Medien

Facebook will Journalismus mit 300 Millionen Dollar unterstützen

Facebook wil Journalismus fördern (Bild HDW)

Das weltgrösste soziale Netzwerk Facebook will dem Journalismus in den USA und international mit einer Finanzspritze von 300 Millionen Dollar (rund 295 Millionen Franken) unter die Arme greifen. Die Summe soll in den kommenden drei Jahren in Nachrichtenprogramme, Partnerschaften und Inhalte gebuttert werden – "mit einem grossen Schwerpunkt auf Lokalnachrichten", wie Facebook-Managerin Campbell Brown verlauten liess.

Netflix streicht Abos via App Store

Netflix will Apple und Co von Umsatzbeteiligung via App-Store ausschliessen (Bild: Pixabay/CCO)

Es ist kein sonderlich gut gehütetes Geheimnis: Wer ein Abo direkt über die App Stores von Google oder Apple abschliesst, spült damit ordentlich Geld in die Kassen der beiden Unternehmen. Immerhin verdienen diese an jeder Transaktion mit. Das gefällt den Serviceanbietern wiederum nicht, heisst dies doch, dass sie entweder weniger verdienen oder den Preis den Kunden aufschlagen müssen. Netflix zieht nun entsprechend einen Schlussstrich – und der kostet Apple damit wohl hunderte Millionen Dollar im Jahr.

Vertriebsnetzwerk grosser US-Zeitungen durch Hackerangriff teils lahmgelegt

Auch die Los Angeles Time ist vom Hackangriff auf das Zeitungvertriebsnetz in den USA betroffen (Foto:LA Times)

In den Vereinigten Staaten hat ein aus dem Ausland gesteuerter Hackerangriff offenbar den Vertrieb mehrerer grosser Zeitungen gestört. Laut einem Bericht der "Los Angeles Times" (LAT) legte der Angriff ein Computernetzwerk der Firma Tribune Publishing lahm, die am Druck und Vertrieb zahlreicher US-Zeitungen beteiligt ist.

Kritik an Handys und Social Media im zu Ende gehenden Jahr prägend

Handy und soziale Medien haben Suchtpotenzial (Symbolbild: Pixabay)

Kaum eine andere Erfindung hat den Alltag in den vergangenen Jahren so drastisch verändert wie das Handy. Doch Vorsicht: Smartphones haben echtes Suchtpotenzial, wie Experten 2018 vielerorts feststellen mussten. Eine ähnliche Schattenseite verorten sie auch bei sozialen Medien wie Facebook und Co. Deren Nutzung kann aber nicht nur abhängig machen, sondern ist auch aufgrund des dort verbreiteten Hasses und Extremismus zunehmend problematisch. Erschwerend hinzu kommt die Tatsache, dass die diversen Anbieter das Problem von Fake News genauso wenig in den Griff bekommen wie den Datenschutz.

Russische Medienhüter fordern härteres Vorgehen gegen Google

Russlands Medienaufseher fordern härtere Bestrafung Googles (Logo: Google)

Die obersten Medienaufseher Russlands verlangen von der Regierung in Moskau ein härteres Vorgehen gegen den US-amerikanischen Internet-Giganten Google. Hohe Geldbussen müssten Google dazu bringen, die russischen Gesetze einzuhalten, erklärte der Chef der Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor, Alexander Scharow, gegenüber der russischen Nachrichtenagentur Tass.

Florentiner Uffizien zeigen hochauflösende Weihnachtsbilder

Bild: Screenshot

Die weltberühmten Uffizien in Florenz präsentieren derzeit auf ihrer Internetseite ausgewählte Weihnachtsdarstellungen. Wie Kathpress berichtet, sind dabei Werke von Leonardo da Vinci, Albrecht Dürer, Sandro Botticelli und Hugo van der Goes zu sehen. Museumsdirektor Eike Schmidt, der im Herbst 2019 sein Amt als neuer Direktor des Kunsthistorischen Museums (KHM) in Wien antritt, erläuterte dazu im Interview mit der deutschsprachigen Ausgabe der Vatikanzeitung "Osservatore Romano", dass sich anhand der Präsentation die kunsthistorische Entwicklung der Motive gut nachvollziehen lasse.

TV-Tipp: Der unaufhaltsame Aufstieg von Amazon

Für Amazon-Gründer Jeff Bezos gibt es nur einen Weg, ein Unternehmen richtig zu führen: Man muss besessen sein von Wachstum. Bezos hat sein Unternehmen zum weltweit grössten Onlinehändler gemacht und sich selbst zum reichsten Mann der Welt. Ist der Siegeszug des digitalen Grosskonzerns unaufhaltsam? Und wie können Bürger vor der Allmacht Amazons geschützt werden? Eine ausführliche Reportage von David Carr-Brown darüber strahlt Arte TV heute Abend um 20.15 aus.

Deutsche Tech-Plattform Wired.de macht dicht

Die deutsche Printausgabe von Wired wurde schon Anfang des Jahres eingestellt (Bild: Wired)

Das renommierte Technik-Magazin "Wired" stellt seinen deutschsprachigen Ableger gänzlich ein. Bereits im Januar wurde das dazugehörige Print-Magazin abgedreht, nun ist auch die Online-Seite betroffen. Nach Angaben des Verlegers Condé Nast habe das Redaktionsteam zwar gezeigt, dass "Wired.de" auch als reine Digitalmarke Potential am deutschen Markt hat, dennoch sei die Entscheidung zugunsten einer stringenteren zentralen strategischen Ausrichtung gefallen, heisst es in einer offiziellen Pressemitteilung.

EU winkt Emi-Übernahme durch Sony durch

Darf Emi Übernehmen: Sony (Logo:  Sony)

Der milliardenschweren Übernahme des Musikverlags Emi Music Publishing durch den japanischen Elektronikriesen Sony steht aus Sicht der EU-Kommission nichts im Wege. Die Übernahme werfe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken auf, teilte die Brüsseler Behörde mit. Sonys Marktmacht gegenüber Online-Plattformen würde dadurch nicht zunehmen. Es handelt sich um einen der teuersten Zukäufe der Firmen-Geschichte. Die EU-Kommission erteilte die Genehmigung ohne Auflagen.