Datacolor zurück in der Gewinnzone

Datacolor ist auf digitales Farbmanagement fokussiert (Bild: zVg)

Die auf digitale Farbmanagementlösungen ausgerichtete Datacolor mit Schweizer Sitz in Luzern ist in der ersten Hälfte des Fiskaljahres 2020/21 (per Ende März) wieder in die Gewinnzone zurück. Das Betriebsergebnis (Ebit) konnte das Unternehmen im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 13,9 Prozent auf 3,2 Millionen Dollar steigern, was eine Ebit-Marge von 8,6 Prozent (VJ 8,0 Prozent) ergab. Das Nettoergebnis übertraf den Vergleichswert des Vorjahrs dank eines überdurchschnittlich hohen Finanzgewinns deutlich und belief sich auf 5,3 Millionen Dollar.

Xing-Betreiberin New Work mit weniger Umsatz aber mehr Profit

Bild: Archiv

Die Betreiberin des Karrierenetzwerkes Xing, New Work, konnte im Auftaktquartal 2021 den Gewinn gegenüber derselben Vorjahresperiode deutlich steigern. Konkret legte der Konzern beim Ebitda verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um knapp die Hälfte auf 24,9 Millionen Euro zu. Das Konzernergebnis von 12 Millionen Euro lag mehr als 60 Prozent über dem Vorjahreswert. Als Grund für das Plus bei Gewinn und Konzernergebnis macht New Work Kostenreduktionen geltend.

Online-Modehändler Zalando mit starkem Auftaktquartal

Logistikzentrum von Zalando in Berlin (Foto: Zalando)

Der auch in der Schweiz operativ tätige deutsche Online-Modehändler Zalando kann nach wie vor stark von dem Pandemie-bedingten forcierten Trend zum Internetshopping profitieren. Im ersten Quartal stiegen die Umsätze gleich um fast 47 Prozent auf nunmehr 2,2 Milliarden Euro an, wie das Unternehmen am Hauptsitz in Berlin bekannt gab.

Google rechnet langfristig mit 20 Prozent Home-Office-Mitarbeitenden

Das Home Office wird sich dauerhaft als Arbeitsform halten (Symbolbild: Paige Cody auf Unsplash.com)

Die Suchmaschinenkönigin Google geht davon aus, dass nach dem Ende der Coronakrise rund jeder Fünfte Beschäftigte des Internet-Konzerns dauerhaft von Zuhause aus arbeiten wird. Rund 60 Prozent würden für die Zusammenarbeit mit ihren Teams an einigen Tagen pro Woche ins Büro kommen. Die Entscheidung darüber, wer wo arbeitet, werde unter Berücksichtigung der Aufgaben eines Mitarbeiters getroffen werden, gab ein Sprecher der Alphabet-Tochter dazu bekannt.

Bezos wirft Amazon-Aktien für fast zwei Milliarden Dollar auf den Markt

Chef Jeff Bezos verkauft Aktien in Milliardenwert (Bild: Amazon)

Amazon-Chef Jeff Bezos hat in dieser Woche Aktien seines Konzerns im Wert von fast zwei Milliarden Dollar verkauft. Das ging aus Mitteilungen an die US-Börsenaufsicht SEC hervor. Bezos hatte in jüngerer Vergangenheit schon mehrmals in grösserem Stile Amazon-Aktien zu Geld gemacht. Im Februar und November 2020 trennte er sich von Papieren im Wert von insgesamt über sieben Milliarden Dollar.

Uber kann Verluste eindämmen

Uber Eats (Bild: Robert Anasch auf Unsplash.com)

Der kalifornische Online-Fahrdienstvermittler Uber leidet weiter unter der Corona-Krise, konnte seinen Verlust im Auftaktquartal 2021 aber deutlich verringern. Konkrete verbuchte der Taxi-Konkurrent in den drei Monaten bis Ende März unter dem Strich ein Minus von 108 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte der Nettoverlust fast drei Milliarden Dollar betragen. Allerdings profitierte das Ergebnis diesmal von einem hohen Sondererlös durch den Verkauf von Ubers Roboterauto-Sparte.

Freenet mit Abstrichen beim Umsatz, aber Plus beim operativen Ergebnis

Freenet-Zentrale in Hamburg (Bild: Freenet)

Freenet ist besser in das Jahr 2021 gestartet als erwartet. Zwar musste der deutsche Telekomanbieter im ersten Quartal beim Umsatz Abstriche machen und erlöste mit 619,2 Millionen Euro gut 4,6 Prozent weniger als noch im entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen verlauten lässt. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 4,4 Prozent auf 108,8 Millionen Euro. Dabei half laut den Infos vor allem die gute Entwicklung im Segment TV und Medien, das gemessen am Ebitda um gut ein Fünftel zulegte.

Suse strebt bei Börsengang eine Bewertung von bis zu 5,7 Milliarden Euro an

Will an die Börse: Suse (Logo: Suse)

Beim geplanten Börsengang in Frankfurt strebt die Linux-Software-Anbieterin Suse eine Marktkapitalisierung von 4,9 bis 5,7 Milliarden Euro an. Die Preisspanne je Aktie soll sich zwischen 29 bis 34 Euro bewegen, gab Suse in Nürnberg bekannt. Wobei die Anzahl auszugebender Aktien auf bis zu 41 Millionen zu liegen kommen könnte.

ETH-Spin-off Exeon treibt die europäische Expansion voran

Bild: Exeon

Das Schweizer Cybersecurity-Startup Exeon Analytics strebt in den Bereichen "Network Detection and Response" eine grosse Expansion in Europa an. Über Investoren konnte sich das ETH-Spin-off zu diesem Zweck frische Zuflüsse in der Höhe von vier Millionen Franken sichern. Exeon verfüge in der Schweiz bereits über eine breite Kundenbasis, darunter zwei der fünf grössten Schweizer Banken und wichtige Logistikfirmen. Und auch in Deutschland und Österreich habe man bereits erste Grosskunden an Land ziehen können, teilt das Unternehmen dazu mit.

Uber-Rivalin Lyft schreibt weiter massive Verluste

Lyft-Fahrzeug (Bild: Wikipedia/Praiselightmedia/ CC BY-SA 3.0)

Die US-amerikanische Online-Fahrdienstvermittlerin Lyft muss den Corana-bedingten Belastungen weiterhin Tribut zollen und ist mit deutlich geringeren Einnahmen und einem horrenden Verlust ins neue Jahr gestartet. Konkret schlitterte die Uber-Konkurrentin im ersten Quartal mit 427,3 Millionen Dollar ins Minus, wie das Unternehmen mit Sitz in San Francisco wissen lässt. Zum Vergleich: Vor einem Jahr lagen die Verluste noch bei minus 398,1 Millionen Dollar.

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