Riesiges Datenleck bringt Tesla in die Bredouille

Bild: Tesla

Der Hersteller von E-Autos, Tesla, kämpft offenbar mit massiven Datenschutzproblemen. Dem deutschen "Handelsblatt" wurden 100 Gigabyte vertraulicher Daten zugespielt, darunter sensible Informationen zu Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern des Autoherstellers. Unter anderem geht es um mögliche Sicherheitsprobleme mit dem Autopiloten. Die Behörden ermitteln.

IT-Services der Stadt Zürich nach Ausfall wieder verfügbar

Blick auf Zürich (Bild: Pierre Brauchli)

In der Limmatstadt Zürich ist es am Donnerstag ab 15 Uhr zu Unterbrüchen bei mehreren Applikationen gekommen, darunter auch dem städtischen Webauftritt. Auch Computerarbeitsplätze von städtischen Mitarbeitenden waren gemäss Mitteilung der Stadt teilweise betroffen. Die Erreichbarkeit der Blaulichtorganisationen sei jedoch jederzeit sichergestellt gewesen. Ein Hacker-Angriff könne ausgeschlossen werden, die Datensicherheit sei jederzeit gewährleistet gewesen.

ABB kann Auswirkungen des Hackerangriffs eingrenzen

Symbolbild: Kapi

Dem Hightech-Riese ABB mit Zentrale in Zürich ist es offenbar gelungen, die Auswirkungen des vor elf Tagen entdeckten Hackerangriffs auf die IT-Systeme einzudämmen. Alle wichtigen Services und Systeme sowie alle Fabriken seien in Betrieb, lässt der Konzern via Communiqué verlauten. Die Kunden von ABB würden weiterhin bedient. "Das Unternehmen führt die Arbeiten an der Wiederherstellung aller verbleibenden betroffenen Services und Systeme fort und verbessert die Sicherheit seiner Systeme weiter", so die ABB im Communiqué wörtlich.

Boll unterzeichnet Vertriebspartnerschaft mit Varonis für den DACH-Raum

Logobild: Boll

Der IT-Security-Distributor Boll mit Zentrale im schweizerischen Wettingen hat eine Vertriebspartnerschaft mit Varonis unterzeichnet und damit ab sofort die Distributionsrechte für die Lösungen des Cybersecurity-Spezialisten für Deutschland, Österreich und die Schweiz (DACH) erworben.

Cyberkriminelle nehmen verstärkt geschäftliche E-Mails ins Visier

Cyber-Signale (Bild: Microsoft)

Eine neue Taktik von Cyberkriminellen lässt Business-E-Mails immer stärker zur Zielscheibe von Angriffen werden. Die Zahl der Business-E-Mail-Compromise-Attacken (BEC) steigt – auch weil Angreifende auf ausgeklügelte Cybercrime-as-a-Service-Dienste zurückgreifen können. Zwischen April 2022 und April 2023 entdeckte und untersuchte Microsoft insgesamt 35 Millionen Kompromittierungsversuche. Das geht aus der vierten Ausgabe des Sicherheitsberichtes "Cyber Signals" von Microsoft hervor.

85 Prozent der Schweizer Unternehmen rechnen damit, Opfer eines Cyberangriffs zu werden

Rangliste der fünf grössten Bedrohungen nach Region (Bild: Trend Micro)

Das Cyberrisiko für die Schweiz hat sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022 verringert und wird nun als "moderat" eingestuft, wie im "Cyber Risk Index" (CRI) des japanischen Sicherheitsanbieters Trend Micro zu lesen ist. Laut dem Index reduziert sich auch das globale Cyberrisiko zum ersten Mal von "erhöht" auf "moderat".

EU will Cybersecurity-Regeln für Google und Co. verschärfen

Symbolbild: Pixabay

Für US-amerikanische Cloud-Anbieter will die EU-Kommission künftig strengere Sicherheitsregeln aufstellen. Gemäss einem entsprechenden EU-Entwurf sollen US-Tech-Giganten wie Amazon, Google und Microsoft fortan nur noch durch eine Beteiligung an einem EU-Unternehmen ein EU-Cybersicherheitssiegel für den Umgang mit sensiblen Daten erhalten.

Farbcode schützt Stromnetz vor Cyber-Attacke

Strommast: Farbcode soll Gefahren für Stromnetze bannen (Foto: DeSa81, pixabay.com)

Peter Fuhr vom Oak Ridge National Laboratory (ORNL) will mit einer Technik auf Basis der sogenannten Synästhesie Cyber-Angriffe auf Stromnetze verhindern. Synästhesie bezeichnet die Kopplung zweier oder mehrerer physisch getrennter Konstellationen der Wahrnehmung. Ein Beispiel dafür sind Menschen, die Geräusche als Farben wahrnehmen. Fuhr verschlüsselt nach diesem Vorbild die "Sprache" der Netz-Management-Software in Farben. 2022 gab es rund 100 Angriffe auf Umspannwerke in den USA oder verdächtige Aktivitäten.

Samsung wird Tech-Partner der Schweizer Garde im Vatikan

Setzt auf Samsung: Schweizer Garde (Bild: Samsung)

Samsung ist mit Galaxy-Geräten und Knox-Sicherheitslösungen neu Technologiepartner der Päpstlichen Schweizergarde. Die Päpstliche Schweizergarde verfüge damit für ihre spezialisierte Tätigkeit über eine digitale Gerätelösung, die Informationen schütze, heisst es in einer Aussendung dazu. Die Zusammenarbeit stehe auch für eine Verbindungslinie für die Traditionen im Vatikan mit dem digitalen Zeitalter, so die Mitteilung sinngemäss.

FTC warnt: KI-Tools befeuern Betrugsversuche

ChatGPT: KI-Tools brauchen laut FTC strenge Regeln (Foto: unsplash.com, Sanket Mishra)

Werkzeuge der Künstlichen Intelligenz (KI) wie beispielsweise ChatGPT könnten die Bedrohungen für Konsumenten in rasantem Tempo ansteigen lassen. Um diese vor zunehmenden Betrugsversuchen, die mit KI-Hilfe auch immer ausgefeilter werden, zu schützen, ist vor allem die Politik gefordert. Das findet zumindest die Federal Trade Commission (FTC), die deshalb an die US-Regierung appelliert. Nur sie verfüge über ausreichend Autorität, um auf Basis von Gesetzen potenzielle Bedrohungslagen, die vom wachsenden KI-Einsatz ausgehen, abzuwenden.

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