Flatternder Hightech-Roboter taucht und fliegt

 Neuer Roboter von MIT und EPFL im Anflug auf das Meer (Foto: Raphael Zufferey, mit.edu)

Einen neuen Flug- und zugleich auch Tauchroboter für die Meeres- und Klimaforschung haben Ingenieure des Massachusetts Institute of Technology zusammen mit Kollegen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) entwickelt. "Unser Traum ist es, dass Ozeanografen, Meeresbiologen und Mitglieder von Küstengemeinden diesen Roboter von einem Boot oder vom Ufer aus starten, und er dann nahe an das Untersuchungsgebiet heranfliegt, etwa zu einem Eisberg, einer Hafenanlage oder über eine Walschule", sagt Raphael Zufferey vom Massachusetts Institute of Technology.

Neuer Chip versorgt sich bald selbst mit Strom

Integrierter Schaltkreis mit drei Etagen: energiesparend und leistungsstark (Bild: ChatGPT/Dall-E)

Forscher der Pennsylvania State University haben einen kompakten integrierten Schaltkreis (IC) entwickelt, der Energie ausschliesslich aus Umgebungslicht gewinnt. Der angeschlossene Mikroprozessor führt wie ein Computer Berechnungen aus. Der neue Chip beinhaltet zudem einen Sensor, der Chemikalien identifizieren kann. Das Prinzip, Umgebungslicht zur Versorgung von elektronischen Geräten mit elektrischer Energie zu nutzen, ist laut den Experten vorbildhaft und wegweisend.

Grösste Digitalkamera der Welt schiesst Bilder vom unentdeckten All

Eines der ersten Bilder der Superkamera (Foto: NSF–DOE Vera C. Rubin Observatory)

Die grösste je gebaute Digitalkamera nimmt seit Kurzem Bilder von bisher unbekannten Regionen des Universums auf. Sie gehört zum Vera C. Rubin Observatory, einem Spiegelteleskop mit grossem Sichtbereich. Mit ihrem 8,4-Meter-Spiegel erstellt sie im Rahmen des Legacy Survey of Space and Time einen 10-Jahres-Zeitraffer des Südhimmels, um Dunkle Materie, Supernovae und potenziell gefährliche Asteroiden zu erforschen. Dazu wird jede Region rund 800 Mal fotografiert.

"µBot": Mini-Antenne kommuniziert mit Implantaten

'Kurve': Signale aus dem Körper finden leichter ihren Weg (Bild: Claire Dela Cruz, pixabay.com)

Forscher unter der Leitung der University of Glasgow ebnen mit einem Durchbruch in der Datenübertragungstechnik den Weg für winzige implantierbare Geräte, die eine Vielzahl von Gesundheitszuständen diagnostizieren, überwachen und behandeln können. Den Anfang macht die extrem kleine Antenne "µBot", die Daten aus dem Körperinneren an externe Geräte schickt.

Autonomer Roboter checkt Unterwasserleitung

Unterwasser-Inspektionsroboter: hier noch per Kabel gesteuert (Foto: blueyerobotics.com)

Ingenieure der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie (NTNU) haben einen autonomen Roboter in einer Tiefe von 90 Metern getestet. Dieser kann über Monate hinweg auf dem Meeresgrund bleiben und in vorgegebenen Abständen die ihm zugeteilte Infrastruktur inspizieren. Beginnt er aufgrund von Energiemangel zu schwächeln, schwimmt er zu einer Unterwasser-Ladestation, die seine Batterien wieder füllt. Gleichzeitig überspielt er seine gesammelten Daten.

Neue Robo-Schlange inspiziert Stromleitungen

Robo-Schlange auf Hochspannungsleitung: leistet bessere Wartungsarbeit (Bild: youtube.com)

In China werden die Hochspannungs-Überlandleitungen künftig von Robotern kontrolliert, die wie Schlangen aussehen, sich um die Drähte schlingen und sich daran entlanghangeln. Entwickelt worden sind sie vom Kunming Power Supply Bureau. In unmittelbarer Umgebung hat die Schlange bereits 130 Kilometer Leitungen inspiziert

PSI: Virtuelle Gewebe-Einfärbung in 3D

Goran Lovric vom Zentrum für Photonenforschung am PSI kombiniert künstliche Intelligenz mit Synchrotron-Bildgebung, um dreidimensionale virtuelle Einfärbungen von Gewebeproben zu erstellen. — © Paul Scherrer Institut PSI/Mahir Dzambegovic

Forschende am Paul Scherrer Institut PSI haben ein KI-System entwickelt, das Gewebebilder aus der Computertomografie so einfärbt, als seien klassische Gewebeschnitte erstellt worden. Dadurch könnten krankhafte Veränderungen künftig zerstörungsfrei und dreidimensional analysiert werden. Die Studie erschien im Journal of the Royal Society Interface.

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