Mini-Robo-Rover überwindet auch bewegliche Oberflächen

Mini Rover: Gefährt ist sehr flexibel in der Bewegung (Foto: gatech.edu)

Wo normale vierrädrige Rover im Sand stecken bleiben, kommt der neue "Mini Rover" von Forschern des Georgia Institute of Technology (Georgia Tech) weiter. Denn dieser robotische Rover nutzt eine Kombination von Rad-Drehung mit Paddel- und Gehbewegungen, um unebenes Terrain mit loser Oberfläche zu bewältigen. Dieses Design soll so zuverlässige mobile Robo-Rover beispielsweise für die Mond- und Marsforschung der Nasa, aber auch für den Wüsteneinsatz der U.S. Army ermöglichen.

Schneller als 5G: Forscher bauen "Super-Diode"

David Storm (links) und Tyler Growden im Labor (Foto: U.S. Navy, J. Steffen)

Forscher des U.S. Naval Research Laboratory haben ein neues elektronisches Bauteil entwickelt, das unter Laborbedingungen schnellere Geschwindigkeiten zur Datenübertragung erreicht als die 5G-Mobilfunktechnologie. Konkret handelt es sich um eine Resonanztunneldiode (RTD), die auf Gallium und Nitrid basiert und dank des aus der Quantenmechanik bekannten "Tunneleffekts" einen extrem schnellen Transport von Elektronen ermöglicht.

Forschungsinstitutionen bieten Schulen virtuelle Projekte an

Der OeAD (Österreichische Austauschdienst) unterstützt mit seinem Young-Science-Zentrum als Agentur für Bildung und Internationalisierung der Republik Österreich die heimischen Schulen dabei, sich mit Wissenschaft und Forschung auseinanderzusetzen. Ziel ist es, Verständnis für Forschung und wissenschaftliches Arbeiten zu vermitteln. In Corona-Zeiten virtuell natürlich.

Wie echt: Games bekommen realistische Haut

So realistisch kann Haut in Games aussehen (Foto: umbc.edu, Tiantian Xie)

Forscher der University of Maryland, Baltimore County (UMBC) haben eine Methode entwickelt, um menschliche Haut in Videospielen so realistisch darzustellen, dass sie von ihrem natürlichen Vorbild kaum noch zu unterscheiden ist. Möglich wird das durch einen speziellen Algorithmus, der erkennt, welche Bereiche und Pixel eines digitalen Gesichts anders berechnet werden müssen als der Rest, um bestimmte Effekte des Lichteinfalls und Farbverlaufs zu simulieren.

Schallwellen auf Chips werden langlebiger

Chip: Dieser kommt künftig ohne Elektronen aus (Foto: ColiN00B, pixabay.com)

Forschern der University of Sydney und des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts (MPL) ist es gelungen, Schallwellen - sogenannte Phononen - in Mikrochips langlebiger zu machen. Damit wird es realistischer, solche Phononen als Datenspeicher für optische Systeme zu nutzen. Die Arbeit nährt also die Hoffnung auf künftige IT-Systeme, deren Mikrochips ohne Elektronen auskommen und daher nicht überhitzen und überdies energiesparend sind.

Herstellverfahren für Roboter-Greifer nach Gecko-Vorbild vereinfacht

Gecko-Vorbild: Feinste Stege sorgen für starke Haftung (Symbolbild: gatech.edu)

Forscher am Georgia Institute of Technology (Gatech) haben das Produktionsverfahren von Greifern nach dem Vorbild der Fusssohlen von Geckos vereinfacht. Damit eröffnen sich neue Perspektiven für das Handling von Produkten durch Roboter. Ganz gleich, wie die Waren geformt sind: Die Greifer packen stets behutsam und dennoch sicher zu.

Forscher kreieren flüssiges "Terminator"-Metall

Terminator-Hand: einer der Prototypen (Foto: binghamton.edu)

Forscher der Binghamton University haben ein flüssiges Metall entwickelt, das ganz wie im Science-Fiction-Film "Terminator 2" seine Form verändern und trotzdem solide und hart bleiben kann. Hierfür kombinieren sie Fieldsches Metall - eine Legierung aus Bismut, Indium und Zinn - in einem speziellen Herstellungsprozess mit einer Hülle aus Gummi. Diverse Prototypen entstanden somit, wie eine Antenne oder eine metallische Hand, die bei Hitze dahinschmelzen und bei Abkühlung wieder ihre ursprüngliche Formen einnehmen.

Roboter "Moxie" soll Kindesentwicklung fördern

Moxie: angeblich ein lebensechter Gefährte (Foto: embodied.com)

Das Startup Embodied hat mit dem "Moxie" einen Roboter angekündigt, der Kindern helfen soll, soziale und emotionale Fertigkeiten zu lernen. Er nutzt laut dem Unternehmen Maschinenlern-Technologie, "die ihm erlaubt, natürliche Konversation, Augenkontakt, Mimik und anderes Verhalten zu erkennen, zu verarbeiten und darauf zu reagieren". Diese Reaktionen sollen auch sehr glaubwürdig ausfallen. Ab Herbst soll die Vorbestellung des Roboters möglich sein.

Mustererkennung: Wie KI die Sicherheit erhöhen kann

Forscher des Software Competence Center Hagenberg (SCCH) haben in der KI-basierten Sicherheitsforschung (KIRAS) ein Forschungsprojekt gestartet, um den Objektschutz zu verbessern. SKIN (Schutz der Außenhaut Kritischer Infrastrukturen) stützt sich auf KI als Assistenzsystem, Aktivitäten rund um ein Gebäude zu erkennen und so den Wachdienst zu entlasten.

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