Rechenzentren

Digital Realty übernimmt für 8,4 Milliarden Dollar Interxion

Logo: Digital Realty

Die US-amerikanische Datacenter-Betreiberin Digital Realty will verstärkt vom Cloud-Boom in Europa profitieren und übernimmt zu diesem Zweck die niederländische Rechenzentrumsspezialistin Interxion. Digitale Realty, deren Hauptsitz sich in San Francisco befindet, blättert dafür 8,4 Milliarden Dollar auf den Tisch.

Green Datacenter eröffnet Hochleistungs-Rechenzentrum

Das neue Green Data Center Zürich West (Bild: zVg)

Der grösste Rechenzentrumsstandort von Green Datacenter erhält Zuwachs. Das Datacenter Zürich-West 3 ist heute im Beisein von Bundesrat Guy Parmelin und zahlreichen Ehrengästen eröffnet worden. Die Datacenter-Bruttogeschossfläche im Campus Lupfig beträgt jetzt damit insgesamt 28’000 Quadratmeter. Rund 70 Millionen Franken hat Green gemäss Mitteilung in den Neubau investiert.

Oracle eröffnet Cloud-Rechenzentrum in Zürich

Oracle-Zentrale in Redwood City (Bild: Wikipedia/ Tim Dobbelaere/ CC)

Oracle eröffnet noch im August dieses Jahres ein neues Cloud-Rechenzentrum in Zürich. Anwenderunternehmen und Organisationen wie das Cern, Chopard, Expersoft Systems, Orange Business Services, SGS, ode Die Schweizerische Post sowie auch Geschäftspartner wie Accenture, Arrow und Trivadis könnten damit lokal auf die Oracle Cloud-Infrastruktur zurückgreifen, heisst es in einer Aussendung dazu.

Abraxas konsolidiert Rechenzentren

Führt Rechenzentren zusammen: Abraxas (Bild: zVg)

Die auf die öffentliche Hand fokussierte IT-Dienstleisterien Abraxas hat am vergangenen Wochenende zwei ihrer vier Rechenzentren zusammengeführt. Laut Mitteilung sind insgesamt 309 Systeme – Server, Storage, Grosssysteme – mit 15 Transporten von St.Gallen an ihre neuen Standorte gebracht worden. Die Systeme seien wieder hochgefahren, intensiv getestet und in den produktiven Betrieb übergeben worden.

Interxion verwandelt ehemalige Nazi-U-Boot-Basis in ein Rechenzentrum

Modellvisualisierung: Interxion

Der auch in der Schweiz stark präsente niederländische Anbieter von Cloud- und Carrier-neutralen Rechenzentrums-Dienstleistungen für Colocation, Interxion, verfügt in Marseille zwar bereits über zwei Rechenzentren, errichtet derzeit aber ein drittes für Cloud-Plattformen. Das Besondere daran: Das als MRS3 bezeichnete Data-Center, das Ende dieses Jahres fertiggestellt werden soll, befindet sich in einer ehemaligen U-Boot-Basis der Nazis. Interxion hat sich aufgrund der günstigen Lage für diesen Standort entschieden.

Green Datacenter plant am Standort Lupfig bereits das vierte Rechenzentrum

Green Datacenter: Entwurf des vierten Rechenzentrums (Bild: zVg)

Die Green Datacenter entwickelt ihren grössten Schweizer Rechenzentrumsstandort weiter. Das Unternehmen hat in Lupfig weiteres Land gekauft und die Planungsarbeiten für das vierte Rechenzentrum auf dem Campus Zürich-West aufgenommen. Das neue Datacenter soll auf einer Nutzfläche von 5500 m2 eine Leistung (IT-Load) von 16 Megawatt aufweisen, teilt das Unternehmen mit. Die Inbetriebnahme sei für 2020 geplant.

Schlechte Rahmenbedingungen für Rechenzentren in Deutschland

Symbolbild: Pixabay

Rechenzentren verfügen in Deutschland weiter nicht über ideale Standortfaktoren. Zu hohe Stromkosten, ungenutzte Wärmepotenziale sowie schrumpfende Weltmarktanteile sind daran schuld, schreibt der Digitalverband Bitkom in seinem neuen Positionspapier. Die im internationalen Vergleich hohen finanziellen Zusatzbelastungen durch die Energiewende, die ungelöste Frage der Abwärmenutzung und die sinkenden Anteile gegenüber konkurrierenden Märkten in Europa, den USA und Asien seien Hauptursachen - trotz steigender Investitionen am Standort Deutschland.

Optischer Schalter beschleunigt Datenverkehr in Rechenzentren massiv

So werden optische Schalter aus Silizium hergestellt (Foto: Kyungmok Kwon)

Forscher der University of California, Berkeley, haben eine Art Polizist zur Regelung des optischen Datenverkehrs entwickelt. Der Schalter lässt optische Datenströme, die über Lichtwellenleiter geleitet werden, passieren oder lenkt sie zu einem neuen Ziel - und das schneller und effizienter als je zuvor. So sollen künftig Datenströme in grossen Rechenzentren und Hochleistungscomputern verteilt werden, die im Bereich der Künstlichen Intelligenz und anderen datenintensiven Anwendungen genutzt werden.