Amazon muss sich in den USA einer Sammelklage wegen Preisabsprachen stellen

Amazon muss sich in den USA einer Sammelklage stellen (Bild: Pixabay)

Der weltgrösste Online-Versandhändler Amazon mit Sitz in Sitz in Seattle muss sich in den Vereinigten Staaten einer Sammelklage wegen möglicher Preisabsprachen bei elektronischen Büchern stellen. Konkret gehen die Vorwürfe gegen den Grosskonzern dahin, in Absprache mit den fünf grössten US-Verlagen die Preise für E-Books in die Höhe zu treiben und damit die Konsumenten zu schädigen.

38 US-Bundesstaaten reichen Klage gegen Google ein

Sieht sich einer Klagefront gegenüber: Google (Logo: Google)

Mit einer enormen kartellrechtlichen Klagefront muss sich der US-amerikanische Internetriese Google auseinandersetzen. Insgesamt 38 US-Bundesstaaten haben gestern eine Klage wegen einer angeblichen illegalen Monopolstellung des Unternehmens eingereicht, wie New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James bekannt gegeben hat.

Wirecard-Skandal: Staatsanwaltschaft ermittelt nun auch gegen EY

Wirecard-Hauptsitz in Aschheim bei München (Bild: zVg)

Im Skandal um den deutschen Zahlungsdienstleister Wirecard hat die Staatsanwaltschaft München I nun auch Ermittlungen gegen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY (vormals Ernst & Young) aufgenommen. Auslöser dafür ist eine Anzeige durch die Wirtschaftsprüferaufsicht Apas.

Weko büsst mehrere IT-Firmen wegen Preisabsprache bei Nationalbank-Aufträgen

Gebäude der Schweizer Nationalbank in Bern (Bild: Baikonur/ CC BY SA 3.0)

Die schweizerische Nationalbank (SNB) betreibt für ihre Datenkommunikation teilweise ein eigenes Datennetz (optisches Netzwerk). Dafür kauft die Notenbank bei IT-Unternehmen Netzwerkkomponenten ein. Bei einem Auftrag zur Beschaffung solcher Komponenten ist es offenbar unter den offerierenden Lieferanten Dacoso, Infoguard, IT District und der Herstellerin Adva zu einer Preisabsprache gekommen.

Wirtschaftsprüfer EY will Aussage im Wirecard-Ausschuss verweigern

EY-Sitz in Eschborn bei Frankfurt (Bild: Jean-Luc Valentin/ CC Atrribution 3.0)

Die Wirtschaftsprüfer von EY (vormals Ernst & Young) wollen im Untersuchungsausschuss zum Wirecard-Bilanzskandal, zu dem sie vorgeladen wurden, in der kommenden Woche nicht aussagen. Dabei berufen sich die Mitarbeiter der Gesellschaft auf ihre Verschwiegenheitspflicht als Wirtschaftsprüfer, wie aus drei Anwaltsschreiben an den Ausschuss ersichtlich ist. Dass der Insolvenzverwalter sie davon entbunden habe, ändere nichts, halten die Anwälte in den Schreiben fest.

IPhone-Drosselung: Apple zu weiterer Entschädigung bereit

Konflikt um Akkus: Apple will zahlen (Bildquelle: Wikipedia/ CCO)

Der US-amerikanische IT-Gigant Apple ist im Konflikt um gedrosselte iPhones bereit, weitere 113 Millionen Dollar zu zahlen, um auch Klagen von US-Bundesstaaten entgegen zu wirken. Bereits im März hatte der Konzern mit Zentrale im kalifornischen Cupertino einer Zahlung von bis zu einer halben Milliarde Dollar nach Verbraucherklagen in den USA zugestimmt.

Tiktok geht erneut wegen US-Frist vor Gericht

Tiktok geht in den USA erneut vor Gericht (Bild: Screenshot ictk)

Tiktok ruft in den USA erneut das Gericht an, um das dortige Aus der populären Video-App zu verhindern. Diesmal geht es um ein Gremium, das ausländische Investitionen in den Vereinigten Staaten überwacht. Es setzte dem chinesischen Tiktok-Eigentümer Bytedance eine Frist bis zum 12. November, um sich von Eigentum mit Bezug zum Betrieb der App in den USA zu trennen.

EU bezichtigt Amazon, gegen Kartellregeln zu verstossen

Schwere Vorwürfe gegen Amazon (Bild: Unsplash/ Christian Wiediger)

Nach Ansicht der EU-Wettbewerbshüter verstösst der weltgrösste Online-Versandhändler Amazon gegen kartellrechtliche Bestimmungen. Der Konzern nutze nicht-öffentliche Geschäftsdaten von unabhängigen Händlern systematisch für das eigene Einzelhandelsgeschäft, gibt die zuständige EU-Kommission bekannt.

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