Starke Zunahme von Cyberangriffen auf Finanzinstitute

Symbolbild: Fotolia

Während der Corona-Pandemie ist die Zahl von Cyberangriffen auf Finanzinstitute stark angestiegen. Dies geht aus dem aktuellen "Modern Bank Heists"-Report hervor, der von VMware Carbon Black veröffentlicht wurde und neben der Bedrohungsdaten-Analyse auch die jährlichen Umfrageergebnisse mit den Auskünften von 25 CISOs führender Finanzinstitute umfasst.

Supercomputer der ETH und anderer europäischer Forschungszentren gehackt

Vorläufig down: Rechner 'Euler' an der ETH Zürich Bild: ETH)

Cyber-Angreifer haben mehrere europäische Hochleistungsrechner attackiert, darunter auch Supercomputer der ETH Zürich. Die Rechner Leonhard und Euler sind ETH-Angaben zufolge auf unbestimmte Zeit nicht zugänglich. Dies bleibe so, bis geklärt sei, wie der Hack passiert sei und wie die Systeme gegen die Hacker geschützt werden könnten, heisst es auf der Statusseite der ETH. Der Unterbruch könne mehrere Tage oder möglicherweise auch Wochen dauern.

Eset entdeckt hochentwickeltes Spionageprogramm

Spionage: Eset-Forscher entlarven hochentwickeltes Programm (Symbolbild: Pixabay/ Geralt)

Ein Forscher-Team der IT-Security-Spezialistin Eset hat ein bisher unbekanntes Spionageprogramm namens Ramsay analysiert, welches auf das Sammeln und Herausfiltern sensibler Dateien aus sogenannten "Air Gap"-Systemen spezialisiert ist. "Air Gap" ist die Bezeichnung für ein Sicherheitskonzept für Computer und Netzwerke, die nicht direkt mit dem Internet oder anderen Netzen verbunden sind.

Ransomware-Attacken nehmen weiter stark zu

Symbolbild: Archiv

Ransomware-Attacken bleiben auch im Mai eines der Top Cyber-Risiken für Unternehmen in der DACH-Region. Dies sagt Candid Wüest, Vice President Cyber Protection Research @ Acronis. Dabei sollte sich jedes Unternehmen bewusst sein, dass eine Ransomware-Attacke in den allermeisten Fällen auch einen Data Breach beinhaltet, so Wüst. Diese Taktik sei im letzten Jahr von Ransomware-Gruppen wie Maze, Sodinokibi und Doppelpaymer perfektioniert worden.

Kudelski Security weitet Aktivitäten in Deutschland aus

Kudelski-Sitz in Cheseaux sur Lausanne (Bild: Kudelski)

Kudelski Security, der Geschäftsbereich für Cybersicherheit der Schweizer Kudelski-Gruppe, expandiert in den deutschen Markt. Zu diesem Zweck sollen die Büros der Muttergesellschaft mit Sitz in München genutzt werden, wie die Verschlüsselungsspezialistin verlauten lässt. Der Schritt erfolge nach einer raschen dreijährigen Wachstumsphase von Kudelski Security in Europa und beinhalte die Einstellung lokaler deutscher Mitarbeiter, um dem wachsenden deutschen Kundenstamm zu betreuen, betont das Unternehmen mit Headquarter in Cheseaux-sur-Lausanne.

Der KSV1870 setzt auf Cyber-Security-Spezialisten

Der Kreditschutzverband von 1870 (KSV1870) führt seine Beteiligungsstrategie im Digitalbereich fort und wird durch die Übernahme von 74,5 Prozent Mehrheitseigentümer des Linzer Onlinesicherheits-Spezialisten Nimbusec. Deren bisheriges Management Team führt das Unternehmen ohne personelle Veränderungen weiter.

Melani zur Problematik von Personendaten im Netz

Symbolbild: Fotolia/ Momius

Die Schweizer Melde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani) befasst sich in ihrem 30. Halbjahresbericht mit den wichtigsten Cybervorfällen der zweiten Jahreshälfte 2019 in der Schweiz wie auch international. Schwerpunktthema im aktuellen Bericht bildet der Umgang und die Problematik von Personendaten im Netz.

Amazon will Betrügern per Video-Konferenz auf die Schliche kommen

Amazon will Betrüger entlarven (Bild: Pixabay)

Der US-amerikanische E-Commerce-Gigant Amazon will die Authentizität seiner unabhängigen Händler per Videokonferenz prüfen und so Betrüger entlarven. Verkäufer sollen dem Unternehmen zu digitalen Interviews bereitstehen und dadurch beweisen, dass sie keine Abzocke betreiben. Vor allem aufgrund des Coronavirus setzt Amazon auf Videokonferenzen als Organisations-Tool.

Deutschland: Vodafone-Kabelnetz von Störungen betroffen

Symbolbild: Flickr

Das vom Telefon- und Internet-Provider Vodafone in Deutschland betriebene Kabelnetz ist in Teilen Deutschlands seit Montagabend von einer Störung betroffen. Ursache dafür sei laut den Angaben des Konzerns ein Softwareproblem auf einem Server, der den Internetverkehr steuere. "Der Datenverkehr läuft daher nicht so rund wie gewohnt", erklärte dazu ein Unternehmenssprecher.

Seiten

IT-Security abonnieren