Wirtschaft

Deutsche Telekom schluckt niederländische Tele 2

Schnappt sich Tele 2 in den Niederlanden: Deutsche Telekom (Bild: DT)

Die EU-Kartellwächter geben die geplante Übernahme von Tele 2 in den Niederlanden durch die Deutsche Telekom ohne Auflagen frei. Eine eingehende Prüfung habe ergeben, dass die Fusion keine wesentlichen Änderungen bei den Preisen oder Qualität im niederländischen Mobilfunk zur Folge haben werde, teilte die für das Kartellrecht zuständige EU-Kommission am Dienstagabend mit. Die Deutsche Telekom hatte im Dezember angekündigt, das niederländische Tele 2-Geschäft für 190 Millionen Euro erwerben zu wollen. Der Bonner Telefonriese ist bereits in dem Land vertreten.

T-Systems und Verdi begraben Kriegsbeil im Tarifstreit

T-Systems gelingt eine Tarfifstreit-Einigung mit der Gewerkschaft Verdi (Logo: TS)

Die kriselnde IT-Grosskundensparte der Deutschen Telekom, T-Systems, und die Gewerkschaft Verdi haben ihren Tarifstreit nach acht Monaten beendet. Beide Seiten einigten sich auf Entgeltsteigerungen für die rund 11.000 Tarifbeschäftigten ab Januar von drei beziehungsweise zwei Prozent in Abhängigkeit von der Gehaltsgruppe. Zum Jahresstart 2020 steige das Entgelt um weitere 2,5 Prozent, teilte Verdi weiter mit.

Deutschland: Fusion von Medimax und Notebooksbilliger.de geplatzt

Medimax: Geplante Fusion mit Notebooksbilliger.de findet nicht statt (Bild: Medimax)

Die geplante Fusion der Elektronikkette Medimax und des Onlinehändlers Notebooksbilliger.de ist geplatzt. Die Unternehmenskulturen seien nicht vereinbar, teilten die beiden deutschen Unternehmen in einer gemeinsamen Erklärung mit. Deshalb hätten die Unternehmen sich einvernehmlich entschlossen, die Transaktion nicht weiter zu verfolgen. Medimax und Notebooksbilliger.de hatten erst im September ihre Pläne für einen Zusammenschluss bekannt gegeben. Dadurch sollte ein Unternehmen mit mehr als 120 Standorten und einem Ziel-Umsatz von rund zwei Milliarden Euro entstehen.

Digitalisierung macht Städte als Industriestandorte wieder attraktiver

Digitalisierung erhöht Wirtschaftsattraktivität der Städte (Symbolbild: Pixabay)

Eine Folge der Digitalisierung ist es, dass Städte als Industriestandorte wieder zunehmend an Attraktivität gewinnen. Zumindest in Deutschland, wie eine DIW-Studie (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) für die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung belegt. Da die Nähe zu Forschung und Konsumenten wichtiger werde, erlebten Grossstädte deutlich mehr Gründungen industrieller Betriebe als andere Regionen Deutschlands, so die Untersuchung.

Preisverfall: Handy-Hersteller in der Krise

Snapdragon: Spitzenchip für Smartphones von Qualcomm (Foto: qualcomm.com)

Die Handy-Chiphersteller Qualcomm, Mediatek und Unisoc erwarten wegen einer sinkenden Handelsspanne geringere Gewinne im Jahr 2019. Schuld daran ist der Preisverfall. Ziel ist es, den Ersatzbedarf zu stimulieren, auch wenn die alten Geräte vieler Kunden noch funktionieren, wie das taiwanesische Branchenportal "Digitimes" unter Berufung auf Industriekreise berichtet.

Namics mit neuem Geschäftsbereich "Digital Product and Service Design"

Namics-CEO Bernd Schopp (Bild: zVg)

Die Ostschweizer Digitalagentur Namics erweitert ihr Portfolio um "Digital Product and Service Design". Aufgabe des neuen Geschäftsbereiches sei es, Kunden bei der Entwicklung neuer, digitaler Produkte und Services unter die Arme zu greifen. Ziel des Angebotes sei es, "die Geschäftsmodelle der Kunden neu zu definieren und weiterzuentwickeln," wie Namics via Aussendung mitteilt.

Global Fashion Group angeblich vor Sprung an die Börse

Die Global Fashion Group zieht es an die Börse (Bild:GFG)

Die Modebeteiligung Global Fashion Group von Rocket Internet strebt einem Medienbericht zufolge an die Börse. Bei günstigen Marktbedingungen könne der Gang aufs Parkett im März 2019 erfolgen, meldete das deutsche "Manager Magazin" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Morgan Stanley und Goldman Sachs würden den Börsengang begleiten. Das Management strebe eine Bewertung von 1,8 bis 2,5 Mrd. Euro an. Rocket Internet wollte zu dem Bericht keine Stellung nehmen.

Nokia verschmilzt Geschäfte für Mobilfunk- und Festnetze zu neuer Sparte

Nokia verpasst sich eine neue Struktur (Logo: Nokia)

Der finnische Netzwerkausrüster Nokia gibt sich vor dem 5G-Wettrennen eine neue Struktur: Die Geschäfte für Mobilfunk- wie auch Festnetze würden zu einer neuen Sparte verschmolzen, kündigte der Konkurrent des schwedischen Anbieters Ericsson und des chinesischen Weltmarktführers Huawei an. Konzernchef Rajeev Suri verspricht sich davon einen besseren Kundenfokus, einfachere Managementstrukturen und eine höhere Effizienz.

Amazon klärt Nutzer über Online-Panne auf

Amazon informiert Kunden über Online-Panne (Logo: Amazon)

Beim US-amerikanischen Online-Versandhandelsriesen Amazon sind infolge einer technischen Panne die Namen und E-Mail-Adressen von Nutzern auf die Internetseite des Unternehmens geraten. Zum genauen Ausmass des Schadens wollte sich ein Amazon-Sprecher nicht äussern. "Wir haben das Problem geregelt und die Kunden unterrichtet, die betroffen sein könnten“, erklärte er.