Schweiz und USA starten "A-Viper"-Projekt zur automatisierten Erkennung von Softwareschwachstellen

Symbolbild: Pixabay/Kalhh

Das schweizerische Bundesamt für Rüstung Armasuisse und das U.S. Air Force Research Laboratory (AFRL) haben das Forschungsprojekt "A-Vipere" gestartet. Es basiert auf dem bestehenden Rahmenabkommen zwischen dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) und dem US-Verteidigungsdepartement (DoD). Es zielt darauf ab, die automatisierte Identifikation, Analyse und Priorisierung von Software-Schwachstellen in sicherheitskritischen Systemen entscheidend weiterzuentwickeln.

KI-Tool entschärft antidemokratische Beiträge

Parteipolitische Differenzen: Neues Tool verschiebt Negatives (Bild: Larisa, pixabay.com)

Ein neues Tool von Forschern der Stanford University verringert parteipolitische Feindseligkeit im X-Feed, ohne dabei politische Beiträge zu entfernen. Es ordnet die Inhalte neu, die der Nutzer sieht. Antidemokratische und feindselige Beiträge werden nach unten verschoben. Identifiziert und eingestuft werden diese Beiträge von Künstlicher Intelligenz (KI).

KI-Chatbots nicht gegen Verschwörungstheorien gefeit

KI-Chatbot verfallen oft Verschwörungstheorien (Symbolbild: Fotolia/SDEcoret)

Auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Chatbots sind nicht gegen Verschwörungstheorien gefeit. Laut einer neuen Studie von Katherine Fitzgerald von der Queensland University of Technology geben die Modelle auf entsprechende Fragen zwar auch richtige Antworten. Doch sie distanzieren sich meist nicht eindeutig von derartigem Unsinn. Manche schwelgen sogar darin, unterstreicht die Wissenschaftlerin.

Personalisierte Algorithmen gefährden Lernen

Giwon Bagh: Psychologe sieht Gefahr in personaliserten Algorithmen (Foto: giwonbahg.github.io)

Personalisierte Content-Vorschläge in sozialen Medien auf Basis zuvor konsumierter Inhalte beeinträchtigen das Lernen massiv. Das zeigt eine Studie von Forschern der Ohio State University. So neigen Studienteilnehmer dazu, ihren Fokus einzuengen und nur einen begrenzten Teil der ihnen zur Verfügung stehenden Infos zu nutzen. Das geschieht, wenn ein Algorithmus kontrolliert, welche Infos ihnen zu einem Thema angezeigt werden, über das sie bisher noch nichts wussten.

Lampe der Zukunft ersetzt den WLAN-Router

Lampe: Diese soll künftig zum Kommunikationswerkzeug werden (Foto: Hans, pixabay.com)

Forscher der Universität Oulu um Marcos Katz sehen kommunizierende LEDs als Ersatz für Router im Innenraum, die mobile und stationäre Geräte mit dem Internet durch Funkwellen verbinden. Die Kommunikation mit Licht sei sicherer, weil keine Störungen durch fremde elektromagnetischen Wellen auftreten. Ausserdem könnten Menschen, die eine - weitgehend unbegründete - Furcht vor dieser Strahlung empfinden, mit dieser Technik besser kommunizieren.

Forscher perfektionieren Gestensteuerung

Hightech-E-Pflaster: Hiermit lassen sich Maschinen einfach steuern (Foto: David Baillot, ucsd.edu)

Ein am Unterarm befestigter elektronischer Aufkleber der University of California San Diego steuert künftig Rollstühle, Computer und andere Geräte mit Gesten. Die neue Lösung arbeitet sogar zuverlässig, wenn der Träger ein Auto lenkt, Rad fährt, schwimmt oder für den nächsten Marathon trainiert. Die Ingenieure haben Künstliche Intelligenz (KI) genutzt, um die durch Irritationen aus der Umgebung verwischten Signale zu präzisieren, sodass die Gesten eindeutig werden.

Social Web sagt Krankheitsausbrüche vorher

Social Web: Posts warnen vor Kipppunkt bei Krankheitsausbreitung (Foto: pixabay.com, Gerd Altmann)

Die Impfquoten fallen vielfach aufgrund von weitverbreiteten Falschinformationen - nicht zuletzt über Social-Media-Portale. Aus diesem Grund haben Forscher der University of Waterloo einen neuen Ansatz zur Vorhersage entwickelt, wo Ausbrüche als nächstes auftreten. Möglich macht dies eine Analyse von Beiträgen im Social Web. Die neue Methode erkennt frühe Anzeichen einer zunehmenden Impfskepsis und warnt damit vor der Ausbreitung einer Krankheit wie Masern und anderen.

KI treibt Menschen das kritische Denken aus

Petter Bae Brandtzæg: Medienforscher warnt vor Gefahren durch KI (Foto: uio.no)

Die Formulierungskünste von Künstlicher Intelligenz (KI) schwächen das Urteilsvermögen und die menschliche Fähigkeit zum kritischen Denken. Zu diesem Schluss kommt Medienwissenschaftler Petter Bae Brandtzæg von der Universität Oslo. "Soziale Medien können wir zwar weitgehend vermeiden, KI jedoch nicht. Sie ist in soziale Medien, Word, Online-Zeitungen, E-Mail-Programme und Ähnliches integriert. Wir alle werden zu Partnern der KI, ob wir das wollen oder nicht", betont Brandtzæg.

Recruiter übernehmen bei Personalauswahl häufig Ressentiments der KI

Kyra Wilson: Forscherin sieht Gefahren durch KI bei Personalauswahl (Foto: washington.edu)

KI-gestützte Auswahlsysteme bei Bewerbern in Unternehmen sind aufgrund des Trainings nicht neutral. Sie haben Vorurteile, die beispielsweise Menschen bevorzugen, die weiss sind. Zu dem Schluss kommt Kyra Wilson von der University of Washington. Zwar hätten 80 Prozent der Unternehmen, die nach ihrer KI-Nutzung bei der Personalplanung befragt wurden, gesagt, die Entscheidungen der KI würden stets von Menschen überprüft. Doch oft übernähmen diese die Vorurteile der KI.

Aus alten Batterien kommt frisches Lithium

Lithium-Recycling im Laborversuch der Rice University (Foto: Jorge Vidal, rice.edu)

Mit einer raffinierten Technik gewinnen Forscher der Rice University aus verbrauchten Lithium-Ionen-Batterien das wertvolle Lithium zurück - und zwar in Form von Salz (Lithiumhydroxid), das sich direkt wieder zur Produktion von neuen Speichern nutzen lässt. Statt die Batterien zu schreddern und das Metall aus der dabei entstehenden "schwarzen Masse" mit Säuren herauszulösen, kehrt das Team um Sibani Lisa Biswal den Ladeprozess der Batterie einfach um.

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