Video Games verbessern Kognition bei Älteren

Gehirn: Auch im Alter noch formbar (Foto: pixabay.com, Gerd Altmann)

Nach einem Jahrzehnt an Arbeit haben Forscher des Neuroscape Center der UC San Francisco eine Suite von Interventionen mittels Videospielen entwickelt, die bei älter werdenden Erwachsenen entscheidende Funktionen der Kognition verbessert. Die Games lassen sich laut Mitgestalter Adam Gazzaley auf klinische Populationen als neue Art experimenteller Medizin anpassen. Im Rahmen der Studie wurde eine ganze Reihe von Vorteilen nachgewiesen. Dazu gehören Verbesserungen des Kurz- und Langzeitgedächtnisses sowie der Aufmerksamkeit.

Teenager haben Probleme, zwischen falschen und wahren Gesundheitsinfos zu unterscheiden

Teenager mit Smartphone: Viele falle auf Fake News herein (Foto: pixabay.com, JESHOOTS-com)

Offensichtlich fällt es Teenagern schwer, zwischen falschen und wahren Gesundheitsinformationen zu unterscheiden. Dies belegt eine neue Studie unter der Leitung der Comenius University. Nur 48 Prozent der Teilnehmer vertrauen korrekten Gesundheitsinformationen mehr als Fälschungen. Währenddessen sehen 41 Prozent falsche und wahre, neutrale Infos als gleich vertrauenswürdig an. Elf Prozent schätzen, dass wahre, neutrale Infos weniger zuverlässig sind als falsche.

Borarsenid soll Silizium bald die Schau stehlen

Aufbau des kubischen Borarsenid: Boratome sind grau dargestellt (Bild: mit.edu)

Forscher am Massachusetts Institute of Technology, der University of Houston und anderer US-Forschungseinrichtungen haben mit kubischem Borarsenid einen Ersatzwerkstoff für das Halbleitermaterial Silizium gefunden, das die Nachteile des in der Elektronik dominierenden Materials nicht hat. Das bei Solarzellen und Halbleiter-Bauteilen stark dominierende Silizium ist als Bestandteil von Sand auf der Erde schier unerschöpflich.

Touchscreens: Angriff aus der Ladebuchse

Mobile Geräte lassen sich über Ladekabel angreifen (Symbolbild: EU)

Touchscreens von Mobilgeräten lassen sich über Ladekabel und Netzteile angreifen und manipulieren. Das haben Forscher am System Security Lab der TU Darmstadt gemeinsam mit einem chinesischen Forscherteam herausgefunden. Mehrere Smartphones und eigenständige Touchscreen-Panels konnten im Praxistest durch simulierte Berührungen, die "Ghost Touchs", kompromittiert werden. Die Ergebnisse wurden auf dem diesjährigen "IEEE Symposium on Security and Privacy" vorgestellt.

Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz RNA-Moleküle falten

Mit Hilfe von KI RNA-Moleküle falten (Symbolbild: TSA.EDU)

Forschern der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist es gelungen, mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) RNA-Moleküle (Ribonucleic Acid, Ribonukleinsäure) zu falten. In der Fachzeitschrift "PLOS Computational Biology" haben sie kürzlich einen Weg geschildert, um mit KI die Struktur bestimmter RNA-Moleküle zuverlässig aus ihrer Nukleotidsequenz vorherzusagen. Die RUB-Forscher um Vivian Brandenburg und Franz Narberhaus kooperierten dabei mit Axel Mosig vom Kompetenzbereich Bioinformatik des Bochumer Zentrums für Proteindiagnostik.

Quantenphysik: Rekordverschränkung von Quantenspeichern

Quantenwelt (Symbolbild: iStock)

Physiker der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Universität des Saarlandes haben zwei Quantenspeicher über die bislang längste Distanz von 33 Kilometern über ein Glasfaserkabel miteinander verschränkt. Die Verschränkung wird dabei durch Lichtteilchen vermittelt. Damit diese Photonen in der Glasfaser nicht verloren gehen, erhöhten die Forscher deren Wellenlänge auf einen auch in der Telekommunikation verwendeten Wert.

Automatische 3D-Ortung von Gaslecks mit GPS-Daten

Gasleck: lässt sich mit neuer Methode genau orten (Bild: Yunyou Hu, english.aiofm.cas.cn)

Eine neue Technologie spürt ausgetretenes Gas per 3D-Ortung auf. Forscher der Anhui Institute of Optics and Fine Mechanics, Chinese Academy of Sciences haben eine Methode entwickelt, um das 3D-Bild einer Leckgaswolke zu erstellen, das detaillierte Infos über das Leck, wie Ort, Volumen und Konzentration, liefert. Der neue Ansatz zur automatischen Erkennung könnte zur Frühwarnung, Risikobewertung oder Bestimmung der besten Methode zur Behebung von Gaslecks eingesetzt werden. Details wurden in "Optics Express" publiziert.

Künstliche Intelligenz diagnostiziert Hirntumore exakt

Symbolbild: UTSA.edu

Die Klassifikation von Hirntumoren – und damit die Wahl der optimalen Therapieoptionen – kann durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz in Kombination mit physiologischer Bildgebung genauer und präziser werden. Das ist das Ergebnis einer Studie der im niederösterreichischen Krems angesiedelten Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems). Darin wurden Methoden des Multiclass Machine Learnings zur Analyse und Klassifizierung von Hirntumoren anhand von physiologischen Daten aus Magnetresonanztomografien eingesetzt.

Neutronenquelle zeigt Akku-Ladevorgang

Anatoliy Senyshyn befestigt Probe zum Messen mit Neutronen am Pulverdiffraktometer (Foto: tum.de)

Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben eigenen Angaben zufolge erstmals die Lithium-Verteilung einer Batterie während des kompletten Lade- und Entladeprozesses am Materialforschungsdiffraktometer "Stress-Spec" beobachtet. Die am hochauflösenden Pulverdiffraktometer "SPODI" überprüften Messergebnisse sollen dabei helfen, Ladevorgänge zu optimieren.

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