Nvidia bläst Arm-Übernahme ab

Soll an die Börse gebracht werden: ARM (Bild: Arm)

Die Grafikkarten-Spezialistin Nvidia hat aufgrund des anhaltenden Gegenwinds der Behörden die geplante Übernahme des Chip-Designers Arm abgeblasen. Stattdessen soll Arm gemäss einer Mitteilung des Arm-Mutterkonzerns Softbank nun an die Börse gebracht werden. Geplant sei der Schritt bis zum Ende des nächsten Geschäftsjahres im März 2023, so das japanische Unternehmen. Eine Anzahlung Nvidias in Höhe von 1,25 Milliarden US-Dollar (1,1 Mrd Euro) müsse Softbank nicht zurückzahlen, hiess es weiter.

Kartellbehörden bremsen Arm-Übernahme durch Nvidia aus

Nvidia rechnet nicht mehr mit ARM-Übernahme (Logo: Nvidia)

Der US-Grafikkarten-Spezialist Nvidia rechnet Insidern zufolge nicht mehr mit der Übernahme des britischen Chip-Designers Arm. Grund dafür ist der anhaltende Gegenwind von Wettbewerbsbehörden. Stattdessen plane Arms japanischer Mutterkonzern Softbank, seine Tochter an die Börse zu bringen, hiess es in informierten Kreisen. Offiziell halten Nvidia und Softbank an ihrer Absicht fest, die Übernahme durchzuführen. Zeitweise verloren die Aktien daraufhin fast 6 Prozent, zuletzt reduzierte sich das Minus auf 2,5 Prozent.

US-Handelsbehörde FTC klagt gegen Kauf von Chipdesigner Arm durch Nvidia

Soll ARM nicht übernehmen dürfen: Nvidia (Logo: Nvidia)

Die US-Regierung will einen Milliardendeal um den Chipdesigner Arm verhindern, dessen Technik in praktisch allen Smartphones steckt. Die geplante Übernahme der britischen Firma durch den Grafikkartenspezialisten Nvidia könne Innovationen bremsen, begründete die Handelsbehörde FTC ihre Klage. Der US-Konzern Nvidia hatte bereits im September 2020 zum rund 40 Milliarden Dollar schweren Kauf von Arm angesetzt. Unter anderem auch in Europa wird das Geschäft unter die Lupe genommen. Es wäre die grösste Übernahme in der Halbleiterbranche.

ARM-Übernahmepläne von Nvidia auf Prüfstand von EU

Bild: ARM

Rückschlag für den US-Grafikkartenspezialisten Nvidia: Die EU-Kommission nimmt die von Nvidia geplante 54 Milliarden Dollar schwere Übernahme des zur japanischen Softbank gehörenden britischen Chipentwicklers ARM mit Sitz in Cambridge genauer unter die Lupe. Während ARM und Nvidia nicht direkt miteinander in Konkurrenz ständen, sei das geistige Eigentum von ARM ein wichtiger Bestandteil von Produkten, die mit denen von Nvidia konkurrieren, erklärte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager.

Nvidia profitiert massiv vom Gaming- und Krypto-Boom

Nvidia mit starkem Quartal (Bild: Nvidia)

Nvidia, einer der grössten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen für Personal Computer, Server und Spielkonsolen, profitierte im zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres stark von der hohen Nachfrage nach Gaming-Ausrüstung wie Grafikkarten und Technik für Rechenzentren. In den drei Monaten bis Ende Juli erhöhte der Konzern mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara seinen Umsatz im Jahresvergleich um gleich 68 Prozent auf den Rekordwert von 6,5 Milliarden Dollar (5,96 Mlliarden Schweizer Franken). Der Gewinn schnellte sogar um 282 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar (2,2 Mrd.

Nvidias geplanter ARM-Übenahme schlägt Widerstand entgegen

Nvidia: Gegenwind für Übernahmepläne (Logo: Nvidia)

Dem US-amerikanischen Chip-Riesen droht weiterer Widerstand gegen die geplante Übernahme des britischen Prozessoren-Designers ARM. Gemäss Bloomberg könnte Grossbritannien den Kauf des britischen Chip-Designers Arm ablehnen. Grund seien Sorgen um die nationale Sicherheit, heisst es im Bericht Bloombergs mit Verweis auf Insiderkreise.

Nvidia greift Intel nun auch bei Prozessoren für Rechenzentren an

Logobild: Nvidia

Der Chipkonzern Nvidia mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara präsentiert seinen ersten Hauptprozessor für Rechenzentren und greift damit den Branchenriesen Intel frontal in dessen wichtigstem Geschäft an. Nvidia-Chips wurden bereits für Grafik-Aufgaben und Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz eingesetzt, jetzt tätigen die Kalifornier den nächsten Schritt.

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