Touchscreens in beliebiger Form aufsprühbar

'Protospray': Displays zum 'Aufsprühen' möglich (Foto: youtube.com, ACM SIGCHI)

Forscher der University of Bristol haben mit "Protospray" eine Methode entwickelt, um dreidimensionale Touchscreens in beliebige Formen zu "sprühen". Mit einer Mischung aus 3D-Druck-Technologie und spraybarer Elektronik ist es möglich, Objekte mit unterschiedlichen Designs zu erstellen, die als ein komplett interaktives Display dienen.

Google plant simples Smart Display für Senioren

Nest Hub Max: Einfaches Design für Senioren (Foto: blog.google.com)

Der US-Tech-Gigant Google testet momentan ein simpleres Interface für seine "Nest Hub Max"-Smart-Displays, das auch für ältere, mit Technologie wenig vertraute Menschen einfach zu verwenden sein soll. Der Konzern führt diese Tests in US-Altersheimen durch, damit die Bewohner über die Video-Chat-Anwendung Google Duo mit ihren Familien und Freunden problemlos in Verbindung bleiben können.

Wissenschaftler verlängern die Lebensdauer von LED-Bildschirmen

Wissenschaftler der National University of Science and Technology (Nust) Misis in Moskau (Russland) haben ein Verfahren entwickelt, das Bildschirme von Elektronikgeräten haltbarer macht. In einem modifizierten LED-Display kommt dabei ein zweidimensionales anorganisches Material als Elektronenleitungs-Schicht zum Einsatz und löst das Problem der Degradation von LED-Displays, beispielsweise bei Smartphones, Tablets und Fernsehern.

Apple droht saftige Konventionalstrafe wegen zuwenig bezoger Samsung-OLED-Diplays

OLED-Display von Samsung (Bild:Samsung)

Der US-amerikanischen iPhone-Erfinderin Apple droht eine saftige Konventionalsprache, da der Konzern aufgrund der rückläufigen iPhone-Verkäufe von Samsung nicht die vereinbarten Stückzahlen an OLED-Displays bezogen hat. Gemäss einem Bericht der südkoreanischen ETNews, der sich auf Insiderkreise abstützt, soll die vereinbarte Vertragsstrafe mehrere Hundert Milliarden Won ausmachen. Zum Vergleich: Hundert Milliarden Won entsprechen rund 84 Millionen Schweizer Franken.

"Freie Radikale" lassen OLEDs heller leuchten

Organische Elektronik aus Cambridge (Foto: Richard Friend)

Die nächste Generation von Displays und Leuchtmitteln auf der Basis von organischen Leuchtdioden (OLEDs) basiert möglicherweise auf Halbleiter-Molekülen, die ein freies Elektron besitzen. In der Chemie werden diese Moleküle Radikale genannt. Sie sind besonders reaktionsfreudig. Emrys Evans und Richard Friend von der Cambridge University haben die quantenmechanischen Spin-Eigenschaften der Moleküle genutzt, um die Effektivitätsbegrenzungen zu überwinden, denen andere Materialien unterworfen sind.

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