Ein neues Netzwerk-Design für das "Internet aus dem Weltraum"

Eine neue Generation von tief fliegenden Satelliten verspricht ein "Internet aus dem Weltraum," das auch entlegene Weltregionen abdecken kann. Computerwissenschaftler der ETH Zürich schlagen nun ein neues Netzwerk-​Design vor, das die Netzwerk-​Kapazität solcher Systeme verdoppeln könnte.

Europäisches Innovations- und Technologieinstitut zieht in Wiener Seestadt ein

Innovation wird in der Seestadt künftig gross geschrieben (Symbolbild: Pixabay/ Jarmoluk)

Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut EIT hat am Dienstag seine Büroräumlichkeiten in der Wiener Seestadt Aspern eröffnet. Ab sofort wird im Technologiezentrum Seestadt in unmittelbarer Nachbarschaft der Pilotfabrik der Technischen Universität (TU) Wien ein Netzwerk zur Erforschung der Zukunft der industriellen Produktion aufgebaut.

Mit lernfähigen Algorithmen den Regenwald erhalten

Die Entwaldung im südamerikanischen Regenwald dehnt sich entlang von Strassen aus – wie hier im brasilianischen Amazonasgebiet. (AP Photo/Victor R. Caivano)

Der Computerwissenschaftler David Dao entwickelt lernfähige Algorithmen, die mit Satelliten-​ und Drohnenbildern voraussagen können, wo sich die Entwaldung des Regenwalds weiter ausdehnen wird. Nun stellte er seine Forschung an der Klimakonferenz in Madrid vor. Im Januar startet ein Testprojekt in Chile.

Bakterizides Handy-Display entwickelt

Ein in Russland neu entwickeltes Handydisplay, dessen oberste Schicht mit einer Mixtur aus Zink- und Zinnoxid und Spuren von Cerium- und Yttriumoxid versetzt ist, soll zuverlässig Bakterien abtöten, die sich in Unmengen an den Fingerkuppen der Tippenden und Wischenden befinden. Die nur 200 bis 300 Nanometer dicke, transparente Beschichtung wurde an der ITMO-University in Sankt Petersburg entwickelt.

Schanghai: 5G-Mobilfunk bei 500 km/h realisiert

Symbolbild: Shutterstock

An Bord der von deutschen Unternehmen gebauten Magnetschwebebahn Transrapid, die Schanghais Flughafen mit der Stadt verbindet, lässt sich jetzt das schnellste Mobilfunknetz der Welt nutzen, zumindest versuchsweise. 5G bietet die Möglichkeit, gigantische Datenmengen in kürzester Zeit zu übertragen, bis zu zehn Gigabit pro Sekunde. Das bedeutet, dass sich ein kompletter Spielfilm in weniger als zehn Sekunden herunterladen lässt.

Weniger Rauschen im Quantennetz - Schritt ins Quanteninternet

Künstlerische Illustration einer robusten Quantenverschränkung von zwei Lichtteilchen (Photonen). © ÖAW/Harald Ritsch

PhysikerInnen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist es gelungen, die Verschränkung von Quanten robuster zu machen. Damit wird das Phänomen der Quantenverschränkung auch bei Tageslicht und verrauschten Kanälen nachweisbar. Das ist eine wichtige Voraussetzung für ein alltagstaugliches Quanteninternet der Zukunft.

Obsoleszenz oft Kostendruck geschuldet

Smartphone: Ist die Lebensdauer vorbestimmt oder nicht? (Bild: Pixabay/ Bru-nO)

Ob Handy oder automatische WC-Spülung – elektronische Geräte werden immer komplexer. Und wer kennt nicht Geschichten von Geräten, die just nach Ablauf der Garantie den Geist aufgeben. Die kürzere Lebensdauer ist laut Empa-Forscher Peter Jacob aber keine bösartig geplante Obsoleszenz, sondern hauptsächlich einem enormen Kostendruck geschuldet. Jacob und sein Team gehen Schadensfällen mit detektivischer Akribie nach.

Roboter reparieren im Team defekte Satelliten

UC-Professor Ou Ma bei Tests im Labor (Foto: Andrew Higley/UC Creative Services)

Forscher der University of Cincinnati (UC) arbeiten an einer revolutionären Technologie, die künftig deutlich weniger Weltallschrott die Erdatmosphäre verdrecken lässt. Hierfür entwickeln sie spezielle Roboter, die sich mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) selbständig in Gruppen organisieren und dadurch gemeinsam verschiedene Aufgaben meistern. Die kleinen Gehilfen sollen etwa in der Lage sein, defekte Satelliten zu reparieren oder zu betanken.

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