Wirtschaft

Viel Kritik und Häme aber auch Beifall für neues Slack-Logo

Das neue Slack-Logo (Bild: Slack)

Der Business-Messenger-Dienst Slack, der in vielen Unternehmen zur internen Kommunikation eingesetzt wird, hat seine Logos überarbeitet und muss sich dafür neben Lob auch viel Kritik und Häme gefallen lassen. Leute, denen das Redesign nicht gefällt, wollen im neuen Logo ein Hakenkreuz oder stilisierte Enten erkennen. In sozialen Medien wird jedenfalls heiss darüber diskutiert.

IBM und Vodafon spannen im Cloud-Geschäft zusammen

IBM geht Cloud-Partnerschaft mit Vodafone ein (Logo: IBM)

Der britische Mobilfunker Vodafone und der weltgrösste IT-Dienstleister IBM wollen künftig zusammen nach Geschäftskunden im Cloud-Sektor jagen. Im Rahmen des Deals werde Vodafone 550 Mio. Dollar an IBM zahlen, kündigten beide Unternehmen am Donnerstag an. Das Gemeinschaftsunternehmen wird in erster Linie Cloud-Angebote sowie schnelle Mobilfunkverbindungen anbieten.

DXC Technology legt für Luxoft zwei Milliarden Dollar auf den Tisch

DXC kauft in der Schweiz gross ein (Logo: DXC)

Das US-amerikanische IT-Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen DXC Technology, das aus der Fusion von Computer Sciences Corporation mit der Dienstleistungssparte Enterprise Services von Hewlett Packard Enterprise entstanden ist, kauft das Zuger Softwareunternehmen Luxoft und blättert dafür zwei Milliarden Dollar auf den Tisch. Das Innerschweizer Unternehmen werde aber weiterhin als eigenständige Firma arbeiten können, heisst es.

Veeam erhält eine halbe Milliarde Dollar Investitionskapital

Logo: Veeam Software

Die auf Backup-Lösungen für das Datenmanagement fokussierte Veeam Software mit Unternehmenshauptsitz im innerschweizerischen Baar erhält Investitionskapital von 500 Millionen US-Dollar von Insight Venture Partners, unter erheblicher Beteiligung des strategischen Investors Canada Pension Plan Investment Board (CPPIB). Damit wolle man die Expansion im Bereich der Datenmanagementlösungen für die Cloud weiter beschleunigen, teilt das Unternehmen mit. Dabei setze man sowohl auf organisches Wachstum als auch auf M&A-Massnahmen (Mergers & Acquisitions).

Apple stellt weniger Leute ein

Steht bei Neueinstellungen auf der Bremse: Apple-Boss Tim Cook (Bild: Softpedia/CCO)

Die US-amerikanische IT-Riese Apple mit Sitz in Cupertino will nach dem schlechter als erwartet gelaufenen Weihnachtsgeschäft offenbar auf die Bremse bei Neueinstellungen treten. Davon würden einige Bereiche betroffen sein, soll Konzernchef Tim Cook bei einem Auftritt vor Mitarbeitern erläutert haben, wie Bloomberg berichtet. Einen totalen Einstellungsstopp halte er hingegen nicht für zielführend. In Schlüsselbereichen wie Künstlicher Intelligenz wolle man weiter kräftig zulegen.

Salesforce angeblich an Software-Entwickler Clicksoftware interessiert

Salesforce Headquarters in San Francisco (Bild: Salesforce)

Der SAP-Konkurrent Salesforce hat einem Medienbericht zufolge ein Auge auf den US-israelischen Software-Entwickler Clicksoftware geworfen. Die US-Amerikaner sprächen über eine Übernahme für rund 1,5 Milliarden Dollar, meldete die israelische Nachrichtenseite Calcalist. Für Salesforce wäre es nicht das erste Mal, dass der Cloud-Pionier aus San Francisco in Israel zuschlägt.

Rubrik sammelt weitere 261 Millionen Dollar an Investorengelder ein

Logo: Rubrik

Das auf Cloud Data Management fokussierte kalifornische Startup-Unternehmen Rubrik mit Sitz in Palo Alto konnte im Zuge einer weiteren Finanzierungsrunde Gelder in Höhe von 261 Millionen US-Dollar einsammeln. Der Unternehmenswert wurde dabei mit 3,3 Milliarden Dollar taxiert. Die Investition erfolgte durch den neuen Investor Bain Capital Ventures und mit starker Beteiligung der bestehenden Investoren Lightspeed Venture Partners, Greylock Partners, Khosla Ventures und IVP. Damit erhöht sich das gesamte Eigenkapital von Rubrik auf mehr als 553 Millionen US-Dollar.

Nokia streicht 520 Jobs in Deutschland

Nokia baut in Deutschland weitere 15 Prozent der Belegschaft ab (Logo: Nokia)

Der finnische Netzwerkausrüster Nokia baut im Rahmen seines weltweiten Sparprogramms mehr als jede siebente Stelle in Deutschland ab. Es würden 520 von 3.500 Mitarbeitern eingespart, teilte der Konzern mit. Es seien alle Standorte, Funktionen sowie Geschäftsbereiche betroffen. Nokia betreibt in Deutschland Standorte in Berlin, Mannheim, München, Bonn, Düsseldorf, Nürnberg, Hannover, Hamburg, Stuttgart, Leipzig, Ulm und Unterschleissheim. Ziel sei es, "die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Nokia zu sichern", sagte Deutschlandchef Wolfgang Hackenberg.

Rocket Internet wirft Hellofresh-Aktien-Anteil auf den Markt

Rockert reduziert Hellofresh-Beteiligung deutlich (Logobild: Rocket Internet)

Die Berliner Startup-Fabrik Rocket Internet hat ihre Beteiligung an dem Kochboxen-Versender Hellofresh reduziert. Mit 8. Januar 2019 hielt das Unternehmen nur noch 29,88 Prozent an Hellofresh, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Stimmrechtsmitteilung hervorgeht. Davor war der Anteil noch bei 48,71 Prozent gelegen.

Amazons Cloud-Sparte AWS beteiligt sich an Halbleiter-Startup Wiliot

AWS sichert sich Anteile an Wiliot (Logo: AWS)

AWS (Amazon Web Services), die Cloud-Plattform des in Seattle im US-Bundesstaat Washington domizilierten Online-Versandhandelsriesen Amazon, hat sich an einer Finanzierungsrunde für das Halbleiter-Startup Wiliot beteiligt. Das in Israel und im kalifornischen San Diego domizilierte Wiliot ist auf Mobilfunktechnologien spezialisiert, die die Position eines Produktes während der Produktionsphase verfolgen können.