Wirtschaft

Snapchat mit enttäuschendem Ausblick

Snapchat mit verhaltenem Ausblick (Bild: Pixabay)

Im dritten Quartal des laufenden Jahres konnte die Foto-App Snapchat die Zahl der täglich aktiven Nutzer laut eigenen Angaben von 203 auf 210 Millionen steigern, was im Jahresvergleich einem Plus von 13 Prozent entspricht. Ein verhaltener Ausblick auf die letzten drei Monate des Jahres enttäuscht aber die Anleger und lässt den Aktienkurs absacken.

Software AG mit starkem dritten Quartal

Überrascht positiv: Software AG (Bild: zVg)

Der nach SAP zweitgrösste deutsche Softwarekonzern Software AG überrascht mit guten Zahlen für das dritte Quartal des laufenden Fiskaljahres. Konkret verbuchte das Unternehmen mit Sitz in Darmstadt im dritten Quartal ein Umsatzplus von fünf Prozent und verbesserte sich im Jahresvergleich auf 224 Millionen Euro. Das operativen Ergebnis (Ebita) kletterte um sieben Prozent auf 68,4 Millionen Euro.

AMS schraubt Umsatz und Gewinn kräftig in die Höhe

AMS mit gutem Quartal (Bild. zVg)

Auf ein gutes drittes Quartal zurückblicken kann die an der Schweizer Börse kotierte Halbleiterherstellerin AMS. Das Unternehmen mit Zentrale im steirischen Premstätten profitierte vor allem von Aufträgen von Smartphone-Herstellern und konnte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 41 Prozent auf 645,0 Millionen US-Dollar schrauben. Verglichen mit dem zweiten Quartal dieses Jahres legten die Verkäufe gar um 57 Prozent zu.

Logitech mit mehr Umsatz und Gewinn

Logitech profitiert vom Gaming-Geschäft (Logobild: Logitech)

Die schweizerisch-amerikanische Computerzubehör-Spezialistin Logitech konnte im abgelaufenen Quartal gegenüber dem Vorjahr sowohl beim Umsatz als auch Gewinn um ein Prozentpunkte zulegen. Konkret kletterte der Umsatz um vier Prozent auf nunmehr 720 Millionen Dollar, was auf einen Anstieg des Verkaufs von Tastaturen, Mäuse und Headsets insbesondere für Spieler von Online-Spielen wie Fortnite und League of Legends zurückzuführen ist.

Vertriebspartnerschaft mit Microsoft schiebt Cloud-Geschäft von SAP an

SAP profitiert von Cloud-Partnerschaft mit Microsoft (Bild: SAP)

Beim deutschen ERP- und Cloud-Riesen SAP sind die New Cloud Bookings im dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres um 39 Prozent auf 572 Mio. Euro (währungsbereinigt um 34 Prozent) beziehungsweise um 51 Prozent ohne das "Infrastructure-as-a-Service" (IaaS)-Angebot gestiegen. Eine neue Partnerschaft mit Microsoft habe dabei 18 Prozentpunkte zum Wachstum der New Cloud Bookings in Höhe von 39 Prozent im dritten Quartal beigetragen, teilt der Konzern via Aussendung mit.

Osram-Übernahme, die Zweite: Erneut Sand im Getriebe

Auch beim zweiten Osram-Übernahme-Versuch erfährt AMS Gegenwind (Bild: AMS)

Der österreichische Chip- und Sensorhersteller AMS muss auch bei seinem zweiten Anlauf zur Übernahme von Osram mit Gegenwind rechnen. Zwar steht der Vorstand des Münchner Lichtkonzerns dem Vorhaben wohlwollender gegenüber als vorher. Die deutsche Gewerkschaft IG Metall kündigte am Wochenende aber weiter massiven Widerstand an. AMS-Chef Alexander Everke hatte am vergangenem Freitag ein erneutes Übernahmeangebot für Osram angekündigt, das Ende des Monats offiziell vorgelegt werden soll.

AMS mit neuem Angebot zur Osram-Übernahme

Bild: AMS

Der an der Schweizer Börse kotierte steirische Chip- und Sensorhersteller AMS mit Zentrale in Premstätten stellt ein weiteres Angebot zu einer Mehrheitsübernahme des deutschen Osram-Konzerns. Neu will AMS mindestens 55 Prozent aller Aktien erwerben. Mit 19,99 Prozent sind die Steirer schon jetzt grösster Aktionär der Münchner Lichtspezialistin.

Wisekey mit halbiertem Umsatz

Logo: Wisekey

Die auf Blockchain-Security fokussierte Schweizer Firma Wisekey mit Holdingsitz in Zug weist für die ersten neun Monate des laufenden Fiskaljahres einen Umsatz in Höhe von 18,7 Millionen US Dollar aus. Damit ist er nur noch knapp halb so hoch wie in derselben Vorjahresperiode, als er bei 37,6 Millionen lag. Grund dafür ist der Umstand, dass Wisekey im Januar sein Geschäft mit Sicherheitszertifikaten für Internetseiten und Apps (Quo Vadis SSL/TLS und PKI) verkauft hat und diese Einnahmen nun wegfallen.

Ericsson mit hohem Quartalsverlust

Hoher Quartalsverlust: Ericsson (Bild: Archiv)

Die erwartete Beilegung eines US-Korruptionsverfahrens hat den Netzwerkausrüster Ericsson tief in die roten Zahlen gerissen: Im dritten Quartal schrieben die Schweden einen Verlust von 6,9 Mrd. Schwedischen Kronen (700 Mio. Franken), wie das Unternehmen in Stockholm mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte der Nokia-Rivale noch 2,7 Mrd. Kronen Gewinn gemacht. Ende September hatte Ericsson mitgeteilt, rund 12 Mrd. Kronen zurückzustellen, um Untersuchungen der US-Börsenaufsicht SEC und des US-Justizministeriums aus dem Weg zu räumen.