Microsoft und Open AI bauen KI-Supercomputer

Künstliche Intelligenz: Microsoft und Open AI setzen auf Supercomputereleistung in der Azure-Cloud (Symbolbild: Pixabay)

Im Rahmen der Microsoft-Entwicklerkonferenz Build, die derzeit virtuell stattfindet, konkretisieren Open AI und Microsoft ein Supercomputer-Projekt in Form einer Azure-basierte Rechenmaschine, die mit 285.000 Kernen, 10.000 GPUs und 400 Gigabit Netzwerk-Kapazität pro Server ausgestattet werden soll. Damit käme dieser Hochleistungsrechner in die Top 5 der 500 schnellsten Supercomputer. Gehostet werden soll der Supercomputer in Azure mit einem Zugang zu Azure Services.

Supercomputer der ETH und anderer europäischer Forschungszentren gehackt

Vorläufig down: Rechner 'Euler' an der ETH Zürich Bild: ETH)

Cyber-Angreifer haben mehrere europäische Hochleistungsrechner attackiert, darunter auch Supercomputer der ETH Zürich. Die Rechner Leonhard und Euler sind ETH-Angaben zufolge auf unbestimmte Zeit nicht zugänglich. Dies bleibe so, bis geklärt sei, wie der Hack passiert sei und wie die Systeme gegen die Hacker geschützt werden könnten, heisst es auf der Statusseite der ETH. Der Unterbruch könne mehrere Tage oder möglicherweise auch Wochen dauern.

US-Forschungsprojekt "Folding@Home" mit Super-Rechenpower

Zahllose Freiwillige stellen Rechenpower zur Erforschung des Coronavirus bereit (Symbolbild: Pixabay/ Geralt)

Abertausende Freiwillige haben für das Forschungsprojekt "Folding@Home" im Kampf gegen das Coronavirus Rechenressourcen freigegeben, damit die Forscher der University of Stanford das Virus besser verstehen können. Ziel ist, ein Protein zu finden, das den Virus davon abhält, an Wirtzellen anzudocken. Bereits Ende März konnte die addierte Rechenleistung die sieben besten Supercomputer der Welt ausstechen. Rund drei Wochen später, haben sich offenbar noch mehr Freiwillige gefunden, sodass das Projekt nun auf eine Gesamtleistung von 2,4 Exaflops kommt.

US-Energieministerium rüstet El Capitan zum 2-Exaflops-Supercomputer auf

Supercomputer El Capitan (Bild: US-Energieministerium)

Das US-amerikanische Energieministerium arbeitet an einem AMD-basierten Supercomputer, der nach der Inbetriebnahme 2023 im kalifornischen Livermore mit einer theoretischen Verarbeitungsgeschwindigkeit von über 2 Exaflops (zwei Trillionen Gleitkommaoperationen pro Sekunde) der schnellste Rechner der Welt sein soll. Das Monster heisst El Capitan und wurde nach einem markanten Felsvorsprung im Yosemite-Nationalpark im US-Bundesstaat Kalifornien benannt.

Supercomputer "Hawk" im Stuttgarter HLRS in Betrieb gegangen

Der HPE Apollo 9000 Hawk des HLRS (Bild: HLRS)

Im Stuttgarter Höchstleistungsrechenzentrum (HLRS) ist dieser Tage der Supercomputer Hawk offiziell in Betrieb gegangen. Entwickelt wurde der Rechner von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und er verfügt über eine Rechenleistung von 25,95 Petaflops (ca. 25.950.000.000.000.000 Gleitkommaoperationen pro Sekunde). Gemäss HLRS-Angaben sei er das schnellste umfassende System für universelle Anwendungen im akademischen und industriellen Bereich in ganz Europa.

Supercomputer Expertentreff am Institute of Science and Technology Austria

Das jährlichen Austrian High-Performance Computing (AHPC) Treffen zum Thema Supercomputing, das diese Woche am Institute of Science and Technology (IST) Austria in Klosterneuburg stattfand, lockte 120 nationale und internationale Experten zum Austausch über die Aspekte der Anwendung von HPC in der Forschung und den Betrieb von Supercomputern.

Cray konstruiert für US Navy neuen Supercomputer

Cray baut neuen Superrechner für die US-Navy. Hier eine alte Cray 190a Anlage für die Nasa aus dem Jahre 1990 (Bild: Nasa)

Der Hersteller Cray hat einen Vertrag mit der US Navy für den Bau eines Supercomputers abgeschlossen, der ab 2021 zum Einsatz kommen soll. Dabei soll es sich um das erste Gerät des Programms handeln, das eine Rechenleistung von über zehn Petaflops aufweist. Konkret wird das Gerät 290.304 AMD Epyc 7002 Prozessor-Kerne aufweisen, dazu kommen 112 Nvidia Volta V100 Grafikeiheiten. Das Netzwerk soll in einer Geschwindigkeit von 200 Gigabit pro Sekunde kommunizieren können.

Supercomputer im Doppelpack

Supercomputer Lise am Berliner Zuse Institut (Bild: HLRN)

Am Konrad-Zuse-Institut in Berlin-Dahlem ist dieser Tage einer der leistungsstärksten Rechner der Welt in Betrieb gegangen. Sein Kosenamen lautet "Lise", in Erinnerung an die Berliner Physikerin Lise Meitner. Die offizielle Bezeichnung des Superrechners ist jedoch "Hochleistungsrechner Norddeutschland-IV (HLRN-IV)", da auf ihm die grossen Rechenexperimente für die Hochschulen von sieben nord- und ostdeutschen Bundesländer ausgeführt werden können. Gemeinsam mit seinem Zwilling "Emmy" in Göttingen ermöglicht er hochkomplexe Leistungen.

Fujitsu auf dem Weg zum Exascale-Computing

Symbolbild: Fujitsu

Mit einem neu entwickelten Hardware-Cluster will der japanische Elektronikriese Fujitsu ein weiteres Stück in Richtung Exascale-Computing vordringen. Das Ultra-High-Performance Computing Cluster NextgenIO könne hochkomplexe Bereiche, wie etwa Wettervorhersagen, besser und schneller erfassen, und so Forschungsarbeiten erheblich beschleunigen, verspricht der Konzern. Die Plattform wurde im Edinburgh Parallel Computing Centre (EPCC), dem Supercomputing-Center der Universität Edinburgh, präsentiert und für den Praxiseinsatz bereitgestellt.

Seiten

Supercomputer abonnieren