Fujitsu baut 10-Petaflops-Supercomputer für portugiesische Forschungseinrichtungen

Rack des Fujitsu Prime HPC (Bild: zVg)

Fujitsu hat einen neuen Supercomputer der 10-Petaflops-Klasse für Portugals Forschung entwickelt. Der Auftrag sei Teil einer Initiative der Europäischen Union und der portugiesischen Regierung, teilt Fujitsu dazu mit. Die Initiative "European High Performance Computing (HPC)" soll HPC-Kapazitäten auf Weltklasseniveau für Forscher aus Wissenschaft und Wirtschaft in ganz Europa bereitstellen.

HPE lanciert Supercomputer-as-a-Service

Bild: HPE

Der US-IT-Riese Hewlett Packard Enterprise (HPE) will seine Supercomputer-Systeme künftig als As-a-Service-Lösung über sein IT-as-a-Service-Projekt Greenlake zur Verfügung stellen. Die Systeme können dabei im Rechenzentrum des jeweiligen Anwenderunternehmens oder in einem Colocation-Rechenzentrum laufen, werden von HPE betrieben und nach tatsächlicher Auslastung abgerechnet. Die finanzielle Flexibilität und Vereinfachung soll es jedem Unternehmen ermöglichen, Hochleistungsrechner zu nutzen.

Supercomputer und explainable AI ermöglichen entscheidenden Schritt bei Krebszellen-Genanalyse

Der Supercomputer Fugaku (Bild: Riken)

Der Supercomputer Fugaku von Fujitsu und Riken sowie Explainable AI (XAI/"Erklärende Künstliche Intelligenz")-Technologien aus den Fujitsu Laboratories haben im Rahmen eines Forschungsprojekts der Tokyo Medical and Dental University (TMDU) der Arbeit an Erkenntnissen zur Verbindung von genetischer Disposition und Krebsrisiko einen kräftigen Schub verliehen.

Jülichs Supercomputer bekommt Booster

Juwels: Europas schnellster Supercomputer (Foto: Schneider, fz-juelich.de)

Der Jülicher "Zauberer", bisher schon einer der schnellsten und leistungsfähigsten Computer der Welt, legt jetzt noch eine Schippe drauf. "Juwels" schaffte bisher 9,9 Petaflops und damit 9,9 Brd. Rechenoperationen pro Sekunde. Nun kommt er auf 85 Petaflops pro Sekunde, was der Rechenleistung von 300.000 PCs entspricht. Das schafft ein Booster, den das Forschungszentrum Jülich (FZJ), Atos und Partec mit dem US-Hersteller Nvidia entwickelt haben.

"Leonardo" - Europa baut neuen Supercomputer

Erhielt den Zuschlag für den Bau von Europas neuem Superrechner: Atos (Foto: Atos)

Um die KI-Forschung in Europa voranzutreiben, soll in Italien mit Hilfe von EU-Geldern einer der schnellsten Supercomputer der Welt entstehen. Den Zuschlag für das "Leonardo" genannte Projekt mit einem Budget von 120 Millionen Euro habe der französische Anbieter Atos erhalten, teilte die EU-Kommission mit. Das System soll eine Rechenleistung von insgesamt 250 Petaflops und eine Speicherkapazität von über 100 Petabyte haben. Ein Petaflop entspricht einer Billiarde oder 1.000 Billionen Gleitkommaoperationen pro Sekunde.

Fujitsu baut neues Supercomputer-System für Canon

Supercomputer Riken: Dieselbe Technik steckt im Supercomputer für Canon drinnen (Bild: Riken)

Fujitsu hat von Canon den Auftrag für ein neues Supercomputer-System erhalten. Das System besteht gemäss Mitteilung aus Fujitsus Supercomputer Prime-HPC FX1000, der die Technologie des weltweit schnellsten Supercomputers Fugaku von Riken und Fujitsu nutzt. Der neue Supercomputer soll eine Spitzen-Rechenleistung von bis zu 648,8 Teraflops erreichen und Canons Initiative "no prototype" in der Produktentwicklung unterstützen.

Neuer Supercomputer für die Entwicklung von Corona-Impfstoffen

Nvidia arbeitet am leistungsstärksten Computer für UK (Logo: Nvidia)

Der US-amerikanische Chip-Hersteller Nvidia will bis Ende 2020 mit dem Cambridge-1 den leistungsstärksten Supercomputer des Vereinigten Königreichs in Betrieb nehmen. Er soll auf Nvidia DGX SuperPOD Architektur basieren und mehr als 400 Petaflops KI-Leistung beziehungsweise 8 Petaflops nach Linpack-Benchmark liefern. Die Rechenleistung solle dazu genutzt werden, um mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) medizinische Herausforderungen wie COVID-19 zu lösen.

Continental treibt Entwicklung von autonomem Fahren mit Supercomputing voran

Der deutsche Automobilzulieferer Continental mit Zentrale in Hannover will die Entwicklung von Fahrassistenzsystemen und Roboterwagen-Software künftig unter Zuhilfenahme von Supercomputing-Technik vorantreiben. Dank einem nun mit Nvidia-Technik ausgerüsteten Hochleistungsrechner sollen Systeme auf Basis künstlicher Intelligenz schneller mit grossen Mengen Daten angelernt werden können. Auf dem Superrechner kann Continental ab sofort Simulationen laufen lassen, die zum Teil das Testfahren ersetzen.

Universität Regensburg erforscht Ursprung des Universums mit ARM-basiertem Fujitsu Supercomputer

Prof Christoph Lehnere (links) und Prof. Tilo Wettig von der Uni Regensburg (Bild: zVg)

Wissenschaftler der Universität Regensburg wollen mithilfe des neuen Fujitsu Supercomputers Prime-HPC FX700 mit ARM-basiertem Fujitsu A64FX-Prozessor den Ursprung des Universums sichtbar machen. Das QPACE4 (QCD Parallel Computing Engine 4) Projekt der Universität will damit völlig neue Einsichten und Erkenntnisse generieren. Der Prime-HPC FX700 nutzt die gleiche A64FX-CPU wie der Supercomputer Fugaku, der erst kürzlich als leistungsstärkster Supercomputer der Welt den ersten Platz in der TOP500-Liste eingenommen hat.

Supercomputer simuliert Materialverschleiss

Simulation: Supercomputer zeigt Materialverschleiß (Foto: tuwien.at)

Forscher der Technischen Universität Wien (TU Wien) haben eine Methode entwickelt, um den Verschleiss von verschiedenen Materialen auf mikroskopischer Ebene mithilfe eines Supercomputers zu simulieren. Dadurch ist es möglich, die komplizierten atomaren Vorgänge bei der Reibung zwischen realen Werkstoffen nachvollziehbar zu rekreieren. Vor allem für den Industriebereich ist diese Innovation wichtig.

Seiten

Supercomputer abonnieren