Samsung plant Milliardeninvestitionen für kommende fünf Jahre

Plant Milliardeninvestitionen: Samsung (Logo: Samsung)

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung will in den kommenden fünf Jahren 450 Billionen Won (etwa 335 Mrd. Euro) investieren, um das Wachstum seiner Geschäfte mit Halbleitern und Biopharmazeutika voranzutreiben. Die Investitionen liegen 30 Prozent über denen in den fünf Jahren bis 2021, wie das Unternehmen mitteilte.

Snap-Aktie stürzt ab

Snapchat: Aktie der Konzernmutter Snap im Sturzflug (Bild: Pixabay)

Die Macher der Foto-App Snapchat haben die Anleger mit kassierten Prognosen für das laufende Quartal schockiert: Die Aktie stürzte im nachbörslichen Handel um rund 31 Prozent ab. Es sei wahrscheinlich, dass die Ziele bei Umsatz und operativem Gewinn verfehlt werden, teilte die Firma Snap mit. Seit der Prognose vor einem Monat habe sich das Konjunktur-Umfeld weiter verschlechtert – und zwar schneller als erwartet.

Klarna streicht jede zehnte Stelle

Logobild: ImagoImages ZumaWire

Der schwedische Zahlungsdienstleister Klarna streicht mit Verweis auf die anziehende Inflation und den Ukraine-Krieg zehn Prozent seiner Stellen. Auch die volatilen Aktienmärkte und die Aussicht auf eine wahrscheinliche Rezession hätten zu der Entscheidung beigetragen, erklärte das Unternehmen, das mit Kaufabwicklungen und Konsumentenkrediten im Internethandel gross geworden ist.

AT&S verdoppelt Gewinn

AT&S-Hauptsitz i, steirischen Leoben (Bild: Wastl218700/ CC BY-SA 3.0)

Leiterplattenhersteller AT&S hat im Geschäftsjahr 2021/22 sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn kräftig zugelegt: Der Jahresumsatz stieg um 34 Prozent auf 1,59 Milliarden Euro, das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) erhöhte sich um 42 Prozent auf 349 Millionen Euro und das Konzernergebnis wurde von 47 Millionen auf 103 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Der Vorstand will neben einer Basisdividende von 0,78 Cent je Aktie auch eine Sonderdividende von 0,12 Euro vorschlagen.

Flink krallt sich Konkurrenten Cajoo

Kauft den französischen Konkurrenten Cajoo: Blitzlieferdienst Flink (© Flink)

Der deutsche Lebensmittel-Blitzlieferdienst Flink baut mit der Übernahme des französischen Konkurrenten Cajoo sein Standbein in Frankreich aus. Damit werde Flink nicht mehr nur in Paris Kunden beliefern, sondern auch in acht weiteren Grossstädten, gab das mit drei Milliarden Dollar bewertete Startup bekannt, an dem auch der US-Konzern Door Dash beteiligt ist.

Lockdown-Bestimmungen in China bremsen Lieferung von Macs aus

Symbolbild: Alexandra Koch auf Pixabay.com

Seit Wochen befindet sich die chinesische Metropole Schanghai im Lockdown. Neben den offensichtlichen Einschränkungen und Folgen für die Bevölkerung, wirkt sich die Null-Covid-Strategie auch auf die Weltwirtschaft aus. Unter kämpft Apple mit der Lieferung des Macbook Pro, Macbook Air und des Studio Display, berichtet "Golem". Versucht man diese zu bestellen, werden einem teilweise Liefertermine im Juli angezeigt.

E& wird grösster Vodafone-Aktionär

Wird Grossaktionärin bei Vodafone: E& (Logo: E&)

Der britische Telekomkonzern Vodafone bekommt einen neuen Grossaktionär: Die in den Vereinigten Arabischen Emiraten beheimatete Emirates Telecommunications Group Company (E&) mit Hauptsitz in Abu Dhabi gab am Wochenende den Erwerb von 9,8 Prozent für 4,4 Mrd. US-Dollar bekannt. Damit ist der Käufer auf einen Schlag grösster Aktionär der Briten. Laut Bloomberg dürfte der Kaufpreis je Wertpapier bei 130 britischen Pence gelegen sein, einem Aufschlag von zehn Prozent auf den Schlusskurs von Freitag.

Disneys Quartalsgewinn bricht um die Hälfte ein

Bild: ICTK

Hohe Ausgaben und Kosten haben Walt Disney zu Jahresbeginn belastet, doch das wichtige Streaminggeschäft lief besser als erwartet. Verglichen mit dem Vorjahreswert brach der Quartalsgewinn in den drei Monaten bis Ende März um rund die Hälfte auf 470 Millionen Dollar ein. Das teilte der Unterhaltungskonzern gestern nach US-Börsenschluss mit.

Infineon hebt nach Umsatzplus Prognose an

Bild: Infineon

Der deutsche Halbleiterhersteller Infineon blickt nach einem Umsatzplus im abgelaufenen Quartal etwas zuversichtlicher auf das laufende Geschäftsjahr 2021/22. Der Umsatz werde sich in den zwölf Monaten bis Ende September auf rund 13,5 Mrd. Euro verbessern, teilte der Konzern heute mit. Bisher hatte Infineon mit 13 Mrd. Euro gerechnet. Auch die Segmentergebnis-Marge werde mit mehr als 22 Prozent besser ausfallen als bisher angenommen. Nach wie vor übersteige die Nachfrage das Angebot deutlich, sagte Infineon-Chef Jochen Hanebeck.

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