Neue Handys kühlen sich durch "Schwitzen"

Aufwärmung ohne (oben) und mit MOF-Beschichtung (Foto: Chenxi Wang)

Eine neue Hüllschicht, die Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen kann, soll Elektrogeräte künftig vor Überhitzung schützen. Diese Innovation haben Forscher der Shanghai Jiao Tong University entwickelt. Wenn das elektronische Gerät Wärme entwickelt, verdampft das Wasser. Die Verdunstungskälte schützt das Handy oder ein anderes mit der Hülle ausgestattetes Gerät.

Roboter "Realiti" findet automatisch den richtigen Weg in die Luftröhre

Bild: Still aus Video des Universitätsspitals Zürich

Die schnelle Intubation kann das Leben eines Patienten retten. Für Ungeübte ist sie jedoch schwierig und zudem nur mit entsprechender Ausbildung erlaubt. Peter Biro, Anästhesiearzt im Universitätsspital Zürich, und Ingenieure des Multi-Scale Robotics Lab der ETH Zürich haben nun ein roboterassistiertes System zur Intubation entwickelt, das weniger erfahrene Ärzte und Retter unterstützt. "Realiti" findet mit Bilderkennung den Weg in die Luftröhre auch von allein.

Roboter erlaubt Klettern wie Spider-Man

Kletter-Test: einmal die Betonwand hoch (Foto: Xin Li & Kaige Shi/AIP)

Forscher der Zhejiang University haben eine Vakuum-Hafteinheit entwickelt, mit der Roboter oder Menschen wie Spider-Man die Wände hochklettern können. Im Gegensatz zu bisherigen Vakuum-Haftglocken verliert die Neuentwicklung auch auf rauen Oberflächen nicht den Halt. Möglich macht das eine Art Wasserdichtung, die verhindert, dass das Vakuum bei Oberflächenunebenheiten leckt.

Das Naturhistorische Museum Wien digitalisiert seine Sammlungen

Das Naturhistorische Museum (NMH) in Wien ist eine der grössten ausseruniversitären Forschungsinstitutionen Österreichs und digitalisiert jetzt seine Sammlungen. Durch verbesserte Infrastruktur soll die Bereitstellung der Objekte für die Wissenschaft und Öffentlichkeit jetzt effizienter und wirtschaftlicher möglich sein.

Unsichtbares "Wasserzeichen" für 3D-Druck

Unregelmäßige Schichtung: Das enthält wichtige Informationen (Foto: naist.jp/en)

Forscher am Nara Institute of Science and Technology (Naist) haben eine Methode entwickelt, um Objekte aus dem 3D-Drucker mit einem "Wasserzeichen" zu versehen. Der Ansatz setzt dazu darauf, bei der gängigen Drucktechnologie der Schmelzschichtung die Dicke benachbarter Schichten leicht zu variieren. Die so in den gedruckten Gegenstand eingebettete Information - beispielsweise eine Seriennummer - ist mit freiem Auge nicht sichtbar, kann jedoch einfach per Dokumentenscanner ausgelesen werden.

Forscher der ETH Zürich verbessern QLED-Bildschirm-Technologie

Foto: ETH Zürich / Jakub Jagielski

QLED-Bildschirme fallen durch helle, intensive Farben auf. Allerdings sind die "Quantenpunkt Leuchtdioden" (QLED) derzeit so gestaltet, dass nur ein Bruchteil des Lichts den Betrachter erreicht. Die Streuverluste sind enorm. Einem Forschungsteam um Chih-Jen Shih von der ETH Zürich ist es nun gelungen, diese Verluste zu reduzieren.

Erste Alpine Drohnenkonferenz an der FH Kufstein Tirol

Die erste alpine Drohnenkonferenz, ausgerichtet von der FH Kufstein in Tirol am 26. März, beschäftigt sich mit den verschiedenen Einsatzszenarien der Flugkörper in der österreichischen Bergwelt und lädt Experten und Interessierte zum allgemeinen Austausch über das Thema ein. Der Drohneneinsatz sei auch für den alpinen Raum interessant, da Forschungsergebnisse sinnvolle und hilfreiche Anwendungsgebiete aufzeigen.

Kamera sieht dank Tiefenlernen um die Ecke

Kennzeichen lesen: Das geht auch ums Hauseck (Foto: Felix Heide, princeton.edu)

Forscher der Stanford und Rice University haben ein neuartiges System entwickelt, mit dem eine Kamera dank Laser und Tiefenlernen um die Ecke sehen kann. "Im Vergleich zu anderen Zugängen, liefert unser System für Bildgebung ohne Sichtlinie einzigartig hohe Auflösungen und Bildgebungsgeschwindigkeiten", sagt Teamleiter Christopher Metzler. So erkennt die neue Lösung im Gegensatz zu anderen Ansätzen kleinere Details wie beispielsweise Autokennzeichen.

Mirko Kovac will "lebende" Maschinen bauen

Mirko Kovac (Bild: Robert Stürmer/ Twitter)

Mirko Kovac ist Direktor des neuen "Materials and Technologe Center of Robotics" der Empa und des "Imperial College London". Mit seinem Team entwickelt er Drohnen und Flugroboter, die selbstständig beispielsweise beim Gebäudeunterhalt helfen sollen. Und ganz nebenbei startet er eine Revolution: Er will "lebende" Maschinen bauen. Nachfolgend ein Porträt des maschinenliebenden Drohnenforschers.

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