Burda Media mit leicht wachsendem Digitalgeschäft

Der deutsche Medienkonzern Hubert Burda Media hat seinen Umsatz inmitten der Corona-Krise stabil gehalten. Im ersten Halbjahr habe man mehr oder weniger den gleichen Umsatz gemacht wie 2019, sagte der Vorstandsvorsitzende Paul-Bernhard Kallen dem Handelsblatt (Montag). Es gäbe keinen Einbruch, Burda sei aber auch nicht wie geplant um 4,5 Prozent gewachsen. Im gesamten vergangenen Jahr steigerte der Konzern demnach den Umsatz um 4,8 Prozent auf rund 2,8 Milliarden Euro, 177 Millionen Euro wurden investiert.

Microsoft mit schwächelndem Cloudwachstum

Bei Microsoft hat sich das Cloud-Wachstum verlangsamt (Bild: Pixabay/ Mohamed Hassan)

Das Wachstum von Microsofts Cloud-Dienst hat sich verlangsamt: Der US-Softwarekonzern gab für das vierte Quartal mit einem Plus von 47 Prozent bei Azure zum ersten Mal einen Umsatzanstieg von weniger als 50 Prozent bekannt. Anleger zeigten sich verschnupft: Die Microsoft-Aktie verlor nachbörslich zunächst 2,6 Prozent. Auch Marktführer Amazon wurde mitgerissen und gab 0,9 Prozent nach.

Snapchats Nutzerwachstum unter den Erwartungen

Snapchat verfehlt die eigene Prognose (Bild: Pixabay)

Die Foto-App Snapchat hat ihre optimistische Prognose für das Wachstum der Nutzerzahlen im vergangenen Quartal verfehlt. Der zu Beginn der Coronavirus-Krise verzeichnete Schub habe schneller nachgelassen als erwartet, sagte Finanzchef Derek Andersen. Die Zahl täglich aktiver Nutzer und Nutzerinnen stieg binnen drei Monaten von 229 auf 238 Millionen. Snapchat selbst hatte 239 Millionen in Aussicht gestellt.

Siemens setzt auf Homeoffice

Das Home Office soll auch bei Siemens zu einem Standard werden (Bild: Pixabay/ SkitterPhoto)

Siemens will auch nach der Coronapandemie stark auf mobiles Arbeiten setzen. Ein Vorstandsbeschluss soll es im Konzern zum weltweiten Standard machen, dass mehr als die Hälfte der Mitarbeiter künftig an zwei bis drei Tagen pro Woche nicht mehr ins Büro oder ins Werk müssen. Einen verbindlichen Anspruch auf das Homeoffice gibt es allerdings nicht. Sowohl der Mitarbeiter als auch sein Vorgesetzter müssen zustimmen. Das Management will den Kulturwandel aber unterstützen.

Nach Facebook, Intel & Co will nun auch Google in Jio investieren

Jio: Auch Google will investieren (Logo: Jio/ Reliance)

Nach Facebook und KKR will sich nun auch der US-Suchmaschinenanbieter Google einem Agenturbericht zufolge am Digitalarm Jio des indischen Konglomerats Reliance Industries beteiligen. In den fortgeschrittenen Verhandlungen gehe es um eine Investition in Höhe von 4 Milliarden Dollar, wie Bloomberg unter Berufung auf Insider meldete.

25 Jahre MP3-Format

Am 14. Juli 1995 haben deutsche Forscher das MP3-Format erfunden - nicht in Kalifornien, sondern im fränkischen Erlangen. Das hat die Übertragung von Musik im Internet überhaupt erst ermöglicht und die Musikindustrie für immer verändert. Forscher am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen einigten sich darauf, die Dateinamenserweiterung „.mp3“ für den von ihnen maßgeblich entwickelten Dateistandard zu verwenden.

Langsameres Wachstum für Huawei im ersten Halbjahr 2020

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Der chinesische Elektronik-Konzern Huawei hat seinen Umsatz im Jahresvergleich in der ersten Jahreshälfte 2020 um 13,1 Prozent auf 454 Milliarden Yuan, umgerechnet etwa 60 Milliarden Franken, gesteigert. Das sind rund 53 Milliarden Yuan mehr als noch im letzten Jahr. Das gab Huawei in einer sehr kurzen Mitteilung bekannt. Demnach verlangsamte sich das Wachstum.

Google will Milliardeninvestition in Indien tätigen

Will Milliarden in Indien investieren: Google (Bild: Archiv)

Google will in den kommenden fünf bis sieben Jahren zehn Mrd. Dollar (ca 9,4 Mrd. Franken) in Indien investieren. Indien ist als zweitbevölkerungsreichstes Land der Welt einer der grössten Wachstumsmärkte des Konzerns. Google geht davon aus, dass dieses Jahr rund die Hälfte der Menschen im Land Zugang zum Internet haben werden. Das Geld soll unter anderem in den bezahlbaren Zugang zu Informationen, in Unterstützung von Firmen bei der digitalen Transformation sowie in künstliche Intelligenz in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Landwirtschaft fliessen.

Weniger Geld für deutsche Startups

Der Geldregen für deutsche Startups hat etwas nachgelassen (Symbolbild: Robert Kneschke auf Unsplash)

Die Zahl der Finanzspritzen für Startups in Deutschland ist gestiegen, die investierte Summe jedoch gesunken. Zu diesen Ergebnissen kommt eine am Montag veröffentlichte Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY). Der Analyse zufolge gab es in der ersten Hälfte dieses Jahres zwar acht Prozent mehr Finanzierungen als noch im Vorjahreszeitraum, das Investitionsvolumen sank im Vergleich jedoch um mehr als ein Fünftel auf 2,2 Milliarden Euro.

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