Quantenchip, in dem der Speicher mitschwingt

Der neue Quantenchip der ETH-Physikerin Yiwen Chu enthält sogenannte mechanische Resonatoren – winzige Bauteile, die beim Speichern von Informationen zu schwingen beginnen. Der Chip ist rund 7,5 Millimeter lang, 2,5 Millimeter breit und 1 Millimeter hoch und etwa so breit wie ein kleiner Fingernagel. (Bild: Hybrid Quantum Systems Group / ETH Zürich)

Beim Sichern stossen Quantencomputer noch an Grenzen. Forschende der ETH Zürich setzen nun auf mechanische Schwingungen statt auf elektromagnetische Speicher. Ihr neuer, schwingender Arbeitsspeicher kann auf kleinerem Raum deutlich mehr Information speichern. Dank passender Rechnerarchitektur lassen sich damit auch schwierige Aufgaben gut lösen.

Wie KI-Chatbots zu besseren Lern-Coaches werden

Gute KI-Tutoren stellen Fragen, anstatt die Lösung zu verraten. Screenshot des von TutorRL, dem Lehr-Modell, das von ETH-Forschenden entwickelt wurde.  (Bild: Adobe Stock / Montage ETH Zürich)

Viele KI-Systeme beantworten Fragen in Sekunden – und verhindern dabei oft genau das, was Lernen ausmacht: eigenes Denken. Der Machine-Learning-Experte Jakub Mačina entwickelt deshalb Modelle, die Schülerinnen und Schüler nicht mit fertigen Lösungen abspeisen, sondern sie Schritt für Schritt zum Verständnis führen.

Klartextbefehle für Roboter

Roboter verstehen jetzt Befehle in menschlicher Sprache (Foto: pixabay.com, Dimitrios K)

Forschern des Huawei Noah's Ark Lab, der Technischen Universität Darmstadt und der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich ist es gelungen, mit einem grossen Sprachmodell (LLM, large language model) schriftliche Befehle in Maschinensprache zu übersetzen, die Roboter verstehen und befolgen können. Somit können diese in öffentlichen Räumen, Privathaushalten und Büros eingesetzt werden, ohne dass Spezialisten ihnen Steuerungsanweisungen in Maschinensprache geben müssen.

Neue Chips gegen Deepfakes

Das vielleicht berühmteste Deepfake-Bild bisher: Der Papst in modischer Montur, erstellt von Pablo Xavier mit Midjourney. (Bild: Wikimedia Commons)

Künstliche Intelligenz (KI) macht es heute erschreckend einfach, Fotos, Videos und Tonaufnahmen zu manipulieren. Ob gefälschte Statements von Politiker:innen oder irreführende Bilder aus Krisengebieten – soziale Medien und Online-Plattformen sind bereits voll von sogenannten Deepfakes. Die Folgen für Gesellschaft und Demokratie sind gravierend: Immer mehr Menschen lassen sich von solchen Fälschungen täuschen oder beginnen, selbst glaubwürdigen Quellen zu misstrauen. Forschende der ETH Zürich haben deshalb eine neue Sensortechnologie entwickelt, die genau hier ansetzt.

Neuer Rekord an Startups- und Spin-offs-Ausgründungen an der ETH Zürich

Symbolbild: Kapi

Mit insgesamt 46 Unternehmensausgründungen hat es es im vergangenen Jahr an der ETH Zürich einen neuer Rekord gegeben. Zudem hat die Hochschule neue Regelungen für die Ausgründung von Firmen in Kraft gesetzt. Neben dem bekannten "ETH-Spin-off"-Label für Unternehmen, deren Geschäftsidee auf Forschungsergebnissen der ETH Zürich basiert, wird seit 2025 auch das "ETH-Startup"-Label vergeben. Es ist für Unternehmen gedacht, die einen ETH-Bezug haben und von ETH-Angehörigen gegründet wurden, jedoch ohne Forschungsergebnisse der ETH auskommen.

Säen, ernten, sortieren: Roboter lernen Permakultur

Impression von Nicole Davidson/ ETH Zürich

Maschinenbau-Studierende an der ETH Zürich haben im diesjährigen "Innovationsprojekt" Roboter gebaut, die einen Permakulturgarten im Modellmassstab bewirtschaften sollen. Heute, am 16. Dezember, zeigen die besten Teams im Finale, wie ihre autonomen Systeme säen, ernten und Früchte sortenrein abliefern.

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