Online-Händler Bootz sperrt 42'000 Kunden wegen zu vielen Retouren

Logobild:Boozt

Der auf Mode- und Lifestyle-Produkte fokussierte schwedische Online-Händler Bootz, der auch im DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) aktiv ist, hat 42'000 Kunden gesperrt, weil sie zu viele Produkte zurückgeschickt hatten. Grund für die Sperre seien unter anderem negative Auswirkungen auf die Umwelt, wie ein Sprecher des Unternehmens Medienberichten zufolge geäussert habe.

Apples App Store beschert Entwicklern und Unternehmen Billionen-Umsatz

Symbolbild: Apple

Softwareentwickler und Wirtschaftsunternehmen konnten über den App Store, der digitalen Vertriebsplattform für Anwendungssoftware des US-amerikanischen IT-Giganten Apple, umsatzmässig im vergangenen Jahr weltweit erstmals die Marke von umgerechnet einer Billion Euro überschreiten. Konkret erreichten die über den App Store erzielten Erlöse den Wert von 1,03 Billionen Euro (1,1 Billionen Dollar), wie eine von Apple publik gemachte Studie des Marktforschungsunternehmens Analysis Group belegt.

Börsenwert von US-Chiphersteller Nvidia erreicht ominöse Marke von einer Billion Dollar

Reiht sich in die Börsenwert-Billionäre ein: Nvidia (Logobild: Nvidia)

Die US-amerikanische Grafikkarten-Spezialistin Nvidia mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara hat den astronomischen Börsenwert von mehr als einer Billion Dollar (rund 933 Milliarden Euro) erreicht. Der Aktienkurs des Konzerns aus dem Silicon Valley stieg am Dienstag um zwischenzeitlich mehr als 4,8 Prozent auf über 408 Dollar. Angetrieben vom Boom um künstliche Intelligenz (KI) war der Wert des Nvidia-Papiers in der vergangenen Woche bereits um mehr als 25 Prozent gestiegen.

Sinkende PC-Nachfrage drückt auf HP-Bilanz

Logobild: HP Inc.

Die Flaute im PC-Markt drückt ordentlich auf das aktuelle Quartalsergebnis des kalifornischen Computerriesen HP. Wie der Konzern bekannt gibt, ist der Umsatz im vergangenen Quartal, das am 30. April endete, im Vergleich zur selben Vorjahresperiode gleich um 21,7 Prozent auf 12,91 Milliarden Dollar abgesackt. Analysten hatten im Durchschnitt mit 13,07 Milliarden Dollar gerechnet.

Nvidia mit phänomenalem Ausblick

Grandioser Ausblick: Nvidia (Lobogbild: Nvidia)

Zwar ging der Umsatz des US-Chipkonzerns Nvidia im Ende April abgeschlossenen ersten Quartal des laufenden Fiskaljahres im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 13 Prozent auf 7,19 Milliarden Dollar (6,7 Mrd Euro) zurück. Dafür sind die Prognosen für das laufende zweite Quartal phänomenal. Denn für das noch bis Ende Juli laufende Vierteljahr stellt die Grafikkartenspezialistin mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara einen Umsatz von etwa elf Milliarden Dollar in Aussicht, mit einer Spanne von zwei Prozent mehr oder weniger.

Apple besiegelt mit Broadcom einen Milliardendeal zur Chipherstellung in den USA

Broadcom-Sitz im kalifornischen Irvine (Bild: Broadcom)

Die iPhone-Erfinderin Apple mit Zentrale im kalifornischen Cupertino hat einen Milliardendeal zur Entwicklung und Herstellung von Teilen für Kommunikationschips in den USA besiegelt. Eine entsprechende mehrjährige Vereinbarung mit dem Chipkonzern Broadcom umfasse unter anderem Bauteile für 5G-Funktechnik, heisst es aus Cupertino. Konkrete Angaben zum Volumen des Deals oder der Laufzeit machten die beiden Partner jedoch nicht.

Applied Materials über den Erwartungen

Bild: Applied Materials

Der auf die Herstellung von Anlagen für die Halbleiterindustrie ausgerichtete US-Konzern Applied Materials mit Sitz im kalifornischen Santa Clara erwirtschaftete im zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres einen Umsatz in Höhe von 6,63 Milliarden Dollar. Damit übertrifft das Unternehmen aus dem Silicon Valley die Schätzungen der Börsianer, die mit 6,38 Milliarden rechneten.

Apple-Zulieferer Foxconn will 500 Millionen Dollar in Fabrik in Indien investieren

Investiert in Indien: Foxconn (Bild:ictk)

Der Auftragsfertiger und Apple-Zulieferer Foxconn will 500 Millionen US-Dollar in eine neue Fabrik in Indien investieren. Für die südindische Millionenmetropole Hyderabad würde dies 25'000 direkte neue Jobs bedeuten, liess der IT-Minister des dortigen Bundesstaates Telangana, K.T. Rama Rao, dazu verlauten.

Raus aus China: Foxconn kauft Land in Indien

In Bangalore will Foxconn bauen (Bild: Pixabay/Zahidjavalili)

Der taiwanesische Elektronikriese und iPhone-Produzent Foxconn will seine Produktion diversifizieren und zunehmend aus China auslagern. Wie das Unternehmen gegenüber London Stock Exchange wissen lässt, hat das Management bereits ein riesiges Grundstück mit 1,2 Millionen Quadratmetern am Rande des indischen Tech-Hubs Bangalore erworben, um dort eine neue Fabrik zu errichten. Insgesamt sollen am Standort 700 Mio. Dollar (rund 639 Mio. Euro) investiert werden, heisst es.

Linux-Spezialistin Suse buchstabiert Prognosen zurück

Sitz von Suse in Nürnberg (Bild: Eva Krocher/ GNU 1.2)

Die Linux-Spezialistin Suse mit Zentrale in Nürnberg konnte im Ende April zu Ende gegangen zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres umsatzmässig unerwartet nur noch um ein Prozent auf 162,2 Millionen Dollar zulegen. Geschuldet sei dies der unsicheren Konjunktur, was zu verzögerten Vertragsabschlüssen und kürzeren Vertragslaufzeiten führe, sowie auch dem Umbau im Vertrieb, der noch nicht greife und das Geschäft belaste. Für das gesamte Geschäftsjahr 2022/23 (per Ende Oktober) rechne Suse daher nur noch mit einem Umsatzwachstum von rund fünf Prozent.

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