US-Kryptobörse Kraken feuert dreissig Prozent der Belegschaft

Logobild: Kraken

Die 2011 von Jesse Powell in San Francisco gegründete US-amerikanische Kryptowährungsbörse Kraken will ihre Belegschaft gleich um 30 Prozent verkleinern. Konkret sollen weltweit rund 1100 Mitarbeitende gefeuert werden. Das Management des Unternehmens begründet den Kahlschlag mit den schwierigen Marktbedingungen.

Auf Krypto-Zahlungsmittel spezialisierte US-Bank Blockfi ebenfalls pleite

Bild: Blockfi

Nach dem Crash der Kryptowährungsbörse FTX hat nun auch die auf virtuelle Zahlungsmittel spezialisierte US-Bank Blockfi Insolvenz angemeldet. Blockfi stoppte in der vergangenen Woche alle Abhebungen und räumte ein, dass durch die Pleite FTX "signifikante" Summen im Feuer stehen würden.

Schwere Ausschreitungen in chinesischer iPhone-Fabrik von Foxconn

Bei Foxconn kommt es zu wütenden Protesten (Bild: Foxconn)

In der vom Auftragsfertiger Foxconn betriebenen weltgrössten iPhone-Fabrik in der chinesischen Metropole Zhengzhou ist es gemäss Medienberichten zu massiven Ausschreitungen gekommen. Auf im Netz veröffentlichten Videos, die unter anderem auch die britische BBC verbreitete, sind schwere Zusammenstöße von Arbeitern mit der teils in Schutzanzügen bekleideten Bereitschaftspolizei dokumentiert.

USA: Kartellbehörde nimmt Activision-Übernahme durch Microsoft unter die Lupe

Logobild: Johannes Hemmerlein/CC BY-SA 3.0)

Die US-amerikanische Kartellbehörde FTC will sich die milliardenschwere Übernahme der Videospielherstellerin Activision Blizzard durch Microsoft genauer ansehen. Activision ist für Computerspiele-Hits wie etwa "Call of Duty" oder "Candy Crush" bekannt. Laut einem Bericht der Zeitung "Politico", in dem sie sich auf Insiderkreise beruft, erwäge die FTC eine Kartellklage, um das rund 69 Milliarden Dollar schwere Übernahmeangebot von Microsoft für Activision Blizzard zu verhindern. Definitiv beschlossen sei die Klage gegen den Deal allerdings noch nicht.

Krisen trüben Black Friday und Cyber Monday

Black Friday: Trotz Preisnachlässen bleiben Deutsche zurückhaltend (Foto: pixabay.com, un-perfekt)

Zweistellige Inflationsraten, explodierende Energiepreise und Ängste vor einer Rezession senken die Ausgabebereitschaft in Deutschland bei jedem Zweiten an den bevorstehenden Shopping-Rabatt-Tagen Black Friday (25. November) und Cyber Monday (28. November). Das zeigt die Benchmark-Studie der Strategieberatung Simon-Kucher & Partners.

Massenkündigung: HP will bis zu 6'000 Beschäftigte feuern

Logo: HP Inc,

Wie schon Amazon, Twitter und die Facebook-Mutter Meta plant nun auch der kalifornische Computer- und Druckerhersteller HP infolge einer sinkenden Nachfrage nach PCs Massenentlassungen. In den kommenden drei Jahren will der Konzern mit Zentrale in Palo Alto 4000 bis 6000 Stellen streichen, wie er am Dienstag nach US-Börsenschluss bekannt gab.

Eingebremstes Wachstum beim Videokonferenzdienst Zoom

Bild:Archiv

Der kalifornische Videokonferenzdienst Zoom meldet für das dritte Quartal des laufenden Kalenderjahres einen Umsatz von 1,01 Milliarden Dollar. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Plus von fünf Prozent. In der Firmengeschichte des 2011 gegründeten Unternehmens bedeutete dies das bisher niedrigste Quartalswachstum. Nach dem Boom zu Beginn der Corona-Pandemie tut sich Zoom sichtlich schwer, an frühere Wachstumsraten anzuknüpfen.

Chinesischer Online-Handelsriese Alibaba fährt Milliardenverlust ein

Milliardenverlust: Alibaba (Bild: Alibaba)

Für den chinesischen Online-Handelsriesen Alibaba stand im abgelaufenen Quartal ein Milliardenverlust zu Buche. Als Grund werden schlecht laufende Investments angegeben. Konkret fiel ein Verlust von 20,6 Milliarden Yuan (2,8 Milliarden Euro) an, wie das Unternehmen in Hangzhou verlauten liess. Zum Vergleich: Im selben Vorjahreszeitraum wies Alibaba noch einen Gewinn von etwa 5,4 Milliarden Yuan aus. Börsianer hatten für das zweite Quartal des laufenden Fiskaljahres mit einem Nettogewinn von 18,8 Milliarden Yuan gerechnet.

Amazon startet mit erstem grossen Stellenabbau der Firmengeschichte

Amazon-Mitarbeiterin (Bild:Amazon)

Der US-amerikanische Online-Versandhandels- und Cloud-Riese Amazon mit Zentrale in Seattle im US-Bundesstaat Washington hat mit dem ersten grösseren Stellenabbau in seiner Firmengeschichte begonnen. Berichten zufolge will der Konzern rund 10.000 Jobs streichen. Dave Limp, Senior Vice President of Devices & Services bei Amazon, bestätigte gegenüber den Mitarbeitern seiner Abteilung, denen er den Abbau von Arbeitsplätzen begründen wollte, die Zahl nicht, sondern sprach lediglich von einer "Konsolidierung".

Skepsis beim Gewinnziel von Vodafone

Symbolbild:Screenshot kapi

Die britische Mobilfunkgesellschaft erzielte in dem per Ende gegangenen ersten Halbjahr des Fiskaljahres 2022/23 zwar einen im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent höheren Umsatz von 22,9 Milliarden Euro. Um Sondereffekte bereinigt verdiente der Konzern jedoch operativ mit rund 7,2 Milliarden Euro um 4,2 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum. Damit verfehlte Vodafone auch die durchschnittlichen Schätzungen von Branchenkennern.

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