Streaming

Startschuss für Disneys Streamingdienst in den USA

Bild: Walt Disney

Der US-amerikanische Unterhaltungsriese Disney hat am Dienstag den Startschuss zu seinem Streamingdienst Disney+ abgefeuert. Damit tut es Disney der iPhone-Erfinderin Apple gleich, die vor zwei Wochen mit einem eigenen Streamingdienst losgelegt hat. Der Konzern will im Wettstreit mit den Platzhirschen Netflix und Prime Video von Amazon unter anderem mit Produktionen von Marvel und Pixar, Star Wars sowie alten Disney-Zeichentrickfilmen punkten.

Adobe ermöglicht Livestreams für Kunst-Apps

Digitaler Künstler: Adobe ermöglicht Livestream (Foto: unsplash.com, Dose Media)

Das US-Softwareunternehmen Adobe führt eine Livestreaming-Funktion für seine "Creative Cloud"-Apps ein, mit der die Anwender anderen Nutzern beim digitalen Malen und ähnlichen künstlerischen Prozessen zusehen können. Mit dieser Neuerung will Adobe der Streaming-Plattform Twitch Konkurrenz machen, aber auch Usern besser vermitteln, wie sie die Produktpalette des Unternehmens verwenden können.

Spotify legt bei Umsatz und Gewinn überraschend stark zu

Spotify-Sitz in Stockholm (Bild: Wikipedia/ Erik Stattin/ CC)

Der schwedische Streamingdienst Spotify verzeichnete im dritten Quartal einen Umsatz- und Gewinnsprung und übertraf damit die Erwartungen der Börsianer zum Teil deutlich. Konkret legte der Umsatz der Schweden im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 28 Prozent auf 1,73 Milliarden Euro zu. Der Gewinn schnellte binnen Jahresfrist auf 241 von zuvor 43 Millionen Euro hoch. Pro Aktie ergab sich damit ein Gewinn von 36 Cent. Die Marktexperten hatten dagegen einen Verlust von 29 Cent je Anteilsschein und einen Umsatz von 1,72 Milliarden Euro erwartet.

Piraterie-Service "Moonwalk" still gelegt

Piraterie: Online-Service stillgelegt (Foto: Pixelio/ Stephanie Hofschlager)

Die niederländische Stiftung für Urheberrechtsschutz "Brein" hat dem Online-Service "Moonwalk", der Back-End-Dienste für etwa 80 Prozent der bekannten illegalen russischen Streaming-Seiten geleistet haben soll, den Stecker gezogen. Die Server von Moonwalk befanden sich hauptsächlich ausserhalb Russlands und vermehrt in den Niederlanden.

Netflix mit Zuwächsen auf allen Ebenen

Netflix mit gutem Quartal (Bild: Pixabay)

Der kalifornische Streamingdienst Netflix kann auf ein gutes drittes Quartal zurückblicken. Der Gewinn kletterte im Jahresvergleich von 403 Millionen auf 665 Millionen Dollar (rund 662,5 Mio. Schweizer Franken) und damit deutlich stärker als von Analysten erwartet. Der Umsatz legte um kräftige 31 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar zu. Dank Hitserien wie "Stranger Things" konnte Netflix auch viele Neukunden gewinnen. Unterm Strich stieg die Anzahl der Bezahlabos in den drei Monaten bis Ende September weltweit um 6,8 Millionen, wie der Onlinevideodienst wissen lässt.

Streaming als Lieblingshobby Schweizer Kinder im Internet

Symbolbild: Fotolia/ Sydy Productions

Die Hälfte der unter 14-jährigen Schweizer Kinder nutzt das Internet, und jedes vierte Kind surft täglich. Dies geht aus einer Online-Befragung von Net-Metrix hervor, bei der rund 4000 Personen darüber Auskunft gaben, wie die Kinder in ihrem Haushalt das Internet nutzen. Insgesamt wurden Daten zu rund 1500 Kindern gesammelt, die im Rahmen der Studie Net-Metrix-Base Trend publiziert wurden.

Apples Superabo-Pläne schüren Nervosität bei Musikkonzernen

Streaming: Apple macht Musikkonzerne nervös (Symbolbild: Picjumbo/ Viktor Hanacek)

Der US-amerikanische IT-Gigant Apple denkt offenbar über ein Kombiabo für seine Musik- und Videostreamingangebote nach. Der iPhone-Konzern habe bereits die grossen Musikkonzerne dazu angesprochen, heisst es dazu in einem Bericht der "Financial Times" (FT). Einige von ihnen seien "nervös", weil sie befürchteten, ihre Songs günstiger anbieten zu müssen, so die FT unter Berufung auf Insiderkreise.

Streaming: Dienst-Flut dürfte Piraterie ankurbeln

Legales VPN: Ein Rezept gegen hohe Abo-Kosten (Foto: Madskip, unsplash.com)

Steigt die Zahl der Streaming-Dienste weiter, so könnte sich die Zahl der Piraten in Grossbritannien womöglich mehr als verdoppeln. Darauf deutet eine Nutzerbefragung des britische Breitband-Vergleichsanbieters Broadband Genie hin. Denn Anwender stören sich daran, verschiedene Apps nutzen zu müssen. Auch die Unklarheit darüber, was denn wo läuft, sei ein Grund. Ausschlaggebender Faktor aber, warum die Piraterie wieder zunehmen dürfte, ist das liebe Geld: Viele wollen einfach nicht allzu tief in die Tasche greifen, um alles zu sehen, was sie interessiert - aber ein VPN wäre meist drin.

Logitech übernimmt US-Streaming-Spezialistin Streamlabs

Logitech verstärkt sich im Streaming-Bereich (Logo: Logitech)

Die schweizerisch-amerikanische Computerzubehör-Anbieterin Logitech hat in den USA das auf Streaming-Lösungen ausgerichtete Unternehmen Streamlabs übernommen. Mit dem Zukauf wolle man vor allem das Gaming-Geschäft stärken, teilt Logitech dazu mit. Logitech legt für Streamlabs je nach Geschäftsentwicklung rund 120 Millionen US-Dollar auf den Tisch. Etwa 89 Millionen davor werden in bar beglichen, weitere 29 Millionen in Logitech-Aktien, sofern Streamlabs gewisse Ziele erreicht.

Musikpiraterie auf dem absteigenden Ast

Illegale Musik-Downloads nehmen sukzessive ab (Bild: Fotolia)

Musikpiraterie ist am absteigenden Ast: Dies geht aus dem Jahresbericht des Weltverbands der Musikindustrie (IFPI) hervor. Demnach gaben 27 Prozent der 34.000 im April bis Mai Befragten im Alter zwischen 16-64 Jahren an, im Monat zuvor zumindest einmal auf illegale Weise Musik bezogen zu haben. 2018 waren es noch 38 Prozent. 23 Prozent setzten heuer auf Stream-Ripping. Dabei werden Streaming-Inhalte, die nicht für das lokale Speichern vorgesehen sind, heruntergeladen. Klassisches Beispiel: Die Musik von Youtube runterziehen. 2018 verwendeten noch 32 Prozent diese illegale Methode.