IT-Security

Gesichtserkennungssystem von Amazon in der Kritik vieler NGOs

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Zahlreiche Non-Profit-Organisationen (NGOs) wie etwa die einflussreiche US-Bürgerrechtsorganisation Aclu haben Amazon eindringlich aufgefordert, seine Gesichtserkennungstechnologie nicht mehr den Strafverfolgungsbehörden zur Verfügung zu stellen. In dem Brief an Unternehmenschef Jeff Bezos warnten die American Civil Liberties Union (Aclu) und mehr als 30 weitere Organisationen wie Human Right Watch vor enormen Schäden für die Demokratie durch den Amazon-Dienst Rekognition.

Zuckerberg enttäuscht die Abgeordneten des EU-Parlamentes

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Wie schon bei seinen Auftritten im US-Kongress, entschuldigte sich Facebook-Chef Mark Zuckerberg jetzt auch vor dem Europaparlament für die Versäumnisse von Facebook. Das soziale Netzwerk habe seine Verantwortung unter anderem im Kampf gegen den Missbrauch von Nutzerinformationen durch App-Entwickler nicht breit genug erkannt, bekannte Zuckerberg in einer vorab verbreiteten Stellungnahme.

Kudelski und U-Blox besiegeln Partnerschaft für IoT-Sicherheit

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Das auf digitale Sicherheitssysteme spezialisiertes Westschweizer Unternehmen Kudelski mit Sitz in Cheseaux-sur-Lausanneie hat eine Kooperationsvereinbarung mit U-Blox unterzeichnet. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werde U-Blox künftig einige seiner Produkte mit IoT-Sicherheitslösungen von Kudelski ausrüsten, wie es in einer Aussendung dazu heisst.

Fujitsu rüstet Eternus CS8000 mit neuen Datensicherungs- und Archivierungsfunktionen auf

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Fujitsu hat eine neue Version seiner Datensicherungs- und Archivierungsplattform Eternus CS8000 für Mainframes und Umgebungen in offenen Systemen lanciert, die eine höhere Flexibilität, kürzere Backup-Zeiten und einen geringeren Verwaltungsaufwand mit sich bringen soll.

Seppmail: "E-Mail-Verschlüsselung bleibt sicher!"

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IT-Sicherheitsexperten der Fachhochschule Münster, der Ruhr-Universität Bochum sowie der belgischen Universität Leuven haben bekanntlich angebliche Sicherheitslücken in den beiden gängigen E-Mail-Verschlüsselungs-Verfahren PGP und S/Mime entdeckt. In einem entsprechenden Bericht machen sie darauf aufmerksam, dass mittels OpenPGP und S/Mime verschlüsselte E-Mails auf zwei verschiedene Arten so manipuliert werden können, dass Angreifer den Klartext der verschlüsselten Nachricht erhalten.

Adnovum setzt auf Machine-Learning-basierte Risikoerkennungsplattform von Netguardians

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Die Zürcher Software-Schmiede Adnovum hat eine Partnerschaft mit der Schweizer Spezialistin für Betrugsprävention Netguardians unterzeichnet. Im Zuge der Kooperation werde Adnovum die Machine-Learning-basierte Risikoerkennungsplattform des Fintech-Unternehmens in ihre Lösungen integrieren, heisst es in einer Aussendung von heute. Die Limmatstädter wollen damit ihr Angebot in der Bekämpfung von Cyberkriminalität in der Finanzbranche stärken, wird in der Mitteilung betont.

Auch Niederlande verbannen Kaspersky-Software

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Nach den USA und Litauen wollen auch die Niederlande aus Sorge über eine Einflussnahme der russischen Regierung auf den Einsatz von Software des Sicherheitsspezialisten Kaspersky verzichten. Es handle sich um eine Vorsichtsmassnahme, erklärte Justizminister Ferdinand Grapperhaus in einem Brief an das Parlament. Die russische Regierung verfüge über ein offensives Cyberprogramm, das unter anderem die Niederlande und deren Interessen ins Visier nehme. Als russisches Unternehmen müsse Kaspersky, das seinen Hauptsitz in Moskau hat, staatliche Anweisungen befolgen.

IT-Forscher entdecken schwere Lücken in Mailverschlüsselung

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Informatik-Wissenschaftler haben in den beiden gängigen Mail-Verschlüsselungsverfahren OpenPGP und S/Mime gravierende Sicherheitslücken entdeckt, durch welche Angreifer unter Umständen Zugriff auf geheime Nachrichten bekommen könnten. Damit Attacken gelingen können, müssen jedoch mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. Auch lässt sich die Gefahr durch richtige Einstellungen reduzieren.