ABB mit weniger Umsatz aber Gewinnsprung durch Spartenverkauf

Bild: ABB

Der schweizerisch-schwedische Hightech-Konzern ABB mit Hauptsitz in Zürich hat im dritten Quartal 2020 weniger umgesetzt und auf operativer Ebene auch weniger verdient als in derselben Vorjahresperiode. Der Reingewinn des Unternehmens, das unter anderem in der Robotik und der Industrieautomation tätig ist, hingegen schnellte aufgrund des Verkaufs der Stromnetzsparte massiv nach oben.

Intel mit weniger Umsatz und Gewinn

Intel-Zentrale in Santa Clara (Bild: Intel)

Der kalifornische Chip-Riese Intel mit Zentrale in Santa Clara hat im vergangenen Quartal einen Umsatz von rund 18,3 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Das ein Minus von 4 Prozent im Vorgleich zum dritten Quartal des Vorjahres. Unterm Strich blieb ein Gewinn von rund 4,3 Milliarden Dollar übrig - gut 28 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Wobei die Erwartungen der Börsianer vor allem hinsichtlich des Geschäftes mit Rechenzentren enttäuscht wurden.

Paypal-Karteileichen: Nicht-Nutzern werden 13 Euro jährlich abgeknöpft

PayPal: Jahresgebühr bei Nicht-Verwendung (Foto: pixabay.com, kirstyfields)

Der US-Online-Bezahlriese Paypal mit Zentrale im kalifornischen San Jose will Kunden ab dem 16. Dezember eine jährliche Gebühr von umgerechnet mehr als 13 Euro abverlangen, wenn sie ihren Account nicht benutzen. Die Zahlung wird fällig, sobald sich Nutzer in den vergangenen zwölf Monaten entweder nicht eingeloggt oder keine Transaktion durchgeführt haben. Im DACH-Raum soll die Gebühr zu diesem Zeitpunkt aber nicht gelten.

Comeback von McAfee an der Börse bringt 740 Millionen Dollar

Logo-Bild: McAfee

Das auf IT-Security fokussierte US-Unternehmen McAfee hat bei seinem Comeback an der Börse knapp 620 Millionen Dollar von Investoren eingesammelt. Weitere 120 Millionen Dollar nahmen McAfee-Aktionäre durch den Verkauf von Anteilen ein. McAfee setzte den Ausgabepreis der Aktie in der Nacht zum Donnerstag auf 20 Dollar fest - und damit eher näher zum unteren Ende der anvisierten Spanne von 19 bis 22 Dollar.

Paypal lanciert Kryptowährungen als neues Feature

Steigt in Markt für Kryptowährungen ein: Paypal (Bild: Paypal)

Paypal erlaubt künftig Nutzern, mit Kryptowährungen zu handeln. Das Unternehmen steigt somit in den wachsenden Markt für digitale Währungen ein. User können Bitcoins und andere Währungen kaufen, verkaufen und auf ihrem Konto lagern. Ausserdem sollen Nutzer die Möglichkeit erhalten, mit Kryptowährungen bei 26 Millionen Händlern im Netzwerk zu zahlen, kündigt das Unternehmen in einer Pressemitteilung an.

Ant Group strebt weiter dem weltgrössten Börsengang entgegen

Logo: Ant Financial

Das zum Firmenimperium des Alibab-Gründers Jack Ma gehörende chinesische Fintech-Unternehmen Ant Group strebt weiterhin mit voller Kraft dem weltgrössten Börsengang entgegen. Die chinesische Wertpapieraufsicht (CSRC) gab heute Medienberichten zufolge endgültig grünes Licht für die Emission. Ant gab danach bekannt, den Preis für die Aktien am 27. Oktober festzulegen. Eine Preisspanne für die angebotenen 3,4 Milliarden Aktien sowie einen Termin für die Erstnotiz nannte der Betreiber des Bezahldienstes Alipay in seinem aktualisierten Börsenprospekt noch nicht.

Software AG mit Einbrüchen bei Umsatz und Gewinn

Bild: SAG

Nach ersten Hochrechnungen erwartet die nach SAP zweitgrösste deutsche Software-Unternehmung Software AG für das abgelaufene dritte Quartal einen Umsatz von 180,5 bis 185 Millionen Euro. Dies entspricht einem Minus von fast 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zum Vergleich: Im dritten Quartal 2019 lag der Umsatz noch bei 224 Millionen Euro.

Homeoffice-Option für Amazon-Mitarbeitende bis Mitte 2021 verlängert

Symbolbild: Pixabay/ Skitterphoto

Der US-amerikanische Online-Versandhandelsriese und Anbieter von Web-Diensten, Amazon, erlaubt es Mitarbeitenden, deren Arbeit von Zuhause aus erledigt werden kann, aufgrund der Corona-Krise bis Ende Juni 2021 im Homeoffice zu bleiben. Die Verlängerung gelte als Richtlinie für alle Länder, in denen Amazon tätig sei, hiess es in einem Statement einer Konzersprecherin dazu.

Snapchat mit über 50 Prozent mehr Umsatz

Snapchat legt zu (Bild: Pixabay)

Snap, Betreiber des kostenlosen Instant-Messaging-Dienstes Snapchat zur Nutzung auf Smartphones und Tablet Snapchat, kann die Prognosen der Marktexperten für Umsatz und Kundenwachstum für das dritte Quartal klar übertreffen. Der Umsatz des Dienstes kletterte in dieser Periode nämlich um satte 52 Prozent auf 679 Millionen Dollar. Die Zahl der täglichen aktiven Nutzer legte im selben Zeitraum zudem um 18 Prozent auf 249 Millionen zu, wie der Konzern mit Zentrale in Los Angeles verlauten lässt.

Texas Instruments mit gutem Ausblick

Texas Instrument überrascht mit gutem Ausblick (Bild. TI)

Der US-amerikanische Chip-Hersteller Texas Instruments (TI) mit Zentrale in Dallas überrascht die Analysten mit einem überaus optimistischen Blick auf das letzte Quartal des laufenden Fiskaljahres. Umsatzmässig rechnet der Konzern mit 3,41 bis 3,69 Milliarden US-Dollar und schlägt damit die Erwartungen der Börsianer, die für diesen Zeitraum nur 3,35 Milliarden Dollar auf der Rechnung habe.

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