Software

Also unterzeichnet Distributionsvertrag zur europaweiten Vermarktung der 3D-Druck-Software von Materialise

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Der ITK-Distributor Also mit Holdingsitz im innerschweizerischen Emmen hat heute die Unterzeichnung einer Vertriebsvereinbarung mit Materialise bekanntgegeben, einem Unternehmen, das auf Software für 3D-Druck ausgerichtet ist. Die Vereinbarung zur Vermarktung von Materialise HP Build Processor und Materialise Magics Software gilt gemäss Mitteilung für Europa (mit Ausnahme von Grossbritannien und Irland).

Swiss Software Industry Survey (SSIS) in die vierte Runde gestartet

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Da die Schweizer Softwareunternehmen in zunehmendem Masse international aktiv tätig sind, und zwar sowohl als Exporteure als auch als Arbeitgeber, will der diesjährige Swiss Software Industry Survey (SSIS) insbesondere die Rolle von Schweizer Softwareunternehmen in globalen Märkten unter die Lupe nehmen. Die Befragung von über 5‘000 Kontakten aus der Schweizer Softwarebranche hat soeben begonnen. Der Dachverband ICTswitzerland ruft die Softwareunternehmen dazu auf, an der Befragung teilzunehmen.

Torvalds gibt Linux-Kernel 4.17 frei

Linus Torvalds hat den Linux-Kernel 4.17 freigegeben und zum Download bereit gestellt. Das neue Herz des freien Betriebssystems kommt mit über 10.000 Veränderungen daher und es wurde schlanker. Durch einen sogenannten Frühjahrsputz beim Architektur-Support schrumpfte die Grösse des Kernels. Zu den Highlights von Kernel 4.17 zählen erweiterte Schutzmassnahmen vor den Prozessorlücken Spectre und Meltdown, die Senkung des Stromverbrauchs (Leerlauf-Optimierung) von untätigen AMD- und Intel-Prozessoren, sowie die Implementierung zahlreiche neue Treiber, die aktuelle Hardware unterstützen.

Globaler Markt für Anwendungsinfrastruktur und Middleware legt um 12 Prozent zu

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Derzeit gibt es einen starken Wechsel zu digitalen, technologiegetriebenen Geschäftsmodellen, beispielsweise Cloud Computing, Internet der Dinge (IoT), Analytics und künstliche Intelligenz (KI). Dieser Wechsel bewirkt, dass weltweit mehr für Anwendunsinfrastruktur und Middleware (AIM) ausgegeben wird. Die neuesten Zahlen des IT-Research und Beratungsunternehmen Gartner hierzu zeigen, dass 2017 der durch AIM generierte Umsatz rund 28,5 Milliarden US-Dollar betrug. Dies entspricht einem Anstieg von 11,9 Prozent gegenüber dem Jahr davor.

Apple und Telegram beenden Streit um blockiertes Update

Der Messengerdienst Telegram und der Apple-Konzern haben ihren Streit um ein Update offenbar beigelegt, in dem Telegram Apple vorwarf, weltweit Updates für seinen Dienst zu blockieren. Telegram-Chef Pawel Durow dankte Apple und dessen Chef Tim Cook im Kurzmitteilungsdienst Twitter dafür, dass Millionen Nutzer "trotz der jüngsten Rückschläge" nun die neueste Version erhalten könnten. Der beliebte Messengerdienst Telegram wurde in Russland von den Behörden blockiert, nachdem der Online-Dienst den russischen Geheimdiensten die Entschlüsselung privater Chats verweigert hatte.

Data Migration Services sieht grosses Potenzial in Stilllegung von Software-Altsystemen

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Die auf Datenmigration und Datenmanagement fokussierte Schweizer Data Migration Services (DMS) mit Sitz in Kreuzlingen, konnte in den vergangenen Jahren ihren Umsatz konstant im zweistelligen Prozentbereich steigern. Allein 2017 betrug das Wachstum gemäss Mitteilung rund 40 Prozent. Mit der Software "JiVS" seien im vergangenen Jahr direkt und über Partner 25 Millionen Franken umgesetzt worden, heisst es. Mit Lafarge Holcim etwa habe sich vergangenes Jahr einer der grössten Energie- und Baustoffkonzerne für "JiVS" entschieden, um damit Dutzende Altsysteme zu historisieren.

Eclipse Foundation lanciert neue Programmiersprache für IoT

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Die Eclipse Foundation mit Sitz in Ottawa hat mit Eclipse Mita eine neue Programmiersprache für den Einsatz im Internet der Dinge angekündigt. Sie soll am 25. Mai in einer ersten Vorschauversion erscheinen. Die Sprache bietet eine Event-getriebene, kompakte Syntax. Sie soll ausserdem eine klare Trennung zwischen Applikationslogik und Plattformressourcen vornehmen. Der mit Eclipse Mita geschriebene Code transpiliert dabei direkt zu C, also die Sprache, die typischerweise im Embedded-Umfeld zum Einsatz kommt.

Apple verabschiedet sich von 32-Bit-Apps

In Sachen Hardware hat sich Apple längst schon davon verabschiedet, softwareseitig steht das Ende der 32-Bit-Ära nun ebenfalls bevor: Bald sollen Apps, die nicht für 64-Bit-Plattformen umgesetzt sind, auf künftigen macOS-Ausgaben nur noch eingeschränkt oder gar nicht funktionieren. Seit dem 13. April gibt die aktuelle Version des Betriebssystems, macOS 10.13.4, eine einmalige Warnmeldung aus, sobald ein 32-Bit-Programm geöffnet wird. Darin weist man auf das Auslaufen der Unterstützung hin. Funktionseinschränkungen soll es jedoch vorerst nicht geben.

Apps: Schlechte Klone sind gut fürs Geschäft

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Innovative App-Entwickler sehen sich oft damit konfrontiert, dass andere ihre Ideen kopieren und ihnen mit Klon-Apps Konkurrenz machen. Doch das ist nicht notwendigerweise schlecht fürs Geschäft, wie eine Studie von Forschern der Carnegie Mellon University (CMU) zeigt. Wirklich gute, ehrliche Alternativen drücken demnach zwar die Download-Zahlen des Originals. Doch schlechte Klone, die User täuschen wollen, lassen die Nachfrage nach dem Original sogar ansteigen.