Norwegischer Staatsfonds erwirbt 50 Prozent des Berliner Sony Centers

Sony Center Berlin bei Nacht (Bild: zVg/CC BY-SA 2.5)

Satte 677 Millionen Euro blätter der Staatsfonds von Norwegen auf den Tisch, um 50 Prozent des Berliner Sony Centers zu erwerben. Die andere Hälfte soll in Händen der in Toronto (Kanada) ansässigen Oxford Properties Group bleiben, die weiterhin als Vermögensverwalterin für das neue Joint Venture tätig sein werde. Madison International Realty hingegen verkauft ihren Anteil in Höhe von 5,1 Prozent des Büro- und Einzelhandelskomplexes, so ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters.

Smartphone-Business: Apple beherrscht halb Nordamerika

Apple hält Hälfte des Smartphone-Geschäfts in Nordamerika (Bild: Apple)

In Nordamerika stammt rund jedes zweite verkaufte Smartphone von Apple. Dies haben die Marktforscher von Canalys errechnet. Konkret habe der iPhone-Marktanteil im ersten Quartal 51 Prozent erreicht, so die Analysefirma. Vor einem Jahr seien es "erst" 45 Prozent gewesen. Die Nummer Zwei am Markt, Samsung, habe von 27 auf 28 Prozent Marktanteil zugelegt.

Sunrise wird zur Hauptmarke

Bei Sunrise UPC wird Sunrise zur Hauptmarke (Foto: Karlheinz Pichler)

Beim fusionierten Telekomunternehmen Sunrise UPC geht die Integration weiter zügig voran. Ab dem 23. Mai tritt Sunrise als Hauptmarke von Sunrise UPC mit einem neuen Markendesign und Symbol (Aurora) im Markt auf. Zusammen mit dem Neuauftritt von Sunrise soll auch MySports ein neues Design erhalten. Und unter dem Namen Sunrise Up lanciert der Konzern ausserdem eine neue Abo-Familie.

Cisco buchstabiert Jahresziele zurück

Senkt Jahresziele: Cisco (Foto: Karlheinz Pichler)

Der US-amerikanische Netzwerkausrüster Cisco buchstabiert seine Jahresziele nach einem schwachen Quartal wegen anhaltender Lieferkettenprobleme angesichts von CoV-Lockdowns in China und des Ukraine-Kriegs deutlich zurück. Konkret erwartet der Konzern mit Zentrale im kalifornischen San José für das laufende Geschäftsjahr nur mehr ein Umsatzwachstum zwischen zwei und drei Prozent. Zuvor hatte die Prognose bei 5,5 bis 6,5 Prozent gelegen. Der Aktienkurs rasselte gestern Abend nach Börsenschluss geich um rund 13 Prozent nach unten.

Personalabbau beim US-Streamingdienst Netflix

Baut Leute ab: Netflix (Bild: Souvik Banerjee/Unsplash)

Der US-amerikanische Streamingdienst Netflix will 150 Mitarbeitenden den Blauen Brief überreichen. Betroffen sind gemäss Netflix-Ankündigung etwa zwei Prozent der Angestellten im Heimatmarkt. "Diese Veränderungen sind in erster Linie geschäftlichen Erfordernissen geschuldet und nicht den Einzelleistungen", hiess es in einer Erklärung. Dies mache den Schritt besonders schwierig.

Deutsche Telekom kann bei Umsatz und Gewinn kräftig zulegen

Wartet mit guten Zahlen auf: Deutsche Telekom (Bild: zVg)

Die Deutsche Telekom mit Hauptsitz in Bonn konnte im ersten Quartal des laufenden Jahres sowohl beim Umsatz als auch Gewinn kräftig zulegen und nahezu alle Erwartungen von Analysten schlagen. Konkret stiegen die Erlöse um 6,2 Prozent auf gut 28 Milliarden Euro. Dabei profitierte Europas grösster Telekom-Konzern speziell von seinen Service-Umsätzen, die überproportional stark wuchsen.

Amazon im Kampf gegen Fake-Bewertungen erfolgreich

Symbolbild: Yender Gonzalez auf Unsplash.com

Der US-amerikanische Online-Versandhandelsriese Amazon sieht sich nach langen juristischen Auseinandersetzungen im Kampf gegen gekaufte Bewertungen auf seinen Webseiten erfolgreich. Laut einem Blogeintrag des in der weltweiten Amazon-Kundenbetreuung für das Thema zuständigen Managers Dharmesh Mehta hätten drei international tätige Bewertungsfirmen den Verkauf positiver Produktrezensionen und sonstiger Bewertungen auf Amazon eingestellt.

Heftiger Dämpfer für Onlinemodehändler Zalando

Zalanda-Logistikzentrum in Berlin (Bild: zVg)

Der international tätige Onlinemodehändler Zalando mit Hauptsitz in Berlin hat im ersten Quartal des laufenden Jahres eines aufs Dach bekommen, sanken die Umsätze der Spree-Städter doch um 1,5 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Kommt noch hinzu, dass Zalando in die roten Zahlen segelte. Konkret betrug beim bereinigten operativen Ergebnis (Ebit) das Minus knapp 52 Millionen Euro, nach einem Gewinn von mehr als 93 Millionen Euro im selben Vorjahresquartal.

Abraxas kann leicht zulegen

Sitz der Abraxas in St. Gallen (Bild: zVg)

Die auf IT-Dienstleistungen und digitale Lösungen für die öffentliche Hand spezialisierte Abraxas Informatik konnte im Geschäftsjahr 2021 den Dienstleistungsertrag auf 187,1 Mio. Franken steigern, was einem Plus von 3,7 Prozent gegenüber dem Jahr davor entspricht. Das dabei erwirtschaftete operative Ergebnis von 2,56 Mio. Franken entspreche dem höchsten Wert seit der Fusion mit der VRSG (Verwaltungsrechenzentrum AG St. Gallen) im Jahr 2018, teilt das Ostschweizer Unternehmen mit Zentrale in St. Gallen mit.

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