Samsung-Erbe Lee Jae Yong akzeptiert Verurteilung wegen Korruption

Samsung: Erbe nimmt Verurteilung an (Bild: Kote Puerto on Unsplash.com)

Nach seiner Verurteilung zu zweieinhalb Jahren Haft wegen Korruption will der Erbe des Samsung-Firmenimperiums, Lee Jae Yong, das Urteil nicht mehr anfechten. Sein Mandant respektiere die Entscheidung des Gerichts, sagte Lees Anwalt Lee In Jae laut Berichten südkoreanischer Sender und der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap am Montag. Hintergrund des Verfahrens war eine grössere Korruptionsaffäre um die frühere Präsidentin Park Geun Hye, die im März 2017 aus dem höchsten Staatsamt entfernt wurde.

Korruption: Erbe des Samsung-Imperiums erneut zu Haftstrafe verdonnert

Samsung: Imperiumserbe muss in den Knast (Bild: Kote Puerto on Unsplash.com)

Lee Jae Yong, der Erbe des Samsung-Firmenimperiums, ist in einem wieder aufgelegten Korruptionsprozess in Südkorea erneut zu einer Haftstrafe verdonnert worden. Lokalen TV-Stationen und der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap zufolge hat das Obergericht in Seoul dem Samsung-Erben zweieinhalb Jahre Haft aufgebrummt.

US-Filmindustrie will verstärkt gegen illegales Streaming vorgehen

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Dank VPNs (Virtual Private Network) oder DNS-Maskierung (Domain Name System) ist es möglich, Streaming-Services aus anderen Ländern zu konsumieren. Das kann verschiedene Gründe haben. Leute wollen für Inhalte nicht zahlen oder aber bestimmte Inhalte sind in manchen Ländern einfach nicht vorhanden. Solche Dienste sind der Motion Picture Association (MPA) schon länger ein Dorn im Auge, weshalb man jetzt verstärkt dagegen vorgehen will.

DOJ klagt chinesische Hacker wegen angeblicher Angriffe an

USA klagen gegen chinesische Hacker (Symbolbild: PXhere/CC)

Das US-Justizministerium (United States Department of Justice, DOJ) hat Anklage gegen fünf chinesische Hacker erhoben, die Computersysteme unter anderem von mehr als 100 Unternehmen, Organisationen und Universitäten in den USA und anderen Staaten angegriffen haben sollen. Dies teilte das Ministerium in Washington mit. Angeklagt sind zudem zwei Geschäftsleute aus Malaysia. Sie werden verdächtigt, mit zwei der Hacker zusammengearbeitet zu haben. Die beiden Malaysier wurden – anders als die fünf beschuldigten Chinesen – mittlerweile auch festgenommen.

US-Gericht genehmigt Vergleich von Facebook in Sammelklage gegen Gesichtserkennung

Gesichtserkennung: US-Gericht genehmigt Vergleich von Facebook bei Sammelklage (Bild: Pixabay/ Geralt)

Ein Bundesgericht in Kalifornien hat dem nachgebesserten Vergleich des weltgrössten Internetnetzwerks Facebook in einer Sammelklage wegen seiner Gesichtserkennung vorläufig zugestimmt. Die Bedenken des Gerichts seien aus dem Weg geräumt worden, teilte Richter James Donato mit. Die endgültige Zustimmung könne Anfang 2021 erfolgen.

Tiktok will wegen Verstoss gegen US-Verfassung Regierung klagen

Will Regierung Trump verklagen: Tiktok

Tiktok will die US-Regierung klagen und Donald Trumps Dekret, die App in den USA zu verbieten, anfechten. Wie "NPR" berichtet soll die Klage am morgigen Dienstag in Kalifornien eingebracht werden, wo die Firma ihren Sitz in den Vereinigten Staaten hat. Tiktok gibt an, dass Trumps weitreichende Pläne gegen die US-Verfassung verstossen würden, da das Unternehmen keine Möglichkeit gehabt habe, zu reagieren. Ausserdem basiere die Annahme, auf der die Entscheidung beruht, Tiktok zu verbannen – nämlich ein angebliches nationales Sicherheitsrisiko –, rein auf Spekulationen.

Wegen Datenmissbrauch droht Twitter eine bis zu 250 Mio. Dollar hohe Busse

Twitter muss mit einer hohen Busse rechnen (Bild: Pixabay)

Dem Mikrobloggingdienst Twitter droht wegen angeblichen Missbrauchs von Nutzerdaten eine Millionenstrafe der US-Verbraucherschutzbehörde FTC. Das Netzwerk warnte in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht, dass mit Sanktionen von bis zu 250 Millionen Dollar zu rechnen sei.

Schweizer Bundesgericht revidiert Urteil bei von Hackern erteilten Zahlungsaufträgen

Das Schweizer Bundesgericht (Bild: Picswiss/ Roland Zumbühl/ Gnu)

Eine Genfer Privatbank haftet nicht für unrechtmässige Abbuchungen von einem Kundenkonto, da sie kein schwerer Fehler trifft. Dies hat das Schweizer Bundesgericht entschieden. Hacker hatten sich Zugang auf das Mailkonto eines Kunden verschafft und Überweisungen auf von ihnen bestimmte Konten veranlasst. Das oberste Gericht der Schweiz hat in einem gestern veröffentlichten Urteil einen Entscheid des Genfer Kantonsgerichts aufgehoben. Dieses hatte die Bank verpflichtet, dem Kunden rund 320.000 Euro und 185.000 US-Dollar zu erstatten.

Facebook und Twitter blockieren Accounts von Bolsonaro-Unterstützern

Facebook und Twitter sperren mehrere Accounts von Bolsonaro-Unterstützern (Bild: Pixabay/ Geralt)

Die Social-Media-Plattformen Facebook und Twitter haben nach einem Gerichtsbeschluss die Profile mehrerer hochrangiger Unterstützer des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro blockiert. Dies nachdem der Richter Alexandre de Moraes die Entfernung von 16 Twitter- und zwölf Facebook-Accounts angeordnet hatte. Bereits vorher hatte es eine Untersuchung wegen der möglichen Verbreitung von Desinformationen durch Anhänger des rechtsgerichteten Bolsonaro gegeben.

Rechtskommentar zum Schrems II-EuGH-Urteil "Privacy Shield" sieht gravierende Auswirkungen

Der EuGH (Europäische Gerichtshof) erklärte die Privacy Shield-Regelung als Mechanismus für die Übermittlung personenbezogener Daten durch EU-Unternehmen an die USA für ungültig. Er entschied auch, dass die am meisten verwendeten Standardvertragsklauseln unter gewissen Auflagen weiterhin gültig sind. Ein Rechtskommentar einer weltweit tätigen Anwaltskanzlei ortet durch das Urteil "gravierende Auswirkungen".

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