Hightech-Bienenkorb schützt Tiere dank künstlicher Intelligenz

Roboter bei der Arbeit im "Beehome": KI kümmert sich um alles (Foto: beewise.ag)

Mit Robotik und Künstlicher Intelligenz (KI) will das israelische Jungunternehmen Beewise Imkeern die Arbeit erleichtern. Im Kibbuz Beit HaEmek im Norden des Landes sind gleich 24 automatisierte Bienenstöcke für zwei Millionen Tiere installiert. Im Inneren befinden sich Kameras, Sensoren und Roboterarme sowie eine Zentrifuge, mit der der Honig aus den Waben herausgeschleudert wird. Strom beziehen die "Beehomes" aus Solarzellen auf dem Dach. Das Innere der Hightech-Bienenstöcke ist klimatisiert. Bisher werden sie vor allem in Israel genutzt. Einige fanden auch den Weg in die USA.

Multisensorische Hybrid-Skin fühlt wie Haut

Anna Maria Coclite: revolutionäres 3in1-Hybridmaterial hergestellt (Foto: tugraz.de, Lunghammer)

Forscher der Technischen Universität Graz (TU Graz) haben eine neue "Smartskin" entwickelt, die in Sachen Feinfühligkeit der menschlicher Haut sehr nahe kommt. Sie nimmt Druck, Feuchtigkeit und Temperatur simultan wahr und produziert elektronische Signale. Sensiblere Roboter oder intelligentere Prothesen sind so denkbar. Details wurden in "Advanced Materials Technologies" publiziert.

Kraftvolles Zupacken dank Hand-Exoskelett

Hand-Exoskelett in Aktion: kräftiges Zugreifen trotz einer Lähmung (Foto: Alain Herzog, epfl.ch)

Ein leichtes und einfach anzubringendes Hand-Exoskelett für Menschen, die nach einem Schlaganfall oder Unfall nicht mehr zugreifen können: Dies hat das Unternehmen Emovo Care, eine Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), entwickelt. Das Gerät wurde bereits in mehreren Krankenhäusern und Rehabilitationszentren erfolgreich getestet.

Ein Roboter, der über 30 Meter hoch springen kann

Bild: Elliot Hawkes/ Universität Santa Barbara, Kalifornien

Ein Forscherteam rund um Elliot Hawkes vom Institut für Maschinenbau der Universität Santa Barbara in Kalifornien hat einen 30 Zentimeter grossen und 30 Gramm leichten Roboter entwickelt, der 32,9 Meter hoch springen kann, was dem 100-Fachen seiner Grösse entspricht. Durch spezielle Federn und Gummibänder kann er Energie speichern, wie das Fachjournal "Nature" berichtet. Der Roboter übertrifft nicht nur seine Vorgänger, sondern auch die besten Springer der Tierwelt.

Roboter benötigt nur noch zehn bis fünfzehn Minuten Training

Versuchsanordnung: flott programmierter Roboter bei der Kommissionierarbeit (Foto: mit.edu)

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) verkürzen den Programmieraufwand für Roboter deutlich. Damit der Roboter weiss, was zu tun ist, reicht künftig eine Handvoll menschlicher Demonstrationen. Mit dieser maschinellen Lernmethode braucht es nur zehn bis 15 Minuten Übung, bis die Maschine die neue Aufgabe erfüllen kann. Zum Erfassen der Formen von 3D-Objekten dient ein neuronales Netzwerk. In nur wenigen Trainingseinheiten kann der Roboter dann unbekannte Objekte, die dazu noch zufällig positioniert sind, packen und zum Ziel bringen.

Neue KI-Software lässt Roboter "menscheln"

TIAGo: Roboter bereitet sich auf die nächste Aufgabe vor (Foto: Maximilian Diehl, chalmers.se/en)

Forscher der Technischen Universität Chalmers haben eine auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruhende Trainings-Software entwickelt, die Roboter in die Lage versetzen soll, sich in der Zusammenarbeit mit Menschen diesen anzupassen. "Roboter, die in menschlichen Umgebungen arbeiten, müssen bei ihren Aktionen berücksichtigen, dass Menschen eine Aufgabe auf unterschiedliche Art lösen. Ein wichtiger Teil der Entwicklung ist es daher, Robotern beizubringen, wie sie in dynamischen Umgebungen mit Menschen harmonisch zusammenarbeiten können", so Chalmers-Elektrotechniker Maximilian Diehl.

EPFL-Forscher erstellen Rangliste von Berufen, die von Robotern bedroht werden

Bügeln ist eine typische Tätigkeit, die durch Roboter ersetzt wird (Symbografik: Pixabay/ Elf Moondance)

Menschliche Arbeit wird immer häufiger von Robotern und Künstlicher Intelligenz (KI) ersetzt. Ein Forscherteam der EPFL (Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne) hat nun eine Rangliste der am meisten von Automatisierung bedrohten Berufe erstellt, bezeichnenderweise mit Hilfe einer Computer-Software.

Roboter hilft Menschen bald beim Anziehen

So zieht der Roboter einem Menschen die Jacke an (Foto: csail.mit.edu)

Ein Roboter, der Menschen eine Jacke oder ein Sakko anzieht: Das haben Theodoros Stouraitis, Gastwissenschaftler in der Interactive Robotics Group am Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory des Massachusetts Institute of Technology (MIT), und seine Kollegen Shen Li und Julie A. Shah mit Unterstützung von Michael Gienger vom Honda Research Institute Europe und Sethu Vijayakumar von der University of Edinburgh nun realisiert.

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