Rechenzentren

Interxion verwandelt ehemalige Nazi-U-Boot-Basis in ein Rechenzentrum

Modellvisualisierung: Interxion

Der auch in der Schweiz stark präsente niederländische Anbieter von Cloud- und Carrier-neutralen Rechenzentrums-Dienstleistungen für Colocation, Interxion, verfügt in Marseille zwar bereits über zwei Rechenzentren, errichtet derzeit aber ein drittes für Cloud-Plattformen. Das Besondere daran: Das als MRS3 bezeichnete Data-Center, das Ende dieses Jahres fertiggestellt werden soll, befindet sich in einer ehemaligen U-Boot-Basis der Nazis. Interxion hat sich aufgrund der günstigen Lage für diesen Standort entschieden.

Green Datacenter plant am Standort Lupfig bereits das vierte Rechenzentrum

Green Datacenter: Entwurf des vierten Rechenzentrums (Bild: zVg)

Die Green Datacenter entwickelt ihren grössten Schweizer Rechenzentrumsstandort weiter. Das Unternehmen hat in Lupfig weiteres Land gekauft und die Planungsarbeiten für das vierte Rechenzentrum auf dem Campus Zürich-West aufgenommen. Das neue Datacenter soll auf einer Nutzfläche von 5500 m2 eine Leistung (IT-Load) von 16 Megawatt aufweisen, teilt das Unternehmen mit. Die Inbetriebnahme sei für 2020 geplant.

Schlechte Rahmenbedingungen für Rechenzentren in Deutschland

Symbolbild: Pixabay

Rechenzentren verfügen in Deutschland weiter nicht über ideale Standortfaktoren. Zu hohe Stromkosten, ungenutzte Wärmepotenziale sowie schrumpfende Weltmarktanteile sind daran schuld, schreibt der Digitalverband Bitkom in seinem neuen Positionspapier. Die im internationalen Vergleich hohen finanziellen Zusatzbelastungen durch die Energiewende, die ungelöste Frage der Abwärmenutzung und die sinkenden Anteile gegenüber konkurrierenden Märkten in Europa, den USA und Asien seien Hauptursachen - trotz steigender Investitionen am Standort Deutschland.

Optischer Schalter beschleunigt Datenverkehr in Rechenzentren massiv

So werden optische Schalter aus Silizium hergestellt (Foto: Kyungmok Kwon)

Forscher der University of California, Berkeley, haben eine Art Polizist zur Regelung des optischen Datenverkehrs entwickelt. Der Schalter lässt optische Datenströme, die über Lichtwellenleiter geleitet werden, passieren oder lenkt sie zu einem neuen Ziel - und das schneller und effizienter als je zuvor. So sollen künftig Datenströme in grossen Rechenzentren und Hochleistungscomputern verteilt werden, die im Bereich der Künstlichen Intelligenz und anderen datenintensiven Anwendungen genutzt werden.

Genfer Equinix-Rechenzentren erhalten Anschlus an globale Cloud Service Provider

Bild: zVg

Der Rechenzentrumsdienstleister Equinix verbindet seine beiden Genfer Rechenzentren GV1 und GV2 mit Hilfe der Integration der "Equinix Cloud Exchange Fabric" (ECX Fabric) physisch und virtuell mit den globalen Clouds. Genfer Kunden verfügen damit neu gemäss Mitteilung über eine direkte, private und sichere Verbindung zu internationalen Cloud-Service-Anbietern wie etwa Amazon Web Services, Microsoft Azure, Google Cloud Platform, IBM Softlayer, Oracle Cloud, Salesforce oder VMware vCloud Air sowie zu SaaS-Anbietern (unter anderem Salesforce, SAP und Servicenow).

Green Datacenter Lupfig wird Teil des Schweizer Internet Exchange Point SwissIX

Bild: Green

Green Datacenter entwickelt ihren grössten Schweizer Rechenzentrums-Standort Lupfig weiter. Ab sofort ist Lupfig gemäss Mitteiling als eine der fünf Core Site Teil des SwissIX, des grössten Internet Exchange Point (IXP) der Schweiz. Innerhalb des SwissIX Netzwerks und damit neu auch vom Green-Rechenzentrum in Lupfig aus können Cloud-Anbieter, Carrier, Content Provider sowie Unternehmen ihren Datenverkehr direkt abwickeln, ohne Umwege über internationale Transit-Anbieter.

Interxion investiert 130 Mio. Franken in neues Rechenzentrum in Zürich

Entwurf für das neue Interxion-Rechenzentrum in Zürich (Bild: zVg)

Die auf Cloud- und Carrier-neutrale Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocationen fokussierte Interxion hat den Startschuss für den Bau ihres zweiten Rechenzentrums auf dem Zürcher Campus in Angriff abgefeuert. Das Unternehmen investiert dazu ingesamt 130 Millionen Schweizer Franken.

T-Systems konsolidiert Rechenzentren von 89 auf 13

Stemmt riesiges Transformationsprojekt: T-Systems (Logo: T-Systms)

T-Systems, die IT-Dienstlungssparte der Deutschen Telekom, hat die Zahl ihrer Rechenzentren rund um den Globus in den vergangenen sechs Jahren von 89 auf 13 konsolidiert. Gleichzeitig sei die Rechen- und Speicherkapazität um 25 Prozent erhöht worden, heisst es. T-Systems spare durch dieses laut eigenen Angaben "weltgrösste Transformationsprojekt" jährlich einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag, teilt der Konzern mit.