Lebensdauer von Akkus besser vorhersagbar

Schaltplan: Lebensdauer von Akku bestimmbar (Bild: Ricinator, pixabay.com)

Forscher der University of Cambridge haben mit Kollegen aus Newcastle eine Methode entwickelt, mit der sich das Wohlergehen von Lithium-Ionen-Akkus ermitteln lässt. Sie senden elektrische Pulse ins Innere der Batterien und registrieren die ebenfalls elektrische Antwort. Diese werten sie mit einem Algorithmus aus, der Künstliche Intelligenz nutzt.

Organischer Protonen-Akku hält Kälte stand

Keine Knopfzelle: Prototyp des neuen Akkus aus Schweden (Foto: uu.se)

Forscher der schwedischen Universität Uppsala haben einen organischen Protonen-Akku entwickelt, der gleich mehrere Vorteile gegenüber anderen Alternativen verspricht. Durch den Aufbau aus organischen Materialien soll er die Umwelt weniger belasten, während er trotz sekundenschnellem Laden lange hält. Ausserdem funktioniert die Entwicklung noch bei deutlich geringeren Temperaturen als die gängigen Lithium-Ionen-Akkus.

Smartphone-Videos erschaffen Gesichter in 3D

Visualisierter Rechenprozess: links das Endergebnis (Bild: cmu.edu)

Aus einem per Smartphone aufgenommenen Video errechnen Informatiker der Carnegie Mellon University (CMU) ein 3D-Objekt, beispielsweise einen Kopf. Er wird von mehreren Seiten aufgenommen. Das ergibt eine wahre Datenflut, die eine Software, die maschinelles Lernen nutzt, verarbeitet. Um ein 3D-Modell zu schaffen, ist normalerweise eine teure Ausrüstung nötig: Laserscanner, optimale Beleuchtung und mehrere Kameras.

Perowskit-Kristalle lösen LEDs und OLEDs ab

Doktorand Heyong Wang im Werkstofflabor (Foto: Magnus Johansson, liu.se)

Leuchtdioden auf Perowskit-Basis lösen anorganische und organische Leuchtdioden (LED/OLED) laut Forschern der Universität Linköping schon bald ab. Die Schweden haben einen Schritt in Richtung stabile Perowskit-Solarzellen gemacht. Mit Kollegen aus Grossbritannien, China und Tschechien haben sie ein neues Design entwickelt, das die Lebensdauer auf mehr als 100 Stunden verlängert. Immer noch zu wenig für den praktischen Einsatz, denn LEDs und OLEDs schaffen zehntausende Stunden.

MIT-Simulationssystem trainiert fahrerlose Autos

MIT-System: Auch Grenzfälle werden simuliert (Foto: csail.mit.edu)

Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein Simulationssystem für fahrerlose Autos entwickelt, das es diesen erlaubt, zuerst ihre Fahrkünste in einer fotorealistischen Umgebung zu trainieren. "Vista" ("Virtual Image Synthesis and Transformation for Autonomy") soll vor allem auch in Grenzfällen, wie einem Beinahe-Crash, bei unvorhergesehenen Spurwechseln oder einem Abkommen von der Fahrbahn funktionieren und dafür sorgen, dass autonome Fahrzeuge sicher ans Ziel kommen.

"Spin-Kondensator" soll Festplatten ersetzen

Versuchsaufbau: grosses Gerät für kleinen Durchbruch (Foto: leeds.ac.uk)

Forschern unter der Leitung von Physikern der University of Leeds ist ein Durchbruch gelungen, der energiesparendere Elektronik mit geringerer Hitzeentwicklung in Aussicht stellt. Sie haben einen "Spin-Kondensator" entwickelt, der erstmals den Spin von Elektronen festlegen und über mehrere Stunden halten kann. Das könnte speziell für die Datenspeicherung einen regelrechten Quantensprung bedeuten.

Japanische Unternehmen forschen gemeinsam an "Smart Cities"

Smart City (Symbolbild: Fotolia/ Zhu Difeng)

Der japanische Autobauer Toyota und der in Tokio ansässige Telekommunikationskonzern NTT haben eine Partnerschaft zur Entwicklung intelligenter Städte geschlossen. Die Allianz sei "langfristig" ausgerichtet, teilten beide Unternehmen mit. Dafür investieren beide Konzerne rund 200 Mrd. Yen (1,75 Mrd. Franken) in den jeweils anderen – Toyota hält damit rund zwei Prozent an NTT, der Telekommunikationskonzern 0,9 Prozent am Autobauer.

Forschungsförderungsgesellschaft FFG meldet volle Funktionsfähigkeit

Forschung und Innovation werden in den kommenden Wochen und Monaten entscheidend sein, wenn alle gefordert sind, neu zu denken und dem Virus die Stirn zu bieten, so die Forschungsförderungsgesellschaft FFG in einer Aussendung und meldet volle Funktionsfähigkeit. Die Kundenberatung funktioniert telefonisch, elektronisch oder via remote Meeting. Die Begutachtung der Forschungsprämie ist vollständig digital und funktioniert ohne Einschränkungen.

Künstliche Intelligenz: Maschinen lernen Chemie

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Künstliche Intelligenz hat in den vergangenen Jahren Einzug in den Alltag von Menschen gehalten, sei dies beim autonomen Fahren, der Übersetzung von Fremdsprachen oder in der medizinischen Diagnostik. Auch in der chemischen Forschung sind die Bestrebungen gross, künstliche Intelligenzen, maschinelles Lernen genannt, effektiv anzuwenden. Chemiker konnten solche Technologien bereits erfolgreich einsetzen, um die Eigenschaften einzelner Moleküle vorherzusagen – was es ihnen erleichtert, die herzustellenden Verbindungen auszuwählen.

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