IT-Security

Bedrohungsszenarien in Klinikumgebungen erfordern neuen Sicherheitsansatz

Symbolbild: Rawpixel/Unsplash

Durch den Einsatz immer mehr vernetzter Geräte im Gesundheitswesen – zusammen mit nicht partitionierten Netzwerken, unzureichenden Zugangskontrollen und der Verwendung von Altsystemen – ist eine große potenzielle Cyberangriffsfläche entstanden. Kliniken sind aber nicht nur durch externe Bedrohungen gefährdet, sondern auch durch Insider, die vorsätzlich Sicherheitslücken ausnutzen, Kontrollen umgehen und Regeln verletzen um persönliche Daten zu stehlen und klinische Prozesse zu stören.

Eset mit eigenem Distribution Manager für die DACH-Region

Eset-Distribution-Manager für die DACH-Region: Christoph Preetz (Bild: zVg)

Der IT-Security Hersteller Eset mit Zentrale im slowakischen Pressburg hat Christoph Preetz zum Distribution Manager für die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) ernannt. In dieser Funktionen verantworte er sämtliche Channel-Aufgaben, von der Verkaufsunterstützung bis zu Events, heisst es. Gleichzeitig schaltet das das IT-Security-Unternehmen auch einen weiteren Eset Lizenzshop frei, und zwar für den Grossverteiler Also. Beide Massnahmen seien Teil der der Sales Offensive 2019, die bereits Ende letzten Jahres gestartet worden sei, teilt Eset mit.

Barracuda lanciert Cloud Security Guardian für Microsoft Azure

Logo: Barracuda

Die auf Cloud-basierten Sicherheitslösungen fokussierte Barracuda lanciert mit "Cloud Security Guardian" für Microsoft Azure eine agentenlose Software-as-a-Service-Lösung, die gemäss Mitteilung einen umfassenden Einblick in die Sicherheitslage von Public-Cloud-Workloads gewährt, kontinuierliche Regelkonformität sicher sicherstellt und die Wiederherstellung von ungenügenden Sicherheitseinstellungen automatisiert. Cloud Security Guardian lässt sich demnach auch direkt in Microsofts Azure Firewall integrieren.

NCP erweitert VPN-Management-System mit neuen Sicherheitsfunktionen

NCP-Hauptsitz in Nürnberg (Foto: NCP/Lili64roon)

Mit der neuen Version 5.20 rüstet NCP seinen Secure Enterprise Management Server, mit dem Unternehmen ihr Remote-Access-Netzwerk von zentraler Stelle aus administrieren können, mit neuen Sicherheitsfunktionen dauf. So sollen Administratoren etwa künftig vom Einsatz einer "Time-based One-time Password"-Authentisierung, einer Subscription-Unterstützung für den hauseigenen Virtual Secure Enterprise VPN Server sowie einer Option zur Konfiguration der Passwortkomplexität profitieren.

Apple lotet biometrisches Einloggen auf iCloud-Webseite aus

Symbolbild: Apple iCloud-Loggin Screenshot

Der kalifornische IT-Gigant Apple mit Zentrale in Cupertino ermöglicht es bestimmten Anwendern, sich mithilfe biometrischer Verfahren in die Webseite der iCloud einzuloggen. Laut einem Bericht von 9to5Mac können Nutzer der aktuellen Betaversionen sich unter Beta.icloud.com mit einem Gesichtsscan (Face-ID) oder einem Fingerabdruck (Touch-ID) identifizieren. Ein Passwort muss nicht mehr eingegeben werden.

Acronis bringt Cyber Protection für SAP Hana

Logobild: Acronis

Die Schaffhausener Data-Security- und Data-Recovery-Spezialistin Acronis mit operativer Hauptzentrale in Singapur macht seine Backup-Lösung ab sofort auch für SAP-Hana-Daten verfügbar. Die Daten-Imaging-Lösung von Acronis könne jetzt die gesamte Datenbank nahtlos schützen, ohne dass dazu umfangreiche Kenntnisse oder Erfahrungen mit SAP Hana erforderlich seien, verspricht das Unternehmen.

Sicherheitslücken in Logitech-Tastaturen und -Mäusen

Logitech hat ein Security-Problem (Logo: Logitech)

Das Arbeiten mit kabellosen Tastaturen und Mäusen ist sehr komfortabel und weit verbreitet. Die eingesetzte Funktechnik ist oft aber alles andere als sicher. Die Zeitschrift "c't" warnt in ihrer aktuellen Ausgabe vor Sicherheitslücken in den Funktastaturen und -mäusen von Logitech. Ein Angreifer kann durch die Lücken nicht nur Tastatureingaben abhören, sondern sogar den Rechner infizieren. Logitech-Kunden sollten unbedingt die aktuelle Firmware installieren. Ein weiteres Sicherheitsupdate ist voraussichtlich im August fällig.

British Airways wegen gekidnappter Daten zu Millionenstrafe verdonnert

Sitz von British Airways in London, Waterside (Bild: Wikipedia/ Nick Warner/ CC)

Eine saftige Busse in Höhe von 183,39 Millionen Pfund hat die britische Fluggesellschaft British Airways (BA) aufgebrummt bekommen. Grund dafür seien die unzulänglichen Security-Vorkehrungen, die es Hackern ermöglicht hätten, an Hundertausende von Nutzerdaten zu gelangen, wie die britische Datenschutzbehörde Information Commissioner’s Office (ICO) bekannt gab. Gegen die Entscheidung kann noch Einspruch erhoben werden.

GB-Finanz: Rekordwert bei Cyber-Attacken

Der britische Finanzsektor hat im vergangenen Jahr einen enormen Zuwachs von Cyber-Attacken auf kritische Computerinfrastruktur verzeichnet. Wie aus einer aktuellen Anfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft RSM an die zuständige Financial Conduct Authority (FCA) hervorgeht, ist die Zahl entsprechender Zwischenfälle von nur 69 im Jahr 2017 auf ganze 819 im Jahr 2018 nach oben geschnellt. Das ist ein Anstieg um mehr als 1.000 Prozent und ein neuer Rekordwert. Knapp 60 Prozent der Angriffe betreffen Privatkundenbanken.