TU München baut eigenen KI-Chip in 7-nm-Technologie

Im Lehrstuhl für KI-Chip Design in der Technischen Universität München (TUM) ist der EU-weit erste KI-Chip mit moderner 7-Nanometer-Technologie entstanden. Im Bild: Lehrstuhlinhaber Prof. Hussam Amrouch (Foto: zVg)

An der Technischen Universität München (TUM) ist der EU-weit erste KI-Chip mit moderner 7-Nanometer-Technologie entstanden. Prof. Hussam Amrouch entwickelte den neuromorphen Chip auf Grundlage des Standards des taiwanesischen Chip-Riesen TSMC. Künftig will der Professor für KI-Prozessor-Design zusammen mit seiner Forschungsgruppe jährlich mindestens drei neue Designs entwerfen, die ab 2028 von der European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) in Dresden gefertigt werden sollen.

CES 2026: Nvidia gibt Einblicke in neue KI-Chip-Generation "Vera Rubin"

Logobild: Nvidia

Wie Nvidia-Chef Jensen Huang im Umfeld der ‌Techmesse CES 2026 (6. bis 9. Januar) in Las Vegas bekannt gegeben hat, werden die Prozessoren der neuen Plattform namens "Vera Rubin" bereits in den Laboren des Unternehmens und ​werden von KI-Firmen getestet. "Vera Rubin" liefere die fünffache Leistung bei KI-Anwendungen wie ‌Chatbots, so Huang.

.Nvidia hat den Start der Massenproduktion der nächsten Chip-Generation angekündigt, die eine deutlich höhere Leistung bei Anwendungen mit KI verspricht.

"Manhattan Projekt": China forciert technologische Unabhängigkeit vom Westen

Chip (Bild: SR)

In der südchinesischen Millionenmetropole Shenzhen, wo sich unter anderem auch der Hauptsitz des IT-Riesen Huawei befindet, haben Wissenschaftler in einem Hochsicherheitslabor den Prototypen einer sogenannten EUV-Maschine gebaut, die hochmoderne Halbleiterchips herstellen kann. Dabei handelt es sich um eine Technologie, der die Vereinigten Staaten sei Jahren den Chinesen den Zugang verwehre.

Stapel-Chip senkt Stromverbrauch von Servern

Neue Stapeltechnik: Server in Rechenzentren brauchen künftig weniger Strom (Bild: mit.edu)

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) wollen mit einer neuen Produktionstechnik auf einem Mikroprozessor funktionelle Bausteine mit Speicherfunktion stapeln. So soll der Energiebedarf von Servern sinken. Diese werden in Rechenzentren eingesetzt. In der Regel sind Mikroprozessoren und Speicherchips getrennte Bausteine. Der Datenaustausch zwischen ihnen erhöht den Stromverbrauch, was die Umwelt in Zeiten Künstlicher Intelligenz (KI) und Kryptowährungen zusätzlich belastet. Denn nur selten werden die Anlagen mit umweltneutralem Strom versorgt.

Chips aus Europa: Unternehmenn würden mehr zahlen

Chip: Deutsche Unternehmen würden für Unabhängigkeit mehr bezahlen (Foto: commission.europa.eu)

Versorgungssicherheit mit Chips gegen Aufpreis: Dazu wären laut einer neuen Umfrage des deutschen Digitalverbands Bitkom 79 Prozent der deutschen Unternehmen bereit - zumindest bei Preissteigerungen um fünf Prozent, wenn die Halbleiter in Europa produziert würden. 17 Prozent würden sogar bis zu zehn Prozent mehr bezahlen. Insgesamt würden 96 Prozent höhere Preise für mehr Unabhängigkeit von China akzeptieren.

Chiphersteller Nexperia meldet gesicherte Lieferketten

Logobildquelle: Nexperia

In der Auseinandersetzung rund um den niederländischen Chiphersteller Nexperia hat das Unternehmen, das sich in chinesischer Eigentümerschaft befindet, erklärt, ihre Lieferkette sei gesichert. Man verfüge über ausreichende Lagerbestände, um die Aufträge bis zum Jahresende und darüber hinaus zu erfüllen. Zudem suche man bereits neue Lieferanten für Wafer, also Vorprodukte für Chips, so Nexperia.

Krise um Chip-Herstller Nexperia könnte sich entspannen

Logobildquelle: Nexperia

Im Konflikt rund um den niederländischen Chiphersteller Nexperia könnte es zu einer Entspannung kommenn. Nachdem China Exporte verboten hatte und das Unternehmen die Belieferung eines chinesischen Werks stoppte, signalisiert Peking nun Entgegenkommen. "Die unzulässige Einmischung der niederländischen Regierung in interne Unternehmensangelegenheiten hat zu den derzeitigen Störungen der globalen Lieferketten geführt", kommentierte ein Sprecher des chinesischen Handeslministeriums.

Deutsche Unternehmen bangen um Prozessoren aus Taiwan

Leiterplatte: Deutsche Unternehmen bangen um Versorgung aus Taiwan (Foto: pixabay.com, zathris)  Berlin (pte016/15.10.2025/13:55)

In Deutschland halten 92 Prozent der Unternehmen, in denen intensiv mit Halbleitern gearbeitet wird, Chinas Drohgebärden gegenüber Taiwan mit Blick auf die Halbleiterversorgung für besorgniserregend. Zu diesem Schluss kommt eine neue Umfrage des deutschen Digitalverbandes Bitkom unter 503 Unternehmen ab 20 Beschäftigten aus verarbeitendem Gewerbe und IKT.

Qualcomm setzt auf ARM-Technologie

Logobildquelle: Qualcomm

Der US-amerikanische Halbleiterhersteller Qualcomm mit Zentrale im kalifornischen San Diego setzt bei seinen neuen Flaggschiff-Chips offenbar auf die neueste Rechnerarchitektur von ARM Holdings. Die neuen Prozessoren von Qualcomm für PCs und Smartphones sollen mit neuen Funktionen eine bessere Leistung bei Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz (KI) ermöglichen, betonten Insider gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Alibaba und Baidu ersetzen -Chips durch Eigenentwicklungen

Die chinesischen Hightechriesen Alibaba und Baidu ersetzen KI-Chips des US-amerikanischen Branchenprimus Nvidia teils durch Eigenentwicklungen. Gemäss einem Bericht von "The Information" unter Berufung auf Inwsiderkreise nutze das Amazon-Pendant Alibaba bereits seit Anfang des Jahres eigene Prozessoren für kleinere KI-Modelle.

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