Softbank investiert über 100 Millionen Dollar in US-Startups

Symbolbild: Karlheinz Pichler

Die japanische Technologieinvestorin Softbank hat Medienberichten zufolge 100 Millionen Dollar in das amerikanische Startup Behavox hineingebuttert, das sich mit Künstlicher Intelligenz befasst. Zudem führten die Japaner eine 265 Millionen Dollar schwere Finanzierungsrunde des kalifornischen Startups Karius an, das einen Bluttest für schwer diagnostizierbare Infektionen vermarktet.

Lenovo profitiert vom Umstiegsboom auf Windows-Betriebssystem 10

Lenovo präsentiert gute Quartalszahlen (Logo: Lenovo)

Der weltgrösste PC-Hersteller Lenovo bereitet sich auf ein baldiges Ende des jüngsten Branchenbooms durch den Umstieg auf das Betriebssystem Windows 10 vor. Unter anderem setzt der chinesische Konzern, zu dem auch die in Deutschland populäre Marke Medion gehört, verstärkt auf Computer für Gamer sowie das Geschäft mit Monitoren und virtueller Realität. Der Lenovo-Umsatz erreichte im Ende Dezember abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal den Rekordwert von 14,1 Mrd. Dollar – auch wenn es nur ein minimaler Anstieg im Vergleich zu den 14 Mrd. Dollar ein Jahr zuvor war.

US-Steuerbehörde fordert von Facebook bis zu 9 Milliarden Dollar zurück

Soll in den USA Milliarden von Steuergeldern nachzahlen: Facebook (Bild: Pixabay/ Geralt)

Die US-amerikanischen Technologie-Giganten geraten aufgrund ihres Steuergebarens immer mehr in die Kritik. Facebook, Apple, Amazon, Netflix, Google und Microsoft allein sollen durch die Vermeidung von Steuern zwischen 2010 und 2019 rund 100 Milliarden Dollar gespart haben, heisst es. Zuletzt standen die US-Firmen in der EU unter Beschuss. Nun aber ist auch die US-Steuerbehörde IRS (Internal Revenue Service) auf den Plan getreten und hat Facebook wegen angeblich nicht bezahlter Steuern in der Höhe von über neun Milliarden Dollar verklagt.

Deutsche Telekom verzeichnet "erfolgreichstes Jahr der Unternehmensgeschichte"

Deutsche Telekom mit Rekordjahr (Bild: DT/ Baumeister)

Die Deutsche Telekom konnte beim Umsatz und Gewinn im vergangenen Geschäftsjahr markant zulegen. Geschuldet sind die guten Zahlen vor allem einem starken Geschäft in Übersee und dem weiteren Breitbandausbau. Das Management spricht vom erfolgreichsten Jahr der Unternehmensgeschichte. Damit dürfte der ehemalige deutsche Staatskonzern gestärkt der anstehenden Fusion ihrer US-Mobilfunktochter mit dem Rivalen Sprint entgegenblicken.

EU will Milliarden in Künstliche Intelligenz investieren

Bei Künstlicher Intelligenz will die EU aufholen (Bild: Pixabay/ Geralt)

Die Europäische Union will punkto künstlicher Intelligenz (KI) aufholen und in Zukunft konkurrenzfähiger gegenüber Staaten wie den USA oder China werden. Dazu wolle man Milliarden in die Hand nehmen, liess EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dazu verlauten. Ihren Plänen zufolge sollen die Investionen in die Entwicklung von KI in diesem Jahrzehnt auf 20 Milliarden Euro pro Jahr steigen, nachdem sie 2016 rund 3,2 Milliarden Euro erreicht hatten. Gleichzeitig soll die Forschung zu KI besser grenzüberschreitend organisiert werden.

Osram kommt mit Effizienzprogrammen schneller voran als geplant

Die Performance-Programme des Osram-Vorstands greifen laut einer Aussendung des Unternehmens mit Hauptsitz in München, nachhaltig. Durch die gesetzten Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz kann das Einsparungsziel von zuletzt 220 Millionen Euro bis 2022 nun auf rund 300 Millionen Euro heraufgesetzt werden. Mit einem Bündel von Einzelprogrammen, zu dem alle Geschäftseinheiten beitragen, kommt Osram zügiger als ursprünglich erwartet voran.

Erhöhtes Unfallrisiko in britischen Amazon-Lagerhallen

In britischen Amazon-Lagerhäusern soll ein erhöhtes Unfallrisiko bestehen (im Bild ein spanisches Amazon-Lagerhaus) (Bild: Wikipedia/ CC)

Über 600 Mitarbeiter bei Amazon sollen sich in den vergangenen Jahren allein in Grossbritannien verletzt haben oder dem nur knapp entkommen sein, berichtet der britische "Guardian". Die negative Berichterstattung hat auch zu mehreren Werbekampagnen geführt, mit der der US-Konzern seinen Ruf verbessern will. Neue Dokumente der britischen Gewerkschaft GMB suggerieren allerdings, dass das Unternehmen seine Arbeitsbedingungen in den vergangenen Jahren nicht gebessert haben dürfte. 622 Unfälle wurden gemeldet, während 2016–2017 152 Unfälle verzeichnet wurden, waren es 2019 schon 240.

Kapsch Traffic Com mit Gewinneinbruch

Symbolbild: Kapsch Trafficcom

Der börsennotierte Mautsystemekonzern Kapsch Traffic Com hat in den ersten drei Quartalen 2019/20 einen Gewinneinbruch nach Belastungen in Zusammenhang mit der Kündigung der deutschen Mautverträge und dem Mautprojekt in Tschechien verzeichnet. Der Periodengewinn fiel auf 0,2 Mio. Euro, nach 21,9 Mio. Euro in der Vorjahresperiode, wie das Unternehmen heute mitteilte. Das Betriebsergebnis (Ebit) sank wie bereits bekannt um 77,2 Prozent auf 7,7 Mio. Euro, belastet durch Einmaleffekte von 10,6 Mio. Euro.

Seiten

Wirtschaft abonnieren