Eset baut Marktpräsenz in Nordeuropa aus

Bild: Eset

Der IT-Security-Anbieter Eset baut seine Marktpräsenz in Nordeuropa mit der Gründung von Eset Nordics aus. So hat das Unternehmen per Anfang Jahr eine neue regionale Niederlassung in Kopenhagen eröffnet. Ergänzt wird der Standort gemäss Mitteilung durch ein Aussenbüro im schwedischen Göteborg. Von dort aus sollen künftig Kunden und Partner in Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und Island betreut werden.

Team der TU Darmstadt deckt gravierende Schwachstellen bei Kinder-Smartwatches auf

Foto: TU Darmstadt

Ein Forschungsteam der TU Darmstadt hat Sicherheitslücken im aktuellen Modell einer weit verbreiteten Kinder-Smartwatch identifiziert. Die Ergebnisse wurden anfangs Woche auf dem diesjährigen Chaos Communication Congress (CCC) in Hamburg vorgestellt.

Netzwerke schützen sich vor Cyber-Attacken

Burak Kantarci: Forscher lehrt Netzwerke, sich selbst zu verteidigen (Foto: uottawa.ca)

Von Cyber-Kriminellen angegriffene Drahtlosnetzwerke "erkennen" die Gefahr künftig selbstständig und ergreifen Massnahmen. Das auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Verfahren hat ein Team der University of Ottawa entwickelt. Es ist gewissermassen ein digitales Immunsystem, so Forschungsleiter Burak Kantarci.

Bug Bounty: Microsoft honoriert auch Auffinden von Sicherheitslücken in Fremdcodes

Logobild: Microsoft

Der US-amerikanische Software-Gigant Microsoft mit Sitz in Redmond zahlt ab sofort eine Belohnung, sobald erwiesen ist, dass eine entdeckte Sicherheitslücke einen unmittelbaren Einfluss auf einen Microsoft-Onlinedienst hat. Dabei ist es unerheblich, ob es sich dabei um Code handelt, den Microsoft selbst geschrieben hat, oder ob dieser von einem Drittanbieter respektive aus einer Open-Source-Quelle stammt.

Cybersicherheit weit mehr als nur ein Compliance-Kriterium

Cybersicherheit sollte in der Unternehmenskultur verankert sein (Symbolbild: Pixabay/'Geralt)

Im Falle eines erfolgreichen Angriffs sind die Schuldigen mitunter schnell gefunden: Eine Lücke in der Firewall, eine geöffnete Phishing-Mail oder eine übersehene Warnmeldung. Doch ein Blick in die Praxis zeigt: IT-Sicherheit scheitert nicht an Technologien oder Fehlverhalten, sondern bereits grundsätzlich an einem Mangel an Unternehmenskultur. Wenn Cybersicherheit in einer Organisation nur als eine schlecht durchgesetzte Aufgabe von anderen für andere verstanden wird, entsteht vielleicht eine oberflächliche Compliance, aber keine wirkliche Cyberresilienz.

Digitaler Zwilling wehrt Cyber-Angriffe ab

Digitaler Zwilling: deckt Cyber-Gefahren auf (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Ein digitaler Zwilling soll das Netzwerk eines Unternehmens gegen Angriffe von Cyber-Piraten immunisieren. Das ist die Idee von Forschern der University of New South Wales (UNSW) und der Queen's University Belfast. In einem realen Computer-Netzwerk, so die Überlegung, lassen sich Angriffe nicht simulieren, um zu prüfen, ob die Sicherheitsbarrieren funktionieren oder nachgebessert werden müssen. Ein digitaler Zwilling verkraftet solche Eingriffe dagegen klaglos. Und sollte etwas nachhaltig schief gehen, kann er sanft bestattet werden.

KMUs kaum vor Cyberangriffen geschützt

Symbolbild: Pixabay

Hinsichtlich der IT-Sicherheit weisen Schweizer KMUs (kleine und mittelgrosse Unternehmen) grosse Lücken auf. Dies geht aus dem "Cybersecurity Readiness Index 2025" von Cisco hervor. Diesem zufolge sind nur 1 Prozent der hiesigen KMUs optimal gegen Cyberattacken geschützt. Immerhin sind 12 Prozent Zumindest "gut" geschützt, grössere Unternehmen allerdings zu 26 Prozent - damit mehr als doppelt so viele.

Betrügerische Domains und E-Commerce-Fakes steigen massiv an

Beispiel einer gefakten italienischen Black-Friiday-Website (Bild: Check Point)

Die Cybersecurity-Spezialistin Check Point warnt vor einem deutlichen Anstieg betrügerischer Black-Friday-Domains und hochentwickelter E-Commerce-Phishing-Kampagnen, die Verbraucher und Unternehmen weltweit ins Visier nehmen. Neue Analysen zeigen demnach, dass Cyber-Kriminelle saisonale Shopping-Trends systematisch ausnutzen, um gefälschte Verkaufsseiten, Markenimitate und betrügerische Payment-Workflows zu verbreiten.

Cloudflare-Störung legt zahlreiche Websites lahm

Cloiudflare-Eingang beim Hauptsitz in San Francisco (Foto:; Cloudflare)

Beim kalifornischen IT-Sicherheitsunternehmens Cloudflare ist es zu einer Störung gekommen, der weltweit zahlreiche Dienste zum Opfer fielen. Zu den betroffenen zählten unter anderem ChatGPT und X. Es ist nicht der erste derartige Vorfall. Auf der Website von Cloudflare war zu lesen, dass es Probleme mit einem Kundensupport-Portal gab und für den frühen Dienstagmorgen einige planmässige Wartungsarbeiten in bestimmten Bereichen vorgesehen waren.

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