Offenes Glasfasernetz für St. Moritz

In St. Moritz soll ein Glasfasernetz nach dem Open-Access-Ansatz entstehen (Bild: Wikipedia/ CCO)

St. Moritz beabsichtigt zusammen mit Swisscom ein Glasfasernetz nach dem Open-Access-Ansatz zu realisieren, d.h. das Netz steht grundsätzlich allen interessierten Telekomanbietern zur Verfügung. Dies sei volkswirtschaftlich der sinnvollste Ansatz, erläutert Patrik Casagrande, der Geschäftsführer von St. Moritz Energie, die politische Motivation der Gemeinde, den gemeindeeigenen Versorger mit diesem Vorhaben zu betrauen.

SBB in der Pflicht: Finanzkontrolle fordert besseres Kostenmanagemen bei ITK-Projekten

Von der SBB wird bessere Kostenkontrolle bei der IT gefordert (Logo: SBB)

Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) mahnt die SBB, künftig bei Informatik- und Kommunikationsprojekten (IKT) besser auf die Kosten zu schauen und ein strenges Controlling walten zu lassen. Die EFK reagiert damit auf das "Datacom-NG"-Projekt, mit welchem die SBB das bestehende nationale Datennetz für die Bahnproduktion, die Kommunikation sowie die Arbeitsplatzsysteme der Mitarbeitenden aus dem Jahr 2005 ersetzen wollen und das voraussichtlich massiv teuerer werden dürfte als ursprünglich geplant.

Esprit Netzwerk geht strategische CRM-Partnerschaft mit BSI ein

Logobild: BSI

Das Solothurner KMU-Unternehmen Esprit Netzwerk, das 26 Banken und Finanzdienstleister in der Deutschschweiz beim Aufbau, Betrieb und bei der laufenden Optimierung ihrer Informatik unterstützt, setzt neu auf BSI als strategischen CRM-Partner. 19 Banken haben sich gemäss Mitteilung bereits für die CRM-Lösung des Schweizer Softwareherstellers mit Zentrale in Baden entschieden.

Mobiliar und Helvetia investieren: Weitere Millionen für Startup Skribble

Philipp Dick, Mitgründer und CEO von Skribble (Bild: zVg)

Das Schweizer Trusttech-Startup Skribble hat seine zweite Finanzierungsrunde unter Dach und Fach gebracht. Der Anbieter für elektronische Signaturen konnte dabei Kapital im siebenstelligen Bereich einsammeln. Angeführt wird die Investmentrunde vom Helvetia Venture Fund als Lead-Investor, aber auch die Mobiliar und die Mitarbeitenden beteiligen sich am Unternehmen.

Bernard Maissen steigt zum Bakom-Chef auf

Bernard Maissen (Bild: Bakom)

Bernard Maissen wird neuer Chef des Bundesamts für Kommunikation (Bakom). Dies hat der Bundesrat bekannt gegeben. Der 59-Jährige Medienspezialist ist bereits seit 2018 als Vizedirektor für das Bakom tätig. Sein neues Amt tritt er gemäss den Angaben am 1. Juli an. Er folgt dabei Philipp Metzger nach, der im Februar zur Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) gewechselt hat. Seither wird das Bakom interimistisch vom stellvertretenden Direktor Philippe Horisberger geführt.

Zum Schutz vor Cyberrisiken erhöht der Bund die personellen Ressourcen

Symbolbild: Pixabay

Mit der gestern beschlossenen Verordnung über den Schutz vor Cyberrisiken in der Bundesverwaltung setzt das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) den Auftrag des Bundesrats vom 30. Januar 2019 um und schafft damit die rechtlichen Grundlagen für den Auf- und Ausbau des Nationalen Zentrums für Cybersicherheit (NCSC). Gleichzeitig wurde auch die Erhöhung der personellen Ressourcen um 20 neuen Stellen im Bereich Cyberrisiken abgesegnet.

BNC erhält von Check Point den 5-Star-Status

Bild: zVg

Die BNC Business Network Communications mit Zentrale in Urtenen-Schönbühl und weiteren Niederlassungen in Dübendorf und Lausanne ist von der IT-Security-Spezialistin Check Point in den 5-Star-Partnerstatus gehoben worden. Das ist der höchste Zertifizierungsgrad, den Check Point in der Schweiz vergibt. BNC, die bereits seit dem Jahr 2000 mit Check Point zusammen arbeitet, gehört nun damit zu den Top 2 Check-Point-Integrationspartnern hierzulande.

Home Office eine gute Ergänzung, aber Kontakte fehlen

Kommt bei den meisten gut an: Home Office (Symbolbild: Pixabay/ StockSnap)

Im Zuge der Corona-Krise haben viele Schweizer Arbeitnehmende ihr Büro von der Firma nach Hause verlegt. Eine überwiegende Mehrheit, nämlich vier Fünftel der Arbeitnehmer, die im Zuge einer im Auftrag der Gewerkschaft Syndicom durchgeführten Erhebung durch das Forschungsinstituts GFS.Bern befragt wurden, sind mit dem Homeoffice durchwegs zufrieden. 90 Prozent sind der Meinung, dass das Home Office als Ergänzung zum Arbeiten im Betrieb zugelassen werden sollte. Interviewt wurden insgesamt 1126 Personen, die im März und April mindestens einen Tag im Homeoffice gearbeitet haben.

Schweizer Online-Medien legen massiv an Reichweite zu

Die Top 10 der Schweizer Online-Medien nach Reichweite (Tabelle: Net-Metrix)

Die Schweizer Online-Medien haben im vierten Quartal 2019 massiv an Reichweite gewonnen. Wobei unter den zehn reichweitenstärksten Webangeboten die "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ) den grössten Nutzungszuwachs gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahes verzeichnen (+6,3 Prozentpunkte monatliche Reichweite) konnte. Die "Alte Tante" erreicht nun monatlich rund 2,3 Millionen Unique User – also mehr als ein Drittel der Schweizer Onliner, wie aus der jüngsten Erhebung von Net Metrix hervorgeht (Net-Metrix-Profile 2020/1).

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