Swico ICT Index: Schweizer Digitalisierungsbranche legt weiter zu

Die Segmente IT-Technology, Software, IT-Services und Consulting erwarten im dritten Quartal des Jahres ein rentableres Wachstum. Die Branche CE erwartet einen leichten Anstieg hinsichtlich Umsatz und Auftragseingang und Stabilität bei der Bruttomarge. Der IPF hingegen geht von einem gleichblei-benden Umsatz und einer Degeneration der Bruttomarge aus.

Der IT-Branchenverband Swico meldet gute Nachrichten für die Schweizer Digitalisierungsbranche. Denn der Swico ICT Index, der die Konjunkturentwicklungen vierteljährlich antizipiert, ist zum zweiten Mal in Folge deutlich positiv. Mit einer Ausnahme erwarten die ICT-Teilbranchen in den nächsten drei Monaten ein klares Wachstum.

Puzzle ITC lanciert mit "Lagoon" eine Open-Source-basierte Digitalisierungsplattform

Symbolbild: Puzzle ITC

Die in Bern domizilierte Puzzle ITC Lösung hat mit Lagoon eine Digitalisierungsplattform vorgestellt, mit der man gemäss Mitteilung neue digitale Produkte und Services unkompliziert in bestehende IT-Infrastrukturen integrieren könne. Lagoon ermögliche es, schnell und agil neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und in kürzester Zeit an den Markt zu bringen, verspricht Puzzle ITC.

EU forciert digitalen EU-Identitätsnachweis

Digitale Identität: Symbolbild: Pixabay/ Public Domain Pictures

EU-Länder sollen künftig dazu verpflichtet sein, ihren Bürgerinnen und Bürgern einen digitalen Identitätsnachweis zur Verfügung zu stellen. Die EU-Kommission will dafür gemeinsam mit den EU-Staaten die technischen Voraussetzungen bis September 2022 schaffen. Bürgerinnen und Bürger sollen so etwa einfacher ihr Alter, den Besitz eines Führerscheins oder eines Abschlusses nachweisen können, teilte die Brüsseler Behörde mit.

ZHAW und FHNW digitalisieren Schweizer Dialekte

Symbolbild: Lumos/Laura Kneisel/Kulturwissenschaften

Die beiden Hochschulen ZHAW (Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften) und FHNW (Fachhochschule Nordwest Schweiz) rufen zu einer Datensammlung von Schweizer Dialekten in der gesamten Deutschschweiz auf. Die Bevölkerung kann ab sofort mithelfen, indem sie mit einer einfachen App Sprachaufnahmen erstellt. Mit den digitalisierten Dialekten können wichtige Computerprogramme trainiert werden.

Daimler partnert bei Digitalisierungsoffensive mit Siemens

Partnert mit Siemens: Daimler (Bild: Daimler)

Der deutsche Autobauer Daimler will bei der Digitalisierung seiner Produktion schneller vorankommen und geht dazu eine vertiefte Kooperation mit Siemens ein. Ziel ist es nach Angaben beider Konzerne, die Automatisierung in der Daimler-Produktion technologisch auf die nächste Ebene zu hieven. Zudem solle Siemens helfen, Mitarbeiter von Daimler digital zu schulen. Beide Seiten machten keine Angaben zur Laufzeit der Kooperation. Sie sei aber langfristig angelegt.

Bund und Kanton bündeln Digitalisierungsaktivitäten im Projekt "Digitale Verwaltung Schweiz"

Der Bund und die Kantone wollen ihre Kräfte zur Digitalisierung der Verwaltung künftig bündeln und gründen dazu die Organisation "Digitale Verwaltung Schweiz" (DVS). Diese soll ab Januar 2022 operativ tätig werden. Die Stärkung der vertikalen und horizontalen Zusammenarbeit über alle drei Staatsebenen hinweg soll die digitale Transformation hin zur modernen Verwaltung in der Schweiz beschleunigen, wird in einer Aussendung dazu betont.

BFH Wirtschaft lanciert digitalen Fitnesstest für KMUs

Symbolbild: Pixabay/Pexels

Ein Forschungsteam des Instituts Digital Enabling der Berner Fachhochschule (BFH) Wirtschaft hat einen Fragebogen entwickelt, mit dem kleine und mittlere Unternehmen (30 bis 300 Mitarbeitende) ihren aktuellen Digitalisierungsstand messen können. Die Ergebnisse sollen mögliche Handlungsfelder und unmittelbare Wettbewerbsvorteile aufzeigen, heisst es.

Deutsche Bundeskanzlerin sieht Corona-Krise als Schub für die Digitalisierung

Angela Merkel ortet in der Corona-Krise einen Schub der Digitalisierung (Foto: Hannover Messe)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) setzt auf einen Schub in der Digitalisierung durch die Corona-Krise. In ihrem wöchentlichen Videopodcast verwies sie auf den Digitalunterricht für Kinder und Jugendliche, das Studium in virtuellen Hörsälen und Videokonferenzen im Berufsalltag. Der Alltag habe sich in der Pandemie gravierend verändert, das betreffe jeden, sagte Merkel und nannte die Kontaktbeschränkungen, Sorgen um die Gesundheit, die eingeschränkte Freiheit und den Verzicht auf Reisen.

Microsoft bringt mit "Viva" eine All-in-One-Plattform für den digitalen Arbeitsplatz

Bild: Microsoft

Mit Microsoft Viva lanciert Microsoft eine neue Plattform, die es Nutzern in digitalen Büros von Unternehmen erleichtern soll, miteinander zu kommunizieren, Wissen auszutauschen und auf Unternehmensressourcen zuzugreifen. Zudem soll Viva auch das Wohlbefinden der Mitarbeiter steigern, wie der Konzern aus Redmond meint. Microsoft Viva setzt sich aus den vier Anwendungen Viva Connections, Viva Insights, Viva Learning und Viva Topics zusammen und wird als Teil von Microsoft 365 in erster Linie in Microsoft Teams genutzt.

Investitionsbereitschaft in IT-Security und Digitalisierung nimmt trotz Pandemie an Fahrt auf

Die Mehrzahl der Unternehmen (62 Prozent) in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) sagen, dass die Corona-Krise eher grossen oder sehr grossen Einfluss auf die anstehenden Kaufentscheidungen einer IT-Security-Software hatte. Die Schweiz liegt mit 84 Prozent sogar noch deutlich darüber. In Österreich waren es 72 Prozent und in Deutschland nur gut die Hälfte.

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