Finanz-IT

Mobile Bezahllösungen: Weko leitet Untersuchung gegen Schweizer Finanzbetriebe wegen Absprache ein

Bezahlen mit Twint: Gibt es Absprachen? (Bild: Twint)

Die schweizerische Wettbewerbskommission (Weko) hat eine Untersuchung gegen eine Reihe hiesiger Finanzbetriebe in die Wege geleitet. Dabei soll geprüft werden, ob die betroffenen Unternehmen Absprachen getroffen haben, um mobile Bezahllösungen internationaler Anbieter wie Apple Pay und Samsung Pay zu boykottieren. Bei den ins Visier geratenen Unternehmen handelt es sich um die Aduno Holding, die Credit Suisse, die Postfinance, Swisscard AECS sowie gegen die UBS. Bei all diesen seien auch bereits Razzien durchgeführt worden, heisst es.

In Ostschweizer Städten kann man Parkgebühren neu mit Twint begleichen

Logo: Twint

In den Ostschweizer Städten St. Gallen, Frauenfeld und Rapperswil-Jona können Autofahrer die Parkgebühren neben den bisherigen Zahlmethoden ab sofort auch mit der Schweizer Bezahl-App Twint begleichen. Und zwar indem sie die Twint-App öffnen, den QR-Code auf der Parkuhr scannen, einmalig ihr Autokennzeichen eingeben und in der App die gewünschte Parkdauer wählen. Die Gebühr wird via Twint bezahlt und direkt vom hinterlegten Konto oder der hinterlegten Kreditkarte abgezogen.

Grossbritannien: Nach Brexit soll Digitalsteuer kommen

Auch die Briten wollen die Internet-Konzerne besteuern (Bild:Pixabay/3Dman_EU)

Sobald Grossbritannien aus der EU ausgetreten ist (Brexit), soll im Königreich auf der Insel eine Digitalsteuer für Internetkonzerne eingeführt werden. Wobei die Steuer auf den Umsatz, der auf britischem Boden erzielt werde, erhoben werden soll, wie Finanzminister Philip Hammond in London erklärte. Seine Regierung rechne ab 2020 mit Einnahmen von rund 400 Millionen Pfund (rund 511 Mio. Schweizer Franken) pro Jahr.

Digitalisierung stürzt viele etablierte Finanzdienstleister in die Bedeutungslosigkeit

Symbolbild: Fotolia/Eisenhans

Bis 2030 werden 80 Prozent der etablierten Finanz-Dienstleister verschwinden, übernommen werden oder ihre Wettbewerbsfähigkeit verloren haben. Diese Unternehmen werden mit weltweiten Digital-Plattformen, Fintech-Unternehmen und anderen nicht-etablierten Playern um einen grösseren Marktanteil konkurrieren. Dabei werden sie mit Hilfe von Technologie die Wirtschaft und Geschäftsmodelle verändern. Dies sagt das Marktforschungs- und Beratungshaus Gartner voraus.

BSI entwickelt Software für Self-Service-Zahlungsverkehrsautomat der Schweizerischen Post

Einzahlen am Postomat (Bild: zVg)

Das Schweizer Software-Unternehmen BSI Business Systems Integration mit Zentrale in Baden hat die Ausschreibung für einen Self-Service-Zahlungsverkehrsautomat im Auftrag der Schweizerischen Post gewonnen. Der smarte Automat ist nun in der Pilot-Filiale in Interlaken in Betrieb gegangen. Er soll Kunden künftig nebst Einzahlungen auch mit praktischen digitalen Services dienen.

Temenos legt zweistellig zu

Logo: Temenos

Dem Westschweizer Bankensoftwareanbieter Temenos ist es auch im dritten Quartal 2018 gelungen, den Umsatz und den Betriebsgewinn zweistellig zu steigern. Das Management hat den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr in der Folge leicht angehoben. Konkret lag der Umsatz mit 213,0 Millionen Dollar um 14 Prozent höher als vor Jahresfrist. Bei der wichtigsten Ertragsquelle, den Softwarelizenzen mit einem Umsatz von 94,6 Millionen Dollar, betrug der Zuwachs gar 19 Prozent.

Mit Seba Crypto scharrt erste Schweizer Krypto-Bank in den Startlöchern

Symbolbild: Pixabay

Mit der in Zug domizilierten Seba Crypto macht sich die erste Schweizer Krypto-Bank startklar. Zwar fehlt dem Unternehmen noch eine Banklizenz von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht, doch wird eine solche angestrebt. Dafür hat die Krypt-Bank bereits 100 Millionen Franken eingesammelt. Seba, die eine Brücke zwischen den traditionellen und Krypto-Finanzmärkten schlagen will, wird von namhaften Investoren unterstützt.

Crealogix klettert im Ranking der globalen Top-100-Fintechs weiter nach oben

Auf dem Weg nach oben: Crealogix (Logo: Crealogix)

Das auf Finanztechnologien für Banken ausgerichtete Schweizer Software-Haus Crealogix kletterte im aktuellen IDC-Ranking der weltweit Top 100 Fintech-Unternehmen vom 84. Platz im letzten Jahr auf neu den 78. Rang. In der Steigerung spiegle sich unter anderem das Umsatzwachstum wider, das im Geschäftsjahr 2017/2018 bei 16.4 Prozent gelegen habe, so die Firma mit Zentrale in Zürich. Für den internationalen Erfolg spreche, dass die Gruppe 57 Prozent des Umsatzes in internationalen Märkten erzielt habe.