anderer Anbieter abonnieren können.

Unfairer Wettbewerb: Spotify beschwert sich bei EU-Kommission über Apple

Spotify beschwert sich über Apple (Bild: Pixabay)

Die Nummer eins unter den Musikstreaming-Anbietern, Spotify, wirft Apple unfairen Wettbewerb vor und hat Beschwerde bei der EU-Kommission eingelegt. Apple habe in seinem App Store Regeln eingeführt, die die Auswahl für Konsumenten einschränkten, so der Vorwurf des schwedischen Unternehmens mit Zentrale in Stockholm.

Account-Sharing kostet Netflix eine Stange Geld

Symbolbild: Pixabay

137 Millionen Menschen nutzen aktuell Netflix. 15 Prozent von ihnen sollen ihre Login-Daten mit anderen Usern teilen, heisst es laut einer aktuellen Umfrage der Plattform "Cord Cutting". Demnach könne die Plattform im Durchschnitt potentiell 192 Millionen US-Dollar pro Monat bzw. 2,3 Milliarden im Jahr an Einnahmen verlieren. Laut der Umfrage würden rund 60 Prozent der Netflix-User ein eigenes Abo erwerben, wenn sie keinen Zugriff auf ein fremdes Konto hätte.

Tencent und KKR liebäugeln mit Universal Music

Tencent hat ein Auge auf Universal Music geworfen (Logo: Tencent)

Der chinesische Musikstreamingdienst Tencent Music Entertainment mit Zentrale in Shenzhen und der US-amerikanische Finanzinvestor KKR zeigen offenbar Interesse an einer Übernahme des Platten-Labels Universal Music (UMG). Beide loten laut der Nachrichtenagentur Reuters, die sich auf Insiderkreise beruft, konkurrierende Angebote für eine Hälfte der Anteile der Vivendi-Tochter aus. Das Geschäft soll ein potenzielles Volumen von 20 Milliarden Euro aufweisen.