IT-Security

Vom IT-Security-Chef von Zalando zum Delegierten des Bundes für Cyber-Sicherheit

Florian Schütz (Bild: EFD)

Florian Schütz, zuletzt als Leiter IT Risk & Security bei Zalando in Deutschland tätig, ist zum Schweizer Delegierten des Bundes für Cyber-Sicherheit ernannt worden. Aus dem am 11. Februar lancierten Bewerbungsprozess sei der 37-Jährige als geeignetster Bewerber hervorgegangen, teilt der Bundesrat mit.

Telegram im Fokus chinesischer Hacker

Logobild: Telegram

Der Onlinedienst Telegram ist nach eigenen Angaben Ziel eines grossangelegten Hackerangriffs geworden: Die Attacke auf das verschlüsselte Netzwerk sei grösstenteils von China aus gestartet worden, erklärte Telegram-Gründer Pavel Durov über den Kurzbotschaftendienst Twitter. Er setzte den Vorfall, der zu Störungen des Dienstes führte, in Zusammenhang mit den derzeitigen Massenprotesten in Hongkong. Es handelte sich demnach um eine sogenannte DDoS-Attacke, mit der die Angreifer ihr Ziel durch Überlastung lahmlegen wollten.

Swisscom investiert in Fireblocks

Das Gründertrio von Fireblocks (Bild: Fireblocks)

Im Rahmen einer Finanzierungsrunde ist es der auf den Schutz bewegter digitaler Vermögenswerte (Blockchain Assets) fokussierten Unternehmensplattform Fireblocks gelungen, 16 Millionen Dollar einzusammeln. Neben Cyberstarts, Tenaya Capital, Eightroads und MState zählt auch Swisscom Ventures zu den investierenden Firmen. Wie hoch die Beteiligung von Swisscom Ventures am israelischen Startup ist, wurde nicht mitgeteilt.

Wisekey zieht chinesischen Internetbrowser 360 Security als Kunden an Land

Wisekey kann seine Präsenz in China ausweiten (Bild: Wisekey)

Mit "360 Security" setzt der grösste chinesische Internetbrowser künftig auf die Sicherheitstechnologie Root of Trust der in Genf domizilierten Wisekey. Gemäss den Angaben von Wisekey, die damit ihre China-Präsenz ausweiten kann, verfügt "360 Security" über 400 Millionen Nutzer und einen Browser-Marktanteil von 70 Prozent. Die Genfer verlassen sich bei diesen Zahlen auf die Schätzung der zur Alibaba-Gruppe gehörenden Web-Analyse-Firma CNZZ.

NSA warnt vor Bluekeep

Selbst die NSA warnt jetzt vor dem Bluekeep-Wurm (Symbolbild: Fotolia/Pixelrobot)

Erst vor kurzem wurde die Existenz eines gefährlichen Wurms bekannt, der mindestens eine Million Rechner bedroht. Microsoft warnt seitdem davor und bittet Nutzer darum, unbedingt aktuelle Sicherheitspatches zu installieren. Die Gefahr dürfte so gross sein, dass ausnahmsweise sogar Updates für die nicht mehr unterstützten Betriebssysteme Windows XP und Windows Vista ausgeliefert wurden. Für Hacker ist es damit möglich, Systeme von der Ferne zu beeinflussen.

Baltimore hat seit einem Monat mit Cyberattacke zu kämpfen

Kämpft gegen Hacker: Baltimore (Bild: Wikipedia/ Steelplug/ CCO)

Baltimore, die grösste Stadt des US-Bundesstaates Maryland, hat seit einem Monat mit einer Cyberattacke zu kämpfen. Bislang seien bereits Kosten in Millionenhöhe entstanden, und der Fall sei noch nicht zu Ende. Anfangen hatte das Cyberdrama zu Beginn des Mai, als diverse Computersysteme der örtlichen Behörden gekapert wurden. Dann meldete sich ein Hacker bei der Stadtverwaltung.

Social Media Suchmaschine "Wajam" spioniert Internetnutzer aus

Einbettung der Wajam Suchergebnisse in einer Google-Suche (Bild: Eset)

2008 als Suchmaschine für soziale Netzwerke wie Facebook oder Linkedin veröffentlicht, mutierte die Software "Wajam" im Laufe der Jahre jedoch zur weit verbreiteten Adware, die umfassend Daten über Internetnutzer sammelt und speichert. Hierzu setzt das Programm auf Techniken, die auch Schadprogramme nutzen, um beispielsweise Man-in-the-Middle-Angriffe durchzuführen. Dieses Verhalten hat auch kanadische Datenschutzbehörden und IT-Sicherheits-Hersteller auf den Plan gerufen.

Swisscom erweitert Partnerschaft mit Privasphere

Bild: Privasphere

Privasphere und Swisscom Enterprise Customers wollen künftig enger zusammen arbeiten, um digitale Prozesse einfacher und sicherer nutzbar zu machen. Privasphere ist eine Schweizer Plattform für sichere und verbindliche Kommunikation per E-Mail. Des Weiteren ist sie vom Bund als Zustellplattform für den elektronischen Rechtsverkehr anerkannt.

Computer-Lasttest zwingt deutsche Finanzämter in die Knie

Symbolbild: Pixabay

In Deutschland sind die Rechner vieler Finanzämter nach einer technischen Panne offenbar tagelang ausser Gefecht gesetzt. Gemäss einer Mitteilung des Landesamtes für Steuern in Hannover ist das zentrale Rechenzentrum für die 141 Finanzämter in Norddeutschland im Zuge eines routinemässigen Lasttest heruntergefahren.