Wirtschaft

Cisco schlägt die Erwartungen

Cisco mit gutem zweiten Quartal (Foto: Karlheinz Pichler)

Die US-amerikanische Netzwerkausrüsterin Cisco liegt mit ihrer Zahlenbilanz für das zweite Quartal des Fiskaljahres 2018/19 und dem Ausblick auf das laufende dritte Quartal über den Erwartungen der Analysten. Konkret konnte der Konzern aus San Jose im Silicon Valley den Umsatz im zweiten Jahresviertel um 7 Prozent auf nunmehr 12,4 Milliarden US-Dollar schrauben. Der bereinigte Gewinn je Aktie legte um 16 Prozent auf 0,73 Dollar zu. Die Börsianer hatten bei beiden Kenngrössen mit etwas weniger gerechnet. Die Aktie stieg gestern Abend im nachbörslichen Handel deutlich.

Toshiba senkt Gewinnprognose

Logo: Toshiba

Der japanische Elektronikkonzern Toshiba hat seine Ertragsprognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Grund ist das schwächelnde Geschäft mit Computerchips. Wie der Konzern bekannt gab, dürfte zum Bilanzstichtag 31. März unter dem Strich ein Ertrag von 870 Milliarden Yen (7,9 Mrd. Franken) anfallen. Dies wäre ein Plus von 8,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bisher war Toshiba von 920 Mrd. Yen ausgegangen.

Apple verdient sich "goldene Nase" für Google-Suche am iPhone

Apple verdient mit Googles Suchmaschine Milliarden (Bild: Archiv)

Wer sich schon einmal gefragt hat, warum am iPhone von Haus aus ausgerechnet die Suchmaschine von Android-Hersteller Google eingerichtet ist, findet seine Antwort nun in einem aktuellen Bericht von CNBC. Das Ganze ist einfach ein äusserst einträgliches Geschäft für den iPhone-Hersteller. Alleine im Jahr 2018 habe Apple 9,5 Milliarden Dollar von Google erhalten, schätzt die Investmentbank Goldman Sachs. Damit wurde der Wert des Vorjahres – 9 Milliarden Dollar – sogar noch einmal übertroffen. Einzige Gegenleistung hierfür ist, dass die Google-Suche im Safari als Default eingerichtet wird.

Wirecard mit positiven Kennzahlen und optimistischem Ausblick

Wirecard gibt sich optimistisch (Bild: Wirecard)

Der Zahlungsabwickler Wirecard sieht sein boomendes Geschäft unbeeinträchtigt von den jüngsten Anschuldigungen gegen das Unternehmen. Vorstandschef Markus Braun twitterte, das die Januar-Zahlen auf einen Rekord im ersten Quartal hindeuteten. Ähnlich optimistisch hatte sich der Manager über den Auftakt und die Aussichten des laufenden Jahres geäussert. Der weltweite Boom von Online-Handel und Bezahlen per Smartphone-App befeuert seit Jahren das Wachstum des Unternehmens und bescherte ihm im vergangenen Jahr den Aufstieg in den Dax.

Temenos erhält neuen CEO und CFO

Der designierte neue CEO der Temenos: Max Chuard (Bild: Temenos)

Die Schweizer Bankensoftware-Entwicklerin Temenos baut ihre Chefetage um. Finanzchef Max Chuard soll ab März das Ruder von CEO David Arnott übernehmen, der das Unternehmen per Ende Monat verlassen werde, um nach 18 Jahren in Diensten von Temenos mehr Zeit mit seiner neuen Familie und seinem Kind verbringen zu können, wie es in einer Aussendung dazu heisst. Die frei werdende Funktion des Finanzchefs soll dann Ende März Panagiotis Spiliopoulos übernehmen, der aktuell noch Chefanalyst bei der Bank Vontobel ist.

T&N übernimmt Sparte "Telekom Telematik" von Hustech

Andreas Bühler (Bild: zVg)

Die in Dietlikon domizilierte T&N übernimmt per 1. März dieses Jahres die Kundenbasis des Bereichs "Telekom / Telematik" der Gossauer Firma Hustech Installations AG. Hustech wolle sich zukünftig auf ihre Kernkompetenzen in den Bereichen Elektro, Gebäudeautomation und Energiemanagement konzentrieren, erläutert Firmeninhaber Andreas Bühler. Der Kaufpreis wurde vorerst nicht bekannt gegeben.

Amazon beteiligt sich an Startup für autonomes Fahren

Amazon investiert in autonomes Fahren (Bild: Fotolia/BHT2000)

Der US-Online-Versandhandelsriese Amazon weitet seine Aktivitäten aus und investiert in autonomes Fahren. Wie das auf selbstfahrende Fahrzeuge spezialisierte US-Startup Aurora Innovation bekannt gab, konnte es in einer jüngsten Investitionsrunde Geldzusagen in der Gesamthöhe von 530 Millionen Dollar einsammeln, darunter auch eine "beträchtliche" Summe von Amazon.

Twitter schliesst erstmals Jahr mit schwarzen Zahlen ab

Twitter mit erstem Jahresplus (Bild: Pixabay)

Der US-amerikanische Micro-Blogging-Dienst Twitter hat erstmals in seiner Firmengeschichte ein ganzes Geschäftsjahr mit schwarzen Zahlen abgeschlossen und im vierten Quartal Rekorderlöse verbucht. Die Anleger reagierten dennoch negativ auf den Finanzbericht. Schuld daran ist der enttäuschende Ausblick. Für das laufende Quartal stellt Twitter einen Umsatz zwischen 715 Millionen und 775 Millionen Dollar in Aussicht. Die Aktie fiel heute zu Handelsbeginn in den USA um 10 Prozent.