Forschung & Entwicklung

SpaceX befördert die ersten 60 Internetsatelliten ins All

Bild: Screenshot NBC-Youtube-Video

Vom US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus hat eine Falcon-9-Rakete der privaten Raumfahrtgesellschaft SpaceX in der Nacht auf heute die ersten 60 von insgesamt 12.000 geplanten Internetsatelliten ins All geschossen und auf Erdumlaufbahn gebracht. Astronomen warnen bereits jetzt vor mehr Weltraumschrott.

Forscher knacken Weltrekord bei Supraleitung

Struktur des Lanthan-Hydrid-Supraleiters (Grafik: Drozdov et al., uchicago.edu)

Gleich um 50 Grad haben Forscher der University of Chicago den Weltrekord bei der Hochtemperatur-Supraleitung (HTSL) geknackt. Das Material, das sie entwickelt haben, leitet Strom widerstandslos bereits bei minus 23 Grad Celsius. Auch wenn dieser Zustand erst eintritt, wenn das Material unter extrem hohem Druck steht, halten Vitali Prakapenka, Professor am Argonne National Laboratory (ANL), und sein Mitarbeiter Eran Greenberg ihre Entwicklung für einen bedeutenden Schritt hin zu Supraleitung bei Raumtemperatur.

KI-Sprachsoftware "Realtalk" imitiert Stimmen perfekt

KI-Software Realtalk ahmt Stimmen nach (Bild: Youtube-Screenshot)

Die Künstliche Intelligenz (KI) "Realtalk" des US-Unternehmens Dessa ahmt Stimmen Prominenter realitätsgetreu nach. Das KI-Modell hat nun die Stimme des US-Podcast-Produzenten Joseph Rogan nahezu perfekt imitiert. "Klarerweise sind die sozialen Auswirkungen von Technologien der Sprachsynthese enorm", so die Entwickler. User können auf der Webseite an einem Quiz teilnehmen, um zu sehen, ob sie den Unterschied zwischen der Fake-Stimme und dem echten Joe Rogan erkennen.

Roboterdrohne fliegt und fährt

Drohne FStar kann fliegen und fahren (Foto: youtube.com, zarrouk lab)

Forscher der Ben-Gurion University of the Negev haben einen Roboter entwickelt, der wie eine Drohne fliegt, sich aber auch in ein auf dem Boden fahrendes Gefährt verwandeln kann. Der Roboter, den das Forschungsteam "Flying Sprawl-Tuned Autonomous Robot" (FStar) genannt hat, umgeht Hindernisse, indem er sich auf der Seite ausdehnt oder zusammenklappt.

Neue Software erkennt Deepfakes in Echtzeit

Deepfake-Gesicht: Teufel steckt im Detail (Foto: unsplash.com, Markus Spiske)

Forscher an der University of Albany haben eine Software entwickelt, die Deepfake-Videos identifiziert. Sie kann anhand von kleinen Details erkennen, ob ein Video echt oder gefälscht ist. Bei Deepfakes handelt es sich um computergenerierte Inhalte, die aus bestehendem Material bestehen. So können realistische Aufnahmen von bekannten Personen gefälscht werden, in denen sie Dinge sagen und tun, die sie nie gesagt oder getan haben.