Meta bringt Facebook und Instagram auf EU-Kurs

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Der US-Internet-Gigant Meta stimmt seine Online-Netzwerke Facebook und Instagram in Reaktion auf die verschärften Auflagen der Europäischen Union (EU) entsprechend mit der EU ab. Europäische Nutzer sollen demnach gemäss Meta-Aussendung künftig die Wahl erhalten, ob die Online-Dienste des Konzerns Daten untereinander austauschen dürfen oder nicht.

EU: Mehr Rechte für Mitarbeitende von Online-Diensten

Symbolbild: Uber-Eats-Fahrer (Bild: Unsplash/Robert Anasch)

In der Europäischen Union (EU) sollen die Mitarbeitenden von Online-Lieferdiensten oder Fahrdienst-Vermittlern künftig mehr Rechte erhalten. Beauftrage des Europaparlaments und der EU-Staaten einigten sich jetzt darauf, dass Betroffene künftig besser gegen Scheinselbstständigkeit geschützt sein sollen. Derzeit könnten mindestens 5,5 Millionen Menschen fälschlicherweise als selbstständig eingestuft sein.

Der EU AI Act - ein politischer Kompromiss

Symbolbild: UTSA.EDU

Nach den Trialog-Marathon-Verhandlungen haben sich das Europäisches Parlament, der Rat der Europäischen Union und die Europäische Kommission in der Nacht auf Samstag auf einen politischen Kompromiss zum EU AI Act geeinigt. Der endgültige formale Beschluss erfolgt im kommenden Jahr. Der Geschäftsführer des deutschen Digitalverbandes Bitkom Bernhard Rohleder nimmt im nachfolgenden Gastkommentar zum Verhandlungsergebnis Stellung.

Startschuss für europäische Cloud-Edge-Infrastruktur

Symbolbild: Fotolia/ Alexey Bloggodf

Die Europäische Kommission hat grünes Licht für das strategische Projekt zur Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Cloud- und Edge-Cloud-Infrastruktur gegeben. Es gehört zum Programm "Wichtige Projekte von gemeinsamem europäischem Interesse – Cloud-Infrastruktur und -Dienste der nächsten Generation" (IPCEI-CIS). Das IPCEI-CIS-Programm zielt gemäss Mitteilung darauf ab, ein gemeinsames europäisches "Cloud-Edge-Kontinuum" zu schaffen – eine gemeinsame Cloud-Edge-Infrastruktur für Europa, ohne interne Grenzen.

EU brummt Tiktok dreistellige Millionenstrafe auf

Erhält saftige Busse: Tiktok (Bild: Screenshot Kapi)

Saftige Strafe für den vom chinesischen Konzern Bytedance betriebenen populären Videodienst Tiktok: Gemäss einer Mitteilung der irischen Datenschutzkommission, die im Namen der EU handelt, verhängte die Europäische Union gegen Tiktok eine Busse in Höhe von 345 Millionen Euro. Auslöser war laut den Infos eine Untersuchung zum Umgang mit Nutzerdaten von Minderjährigen von Ende Juli bis Ende Dezember 2020.

EU macht ernst und verhängt strengere Regeln gegen Alphabet, Meta und Co

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Die EU-Kommsion macht nun ernst. Alphabet, Amazon, Meta und drei weitere Tech-Giganten müssen in der EU künftig schärfere Regeln einhalten. Damit soll die Marktmacht dieser Unternehmen gezügelt werden. Die EU stift diese Firmen nach heutigem Beschluss als "Gatekeeper" ein, die für gewerbliche Nutzer ein wichtiges Zugangstor zum Endnutzer sind. Betroffen sind neben Googles Mutterkonzern Alphabet, Amazon und Meta (Facebook, Whatsapp, Instagram) auch Apple, Bytedance (Tiktok) sowie Microsoft.

Microsoft entflechtet Teams und Office

Microsoft Teams: soll von Office entkoppelt werden (Bild: Microsoft)

Microsoft entkoppelt sein Videokonferenzprogramm Teams von seiner Bürosuite Office. Grund dafür sind drohende Strafen seitens der Europäischen Union. Mit der Entflechung wolle der Windowskonzern mit Zentrale in Redmond im US-Bundesstaat Washington die Bedenken der europäischen Wettbewerbshüter ausräumen, postete Nanna-Louise Linde, die für die Zusammenarbeit mit europäischen Regierungen zuständige Managerin der US-ameriekanischen Windowserfinderin, in einem Blogbeitrag.

EU nimmt Facebook, X, Tiktok und Co enger an die Kandare

Symbolbild:Fotosphaere-Shutter auf Shutterstock.com

Die Europäische Union hat letztes Jahr ein Gesetz über digitale Dienste verabschiedet, dass sicherstellen soll, dass grosse Plattformen und Suchmaschinen illegale Inhalte auf ihren Seiten schneller entfernen als bislang. Facebook, Google, Tiktok, X (vormals Twitter) und viele andere müssen nun, nachdem das Gesetz in Kraft getreten ist, ab sofort schärfer gegen illegale Inhalte im Netz vorgehen, ansonsten drohen ihnen hohe Geldbussen. Für Anwender wiederum wird es damit einfacher, solche Inhalte zu melden. Grundsätzlich müssen grosse Dienste mehr Regeln befolgen als kleine.

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