Klarna sammelt erneut Hunderte Millionen Dollar Frischgeld ein

Bild: Klarna-Niederlassung im hessischen Linden (© Cherubino/ CC BY-SA 3.0)

Der auf den Onlinehandel fokussierte Bezahldienst Klarna hat hat drei Monate nach der letzten Finanzierungsrunde jetzt erneut hunderte Millionen Dollar frisches Geld bei Investoren eingesammelt. Konkret sammelte das Unternehmen mit Zentrale in Schwenden diese Woche 639 Millionen Dollar ein. Damit kletterte die Gesamtbewertung des Online-Bezahldienstes auf 45,6 Milliarden Dollar (rund 40,8 Milliarden Schweizer Franken).

Online-Banking bei Älteren immer beliebter

Symbolbild: Fotolia/Zerbor

Das Online-Banking erfreut sich durch die Corona-Pandemie wachsender Beliebtheit - insbesondere viele Senioren ab 65 Jahren nutzen die digital zur Verfügung gestellten Services ihrer Finanzinstitute. Darunter leidet das Filialgeschäft vieler Institute, wie eine Umfrage des Berliner Digitalverbands Bitkom unter rund 1.000 Personen in Deutschland zeigt. In der Schweiz und Österreich dürfte die Lage auch nicht anders sein.

Temenos partnert mit Huawei im Cloud-Bereich

Temenos partnert mit Huawei (Logobild: Temenos)

Die auf Bankensoftware fokussierte Temenos mit Sitz in Genf hat eine Partnerschaft mit dem chinesischen ICT-Riesen Huawei im Cloud-Bereich besiegelt. Gemäss Temenos-Aussendung sollen durch die Zusammenarbeit die Cloud-Hosting-, Implementierungs- und Integrationsstärken von Huawei mit der Bankensoftware von Temenos kombiniert werden. Die Kooperation umspanne sowohl Vertrieb und Marketing als auch Implementierung und Schulung, heisst es.

Bargeldlose Zahlungen auf Rekordniveau

Bargeldlose Bezahlung: Trend nimmt weiter zu (Symbolbild: Pixabay/ Geralt)

Weltweit durchgeführte bargeldlose Transaktionsvolumen steigen bis 2025 um mehr als 80 Prozent auf dann 1,9 Billionen, während es 2020 noch gut eine Billion Transaktionen sind. Bis 2030 dürfte sich die Zahl der digitalen Zahlungen pro Person nahezu verdreifachen. Das zeigt die Studie "Charting a cause amid evolution and revolution" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) und ihrer globalen Strategieberatung Strategy&.

Paypal reitet "Später-Bezahlen-Attacke" gegen Klarna

Prescht gegen Klarna vor: Paypal (Bild: Paypal)

Der US-amerikanische Online-Bezahldienst Paypal drängt mit "Später-Bezahlen"-Angeboten verstärkt ins angestammte Geschäft des Rivalen Klarna. Paypal mit Hauptsitz im kalifornischen San Jose führte nämlich neu eine Option zum Zahlen von Einkäufen nach 30 Tagen ein. Darüber hinaus können Händler fortan einen entsprechenden Button in ihrer Shops integrieren, mit dem Kunden die Option direkt auswählen können.

Insurtech-Startup Wefox mit über drei Milliarden Dollar bewertet

Bild: Wefox

Das in Berlin domizilierte Insurtech-Start-up Wefox hat bei Investoren 650 Millionen US-Dollar eingesammelt. Mit dieser dritten Finanzierungsrunde klettert die Bewertung der 2014 gegründeten Firma auf nunmehr drei Milliarden US-Dollar, wie die Wefox Holding selber verlauten lässt.

Inventx startet Betrieb seiner Open-Finance-Plattform bei weiteren fünf Kantonalbanken

Logo: Inventx

Die auf die Finanzindustrie fokussierte IT-Dienstleisterin Inventx hat das vor Jahresfrist angekündigte Grossprojekt für die Migration der Kantonalbanken von Appenzell, Glarus, Nidwalden, Obwalden und Uri auf ihre Open-Finance-Plattform zum Abschluss gebracht. Die Plattform habe nun bei allen fünf Banken den Betrieb aufgenommen, teilt das Unternehmen mit Zentrale in Chur dazu mit.

Kunden klagen über digitale Bezahldienste

Online bezahlen: Beschwerden zu Diensten nehmen zu (Foto: Pickawood auf Unsplash)

Mit dem pandemiebedingten Boom des Online-Handels mehren sich auch die Beschwerden über Online-Bezahldienste, wie dazu im Nachbarland Deutschland die Verbraucherzentrale Bundesverband informiert. So würden Forderungen eingetrieben, obwohl die Ware nie ankam oder längst zurückgeschickt wurde. Verbraucher beklagen zudem, dass sie sich neben dem Händler zusätzlich mit dem Zahlungsabwickler auseinandersetzen müssen, um ihr Geld zurückzuerlangen. In Österreich und der Schweiz dürfte es auch nicht anders sein.

Temenos unterzeichnet Blockchain-Partnerschaft mit Fintech Taurus

Symbolbild: Fotolia/Enzozo

Die in Genf domizilierte Banksoftwareherstellerin Temenos hat eine Blockchain-Partnerschaft mit dem Schweizer Fintechunternehmen Taurus besiegelt. Mit der Plattform von Taurus sollen die Kunden von Temenos künftig sämtliche Formen von digitalen Vermögenswerten, wie Kryptowährungen, tokenisierte Werte oder Digitalwährungen verwalten und managen können.

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