Bereits über vier Milliarden US-Dollar Schaden durch Krypto-Betrug

Der Krypto-Betrug, etwa durch Bitcoin, geht in die Milliarden (Bild: Pixabay/ Geralt)

Das Jahr ist noch nicht zu Ende, und der Schaden, der durch kriminelle Handlungen mit Krypto-Währungen (die bekannteste davon ist Bitcoin) entstanden ist, beträgt bereits rund viereinhalb Milliarden US-Dollar. Das liegt unter anderem daran, dass zwei Drittel der offiziellen Handelsplätze eine zu schwache Legitimationsprüfung haben.

Quo Vadis lanciert Nachfolgelösung für ihren "SuisseID Signing Service"

Quo Vadis Sitz in St. Gallen (Bild: zVg)

Die in St. Gallen domizilierte Quo Vadis, die zu Beginn dieses Jahres von der amerikanischen Anbieterin von Secure-Sockets-Layer-Zertifikaten von der vorherigen Eigentümerin Wisekey (Genf) herausgekauft wurde, hat mit dem "Quovadis Signing Service" die Nachfolgelösung für den per 31.12.2019 letztmalig möglich zu erwerbenden "SuisseID Signing Service by Quovadis" lanciert.

Europol reitet Cyberattacke gegen IS-Sprachrohr

Symbolbild: Fotolia

Unter tatkräftiger Mithilfe der Polizeibehörde Europol hat die belgische Staatsanwalt eine Cyberattacke gegen das Sprachrohrs der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) durchgeführt. Der Hackangriff gegen Amak Ende vergangener Woche sei ein Erfolg gewesen, liess der Sprecher der belgischen Staatsanwaltschaft, Eric van der Sypt, gegenüber der belgischen Nachrichtenagentur Belga verlauten.

Sunrise richtet Security Operation Center ein

Sunrise rüstet gegen Cyberrisiken auf (Foto: Kapi)

Der Schweizer Telekomkonzern Sunrise zentralisiert kritische Sicherheitsfunktionen in einem neuen, zentralen Security Operations Center. Auf diese Weise wolle man künftig sämtliche Arten von Cyberattacken systematisch erkennen, verhindern und effizient abwehren können, und damit den Schutz eigener Netzwerke und der Netzwerke von Kundenunternehmen weiter stärken, heisst es in einer Aussendung dazu.

Ratten zwingen mehrere Online-Bürgerdienste Lettlands in die Knie

Ratten können auch für die IT gefährlich sein (Bild: Clkr Free Vector Images/ Pixabay)

Estland zählt in Europa zu den Vorreitern der digitalen Verwaltung und hat seine Computersysteme grundsätzlich umfassend gegen Angriffe aus dem Internet geschützt. Dass aber auch seitens von Tieren Gefahren lauern, beweisen jetzt Ratten, die ein Erdkabel zwischen zwei staatlichen Datenzentren in der Hauptstadt Tallinn angenagt haben sollen, und dadurch mehrere Onlinebürgerdienste in dem baltischen EU-Land lahm gelegt haben.

Fujitsu lanciert neue Speichersysteme für hybride IT mit Smart Data Protection-Anwendungen

Fujitsu RS36879 Eternus Lifestyle Shooting (Bild: zVg)

Der japanische Elektronikriese Fujitsu hat eine neue Generation seiner Eternus-Speichersysteme vorgestellt. So sollen die neuesten Ausführungen der Eternus CS800- und Eternus CS8000-Applikationen eine mächtige Konsolidierungsplattform für das Datenmanagement bieten. Das beziehe sich auf Backup und Recovery ebenso wie auf die Archivierung, die Compliance und die Geschäftskontinuität. Zudem sollen sie die Verfügbarkeit, den Schutz, das Teilen und die Interoperabilität von Daten in hybriden Umgebungen optimieren, verspricht das Unternehmen.

"Datenpanne" bei Conrad Electronic

Bild: Corad Elektronik

Der deutsche Elektronik-Onlineshop Conrad Electronic mit Zentrale in Hirschau ist nach eigenen Angaben Opfer eines Hackerangriffs geworden. Das Unternehmen habe Kenntnis davon erlangt, dass sich Unbekannte durch Ausnutzung einer Sicherheitslücke Zugang zu einem begrenzten Bereich des Conrad IT-Systems verschafft hatten, teilte das Unternehmen mit. Damit sei auch Zugriff auf 14 Millionen Kundendatensätze möglich gewesen.

Cayman National Bank: 600.000 E-Mails geleakt

Symbolbild: Fotolia/ GStudio Group

Der Hacker "Phineas Fisher" hat mehrere Terabyte, darunter über 600.000 interne E-Mails und brisante Dokumente, des britischen Cayman National Bank and Trust erbeutet und auf der Webseite "Distributed Denial of Secrets" veröffentlicht. Der selbsternannte "Hacktivist" hat Schwachpunkte in der VPN und der Firewall gezielt ausgenutzt und sich bereits 2016 Zugang zu den Daten verschafft. Betroffen sind laut "Motherboard" auch Kundendaten mit Namen und Adressen von Firmen und Privatpersonen.

Ransomware-Angreifer mit neuer Taktik

Ransomware ist weiterhin ein attraktives Mittel, Lösegelder zu erpressen (Bild: Pixabay/ Kalhh)

Nach spektakulären Vorfällen vor einigen Jahren, siehe Wannacry, wurde es etwas ruhiger um das Thema Ransomware. Doch der Schein trügt. Denn jüngste Meldungen über Angriffe auf Unternehmen zeigen: Ransomware ist für cyberkriminelle Akteure weiterhin attraktiv, sie haben jedoch ihre Taktik geändert. Statt Dateien auf einzelnen Geräten zu verschlüsseln, haben sie es auf Netzwerkfreigabe-Dateien abgesehen. Da viele Geschäftsanwendungen auf diese Dateien zugreifen, spekulieren die Angreifer darauf, dass Unternehmen auf die hohen Lösegeldforderungen eingehen.

Mexikanischer Erdölkonzern Pemex Opfer von Cyberangriff

Pemex wurde mit Erpresser-Trojanern ins Visier genommen (Bildquelle: Wikipedia/ CC)

Nach einem Cyberangriff auf den mexikanischen Erdölkonzern Pemex sieht sich das Unternehmen einem Erpressungsversuch ausgesetzt. Pemex sei ein seriöser Konzern und werde daher nicht zahlen, sagte Mexikos Energieministerin Rocío Nahle vor Reportern in Veracruz. Nach Medienberichten hatte ein Hacker Lösegeld in Höhe von 565 Bitcoin (rund 4,9 Millionen Franken) verlangt, um Daten, die beim Cyberangriff vom vergangenen Sonntag verschlüsselt wurden, wieder zu entschlüsseln.

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