Gewinn von Foxconn bricht um fast 90 Prozent ein

Logo: Foxconn

Der taiwanesische Elektronik-Riese und Apple-Zulieferer Foxconn hat im ersten Quartal durch das Coronavirus einen Gewinneinbruch von 89 Prozent erlitten. Jedoch sei laut dem Konzern das Schlimmste mittlerweile überstanden. Die gesamte Tech-Branche hat ein scharfes Auge auf Foxconn und sieht dessen Zahlen als Indikator für die globale Nachfrage.

Facebook reisst sich Giphy unter den Nagel

Facebook kauft offenbar wieder zu (Bild. Pixabay/ Geralt)

Das weltgrösste soziale Netzwerk Facebook steht offenbar vor dem Kauf der populären Plattform Giphy, mit der animierte Bilder (benannt nach dem Dateiformat GIF) im Netz geteilt werden können. Der Zuckerberg-Konzern will für den Dienst 400 Millionen Dollar auf den Tisch blättern, wie das Nachrichtenportal Axios mit Verweis auf "mehrere Quellen" berichtet. Die beiden Plattformen sollen ursprünglich eine Partnerschaft geplant haben, schreibt Axios.

Taiwanesische Chip-Herstellerin TSMC investiert zwölf Milliarden Dollar in den USA

Bild: Flickr

Die taiwanesische Chip-Produzentin TSMC plant eine Milliarden-Investition für ein neues Werk im US-Bundesstaat Arizona. Insgesamt 12 Milliarden US-Dollar will der ostasiatische Konzern ausgeben, um künftig auch in den Vereinigten Staaten Prozessoren herzustellen. Der Schritt wird als ein Erfolg für US-Präsident Donald Trump gewertet, der Unternehmen seit Jahren auffordert, High-Tech-Produkte statt in Asien verstärkt in den USA zu erzeugen.

Alles neu macht der Mai – auch beim deutschen Softwarekonzern SAP

Bei SAP wird die Teppich-Etage ziemlich umgebaut (Bild: SAP)

Die Hauptversammlung von Europas grösster Softwarefirma SAP findet am kommenden Mittwoch wegen der Coronavirus-Pandemie erstmals virtuell statt. Den Aktionären präsentiert sich zudem ein deutlich kleinerer Vorstand, viele der bekannten Gesichter sind weg. Der langjährige Firmenchef Bill McDermott hat beim Softwarekonzern Service Now angeheuert, SAP-Urgestein Michael Kleinemeier ist in Pension, Personalchef Stefan Ries verlässt den Konzern zum Monatsende und das McDermott-Nachfolgerduo aus Jennifer Morgan und Christian Klein ist auf den 40-jährigen Deutschen zusammengeschrumpft.

Ceconomy schreibt hohen Verlust

Ceconomy schreibt tiefrote Zahlen (Logo: Ceconomy)

Die kriselnde deutsche Elektronikhandelsholding Ceconomy schreibt in der Coronakrise tiefrote Zahlen. Der Mutterkonzern von Media Markt und Saturn habe im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2019/20 wegen der behördlich verordneten Schliessung von Märkten und hohen Abschreibungen auf die französische Beteiligung Fnac Darty einen Verlust von 309 Mio. Euro verbucht, teilte Ceconomy mit. Vor Jahresfrist hatte die Holding noch einen Gewinn von 20 Mio. Euro erwirtschaftet.

Coronakrise belastet Deutsche Telekom kaum

Die Deutsche Telekom trotzt der Corona-Krise (Bild: DT)

Die Deutsche Telekom kommt bisher mit wenigen Blessuren durch die Coronakrise: Der Konzern mit Sitz in Bonn bestätigte am gestrigen Donnerstag seine Jahresprognose. Demnach soll im laufenden Jahr ein operativer Ertrag (bereinigtes Ebita ohne Leasingkosten) in Höhe von 25,5 Mrd. Euro erzielt werden. Die Auswirkungen der Pandemie auf das Ergebnis dürften "vergleichsweise gering ausfallen", teilte die Telekom mit.

Permira wirft Teamviewer-Aktien im Milliardenwert auf den Markt

Teamviewer profitiert stark vom Home-Office-Trend (Logo: Teamviewer)

Der Finanzinvestor Permira wirft Aktien von Teamviewer im Milliardenwert auf den Markt und macht sich damit bereits zum zweiten Mal den Aufschwung des schwäbischen Softwareherstellers in der Coronakrise zunutze. Permira bot rund 25 Millionen Teamviewer-Aktien institutionellen Investoren zum Kauf an, wie die mit der Platzierung betrauten Banken mitteilten. Der Verkaufspreis für die Papiere werde nicht unter 41 Euro je Aktie liegen, die Nachfrage übersteige das Angebot. Mit der Platzierung könnte Permira damit mindestens 1,02 Milliarden Euro erlösen.

Wirecard hält an Jahresprognose fest

Wirecard hält an Jahresprognose fest (Bild: Wirecard)

Der deutsche Zahlungsdienstleister Wirecard mit Sitz in Aschheim bei München, der derzeit stark in der Kritik steht, hat im ersten Quartal die Auswirkungen der Corona-Krise merklich gespürt. Vorstandschef Markus Braun bestätigte aber trotz des zuletzt eingebremsten Wachstums die Jahresprognose. Das Unternehmen geht demnach nicht davon aus, dass die Krise einen nachhaltig negativen Effekt auf die Branche haben könnte. Jedoch kam das Geschäft mit Fluggesellschaften und Reisebüros markant unter Druck, während der Online-Shoppingboom die Auswirkungen abfederte.

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