Autonome Autos sprechen Ziele untereinander ab

100 Roboter beim Test an der Northwestern University (Foto: northwestern.edu)

Um die Sicherheit fahrerloser Autos zu garantieren, haben Forscher der Northwestern University den ersten dezentralen Algorithmus entwickelt, der Kollisionen vermeidet. Sie testeten die Rechenvorschrift mit 1.024 virtuellen Fahrzeugen und mit einem 100-teiligen Schwarm von echten Roboterautos unter Laborbedingungen. In weniger als einer Minute formierten diese sich zu einem vorher festgelegten Muster ohne sich zu berühren.

Wissenschaftler verlängern die Lebensdauer von LED-Bildschirmen

Wissenschaftler der National University of Science and Technology (Nust) Misis in Moskau (Russland) haben ein Verfahren entwickelt, das Bildschirme von Elektronikgeräten haltbarer macht. In einem modifizierten LED-Display kommt dabei ein zweidimensionales anorganisches Material als Elektronenleitungs-Schicht zum Einsatz und löst das Problem der Degradation von LED-Displays, beispielsweise bei Smartphones, Tablets und Fernsehern.

Smarte Software von EPFL-Spin-off sagt Kassenerfolg von Filmen voraus

Sami Arpa vor Diagrammen seiner Software (Foto: Alain Herzog, epfl.ch/en)

Experten von Largo Films, Spin-off der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), haben bei der Berlinale in Berlin ein Prognosewerkzeug vorgestellt, das den Erfolg von Filmen mittels Künstlicher Intelligenz (KI) voraussagt. Mithilfe von Unmengen an Daten, KI und maschinellem Lernen sagt das Programm innerhalb kürzester Zeit, ob das Projekt Erfolg haben wird.

International Federation of Robotics präsentiert die Top Roboter-Trends 2020

Von 2020 bis 2022 werden rund 2 Millionen neue Industrie-Roboter in den Fabriken weltweit installiert - so die Prognose des IFR-Statistikdepartments. Neue Technologietrends machen es Unternehmen möglich, auf veränderte Marktanforderungen zu reagieren. Welche Top-Trends innovative Entwicklungen vorantreiben stellt die International Federation of Robotics (IFR) in einem Überblick vor.

Mini-E-Etikett legt Fälschern das Handwerk

Elektronische Etiketten des MIT in stark vergrößerter Form (Foto: mit.edu)

Ein elektronisches Etikett in der Grösse eines Weizenkorns, das sich auf nahezu allen Produkten anbringen lässt und Fälschern keine Chance lässt, haben Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt. Die gespeicherten Informationen lassen sich mittels Lesegerät aus relativ grosser Entfernung auslesen.

Biegsamer Speicher lädt schnell und hält lang

Flexibles Teil: hohe Kapazität trotz Schnellladen (Foto: Zhuangnan Li/ucl.ac.uk)

Forscher am University College London (UCL) haben mithilfe von Graphen einen Superkondensator entwickelt, der einen Durchbruch in Sachen Energiespeicher für Gadgets und Wearables darstellen könnte. Denn er lädt nicht nur sehr schnell, sondern bietet eine für Superkondensatoren sehr hohe Kapazität. Zudem macht ein Biegen um 180 Grad dem in "Nature Energy" vorgestellten Prototypen praktisch nichts aus und er scheint auch äusserst langlebig.

Neuartiger Werkstoff auf Graphen-Basis soll die Lebensdauer von Datenspeichern verlängern

Ein internationales Team aus russischen und japanischen Wissenschaftlern hat einen Werkstoff entwickelt, der die Aufzeichnungsdichte von Datenspeichergeräten wie SSDs und Flashlaufwerken erheblich erhöhen soll. Einer der zahlreichen Vorteile dieses Materials ist, dass es kein Rewrite-Limit gibt, wodurch die Entwicklung neuer, robuster Geräte für Big Data-Anwendungen ermöglicht wird.

Neue KI möbelt veraltete Wikipedia-Artikel auf

Wikipedia: KI bringt Artikel auf neuesten Stand (Foto: pixabay.com, geralt)

Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt, die veraltete Wikipedia-Artikel auf den neuesten Stand bringt. Mithilfe von Machine Learning erkennt der Algorithmus, wenn ein Satz nicht mehr faktisch korrekt ist und verbessert ihn, ohne dabei die Struktur des Artikels zu zerstören.

Smarter Verband heilt chronische Wunden

Hightech-Verband: Dieser erlaubt präzise Medikamentation (Foto: Ali Tamayol)

Chronische Wunden infolge von Diabetes sind der Hauptgrund für Amputationen. Um dieses Risiko zu mindern, hat ein Team um Forscher der University of Nebraska-Lincoln einen Smart-Verband entwickelt, der eine bessere Behandlung chronischer Wunden unabhängig von deren Ursache verspricht. Sie ermöglicht nämlich, auch ohne direkten Patientenkontakt in jeder Phase der Wundheilung über winzige Nadeln individuell dosiert genau die richtigen Medikamente zu verabreichen.

Seiten

Forschung & Entwicklung abonnieren