Feuerlöschroboter bleibt bei grösster Hitze cool

Autonomer Feuerlöschroboter von Hyundai fertig zur Auslieferung (Foto: hyundaimotorgroup.com)

Der südkoreanische Mischkonzern Hyundai hat zusammen mit der National Fire Agency (NFA) einen autonom agierenden Feuerlöschroboter mit Vierradantrieb entwickelt. Dieser soll bei Bränden die Aufgaben übernehmen, die für Menschen besonders gefährlich sind. In den vergangenen zehn Jahren sind 1.788 Feuerwehrleute bei Einsätzen verletzt oder getötet wurden. Die neuen Roboter, von denen bisher zwei ausgeliefert worden sind - zwei weitere folgen in Kürze - sollen diese Quote senken.

Robotertraining mit künstlichen Katzenpfoten

Natürliche Sensoren und technische Nachbildungen (Illustration: Cyborg and Bionic Systems)

Forscher des King's College London orientieren sich an einigen der bekanntesten "Sensoren" der Natur wie Katzenpfoten und Elefantenrüssel, um noch ausgereiftere technische Sensoren mit einem menschenähnlichen Tastsinn zu entwickeln. In Kombination mit Arbeiten zum Training dieser Sensoren in einer Weise, die das taktile Gedächtnis des Menschen widerspiegelt, sollen Zeitaufwand und Kosten zur Herstellung von Robotern der nächsten Generation drastisch sinken.

Roboter könnten künftig Feuerwehrleute ersetzen

Fahrgestell des Feuerlöschroboters im Gelände: System vielseitig einsetzbar (Foto: griffith.edu.au)

Ingenieure von Cyborg Dynamics Engineering und der Griffith University haben mobile unbemannte Feuerlöschroboter auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) entwickelt, die autonom gegen Brände vorgehen. Dabei koordinieren sie ihren Einsatz so, dass sie möglichst effektiv zusammenarbeiten. In Australien haben sie jetzt einen ersten Test erfolgreich bestanden und gezeigt, dass sie Hindernisse umgehen und gemeinsam Brände löschen können, ohne menschliche Einsatzkräfte in Gefahr zu bringen.

KI beschleunigt die nächste Welle der Robotik

Schaubild: IFR

Eine neue Generation KI-gesteuerter Roboter, die aus den Forschungslaboren in die reale Welt vordringt, wird von KI-Technologieunternehmen und Analysten vorangetrieben, die einen Billionen-Dollar-Markt darin sehen. Die Vision ist es, künstlicher Intelligenz eine Art von einem eigenen Roboterkörper zu geben.

Roboterfrau "Moya" mit ausgeklügelter Mimik und Gestik

Moya: Warme Roboterfrau reagiert ziemlich menschlich auf ihr Gegenüber (Foto: mp.weixin.qq.com)

"Moya" von Droidup ist der vielleicht menschenähnlichste Roboter der Welt. Das jüngste Modell des Unternehmens ist in der Hightech-Ansiedlung Zhangjiang Robotics Valley in Schanghai vorgestellt worden. Es ist nach der Selbsteinschätzung des Unternehmens ein "wunderschön gestaltetet und ausdrucksstarker bionischer Roboter, der menschliche Ästhetik und fortschrittliche humanoide Bewegungen tiefgreifend integriert".

"Geister-Fabriken sind in 15 Jahren Normalität"

Jane Enny van Lambalgen: 'Geister-Fabriken' halten Deindustriealisierung auf (Foto: planetie.ch)

"Ein zunehmender Teil der Produktion wird künftig in menschen­leeren Fabriken allein mit Robotern stattfinden. Diese Geister-Fabriken können die Deindustriali­sierung Deutschlands aufhalten und den Arbeitskräftemangel längerfristig kompensieren." Das sagt Jane Enny van Lambalgen, CEO der Beratungs- und Managementfirma Planet Industrial Excellence, vorher.

Säen, ernten, sortieren: Roboter lernen Permakultur

Impression von Nicole Davidson/ ETH Zürich

Maschinenbau-Studierende an der ETH Zürich haben im diesjährigen "Innovationsprojekt" Roboter gebaut, die einen Permakulturgarten im Modellmassstab bewirtschaften sollen. Heute, am 16. Dezember, zeigen die besten Teams im Finale, wie ihre autonomen Systeme säen, ernten und Früchte sortenrein abliefern.

Robotergreifer aus Langusten-Exoskeletten

Revolutionäre Hightech-Greifer aus zwei Langusten-Exoskeletten (Foto: epfl.ch)

Forscher der Ingenieurschule der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben einen bioinspirierten experimentellen Robotermanipulator entwickelt, der auch Original-Biobauteile hat - und zwar ein Paar Exoskelette aus Langustenschalen. Die Kombination biologischer Elemente mit synthetischen Komponenten habe nicht nur ein erhebliches Potenzial für die Verbesserung der Robotik, sondern unterstütze auch nachhaltige Technologiesysteme.

Seiten

Robotik abonnieren