Wirtschaft & Politik

Serbien kooperiert weiterhin mit Huawei

Belgrad: Hier sollen 1000 Überwachungskameras von Huawei installiert werden (Bild: Pixabay/ HPGruesen)

Im von den USA begonnenen, weltweiten Streit über den Umgang mit Huawei rund um Zugang zu Märkten und Sicherheitsbedenken bleibt Serbien bei der Zusammenarbeit mit dem chinesischen Telekommunikationskonzern. Serbien wolle nicht zum "Kollateralschaden im Streit zwischen Google und Huawei" werden, sagte Handelsminister Rasim Ljajic laut Medien. Zuvor hatte die Staatssekretärin im Technologieministerium, Tatjana Matic, gegenüber dem TV-Sender N1 sogar eine Intensivierung der Zusammenarbeit angekündigt.

US-Justizministerium mit Bedenken wegen Sprint/T-Mobile-US-Fusion

T-Mobile US: US-Justizministerium äussert Bedenken gegen Fusion mit Sprint (Bild: T-Mobile US)

Die geplante Milliardenfusion zwischen den Mobilfunkanbietern T-Mobile US und Sprint trifft beim US-Justizministerium Insidern zufolge auf Bedenken. Die Wettbewerbs-Experten in der Behörde hätten empfohlen, den Zusammenschluss der Nummer drei und der Nummer vier des US-Mobilfunkmarktes abzulehnen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Nun liege die Entscheidung bei den politischen Beamten um den Bereichsleiter Makan Delrahim. Die Entscheidung werde in etwa einem Monat erwartet.

Huawei darf noch 90 Tage lang US-Technologie einkaufen

Spielball der Grossmäche: Huawei (Bild: Archiv)

Die Regierung Donald Trump hat einige der Einschränkungen für den chinesischen Netzwerkausrüster und Smartphone-Hersteller Huawei temporär gelockert. Der Konzern mit Zentrale in Shenzhen darf nun 90 Tage lang US-Produkte kaufen, um seine bestehenden Netze zu unterhalten und Software-Updates für die existierenden Smartphones bereitzustellen, lies das US-Handelsministerium verlauten.

Infineon setzt Chip-Lieferungen an Huawei aus

Setzt Chiplieferungen an Huawei aus: Infineon (Bild: Infineon)

Der deutsche Halbleiterkonzern Infineon hat Chip-Lieferungen an den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei einem Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung "Nikkei" zufolge ausgesetzt. Das Unternehmen habe damit auf die Entscheidung des US-Handelsministeriums reagiert, Huawei auf die schwarze Liste zu setzen, berichtete das Blatt unter Berufung auf zwei mit der Situation vertraute Quellen. Einer der Insider sprach von einer Vorsichtsmassnahme von Infineon. Das Unternehmen werde die rechtliche Lage in dieser Woche bewerten.

Die USA setzen Sanktionen gegen Huawei möglicherweise teils aus

Die Amis könnten die Sanktionen gegen Huawei schon bald lockern (Symbolbild: Karlheinz Pichler)

Das US-Handelsministerium könnte bald einige Sanktionen gegen den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei lockern. Damit könne Firmen und Personen, die über Huawei-Ausrüstung verfügen, Zeit eingeräumt werden, um die Zuverlässigkeit ihrer Kommunikationsnetzwerke zu gewährleisten, sagte eine Ministeriumssprecherin.

Trump untersagt per Dekret Einsatz riskanter Telekom-Technik

Bild: Pixabay/GDJ

US-amerikanischen soll es künftig untersagt sein, Telekommunikationstechnik einzusetzen, die als Risiko für die nationale Sicherheit der USA eingestuft wird. Dies hat Präsident Donald Trump nun per Dekret festgelegt. Der umstrittene US-Regierungschef rief dazu gestern einen nationalen Notstand in der Telekommunikation aus. Trump nimmt mit der Bestimmung in erster Linie den chinesische Technologieriesen Huawei aufs Korn.

Warnung vor Wettrüsten mit "Killerrobotern"

Kampfdrohne: PAX warnt vor KI-Waffen (Foto: pixabay.com, skeeze)

Friedensforscher der niederländischen Organisation PAX warnen vor einem Wettrüsten mit "Killerrobotern". Dabei handelt es sich um Waffensysteme wie beispielsweise Drohnen, die durch Künstliche Intelligenz (KI) gesteuert werden und ohne Einfluss des Menschen Entscheidungen über Leben und Tod treffen. PAX fordert ein Verbot solcher Roboter, das Wettrüsten würde sonst zu katastrophalen Folgen führen. Konflikte würden eskalieren und das Risiko von Todesopfern erhöhen.

Britischer Aussenminister Jeremy Hunt skeptisch bei Huawei im 5G-Netz

5G: Die Briten sind bezüglich Huawei vorsichtig (Symbolbild: Shutterstock)

Der britische Aussenminister Jeremy Hunt hat zu Vorsicht bei einer Beteiligung des umstrittenen chinesischen Technologiekonzerns Huawei am 5G-Netzausbau im Vereinigten Königreich geraten. Im Umgang mit chinesischen Konzernen sei ein gewisses Mass an Vorsicht richtig, weil der chinesische Staat ein gewisses Mass an Kontrolle über diese Unternehmen ausüben könne, sagte Hunt dem "Daily Telegraph".

Schlechte Rahmenbedingungen für Rechenzentren in Deutschland

Symbolbild: Pixabay

Rechenzentren verfügen in Deutschland weiter nicht über ideale Standortfaktoren. Zu hohe Stromkosten, ungenutzte Wärmepotenziale sowie schrumpfende Weltmarktanteile sind daran schuld, schreibt der Digitalverband Bitkom in seinem neuen Positionspapier. Die im internationalen Vergleich hohen finanziellen Zusatzbelastungen durch die Energiewende, die ungelöste Frage der Abwärmenutzung und die sinkenden Anteile gegenüber konkurrierenden Märkten in Europa, den USA und Asien seien Hauptursachen - trotz steigender Investitionen am Standort Deutschland.

Briten schliessen Huawei beim 5G-Ausbau von zentralen Teilen aus

Beim 5G-Ausbau in Grossbritannien von Kernteilen ausgeschlossen: Huawei (Foto: Karlheinz Pichler)

Probleme für Huawei auch in Grossbritannien. Die Briten wollen den chinesischen Netzwerkausrüster einem Insider zufolge beim Ausbau zum Netz der nächsten Mobilfunkgeneration 5G von bedeutenden Teilen ausschliessen. Zu Bereichen der Infrastruktur, die nicht wesentlich seien, erhalte der Konzern nur einen eingeschränkten Zugang, sagte jemand aus Sicherheitskreisen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.