KI beschleunigt die nächste Welle der Robotik

Schaubild: IFR

Eine neue Generation KI-gesteuerter Roboter, die aus den Forschungslaboren in die reale Welt vordringt, wird von KI-Technologieunternehmen und Analysten vorangetrieben, die einen Billionen-Dollar-Markt darin sehen. Die Vision ist es, künstlicher Intelligenz eine Art von einem eigenen Roboterkörper zu geben.

Roboterfrau "Moya" mit ausgeklügelter Mimik und Gestik

Moya: Warme Roboterfrau reagiert ziemlich menschlich auf ihr Gegenüber (Foto: mp.weixin.qq.com)

"Moya" von Droidup ist der vielleicht menschenähnlichste Roboter der Welt. Das jüngste Modell des Unternehmens ist in der Hightech-Ansiedlung Zhangjiang Robotics Valley in Schanghai vorgestellt worden. Es ist nach der Selbsteinschätzung des Unternehmens ein "wunderschön gestaltetet und ausdrucksstarker bionischer Roboter, der menschliche Ästhetik und fortschrittliche humanoide Bewegungen tiefgreifend integriert".

"Geister-Fabriken sind in 15 Jahren Normalität"

Jane Enny van Lambalgen: 'Geister-Fabriken' halten Deindustriealisierung auf (Foto: planetie.ch)

"Ein zunehmender Teil der Produktion wird künftig in menschen­leeren Fabriken allein mit Robotern stattfinden. Diese Geister-Fabriken können die Deindustriali­sierung Deutschlands aufhalten und den Arbeitskräftemangel längerfristig kompensieren." Das sagt Jane Enny van Lambalgen, CEO der Beratungs- und Managementfirma Planet Industrial Excellence, vorher.

Säen, ernten, sortieren: Roboter lernen Permakultur

Impression von Nicole Davidson/ ETH Zürich

Maschinenbau-Studierende an der ETH Zürich haben im diesjährigen "Innovationsprojekt" Roboter gebaut, die einen Permakulturgarten im Modellmassstab bewirtschaften sollen. Heute, am 16. Dezember, zeigen die besten Teams im Finale, wie ihre autonomen Systeme säen, ernten und Früchte sortenrein abliefern.

Robotergreifer aus Langusten-Exoskeletten

Revolutionäre Hightech-Greifer aus zwei Langusten-Exoskeletten (Foto: epfl.ch)

Forscher der Ingenieurschule der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben einen bioinspirierten experimentellen Robotermanipulator entwickelt, der auch Original-Biobauteile hat - und zwar ein Paar Exoskelette aus Langustenschalen. Die Kombination biologischer Elemente mit synthetischen Komponenten habe nicht nur ein erhebliches Potenzial für die Verbesserung der Robotik, sondern unterstütze auch nachhaltige Technologiesysteme.

Robo-Hummel ist extrem wendig und schnell

Robo-Hummeln des MIT: Diese können spektakuläre Flugmanöver absolvieren (Foto: mit.edu)

Schnell und wendig wie eine Hummel ist ein neuer Mikroroboter von Ingenieuren des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Die grosse Flexibilität in der Luft macht die Robo-Hummel zum idealen Werkzeug für die Suche nach Vermissten, etwa nach Erdbeben. Sie kann selbst herabfallenden Trümmern ausweichen. Tempo und Beschleunigung sind im Vergleich zu den bisher besten fliegenden Mikrorobotern der Entwickler um 450 Prozent beziehungsweise 250 Prozent gestiegen.

Humanoide Roboter bekommen jetzt Sehnen

Künstliche Sehne: MIT-Forscher wollen humanoide Roboter noch stärker machen (Bild: mit.edu)

Nachdem Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) bereits künstliche naturidentische Muskeln entwickelt haben, folgen nun synthetische Sehnen, die die Kräfte der künstlichen Muskeln auf Systeme wie Robotergreifer übertragen. Durch die Kombination von im Labor gezüchteten Muskeln mit synthetischen Skeletten sind bereits zahlreiche muskelbetriebene Krabbel-, Lauf-, Schwimm- und Greifroboter gebaut worden. Doch sie kommen bisher nicht an die Beweglichkeit und die Kraft ihrer natürlichen Vorbilder heran.

Autonomer Roboter nach Rochenart realisiert

Blick in das Innere des neuen Hightech-Rochen-Roboters (Foto: nus.edu.sg)

Mit einem dem Mantarochen nachempfundenen Roboter machen Forscher der National University of Singapore die Inspektion von nicht-magnetischen Rohrleitungen, die Pflege von Korallenlarven und andere Unterwasserarbeiten einfacher und zuverlässiger. Wu Changsheng und sein Doktorand Xiao Xiao lenken ihn mit elektromagnetischen Feldern, also berührungslos. Der Vorteil: Die Felder stabilisieren die Chemie in einer flexiblen Zink-Mangandioxid-Batterie, die eigens für diesen Zweck entwickelt wurde.

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