Twitter bricht Experiment mit von alleine verschwindenden Tweets ab

Symbolbild: Pixabay/Mizter_x94

Der US-amerikanische Kurznachrichtendienst Twitter hat sein Experiment mit von alleine verschwindenden Tweets wieder abgebrochen. Die erst im vergangenen November weltweit eingeführten "Fleets" hätten nicht wie erhofft mehr Nutzer dazu animiert, mehr bei dem Dienst zu posten, vermerkte Twitter in einem Blogeintrag. Das Experiment sei gescheitert, die Funktion werde deshalb zum 3. August eingestellt, so Twitter.

Twitter testet neue Datenschutz-Funktionen

Setzt bei Privacy auf Transparenz: Twitter (Bild: Twitter)

Der Mikroblogging-Dienst Twitter will seinen Nutzern mehr Transparenz und einen besseren Überblick über Datenschutzeinstellungen bieten und testet dafür mehrere neue Privacy Features. Das erfuhr die Twitter-Gemeinde kürzlich in einem Tweet von Lena Emara, People Experience Designer und Product Designer des kalifonischen Unternehmens.

Twitter arbeitet an "Unmention"-Funktion

Unerwünscht erwähnt: Das könnten User ändern (Foto: @_dcrc_, twitter.com)

Eine Erwähnung durch andere Twitter-Anwender mittels @-Tags kann zu unerwünschter Aufmerksamkeit und auch virtueller Belästigung führen. Dem könnte die Plattform in Zukunft einen Riegel vorschieben. Denn dem Privacy-Designer Dominic Camozzi zufolge erwägt Twitter eine "Unmention"-Funktion. Damit könnten User die Nennung des eigenen Nutzer-Tags in fremden Tweets löschen.

Twitter: Fehlerkorrektur verstärkt Fake News Charakter

Falschmeldungen korrigieren bringt nichts (Bild: Christine Daniloff, mit.edu)

Wer in den sozialen Netzen eine Fehlinformation korrigiert, macht es nur noch schlimmer. Denn so wird noch ärgerer Unsinn verbreitet, wie Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) betonen. Sie haben sich mit dem Mikroblogging-Dienst Twitter befasst und dabei festgestellt, dass die Urheber von Fake News noch giftigere Tweets absonderten, nachdem sie auf höfliche Art korrigiert wurden.

Twitter bestätigt stereotype Bildauswahl

Twitter: Unternehmen gesteht Fehler ein (Foto: Pixabay)

Der weltgrösste Mikroblogging-Dienst Twitter gibt Mängel bei seinem automatischen Bildzuschnitt zu und untersucht nun den Machine-Learning-Algorithmus dahinter. Dem US-Unternehmen nach sollte die Auswahl eines Ausschnitts künftig lieber "von den Leuten, die unsere Produkte nutzen" getroffen werden. Die Systeme seien noch zu fehleranfällig, wie es heisst. Zuvor hatten sich Nutzer beschwert, dass der für die Bildauswahl verwendete Algorithmus vorurteilsbehaftet arbeite und Gesichter weisser Menschen präferiere.

Twitter blockiert Accounts, die Trump-Sperre umgehen

Konten, die dazu beitragen, die Trump-Sperre zu umgehen, werden von Twitter blockiert (Symbolbild: Pixabay/ Oliveralo)

Der US-amerikanische Mikroblogging-Dienst Twitter hat mehrere Accounts gesperrt, die dazu beitragen, die Sperre von Donald Trump zu umgehen. "Wir werden Massnahmen gegen Konten ergreifen, deren offensichtliche Absicht es ist, mit einem gesperrten Konto verbundene Inhalte zu verbreiten", erklärte dazu ein Sprecher des kalifornischen Social-Media-Netzwerkes gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP. Die Konten hatten demnach Inhalte einer kurz zuvor von Trump veröffentlichten Webseite auf Twitter geteilt.

Twitter plante offenbar Übernahme von Clubhouse

Führte offenbar Übernahmegespräche mit Clubhouse: Twitter (Mizterx94 auf Pixabay)

Der US-amerikanische Mikroblogging-Dienst Twitter hat offenbar mit Clubhouse Gespräche über eine Übernahme des Audio-App-Anbieters geführt. Laut einem Bloomberg-Bericht habe bei den Diskussionen in den vergangenen Monaten eine Clubhouse-Bewertung von vier Milliarden Dollar im Raum gestanden. Mittlerweile seien die Gespräche aber aus unbekannten Gründen beendet worden.

Twitter in Russland weiterhin mit Bremsklötzen

In Russland wird weiterhin im Schneckentempo gewittert (Bild: Pixabay/Mizter)

In Russland wird weiterhin im Schneckentempo gewittert. Das von Putin regierte Land will die Geschwindigkeit des Mikrobloggingdienstes noch bis Mitte Mai verlangsamen. Parallel dazu räumt die Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor der US-amerikanischen Plattform mehr Zeit ein, um verbotene Inhalte wie kinderpornografisches Material zu entfernen. Allerdrings droht die Behörde auch weiterhin damit, Twitter in Russland zu blockieren, sollte das Unternehmen die Forderungen Russlands nicht vollständig zu erfüllen.

Chef von Blockchain-Startup ersteigert ersten Tweet von Twitter-Boss Dorsey

Tweet-Chef Jack Dorsey (Bild:Screenshot)

Man schrieb den 21. März 2006, als Twitter-Chef Jack Dorsey seinen ersten Tweet via den Mikroblogging-Dienst in den virtuellen Raum abgesetzt hatte. Die Botschaft damals lautete: "Ich richte gerade meinen Twttr ein." Nun brachte diese erste Twitter-Nachricht im Rahmen einer Auktion 2,9 Millionen Dollar (2,45 Mio. Euro) ein. Dorsey hatte sie nämlich Anfang März der Plattform Valuables zum Verkauf angeboten. Und diese teilte nun mit, Sina Estavi, der Geschäftsführer des auf Blockchain-Technologie spezialisierten Startups Bridge Oracle, habe den Zuschlag erhalten.

Twitter überdenkt Regeln für Staatschefs

Sperre: bald womöglich schon in der Amtszeit (Foto: John Cameron, unsplash.com)

Wer auf Twitter herumpöbelt, wird gesperrt - ausser, er ist gerade Präsident der Vereinigten Staaten. Das hat in den vergangenen Jahren für viel Unmut gesorgt. Ob diese Sonderbehandlung für "World Leader" wie Staats- und Regierungschefs weiterhin bestehen bleiben soll, will die Plattform jetzt mithilfe der Öffentlichkeit klären. Ab sofort sammelt der Mikroblogging-Dienst mit einem öffentlichen Fragebogen Feedback, ob für Führungspersönlichkeiten nicht doch die gleichen Regeln gelten sollen wie für alle anderen.

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