Amazon US forciert Paketzustellung per Drohne

Drohne: Amazon will mit Zustelltests in den USA beginnen (Bild: Prime)

Amazon will in den USA mit der testweisen Zustellung von Käufen mit seinen automatisierten Lieferdrohnen beginnen. Möglich wird das dadurch, dass die Luftverkehrsbehörde (FAA) den Fluggeräten die nötige Zertifizierung erteilte, wie der Onlinehändler mitteilte. Amazon schränkte zugleich ein, dass es noch dauern werde, bis Lieferungen per Drohne regulär zum Alltag gehören.

Zoom hebt erneut Ausblick an

Erhebt Ausblick erneut an: Zoom (Bild: Allie Smith auf Unsplash.com)

Der Videodienstanbieter Zoom wird seinem Ruf als Profiteur der Coronavirus-Krise gerecht und hebt erneut seinen Ausblick an. Nach einem Umsatzplus von 355 Prozent im zweiten Quartal werde im Geschäftsjahr zu Ende Januar mit einem Zuwachs von bis zu 284 Prozent auf maximal 2,39 Milliarden Dollar gerechnet, teilte der US-Konzern gestern nach Börsenschluss mit. Das ist etwa 30 Prozent mehr als zuletzt prognostiziert.

Starke Einbrüche im Smartphone-Markt für zweites Quartal

Die Corona-Pandemie hat auch die Smartphone-Hersteller getroffen: Im zweiten Quartal verkauften die Unternehmen 295 Millionen Handys an Endverbraucher. Das bedeutet einen Rückgang von mehr als 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie die Analysten beim Marktforschungsunternehmen Gartner angeben. So stark waren die Verluste noch nie, und wie bei den meisten Wirtschaftsbereichen sind sie auf die Corona-Krise zurückzuführen.

Datenanalyst Palantir mit herben Verlusten

Sitz von Palantir in Palo Alto (Bild: Palantir)

Die auf Datenanalyse spezialisierte Firma Palantir arbeitet mit hohen Verlusten: Der am gestrigen Dienstag veröffentlichte Börsenprospekt enthüllte, dass Palantir das vergangene Jahr mit roten Zahlen von rund 590 Millionen US-Dollar abschloss – und 2018 war es ein Minus von fast 600 Millionen Dollar. Dabei erreichte der Umsatz 2019 gerade einmal gut 740 Millionen Dollar.

Amazon nutzt Gewinne aus Coronakrise für weitere Investitionen

Amazon will Tausende weiterer Arbeitsplätze schaffen (Bild: Christian Wiediger auf Unsplash)

Der Online-Versandhändler Amazon will mit seinen Gewinnen aus der Coronakrise in den USA weitere 3.500 Arbeitsplätze schaffen. Der US-Konzern will dabei nach eigenen Angaben Ingenieure, Informatiker und Verwaltungsangestellte rekrutieren. 2.000 der neuen Jobs werden demnach in New York angesiedelt. Zudem sollen mit dem Investitionsprogramm von insgesamt 1,4 Milliarden Dollar die Technologiezentren des Unternehmens in sechs US-Städten modernisiert werden.

"Stop Hate for Profit"-Kampagne hat Zuckerberg nicht geschadet

Das Vermögen von Mark Zuckerberg hat die die 100-Milliarden-Dollar-Grenze überschritten (Bild: Wikipedia/ Friesenhamburg/ CCO)

Das Vermögen von Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat 100 Milliarden Dollar erreicht. Diese Nachricht folgt wenige Tage nach dem offiziellen Ende des Werbeboykotts gegen Facebook, der nach dem Tod von George Floyd ins Leben gerufen wurde. Im Rahmen der Kampagne "Stop Hate for Profit" hatten Unternehmen und Organisationen dabei gefordert, dass die Social-Media-Plattform stärkere Massnahmen gegen Hassrede und Rassismus setzt.

Deutsche Telekom hebt Jahresprognose an

Die Deutsche-Telekom-Zentrale in Bonn (Bild: Wikipedia/ CCO)

Die Megafusion der Tochter T-Mobile US bringt der Deutschen Telekom in der Coronakrise viel Rückenwind. Nach der erstmaligen Einbeziehung von Sprint im zweiten Quartal hob der Dax-Konzern seine Jahresprognose deutlich an. Im Gesamtjahr soll das bereinigte Betriebsergebnis (Ebitda) vor Leasingkosten auf rund 34 Milliarden Euro steigen. Bisher waren rund 25,5 Mrd. Euro in Aussicht gestellt worden. Die Fusion in den USA sei für den Konzern eine historische Weichenstellung, sagte Vorstandschef Tim Höttges.

Frankfurt zeigt Interesse an neuer Tiktok-Zentrale für Europa

Die Stadt Frankfurt wirbt um neue Tiktok-Zentrale (Foto: Pixabay/ Jürgen Rubig)

Um die Europa-Zentrale von Tiktok rangeln mehrere Städte, darunter Dublin und London, die als Favoriten gelten. In Deutschland unterhält Bytedance bereits eine Niederlassung in Berlin. Nun erhofft sich auch Frankfurt Chancen im Rennen um die neue Europa-Zentrale der umstrittenen Video-Plattform Tiktok. Ein Sprecher der Stadt bestätigte, dass Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) den Unternehmensvorstand zu Gesprächen eingeladen habe. Einen Gesprächstermin gebe es aber noch nicht.

Tim Cook pusht Apple Richtung Zwei-Billionen-Marke

Apple nähert sich dem Börsenwert von zwei Billionen Dollar (Bildquelle: Wikipedia)

Apple-Chef Tim Cook schliesst sich neben anderen Tech-CEOs der Liste der Milliardäre an. Hintergrund dafür ist der rasant steigende Aktienkurs des iPhone-Konzerns: Der nähert sich nämlich immer mehr der 2-Billionen-Marke – damit wäre Apple das erste Unternehmen, das diese knackt. Der Konzern bricht damit die Erwartungen von Analysten, die erwartet hatten, dass das Unternehmen in der Coronakrise zu Schaden kommt.

Infineon nach Cypress-Übernahme vorerst gesättigt

Infineon plant vorläufig keine weiteren Zukäufe (Bild: Infineon)

Der Halbleiterhersteller Infineon plant Konzernchef Reinhard Ploss zufolge nach der Milliarden-Übernahme des US-Konkurrenten Cypress vorerst keine weiteren grösseren Zukäufe. "Kleinere Dinge zur Arrondierung unseres Know-hows schauen wir uns natürlich an", sagte Ploss der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe) einem Vorausbericht zufolge.

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