Bosch lagert Fahrzeugsoftware-Entwicklung an Tochter ETAS aus

Bosch-Headquarters in Gerlingen bei Stuttgart (Bild: Mac105/CC BY-SA 3.0)

Der Autozulieferer Bosch bündelt die Entwicklungsaktivitäten der übergreifend einsetzbaren Fahrzeugsoftware unter dem Dach der Tochtergesellschaft ETAS. Mit der neuen Aufstellung wolle das Unternehmen führender Anbieter anwendungsunabhängiger Fahrzeugsoftware werden, sagte der zuständige Bosch-Geschäftsführer Stefan Hartung in Gerlingen bei Stuttgart. Es soll eine zentrale Plattform entstehen, mit der Software effizienter und mit Partnern entwickelt werden kann.

Apple buchstabiert iPhone-Produktionsziele zurück

Apple buchstabiert Produktionspläne für iPhones zurück (Bild: Pixabay/ Pexels)

Apple soll seinen Lieferanten gesagt haben, dass die Nachfrage nach iPhones kurz vor den Feiertagen kleiner sein könnte als ursprünglich erwartet. Das berichtet "Bloomberg". Apple hatte ursprünglich geplant, 90 Millionen unterschiedliche Modelle zu verkaufen. Doch die Produktionsziele mussten aufgrund von Engpässen bei Einzelteilen um zehn Millionen Geräte gesenkt werden. Käuferinnen und Käufer mussten teilweise wochenlang auf das im September erschienene iPhone 13 warten.

Jokr mit 1,2 Milliarden Dollar bewertet

Logo: Jokr

Der US-Onlinelebensmitteldienst Jokr steigt nur acht Monate nach dem Marktstart zum "Einhorn" auf. Bei Finanzinvestoren seien 260 Millionen Dollar eingesammelt worden, teilte Jokr mit. Bei einer der grössten Serie-B-Finanzierungsrunden aller Zeiten sei das Unternehmen mit 1,2 Milliarden Dollar bewertet worden. Im Jargon der Investmentbanker spricht man ab einer Bewertung von einer Milliarde Dollar von "Einhörnern".

Deutschland: Compugroup Medical will bis zu 500.000 Aktien zurückkaufen

Bild:Compugroup Koblenz

Der auf Arztpraxen und Krankenhäuser spezialisierte Softwareanbieter Compugroup Medical will eigene Aktien zurückkaufen. Das Programm umfasse bis zu 500.000 Papiere entsprechend 0,93 Prozent des Grundkapitals, teilte das Unternehmen mit. Dafür will Compugroup nicht mehr als 37 Millionen Euro ausgeben.

Finanzinvestor Greenfield One sammelt 135 Millionen Euro für Kryptofonds ein

Kryptowährungen (Symbolbild: Imago Images Science Photo Library)

Der deutsche Finanzinvestor Greenfield One hat den nach eigenen Aussagen bisher grössten europäischen Kryptofonds aufgelegt. Insgesamt seien 135 Millionen Euro eingesammelt worden – unter anderem bei Bertelsmann Investments, Swisscom und Commerz Ventures, teilte Greenfield One mit. Damit übertreffe der Fonds die Krypto-Geldtöpfe der aktuellen Spitzenreiter in Europa, Fabric Ventures und Rockaway.

Dell und HP mit kräftigen Gewinnsprüngen

Die Computer-Konzerne Dell und HP verdienen dank einer starken PC-Nachfrage glänzend. Beide Unternehmen verkündeten am gestrigen Dienstag nach US-Börsenschluss kräftige Gewinnsprünge im jüngsten Quartal. Dell und HP profitieren in der Corona-Pandemie weiter vom Trend zum Homeoffice und einem erhöhten IT-Bedarf.

Samsung plant angeblich 17 Milliarden Dollar teure Chip-Fabrik in Texas

Samsung plant teure Chipfabrik in Texas (Bild: Kote Puerto on Unsplash.com)

Der südkoreanische Technologieriese Samsung will einem Zeitungsbericht zufolge in den USA eine neue Chipfabrik bauen. Samsung plane eine 17-Milliarden Dollar teure Halbleiterfabrik in der Stadt Taylor, im US-Bundesstaat Texas, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der texanische Gouverneur Greg Abbott werde am heutigen Dienstag eine "wirtschaftliche Ankündigung" machen.

Italiens Telekommunikationskonzern TIM auf der Wunschliste von KKR

Logo: TIM

Der US-Finanzinvestor KKR will das italienische Telekommunikationsunternehmen TIM übernehmen. Die börsennotierte Beteiligungsgesellschaft, die auch der grösste Anteilseigener des Medienkonzerns Axel Springer ist, hinterlegte bei den Italienern offiziell ihr Kaufinteresse. Dieses sei "nicht bindend und indikativ", teilte TIM, die frühere Telecom Italia mit Zentrale in Mailand, nach einer ausserordentlichen Vorstandssitzung mit.

Infineon verdreifacht Gewinn trotz Chipkrise

Verdreifacht Gewinn: Infineon (Bild: zVg)

Das Geschäft brummt beim Halbleiterkonzern Infineon. Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe sich der Gewinn auf 1,17 Milliarden Euro mehr als verdreifacht und es sei der höchste Umsatz der Firmengeschichte erzielt worden, wie das Unternehmen aus Neubiberg bei München mitteilte. Auch für das kommende Jahr ist der Konzern, der derzeit vom hohen Bedarf an Chips profitiert, zuversichtlich und hat seine Prognose leicht erhöht.

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