Bei Zloader hat es sich ausgebottet

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Microsoft, Lumen Black Lotus Labs, Palo Alto Networks und Eset haben mit Zloader ein weltweit agierende Botnetz Zloader in die Knie gezwungen. Ziel war es gemäss einer Eset-Mitteilung, die Infrastruktur lahmzulegen und die Aktivitäten der Gruppierung massiv einzuschränken. Die dahintersteckende eCrime-Gruppe war in den vergangenen Jahren zunächst im Bereich Banking-Betrug und Passwortdiebstahl äusserst aktiv. Später erweiterten die Täter ihr Portfolio und boten Zloader in Untergrundforen als "Malware as a Service" an.

Über 130'000 unsichere Windows-Computer in Schweizer Haushalten

Trotz Support-Ende vor zwei Jahren laufen noch immer 120'000 Rechner in der Schweiz auf Windows 7 (Bild: Pixabay/Heartywizard)

In Schweizer Haushalten gibt es rund 2,7 Millionen Computer, die mit dem Betriebssystem Windows laufen. Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass Privatnutzer ihre Altgeräte erneuert und sogar mehr Geräte gekauft haben. Die grosse Mehrheit der Computer hat eine aktuelle Version von Windows installiert. Dennoch werden gemäss den Security-Experten von Eset weiterhin über 130‘000 Geräte mit einer veralteten Variante betrieben. Immerhin seien das halb so viele unsichere Computer wie im vergangenen Jahr. Das letzte Support-Ende betraf demnach vor etwa zwei Jahren Windows 7.

Security Trends 2022: Wenn der Hacker durch die Seitentür einsteigt

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Wenn die Kassen in Elektro-Flächenmärkten nicht mehr klingeln, im Strassenverkehrsamt keine Kfz zugelassen werden können oder Kliniken neue Patienten abweisen müssen – dann ist in der Regel ein Virus schuld. Dieser heisst jedoch nicht Corona, sondern beispielsweise Ransomware und verbreitet sich digital so schnell wie die Omikron-Variante. Doch das könnte "nur" der Aufgalopp für ein brisantes 2022 in puncto IT-Sicherheit sein, befürchten die Experten des Securityherstellers ESET.

Schweizer Fintech-Branche im Visier von neuer Cybercrime-Kampagne

Fake-Dokument (Bild: zVg)

Derzeit sollten Unternehmen in der Schweiz etwas genauer auf ihre eingehenden E-Mails achten. Die Hacker-Gruppe Evilnum ist derzeit nämlich wieder sehr aktiv und hat es gezielt auf Fintech-Firmen abgesehen, wie die Sicherheitsforscher von Eset berichten. Mit sogenannten Spear-Phishing-Mails, also ganz gezielten Attacken gegen ausgewählte Ziele, sollen die Empfänger demnach dazu gebracht werden, einen Link zu einer ZIP-Datei anzuklicken und diese zu extrahieren. Diese enthält neben einer Rechnung und Ausweisdokumenten auch ein Schadprogramm.

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