Software

Torvalds gibt Linux-Kernel 4.17 frei

Linus Torvalds hat den Linux-Kernel 4.17 freigegeben und zum Download bereit gestellt. Das neue Herz des freien Betriebssystems kommt mit über 10.000 Veränderungen daher und es wurde schlanker. Durch einen sogenannten Frühjahrsputz beim Architektur-Support schrumpfte die Grösse des Kernels. Zu den Highlights von Kernel 4.17 zählen erweiterte Schutzmassnahmen vor den Prozessorlücken Spectre und Meltdown, die Senkung des Stromverbrauchs (Leerlauf-Optimierung) von untätigen AMD- und Intel-Prozessoren, sowie die Implementierung zahlreiche neue Treiber, die aktuelle Hardware unterstützen.

Globaler Markt für Anwendungsinfrastruktur und Middleware legt um 12 Prozent zu

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Derzeit gibt es einen starken Wechsel zu digitalen, technologiegetriebenen Geschäftsmodellen, beispielsweise Cloud Computing, Internet der Dinge (IoT), Analytics und künstliche Intelligenz (KI). Dieser Wechsel bewirkt, dass weltweit mehr für Anwendunsinfrastruktur und Middleware (AIM) ausgegeben wird. Die neuesten Zahlen des IT-Research und Beratungsunternehmen Gartner hierzu zeigen, dass 2017 der durch AIM generierte Umsatz rund 28,5 Milliarden US-Dollar betrug. Dies entspricht einem Anstieg von 11,9 Prozent gegenüber dem Jahr davor.

Apple und Telegram beenden Streit um blockiertes Update

Der Messengerdienst Telegram und der Apple-Konzern haben ihren Streit um ein Update offenbar beigelegt, in dem Telegram Apple vorwarf, weltweit Updates für seinen Dienst zu blockieren. Telegram-Chef Pawel Durow dankte Apple und dessen Chef Tim Cook im Kurzmitteilungsdienst Twitter dafür, dass Millionen Nutzer "trotz der jüngsten Rückschläge" nun die neueste Version erhalten könnten. Der beliebte Messengerdienst Telegram wurde in Russland von den Behörden blockiert, nachdem der Online-Dienst den russischen Geheimdiensten die Entschlüsselung privater Chats verweigert hatte.

Eclipse Foundation lanciert neue Programmiersprache für IoT

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Die Eclipse Foundation mit Sitz in Ottawa hat mit Eclipse Mita eine neue Programmiersprache für den Einsatz im Internet der Dinge angekündigt. Sie soll am 25. Mai in einer ersten Vorschauversion erscheinen. Die Sprache bietet eine Event-getriebene, kompakte Syntax. Sie soll ausserdem eine klare Trennung zwischen Applikationslogik und Plattformressourcen vornehmen. Der mit Eclipse Mita geschriebene Code transpiliert dabei direkt zu C, also die Sprache, die typischerweise im Embedded-Umfeld zum Einsatz kommt.

Apple verabschiedet sich von 32-Bit-Apps

In Sachen Hardware hat sich Apple längst schon davon verabschiedet, softwareseitig steht das Ende der 32-Bit-Ära nun ebenfalls bevor: Bald sollen Apps, die nicht für 64-Bit-Plattformen umgesetzt sind, auf künftigen macOS-Ausgaben nur noch eingeschränkt oder gar nicht funktionieren. Seit dem 13. April gibt die aktuelle Version des Betriebssystems, macOS 10.13.4, eine einmalige Warnmeldung aus, sobald ein 32-Bit-Programm geöffnet wird. Darin weist man auf das Auslaufen der Unterstützung hin. Funktionseinschränkungen soll es jedoch vorerst nicht geben.

Apps: Schlechte Klone sind gut fürs Geschäft

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Innovative App-Entwickler sehen sich oft damit konfrontiert, dass andere ihre Ideen kopieren und ihnen mit Klon-Apps Konkurrenz machen. Doch das ist nicht notwendigerweise schlecht fürs Geschäft, wie eine Studie von Forschern der Carnegie Mellon University (CMU) zeigt. Wirklich gute, ehrliche Alternativen drücken demnach zwar die Download-Zahlen des Originals. Doch schlechte Klone, die User täuschen wollen, lassen die Nachfrage nach dem Original sogar ansteigen.

Google canceled Mining-Extensions in Chrome

Eine Flut an problematischen Erweiterungen für den Chrome-Browser zieht nun Schritte nach sich: Wie die Entwickler bekannt geben, sollen zahlreiche Extensions bald aus dem offiziellen Katalog gestrichen werden. Konkret geht es um Erweiterungen, die den Nutzer für sich selbst oder andere Kryptowährungen schürfen lassen. Diese waren bisher erlaubt, solange dies der einzige Zweck der Addons war und der Nutzer adäquat über die Funktion informiert wurde.

Ebay-App: AR hilft bei der Verpackungswahl

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Die Frage nach der richtigen Verpackung ist für Ebay-Verkäufer oft ein Problem. Mit einem neuen Feature ihrer Android-App stellt die Handelsplattform Abhilfe in Aussicht. Denn mittels Augmented Reality (AR) können Nutzer Gegenstände zunächst virtuell in verschiedene Schachteln packen, um so die richtige Grösse zu finden. Allerdings profitieren davon vorerst nur US-Verkäufer, denn die Ebay-App vergleicht speziell die Festpreis-Versandboxen von USPS.

Adobe Scan Update mit neuem Feature für individuelle Bearbeitung

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Adobe bringt ein Update für Adobe Scan: Mit der neuen Version können ab sofort individuelle Seiten hinzugefügt, gelöscht oder umgestellt werden. In Adobe Document Cloud gespeicherte Scans können mit dem Update gemäss Mitteilung nachträglich zugeschnitten oder bereinigt werden, ohne dass dafür Tools wie Acrobat oder Photoshop verwendet werden müssen.

Outlook.com: Microsoft beginnt mit Rollout der neuen Oberfläche

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Nach einer rund sechs Monate lange Betatestphas startet der Redmonder Softwareriese Microsoft mit dem Rollout der neuen Bedienoberfläche von Outlook.com. Sämtliche Anwender sollen in den kommenden Wochen auf den "schnelleren, intelligenteren und persönlicheren Posteingang" umgestellt werden. Neu gleicht die Oberfläche von Outlook.com nun stärker dem Design von Office 2016, und es ist die Integration von Skype verbessert. Auch erhalten die Nutzer zudem mehr Optionen zur Personalisierung der Oberfläche sowie ein Schnellmenü mit den wichtigsten Einstellungen.