Finanz-IT

Crealogix implementiert Mobile Banking Platform bei der VZ Depotbank

Die zur VZ-Gruppe zählende VZ Depotbank hat die Digital-Banking-Softwareanbieterin Crealogixmit der Implementierung ihrer Mobile Application Platform beauftragt. In der Schweiz soll die Lösung zum Jahresende live gehen, für die VZ Depotbank Deutschland ist der Roll-out für das Jahr 2019 geplant.

Bitcoin: In zehn Jahren alltäglich - oder eben wertlos

Kryptowährungen wie Bitcoin könnten innerhalb des nächsten Jahrzehnts zum Mainstream-Zahlungsmittel werden, so Forscher des Imperial College London (ICL) und der Investment-Plattform eToro. Diese Prognose kommt angesichts jüngster Wertverluste etwas überraschend - und widerspricht der Ansicht einiger renommierter Ökonomen, die einen Tod durch Regulierung erwarten. "Bitcoin könnte in zehn Jahren leicht nur 100 Dollar wert sein", meint etwa der ehemalige Weltbank-Chefökonom Kenneth Rogoff.

Twint bekommt einen neuen CEO

Das mobile Schweizer Zahlungssystem Twint erhält mit Markus Kilb einen neuen CEO (Chief Executive Officer). Kilb, bisher Leiter der Unicredit Family Financing Bank in Deutschland, soll Thierry Kneissler ablösen, der den Führungswechsel noch begleiten soll und danach als freier Berater tätig werde. Kneissler hat Twint seit 2014 vom Startup Unternehmen zum am weitesten verbreiteten Bezahl-App der Schweiz geführt. Die Wachablöse soll im vierten Quartal des laufenden Jahres vonstatten gehen.

SIX Digital Exchange: Six plant Plattform für digitale Vermögenswerte

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Die Schweizer Börsenbetreiberin SIX will eine Online-Plattform für die Emission, den Handel, die Abwicklung und die Verwahrung von digitalen Vermögenswerten unter dem Namen "SIX Digital Exchange" auf den Markt bringen. Sie soll gemäss Mitteilung auf der dezentralen "Distributed-Ledger-Technologie" aufsetzen, die auch Kryptowährungen wie Bitcoin zugrunde liegt. Die ersten Dienstleistungen sollen Mitte 2019 lanciert werden.

Crypto-Blase: Schon über 800 "tote" Währungen

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Zwar legt die schiere Masse an Initial Coin Offerings (ICOs) nahe, dass Kryptowährungen weiterhin boomen. Doch gibt es mittlerweile auch über 800 solcher Währungen, die mit einem Handelswert von teils weit unter einem Cent tatsächlich oder de facto tot sind, berichtet "CNBC". Auch die ursprüngliche, Bitcoin selbst, hat mittlerweile etwa 70 Prozent Kurswert gegenüber dem Höchststand im Dezember 2017 verloren. Für manche Branchenkenner ist letzteres aber eher ein Zwischentief.

Vermögensverwaltung: UBS testet Einsatz von digitalen Assistenten

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Die schweizerische Grossbank UBS setzt versuchsweise digitalen Assistenten in der Vermögensverwaltung ein. Bei Gesprächen mit Kunden können die Bankberater etwa Börsenkurse oder das Kreditkarten-Angebot der Bank abfragen, der digitale Helfer liest die Antwort vor und präsentiert sie auf einem Bildschirm. Die Kreditkarte könne dann auch gleich bestellt werden, so die UBS. Ein zweiter sogenannter Avatar, ein digitales Abbild eines bekannten Ökonomen der Bank, soll demnach Fragen zur Entwicklung der Weltwirtschaft beantworten.

Netcetera wird "Technical Associate" beim Kreditkarten-Standardisierungsgremium EMVCo

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Die Schweizer Digital Payment Spezialistin Netcetera erweitert ihre Mitgliedschaft bei EMVCo, dem technischen Standardisierungsgremium des als führend geltenden Kreditkarten-Schemes, und ist nun neu "Technical Associate". Die Experten des Unternehmens können damit direkt bei der Standardisierung von sicheren Zahlungslösungen im E-Commerce Umfeld, insbesondere bei der in Ausarbeitung befindliche EMV Secure Remote Commerce (SRC) Spezifikation mitreden. Dieser neue Standard soll das Bezahlen mittels Kredit- und Debitkarte im Internet deutlich einfacher und sicherer machen.

Adcubum mit XCelent Award ausgezeichnet

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Die auf den Finanzdienstleistungssektor spezialisierte IT Research- und Beratungsfirma Celent hat Adcubum im Rahmen des Berichts über "Emea Policy Administrations Systems for P&C 2018" den Award in der Kategorie Servicequalität verliehen. Adcubum mit Hauptsitz in St. Gallen ist damit auch erstmals mit ihrer Standardsoftware Adcubum Syrius in das Anbieterverzeichnis von Celent für Sach- und Haftpflichtversicherungssysteme (inkl. Unfallversicherungen) in der Region "Europe, Middle East and Africa" (Emea) aufgenommen worden.

Deutschland: Peer-to-Peer-Bezahlsysteme immer beliebter

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Jeder fünfte Deutsche würde Peer-to-Peer-Bezahllösungen nutzen oder setzt sie bereits ein. Dabei werden Kleinbeträge ohne Zeitverzögerung von einem Smartphone aufs andere transferiert. Der Trendpfeil zeigt laut einer Befragung von 1.006 Bundesbürgern nach oben. Wie der Berliner Digitalverband Bitkom mitteilt, lag der Anteil vor einem Jahr noch bei 15 Prozent.