Medien

Edward Snowden lanciert Autobiografie

Bringt seine Memoiren: Edward Snowden (Bild: Tomy Scheiderbauer)

Der Ex-US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden bringt am Dienstag seine Memoiren in die Regale. Das Buch des im russischen Exil lebenden Informanten trägt den Titel "Permanent Record: Meine Geschichte" und ist sehr persönlich gehalten. Es schildert Snowdens Werdegang sowie seine Beweggründe dafür, die massiven Überwachungspraktiken der US-Geheimdienste in ihrem ganzen Ausmass zu enthüllen.

Snapchat macht politische Werbung transparent

Snapchat: Bibliothek für Polit-Werbung (Foto: pixabay.com)

Die Social-Media-Plattform Snapchat bietet anlässlich der bevorstehenden US-Präsidentschaftswahlen im Jahr 2020 eine Bibliothek für politische Werbung an. Laut "CNN" sind so erstmals alle politischen Anzeigen auf Snapchat in einer Tabelle öffentlich abrufbar und als Download verfügbar. Damit will Snapchat-Betreiber Snap Inc. mehr Transparenz bei politischen Kampagnen schaffen.

Google räumt Original-Nachrichten Priorität ein

News: Originalbeiträge haben bei Google Vorrang (Bild: Flickr/Ilamont)

in der schnelllebigen Online-Nachrichtenwelt gehen hochwertige Originalberichte oft in eine Fülle an Sekundär-News unter. Eben das soll sich ändern: Mit einem Algorithmus-Update will Google sicherstellen, dass Originalquellen besser sichtbar bleiben und somit die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Das Feedback menschlicher Rater soll helfen, die Suche entsprechend zu tunen.

Rüffel für Google und Facebook von russischer Medienaufsicht

Google wurde wie Facebook in Russland gerügt (Bild: Google Zürich)

Die US-amerikanischen Internetgiganten Facebook und Google haben seitens der russischen Medienaufsicht eine Rüge eingefangen. Die Behörde wirft den Konzernen vor, sie hätten bei den Wahlen unter anderem in Moskau entgegen der Verbote politische Werbung zugelassen. "Solche Aktionen können als Eingriff in die souveränen Rechte Russlands und Behinderung demokratischer Wahlen in der Russischen Föderation gesehen werden", hiess es.

Fake News: Fakten-Checker zu wenig präsent

Fakten-Checker: Online zu wenig Reichweite (Foto: pixabay.com, Pexels)

Fakten-Checker haben im Internet zu wenig Reichweite und kommen nicht an die Menschen heran, die am meisten von Fake News betroffen sind. Das besagt eine Studie von Alto Data Analytics. "Fakten-Checker sind in der breiteren soziopolitischen Konversation durchaus effektiv. Aber es fehlt ihnen an Reichweite und sie haben nur die Aufmerksamkeit von digitalen Gruppen, die gar nicht Ziel von Fehlinformation sind und sie auch nicht verbreiten", schreiben die Analysten.

Gamer sind unterschätzte Branding-Zielgruppe

Controller: Gamer als wichtige Zielgruppe (Foto: pixabay.com, monikabaechler)

Videospieler haben grosses, noch ungenutztes Potenzial als Marketing-Zielgruppe. Das ergibt eine Studie der Marketingagentur Media Chain. Demnach sprechen Brands die Zielgruppe der Gamer zu wenig an, obwohl diese einen wichtigen Teil der Social-Media-Nutzer ausmachen. "Die Zeit, die Gamer mit traditionellen Medien verbringen, wird kürzer, sie investieren jetzt mehr Zeit in Inhalte auf sozialen Medien", meint Tom Sweeney, Director of Gaming bei Media Chain. Brands müssten sich mehr auf diese Kanäle konzentrieren und die Sprache der Gamer lernen.

Business: SMS mehr beachtet als E-Mails

Smartphone-Anwenderin beim Lesen einer Business-SMS (Bild: Pixabay)

Wer eine offene Rechnung auf elektronischem Weg anmahnen oder ein Produkt anbieten möchte, tut das besser per SMS statt per E-Mail. Laut einer Studie des Unternehmens Zipwhip aus Seattle im US-Bundesstaat Washington öffnen Smartphone-Besitzer Textings (von Text Messaging = SMS) häufiger als E-Mails und das, obwohl Letztere die wichtigste Form der elektronischen Kommunikation im Business-Bereich sind.

Nach Netflix arbeitet nun auch Youtube an eigenen interaktiven Serien

Youtube will eigene interaktive Serien entwickeln (Bild: Pixabay)

Laut Bloomberg hat ein Youtube-Sprecher bestätigt, dass der Konzern eine neue Abteilung für die Entwicklung von interaktiven Inhalten ins Leben gerufen hat. Der Bereich wird von Ben Relles, welcher bereits seit acht Jahren für Youtube arbeitet, geleitet. Zuletzt hat er den Bereich der nicht-gescripteten Sendungen verantwortet. Seine Aufgabe besteht ab sofort darin, sich mit der Entwicklung von Inhalten, bei denen die Interaktion mit dem Zuschauer im Vordergrund steht, zu beschäftigen. Hierzu zählen unter anderem auch Live-Sendungen.

Bayern will eigene neue Medienplattformen fördern

Will eigene Medienplattformen: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (Bild: Michael Lucan, Lizenz: CC by SA 3.0 CCO)

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich für neue digitale Medienplattformen als Alternative zu den grossen Internetkonzernen ausgesprochen. "Wir müssen eigene Plattformen etablieren", sagte der CSU-Vorsitzende vor Zeitungsverlegern in Berlin. "Dafür wären auf Dauer auch Gebührengelder sinnvoll angelegt", sagte Söder mit Blick auf die Diskussion um die Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender. Bayern werde in Richtung solcher Plattformen erste Schritte machen. Weitere nationale und europäische Schritte müssten folgen.

Das Wall Street Journal tritt Apples neuem Abo-Dienst bei

Bekommt mit dem Wall Street Journal einen prominenten Abo-Kunden: Apple (Logobild: Pixabay/Pexels)

Apple verhandelt aktuell mit Medienhäusern in den USA über ein neues Abo-Angebot, bei dem Nutzer für eine monatliche Gebühr auf mehrere Publikationen zugreifen können werden. Offenbar plant nun das "Wall Street Journal", dem Dienst beizutreten. Das berichtet die "New York Times", die selbst das Angebot gemeinsam mit etwa der "Washington Post" abgelehnt hat. Der Deal – und die Existenz des Dienstes – wird voraussichtlich am Montag öffentlich kommuniziert.