App erkennt mit verblüffender Präzision Menschen

Gesichtserkennung: Eine US-Firma sammelte drei Milliarden Bilder von Menschen (Symbolbild: Fotolia/ DKomposing)

Eine US-Firma hat laut einem Bericht der "New York Times" rund drei Milliarden Bilder von Menschen aus dem Internet zusammengestellt, um eine umfassende Datenbank zur Gesichtserkennung zu entwickeln. Im vergangenen Jahr sei der Zugang dazu mehr als 600 Behörden als Service angeboten worden, schrieb die Zeitung am Wochenende unter Berufung auf das Unternehmen namens Clearview. Angaben dazu, welche Behörden das waren, macht Clearview nicht. Auf ihrer Website lässt die Firma allerdings auf die Aufklärung von Sexualverbrechen spezialisierte kanadische Ermittler lobend zu Wort kommen.

Google will Drittanbietercookies aussperren

Symbolbild: Pixabay

In Zukunft wird es für die werbende Wirtschaft schwieriger, Informationen über das Verhalten von Nutzern beim Surfen im Web anzuhäufen. Nachdem Apple und der Firefox-Entwickler Mozilla bereits Schritte gegen Cookies von Datensammlern unternommen haben, will nun auch Googles eigener Browser Chrome in zwei Jahren sogenannte Third Party Cookies nicht mehr unterstützen.

Unternehmen setzen leichtfertig auf Windows 7

Microsoft: Windows 7 läuft bald aus (Foto: pixabay.com, Hearty Wizard)

Am 14. Januar 2020 beendet Microsoft den Support für das altgediente Betriebssystem Windows 7. Technische Unterstützung sowie Software-Updates werden ab diesem Zeitpunkt nicht länger angeboten. Jedoch setzen laut dem IT-Security-Anbieter Kaspersky noch viele Unternehmen weltweit auf Windows 7, was nicht nur bedeutet, dass sie veraltete Technologie verwenden, sondern auch viele Schwachstellen bei der Cybersecurity zulassen.

Microsoft stellt für ältere Produkte den Support ein

Auch Windows 7 wird nicht mehr unterstützt (Bild: Pixabay/ Heartywizard)

Gemäss einer Mitteilung von Microsoft werden am 14. Januar 2020 für verschiedene ältere Produkte der Support und somit die Updates eingestellt. Betroffen sind das Betriebssystem "Windows 7", "Windows Server 2008" und "Windows Server 2008 R2". Diese Produkte haben ihr "End of Life" bereits am 9. Juli dieses Jahres erreicht und werden seit diesem Datum nicht mehr mit Aktualisierungen bedient. Bei Microsoft ist es Usus, den Support zehn Jahre nach dem Produkt-Launch einzustellen.

Die Buchführung als autonom ablaufender Prozess

Die Buchprozesse werden autonom (Symbolbild: zVg)

Mit Cornèrcard, Abacus und Arcanite haben drei Schweizer Unternehmen eine strategische Partnerschaft besiegelt, um die Buchhaltungsprozesse in der Schweiz zu automatisieren. Kauf- und Verkaufsprozesse sollen dank des Einsatzes von künstlicher Intelligenz ab Frühling 2020 direkt und meist in Echtzeit in ein Buchungssystem überführt werden können, teilen die drei Partner mit. Die unmittelbare Verbuchung (real time) stelle die traditionelle Buchhaltung auf den Kopf, da der grösste Teil dieser Prozesse in Unternehmen künftig automatisiert werden könne.

Netcetera implementiert für Railneteurope neues Trassenkoordinationssystem

Bild: Netcetera

Die Schweizer Softwarefimra Netcetera mit Zentrale in Zürich hat für Railneteurope (RNE) das neue Trassenkoordinationssystem PCS implementiert. RNE ist ein Verein, der einen schnellen und einfachen Zugang zum europäischen Schienennetz ermöglichen will. Das aktuelle Projekt baut auf einer engen Zusammenarbeit seit 2002 auf und ging jetzt in Betrieb.

Microsoft bringt neue UI-Plattform für Windows-Apps

Symbolbild: Microsoft

Mit "WinUI 3.0" hat der US-Software-Gigant Microsoft die Veröffentlichung einer neuen Generation seiner User Interface (UI) Platform für Windows angekündigt. Die neue Version soll die Lücke zwischen der Universal Windows Platform (UWP) und den klassischen Win32-Anwendungen schliessen, teilen die Redmonder mit. Eine Alphaversion soll in der kommenden Woche im Rahmen der Ignite-Konferenz vorgestellt werden.

Schweizer Softwarebranche hegt grosse Erwartungen in die Zukunft

Symbolbild: Pixabay

Die schweizerischen Softwareunternehmen geben sich überaus optimistisch: Für 2019 erwarten sie einen Um­satz­zuwachs in Höhe von 9.5 Prozent und für 2020 gar ein Plus von 11.3 Prozent. Dies geht aus dem aktuellen Swiss Software Industry Survey (SSIS) der Universität Bern im Auftrag von ICTswitzerland hervor. Die positive Geschäftsentwicklung soll sich auch bei den Mitarbeiterzahlen bemerkbar machen: 2019 soll die Belegschaft in der Branche um 11.6 Prozent und 2020 um 14.9 Prozent wachsen.

Punktrichter der Gymnastik-Weltmeisterschaften setzen auf KI

Symbolbild: Pixabay/ Alessandro Squassoni

Die International Gymnastics Federation (FIG) mit Sitz in Lausanne hat zusammen mit Fujitsu ein Bewertungssystem entwickelt, bei dem Künstliche Intelligenz (KI) und 3D-Sensoren zum Einsatz kommen. Bei der noch bis 13. Oktober laufenden Gymnastik-Weltmeiterschaften in Stuttgart legt das System seine erste grosse Bewährungsprobe ab. Erstmals erhalten die Punkterichter in einem offiziellen FIG-Wettbewerb bei ihren Entscheidungen damit Unterstützung von einem zusätzlichen technologischen Werkzeug, das die Schwierigkeitswerte bestätigt.

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