Robotik

Neue Robohand arbeitet per Doppelsteuerung

Testlauf: Roboterhand beim Ergreifen einer Flasche (Foto: epfl.ch, Alain Herzog)

Eine künstliche Hand, die Amputierte über Nervensignale steuern, haben Forscher an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Luzern (EPFL) an mehreren Probanden getestet. Die Nervensignale liefern allerdings nur einen von zwei Steuerbefehlen. Der zweite kommt von einem integrierten Mikroprozessor, der wie ein Verstärker wirkt und es dem Amputierten ermöglicht, mit seinen Fingern fester zuzupacken und die Hand gezielter zu bewegen.

Russlands Roboter Fedor weltraumuntauglich

Roboter Fedor (Bild: EPA/Roscosmosspace Center Yuzhnytsenki)

Der russische Roboter Fedor, der erst kürzlich aus dem All zurückgekehrte ist, ist offenbar für Weltraummissionen ungeeignet und kann nicht wie geplant langfristig Menschen auf riskanten Weltraumspaziergängen ersetzen. "Er wird nicht mehr dorthin fliegen. Es gibt für ihn dort nichts mehr zu tun, er hat seine Mission erfüllt", erklärte der russische Entwickler Jewgeni Dudorow dazu.

Neue Schwarmroboter für Wildnis gewappnet

Von der Natur inspirierte Schwarmroboter bei der Arbeit (Foto: bristol.ac.uk)

Die neue Generation von Schwarmrobotern, genannt "Teraflop Swarm", erlernt selbstständig neue Verhaltensweisen in der Wildnis. Forscher der University of Bristol haben in Zusammenarbeit mit Forschern der University of West England an der Weiterentwicklung der biologisch inspirierten Roboter gearbeitet. Die Wissenschaftler haben dabei die Regeln, die zum gewünschten Verhalten der Roboter führen, eingehend studiert.

Andockmanöver russischer ISS-Sonde mit Roboter an Bord abgebrochen

Roboter Fedor (Bild: EPA/Roscosmosspace Center Yuzhnytsenki)

Russische Kosmonauten haben das Andockmanöver einer Sojus-Kapsel an der Internationalen Raumstation (ISS) aufgrund von technischen Problemen abgebrochen. Die Sonde mit dem Roboter "Fedor" an Bord habe sich inzwischen wieder leicht von der ISS entfernt,heisst es seitens der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos.

Russischer Roboter "Fedor" auf dem Weg zur ISS

Fedor fliegt zur ISS (Bild: EPA/Roscosmosspace Center Yuzhnytsenki)

Ein mit einem Roboter "bemanntes" Raumschiff ist von Russland zur Internationalen Raumstation ISS geschickt worden. Heute früh habe die Sojus-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan abgehoben, liess die Raumfahrtbehörde Roskosmos verlauten. Der Frachter soll die ISS den Angaben zufolge am Samstag erreichen.

St. Galler Kantonalbank setzt verstärkt auf Roboter

SGKB forciert Robotereinsatz (Logo: SGKB)

Bei der St. Gallere Kantonalbank (SGKB) sind nach einem erfolgreichen Testlauf vor rund eineinhalb Jahren aktuell drei Roboter im Einsatz, die Aufgaben übernehmen, die früher von menschlichen Mitarbeitern erledigt wurden. Aufgrund der positiven Erfahrungen, die gemacht wurden, soll nun bald vierter Roboter hinzukommen. Genutzt werden die Roboter, bei denen es sich eigentlich um Software-Lösungen handelt, beispielsweise bei der Verarbeitung von Massen-Überweisungen im Zahlungsverkehr. Dort ersetze ein Roboter 0,2 bis 0,3 Vollzeitstellen, heisst es.

"MacGyver"-Roboter bastelt Werkzeuge selbst

Lakshmi Nair bei Tests mit dem Roboter (Foto: RAIL, gatech.edu)

Experten des Georgia Institute of Technology (Georgia Tech) haben einem Roboter die selbständige Herstellung einfacher Werkzeuge beigebracht. Der als "Durchbruch" beschriebene Ansatz setzt auf Maschinenlernen und ausgiebiges Training. Dieses erlaubt es dem künstlichen "MacGyver", die Form und Einsetzbarkeit einer Reihe von optionalen Einzelteilen zu erkennen und diese dann auf intelligente Weise etwa zu einem Hammer, einer Schaufel oder einem Schraubenzieher zusammenzubauen.

KI-Roboter automatisiert Bau von Molekülen

System: automatisierte Herstellung von Molekülen (Foto: mit.edu)

Ein von Künstlicher Intelligenz (KI) geleitetes Robotersystem automatisiert die Produktion winziger Moleküle, wie sie in Medizin, Solarenergie und Polymerchemie eingesetzt werden. Die Technologie ist von Wissenschaftlern des Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt worden. Die Forscher haben das System getestet, indem sie 15 medizinische Moleküle mit jeweils unterschiedlicher Synthesekomplexität hergestellt haben.