In der Schweiz nutzt bereits jeder Zehnte eine Smartphone-Bank

Symbolbild: Fotolia/Zerbor

In der Schweiz nutzt bereits jede zehnte Person eine Smartphone-Bank. Solche Banken, synonym auch oft als Neobanken, Fintech-Banken, Mobile-Banken oder auch Challenger-Banken bezeichnet, werden zwar bislang erst als Zweit- und Drittbanken genutzt, könnten künftig jedoch den etablierten Banken den Rang als Hausbank ablaufen, wie eine neue Studie der Hochschule Luzern (HSLU) darlegt.

Temenos zieht Auftrag in den Vereinigten Arabischen Emiraten an Land

Logobild: Temenos

Die helvetische Bankensoftware-Spezialistin Temenos mit Zentrale in Genf hat sich einen neuen Auftrag von der Invest Bank aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) gesichert. Gemäss Mitteilung sei die Bank eines der ersten Finanzinstitute in der VAE-Region, die das digitale und auch das Kernbankengeschäft auf einer SaaS-Plattform betreibe.

Im Finanzbereich wächst die Nachfrage nach Krypto-Dienstleistungen

Kryptowährungen: Nachfrage nach Dienstleistungen wächst (Bild: Pixabay/Designwebjae)

Anleger sind zwar sehr prinzipiell daran interessiert, mit traditionellen Organisationen in Bezug auf Kryptowährungen in Kontakt zu treten, allerdings haben die Institutionen die Gelegenheit offenbar noch nicht vollständig erkannt. Dies geht aus einer Studie von Crealogix hervor, die das auf Digital-Banking-Lösungen fokussierte Schweizer Startup unter dem Titel "Crypto and Established Financial Institutions" veröffentlicht hat.

Temenos zieht neuen Kunden in Brasilien an Land

Bild:Temenos

Die auf Bankensoftware spezialisierte international tätige Temenos Group mit Zentrale in Genf konnte mit REAG Investimentos in Brasilien einen Neukunden für ihre Multifonds-Plattform an Land ziehen. Der zweitgrösste unabhängige Fondsadministrator auf dem brasilianischen Markt werde seine bestehende Infrastruktur für Investment Operations durch die Temenos-Lösung ersetzen, gab Temenos via Aussendung bekannt.

Fintechs setzen verstärkt auf Open-Banking

Smartphone: Mobiles Bezahlen für Kunden immer wichtiger (Foto: moz123, pixabay.com)

Fintechs setzen verstärkt auf Connected Commerce, Open-Banking, Embedded Finance und Echtzeitzahlungen, wie eine Umfrage von S&P Global Market Intelligence im Auftrag des Finanzdienstleisters Discover Global Network zeigt. In einer in diesem Zusammenhang durchgeführten Umfrage sagen 78 Prozent der Fintechs, dass die Open-Banking-Technologie für ihr Geschäft "relevant" ist. Open Banking bietet Drittanbietern die Möglichkeit, dank offener Programmierschnittstellen den Bankkunden Anwendungen und Dienste direkt anzubieten.

Temenos buchstabiert Jahreprognose zurück

Senkt Ausblick: Temenos (Bild: Temenos)

Die auf Bankensoftware ausgerichtete Temenos mit Hauptsitz in Genf muss für das dritte Quartal des laufenden Jahres gegenüber derselben Vorjahresperiode einen Umsatzrückgang um acht Prozent auf 212,8 Millionen Dollar zur Kenntnis nehmen. Wobei die Cloud-Software-Abos laut Temenos-Angaben um 36 Prozent auf 42,5 Millionen Dollar zulegen konnten, während das restliche Lizenzgeschäft unter anderem eben wegen der laufenden Umstellung auf ein Abo-Modell um 73 Prozent eingebrochen sei. Die Umsätze mit Service- und Unterhaltsleistungen seien relativ stabil geblieben.

Swissquote kündigt eigene Kryptobörse an

Swissquote-Sitz in Gland (Bild: zVg)

Die auf Online-Geschäfte für Finanzdienstleistungen und Trading fokussierte Swissquote mit Zentrale in Gland hat mit SQX eine eigene zentralisierte Kryptowährungs-Handelsplattform angekündigt. In der Einführungsphase sei gemäss den Angaben Bancor Network (BNT), ein Ethereum-Token, auf dem das Bancor-Protokoll aufbaut, an der SQX handelbar.

Digitaler Euro soll europäischem Finanzsystem Stabilität verleihen

Soll Finanzsystem stärken: Digitaler Euro (Symbolbild: Shutterstock/Destrolove)

Nach Meinung des Chefs der Europäischen Zentralbank (EZB), Fabio Panetta, soll das Digital-Euro-Projekt der EZB in einer immer digitaler werdenden Finanzwelt die Stabilität gewährleisten. Laut dem EZB-Direktor hätten die jüngsten Börsenturbulenzen bei Kryptowährungen aufgezeit, dass die Zentralbank stets für ein stabiles Geld- und Zahlungssystem eintreten müsse.

Twint plant Kooperation mit Konsumkreditbank Cembra

Symbolbild: Twint

Der helvetische Bezahldienst Twint plant eine Kooperation mit der Konsumkreditbank Cembra. Ab Sommer 2023 sollen entsprechende Rechnungskauflösungen in die Schweizer Bezahl-App integriert werden, heisst es in einer Aussendung dazu. Demnach haben sich Twint und Swissbilling, die auf Rechnungskauflösungen spezialisierte Tochtergesellschaft von Cembra, auf eine Zusammenarbeit geeinigt.

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