ETH Zürich und EPFL ernennen neue ProfessorInnen mit IT-Bezug

Symbolbild: Pixabay/ Perianjs

Der ETH-Rat hat diese Woche für die beiden Schweizer ETHs (ETH Zürich und EPFL Lausanne) insgesamt sieben Professorinnen und 9 Professoren ernannt sowie einen Professorinnentitel verliehen. Unter den Ernennungen finden sich auch einige mit direktem IT-Bezug. So wurde etwa Ralf Jung (*1990), zurzeit noch Postdoktorand am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, USA, zum Tenure-Track-Assistenzprofessor für Informatik am Departement Informatik der ETH Zürich berufen. Jungs Forschung befasst sich mit Programmiersprachen, formaler Verifikation und interaktiven Theorembeweisen.

EPFL: Drohnen finden Gründe für Staus

Einsatz von Datensammel-Drohnen in Nairobi (Foto: Dan Muniu/werobotics.org)

Mit Scharen von Drohnen mit Kameras lösen Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) ein bisher unlösbar scheinendes Problem. Sie spüren die Ursachen von Verkehrsstörungen nahezu in Echtzeit auf, sodass diese schnell beseitigt werden können. Angesichts der Fülle an moderner Technologie – Strassenkameras, Big-Data-Algorithmen, Bluetooth- und RFID-Verbindungen sowie Smartphones in fast jeder Tasche – sollten Verkehrsingenieure eigentlich in der Lage sein, den Stadtverkehr genau zu messen und dessen Entwicklung genau vorherzusagen.

CSS und EPFL fördern gemeinsam Startups im Bereich der digitalen Gesundheit

Symbolbild Flickr/Intel Free Press

Die Schweizer Krankenversicherung CSS und der EPFL Innovation Park haben mit "Future of Health Grant" Partnerschaft gegründet, die Westschweizer Startups mit finanzieller Hilfe und dem Know-how von Partnern aus der Industrie fördern soll. Jedes Startup, das eine Lösung aus dem Bereich digitale Gesundheit anbietet, kann sich gemäss Mitteilung bis zum 15. August bewerben.

Kraftvolles Zupacken dank Hand-Exoskelett

Hand-Exoskelett in Aktion: kräftiges Zugreifen trotz einer Lähmung (Foto: Alain Herzog, epfl.ch)

Ein leichtes und einfach anzubringendes Hand-Exoskelett für Menschen, die nach einem Schlaganfall oder Unfall nicht mehr zugreifen können: Dies hat das Unternehmen Emovo Care, eine Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), entwickelt. Das Gerät wurde bereits in mehreren Krankenhäusern und Rehabilitationszentren erfolgreich getestet.

EPFL-Forscher erstellen Rangliste von Berufen, die von Robotern bedroht werden

Bügeln ist eine typische Tätigkeit, die durch Roboter ersetzt wird (Symbografik: Pixabay/ Elf Moondance)

Menschliche Arbeit wird immer häufiger von Robotern und Künstlicher Intelligenz (KI) ersetzt. Ein Forscherteam der EPFL (Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne) hat nun eine Rangliste der am meisten von Automatisierung bedrohten Berufe erstellt, bezeichnenderweise mit Hilfe einer Computer-Software.

Roboter-Rollstuhl "Qolo" findet Weg alleine

Postdoc Paez beim Test des Roboter-Rollstuhls 'Qolo' (Foto: Alain Herzog, epfl.ch)

Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben mit "Qolo" einen Stehrollstuhl entwickelt und an der University of Tsukuba zu einem autonom navigierenden Roboter umgebaut. Er sucht sich selbstständig einen Weg, dessen Richtung der Lenker angibt, ohne lebende und andere Hindernisse zu berühren. Der autonome Qolo ist ein Stehrollstuhl für Behinderte, die nicht laufen können und dazu noch von einem integrierten Exoskelett gestützt werden müssen.

Laser sorgt für guten Empfang im Reisezug

Das aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne hervorgegangene Startup Nu Glass macht Mobilfunktelefonie im Zug deutlich zuverlässiger. Die Experten haben ein mobiles Gerät entwickelt, das in den Metallfilm, der auf den Scheiben angebracht ist, mikroskopisch feine Linien fräst. Funkwellen können jetzt passieren und die Wärmeisolation bleibt zu fast 100 Prozent erhalten.

Robo-Neunauge "AgnathaX" hilft Neurologie

EPFL-Forscher mit "AgnathaX": Neunauge diente als Vorbild (Foto: epfl.ch)

Forscher des Biorobotics Laboratory der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben mit "AgnathaX" einen Schwimmroboter entwickelt, der erklärt, warum einige Wirbeltiere nach einer Rückenmarksverletzung ihre Bewegungsfähigkeit behalten. Zu diesen gehört das Neunauge, das auch Vorbild für AgnathaX war. Nun wollen die Schweizer die Leistung von Schwimmrobotern verbessern, die für Such- und Rettungseinsätze sowie für die Umweltüberwachung eingesetzt werden.

EPFL: Implantat lässt Blinde künftig wieder sehen

Diego Ghezzi begutachtet ein Netzhautimplantat (Foto: Alain Herzog, epfl.ch)

Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben für Sehbehinderte und Blinde ein Augenimplantat entwickelt, das mit einem Mikrocomputer gekoppelt ist, der im Bügel einer Brille sitzt. Dieser wandelt Signale, die eine an der Brille befestigte Kamera aufnimmt, in elektrische Impulse um, die von den Elektroden des Implantats auf die Netzhautzellen übertragen werden. Das vermittelt eine vereinfachte Schwarz-Weiss-Version des Bildes, das die Kamera aufnimmt.

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