Datenverstoss: Amazon muss in Luxemburg 746 Millionen Euro hinblättern

Wird in Luxenburg zur Kasse gebeten: Amazon (Bild:Amazon)

Die Datenschutzbehörde von Luxemburg hat dem Online-Versandhandelsriesen Amazon eine saftige Busse in Höhe von 746 Millionen Euro aufgebrummt. Der US-amerikanische Grosskonzern machte die bereits am 16. Juli verhängte Strafe jetzt in seinem ausführlichen Quartalsbericht publik.

Amazon trotz Zuwachses unter Erwartungen

Amazon enttäuscht trotz Zuwachs (Bild: Amazon)

Amazon hat im abgelaufenen Quartal die Umsatzerwartungen von Experten und Expertinnen verfehlt und seine Aktie damit auf Talfahrt geschickt. Der Gesamtumsatz habe bei knapp 113,1 Milliarden Dollar gelegen nach 88,9 Milliarden im Vorjahreszeitraum, wie der weltgrösste Onlinehändler gestern Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Analysten hatten im Schnitt 115,2 Milliarden Dollar erwartet, ein Anstieg von knapp 30 Prozent.

Amazon beendet Bitcoin-Spekulationen

Bitcoin: Noch kein Zahlungsmittel bei Amazon (Bild:Geralt/Pixabay)

Die Kurs-Rally bei Bitcoin ist vorerst gestoppt: Die Cyber-Devise rutschte am heutigen Dienstag um 3,6 Prozent auf 36.367 Dollar. Der Online-Händler Amazon dementierte einen Medienbericht, wonach das Unternehmen Bitcoin bis Ende des Jahres als Zahlungsmittel akzeptieren werde. Spekulationen auf einen Einstieg Amazons in die Branche hatten die Cyber-Devise zu Wochenbeginn um mehr als 17 Prozent auf 40.563 Dollar steigen lassen.

Amazon sucht nach Experten für digitale Währungen und Blockchain-Technologien

Amazon sucht Krypowährungs- und Blockchainspezialisten (Bild: Christian Wiediger auf Unsplash.com)

Laut einer Stellenausschreibung sucht der Versandriese Amazon nach einem Product Lead für digitale Währungen und Blockchain-Technologien. Konkret ginge es dem Unternehmen dabei um einen erfahrenen Produktleiter, um Amazons Digitalwährungs- und Blockchain-Technologie und Produkt-Roadmap zu entwickeln, berichtete "Business Insider".

US-Verbraucherschutzamt zehrt Amazon wegen gefährlicher Produkte vor den Kadi

Muss wieder einmal vor den Kadi: Amazon (Symbolbild: Hello I'm Nik auf Unsplash.com)

Amazon droht eine Klage der US-Verbraucherschutzbehörde CPSC wegen Mängeln bei der Produktsicherheit von Drittanbietern. Der in Seattle ansässige E-Commerce-Riese sei dafür verantwortlich, Hunderttausende gefährlicher Produkte zurückzurufen, da sie ein ernsthaftes Verletzungs- oder Todesrisiko für Verbraucher darstellen würden, begründete die CPSC ihre Entscheidung zur Klageeinreichung.

Bau eines neuen Amazon-Verteilerzentrums in Klagenfurt fixiert

Baut ein neues Lager in Klagenfurt: Amazon (Symbolbild: Pixabay)

Das am Klagenfurter Südring geplante neue Verteilzentrum von Amazon ist besiegelt. Der ausverhandelte Grundstücks-Kaufvertrag über 3,6 Mio. Euro ist am Dienstag im Stadtsenat der Hauptstadt Kärntens beschlossen worden. Baubeginn soll im Oktober sein, bis zu 190 neue Arbeitsplätze bei Amazon und ca. 600 zusätzliche bei Logistikpartnern und Zulieferern sollen geschaffen werden, heisst es.

Amazon richtet in Finnland Entwicklungszentrum für Lieferroboter ein

Ein Amazon Scout aus dem Jahre 2019 (Bild: Amazon)

Der US-amerikanische Online-Versandhandelsriese Amazon richtet in Finnland ein Entwicklungszentrum für seine "Scout"-Lieferroboter ein. Die "Scouts" sind in der Lage, eigenständig auf Gehwegen zu fahren. Das zunächst gut zwei Dutzend Mitarbeiter starke Team in Helsinki soll unter anderem Software entwickeln, mit deren Hilfe die Fahrzeuge Hindernissen ausweichen können, heisst es in einer Aussendung dazu.

Amazon engagiert sich für autonom fahrende LKWs

Symbolbild: Fotolia/BHT2000

Der US-Online-Versandhandelsriese Amazon setzt künftig auch auf selbstfahrende Lastwagen. Der Konzern bestellte beim Startup Plus mindestens 1.000 Systeme, mit denen herkömmliche Sattelschlepper automatisiert werden können. Darüber hinaus sicherte sich Amazon auch die Option, rund ein Fünftel der kalifornischen Firma zu übernehmen, wie Plus verlauten lässt.

Amazon ermöglicht kassenloses Einkaufen neu auch in Geschäften in Supermarktgrösse

Hier noch die kleinere Variante: Amazon Fresh Store in London (© Roger Green/ CC BY-SA 4.0)

Der US-amerikanische Online-Versandhandelsriese Amazon setzt seine Technik zum kassenlosen Einkaufen erstmals auf der Fläche eines vollwertigen Supermarkts ein. Das nun vorgestellte neue Lebensmittel-Geschäft in Seattle ist gut 2300 Quadratmeter gross. Die ersten Läden mit der Technologie unter der Marke "Amazon Go" hatten zunächst eine Fläche von lediglich gut 110 Quadratmetern. Anfang vergangenen Jahres eröffnete Amazon ein erstes Geschäft, das in etwa halb so gross wie ein durchschnittlicher Supermarkt war.

Stabsübergabe bei Amazon am 5. Juli: Andy Jassy folgt auf Jeff Bezos

Vom AWS-Chef zum Konzernboss: Andy Jassy (© JD Lasica/ CC BY-SA 2.0)

Beim US-amerikanischen Online-Versandhandelsriesen Amazon kommt es am 5. Juli zu dem bereits anfangs Jahr angekündigten Wechsel an der Unternehmensspitze. An diesem Tag werde Andy Jassy das Amt des Vorstandsvorsitzenden übernehmen, gab Firmengründer Jeff Bezos im Rahmen eines Aktionärstreffen von Amazon bekannt. Die Stabsübergabe findet damit am 27. Jahrestag der Gründung des Unternehmens statt.

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