Watchguard schliesst Übernahme von Panda Security ab

Watchguard bringt Panda-Übernahme in trockene Tücher (Bild: Watchguard)

Die US-amerikanische IT-Sicherheitsspezialistin Watchguard Technologies mit Sitz in Seattle hat die im März bekanntgegebene Übernahme von Panda Security abgeschlossen. Panda, 1990 im nordspanischen Bilbao gegründet und auf Endpoint Protection ausgerichtet, ist damit nun eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Watchguard. "Kunden und Partner finden ab sofort alle grundlegenden Sicherheitsdienste zum Schutz vom Netzwerk bis zum Endpunkt unter einem Dach," schreibt das US-Unternehmen in einer Aussendung dazu.

Zynga übernimmt türkischen Rivalen Peak

Zynga.Zentrale in San Francisco (Bild: Kawanet/ CC Attr. 2.0)

Zynga will seine bisher grösste Übernahme stemmen: Das US-Unternehmen übernimmt für 1,8 Milliarden Dollar den türkischen Handyspieleentwickler Peak. Eine entsprechende Vereinbarung gaben die Firmen gestern im kalifornischen San Francisco bekannt. Peak wurde im Jahr 2010 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Istanbul. Das rund 100 Mitarbeiter zählende Unternehmen hat sich bisher besonders mit den Handyspielen „Toon Blast“ und „Toy Blast“ einen Namen gemacht. Der Zukauf soll die Anzahl von Zyngas täglich aktiven Nutzern auf einen Schlag um rund 60 Prozent erhöhen.

Chef von Wirecard wegen Aktienkäufen im Visier der Finanzaufsicht

Im Visier der Finanzaufsicht: Wirecard-Chef Markus Braun (Bild: Leo Molatore/ CCO)

Die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) untersucht die jüngsten Aktienkäufe von Markus Braun, dem Chef der auf Lösungen für den elektronischen Zahlungsverkehr fokussierten Wirecard, wegen eines möglichen Verstosses gegen Insiderhandels-Vorschriften. "Wir sehen uns an, ob mit dem Kauf tatsächlich gegen das Handelsverbot verstossen wurde", bestätigte eine Bafin-Sprecherin einen Bericht der "Financial Times".

SBB in der Pflicht: Finanzkontrolle fordert besseres Kostenmanagemen bei ITK-Projekten

Von der SBB wird bessere Kostenkontrolle bei der IT gefordert (Logo: SBB)

Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) mahnt die SBB, künftig bei Informatik- und Kommunikationsprojekten (IKT) besser auf die Kosten zu schauen und ein strenges Controlling walten zu lassen. Die EFK reagiert damit auf das "Datacom-NG"-Projekt, mit welchem die SBB das bestehende nationale Datennetz für die Bahnproduktion, die Kommunikation sowie die Arbeitsplatzsysteme der Mitarbeitenden aus dem Jahr 2005 ersetzen wollen und das voraussichtlich massiv teuerer werden dürfte als ursprünglich geplant.

Dell profitiert vom Home-Office-Trend

Dem texanische Computerbauer Dell hat der Trend zum Home Office im Zuge der Corona-Krise ein Umsatzwachstum beschert. Konkret legten die Einnahmen aus dem Kundenlösungsgeschäft, zu dem der Verkauf von PCs, Notebooks und Tablets zählt, im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres um 2 Prozent auf 11,1 Milliarden Dollar zu. Der Umsatz mit Firmen-Laptops stieg sogar im zweistelligen Prozentbereich, während mobile Workstations im hohen einstelligen Bereich wuchsen. Dell liegt damit über den Erwartungen der Börsianer.

1&1 Drillisch setzt sich gegen Telefonica-Forderung durch

Logo: Drillisch

Deutsche Telekom-Anbieterin 1&1 Drillisch, die seit 2017 mehrheitlich zu United Internet gehört, hat sich gegen Preiserhöhungsforderungen von Telefonica durchgesetzt. Im Rahmen eines Schiedsgutachtens wurde nämlich festgestellt, dass ein Nachzahlungsansinnen von 64 Millionen Euro in voller Höhe unberechtigt sei. Die Telefonica habe Vorleistungspreise des sogenannten MBA-MVNO-Vertrags im Dezember 2018 unter Bezugnahme auf die Frequenzauktion 2015 rückwirkend um rund 64 Millionen erhöht, heisst es erläuternd dazu.

Infineon lukriert rund eine Milliarde Euro frisches Kapital

Infineon beschafft sich über eine Milliarde Euro Frischgeld (Bild: Infineon)

Der deutsche Halbleiterkonzern Infineon hat sich am Kapitalmarkt zur Finanzierung einer Übernahme frisches Geld beschafft. Mit der Ausgabe neuer Aktien seien brutto 1,06 Milliarden Euro erlöst worden, teilte der Dax-Konzern in Neubiberg mit. Die neuen Aktien waren ausschliesslich institutionellen Anlegern im Rahmen einer Privatplatzierung in einem beschleunigten Verfahren zum Kauf angeboten worden. Der Preis für die neuen Anteilscheine liegt bei 19,30 Euro je Stück.

Tencent will 70 Millarden Dollar in neue Infrastruktur investieren

Tencent-Headquarters in Shenzhen (Bild: Wikipedia/ Dmitry Lysenko/ CCO)

Der chinesische Hightech-Gigant Tencent will in den nächsten fünf Jahren insgesamt 70 Millarden US-Dollar in neue Infrastruktur wie Cloud-Computing, Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit buttern. Erst im vergangenen Monat hatte die Regierung der weltweit zweitgrössten Volkswirtschaft hinter den USA Firmen dazu aufgerufen, die strukturellen Verbesserungen der Infrastruktur in China mit Investitionen voranzutreiben.

Wirecard schiebt Offenlegung der Bilanz ein weiteres Mal hinaus

Wirecard-Hauptsitz in Aschheim bei München (Bild: zVg)

Der unter Manipulationsverdacht stehende deutsche Dienstleister für den elektronischen Zahlungsverkehr Wirecard verschiebt die Offenlegung seiner Konzernbilanz ein weiteres Mal. Statt dem 4. Juni wird neu der 18. Juni als Stichtag angegeben. Als Grund gibt das Unternehmen mit Sitz in Aschheim bei München an, dass noch nicht alle Prüfungshandlungen abgeschlossen seien.

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