Supercomputer "Hawk" im Stuttgarter HLRS in Betrieb gegangen

Der HPE Apollo 9000 Hawk des HLRS (Bild: HLRS)

Im Stuttgarter Höchstleistungsrechenzentrum (HLRS) ist dieser Tage der Supercomputer Hawk offiziell in Betrieb gegangen. Entwickelt wurde der Rechner von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und er verfügt über eine Rechenleistung von 25,95 Petaflops (ca. 25.950.000.000.000.000 Gleitkommaoperationen pro Sekunde). Gemäss HLRS-Angaben sei er das schnellste umfassende System für universelle Anwendungen im akademischen und industriellen Bereich in ganz Europa.

Supercomputer Expertentreff am Institute of Science and Technology Austria

Das jährlichen Austrian High-Performance Computing (AHPC) Treffen zum Thema Supercomputing, das diese Woche am Institute of Science and Technology (IST) Austria in Klosterneuburg stattfand, lockte 120 nationale und internationale Experten zum Austausch über die Aspekte der Anwendung von HPC in der Forschung und den Betrieb von Supercomputern.

Cray konstruiert für US Navy neuen Supercomputer

Cray baut neuen Superrechner für die US-Navy. Hier eine alte Cray 190a Anlage für die Nasa aus dem Jahre 1990 (Bild: Nasa)

Der Hersteller Cray hat einen Vertrag mit der US Navy für den Bau eines Supercomputers abgeschlossen, der ab 2021 zum Einsatz kommen soll. Dabei soll es sich um das erste Gerät des Programms handeln, das eine Rechenleistung von über zehn Petaflops aufweist. Konkret wird das Gerät 290.304 AMD Epyc 7002 Prozessor-Kerne aufweisen, dazu kommen 112 Nvidia Volta V100 Grafikeiheiten. Das Netzwerk soll in einer Geschwindigkeit von 200 Gigabit pro Sekunde kommunizieren können.

Supercomputer im Doppelpack

Supercomputer Lise am Berliner Zuse Institut (Bild: HLRN)

Am Konrad-Zuse-Institut in Berlin-Dahlem ist dieser Tage einer der leistungsstärksten Rechner der Welt in Betrieb gegangen. Sein Kosenamen lautet "Lise", in Erinnerung an die Berliner Physikerin Lise Meitner. Die offizielle Bezeichnung des Superrechners ist jedoch "Hochleistungsrechner Norddeutschland-IV (HLRN-IV)", da auf ihm die grossen Rechenexperimente für die Hochschulen von sieben nord- und ostdeutschen Bundesländer ausgeführt werden können. Gemeinsam mit seinem Zwilling "Emmy" in Göttingen ermöglicht er hochkomplexe Leistungen.

Fujitsu auf dem Weg zum Exascale-Computing

Symbolbild: Fujitsu

Mit einem neu entwickelten Hardware-Cluster will der japanische Elektronikriese Fujitsu ein weiteres Stück in Richtung Exascale-Computing vordringen. Das Ultra-High-Performance Computing Cluster NextgenIO könne hochkomplexe Bereiche, wie etwa Wettervorhersagen, besser und schneller erfassen, und so Forschungsarbeiten erheblich beschleunigen, verspricht der Konzern. Die Plattform wurde im Edinburgh Parallel Computing Centre (EPCC), dem Supercomputing-Center der Universität Edinburgh, präsentiert und für den Praxiseinsatz bereitgestellt.

HPE baut Supercomputer für nächste bemannte Mondlandung

Der HPE-SGI-8600 basierte Superrechner von HPE (Bild: HPE)

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat für die US-amerikanische Weltraumorganisation Nasa einen neuen Supercomputer gebaut, der zur Vorbereitung der nächsten bemannten Mondlandung im Jahr 2024 genutzt wird. Mit dem neuen Superrechner, genannt Aitken, soll das Nasa Ames Research Center die Landung in der Umgebung des Mond-Südpoles simulieren, teilt HPE mit.

EU errichtet acht neue Hochleistungsrechenzentren

Symbolbild: Fotolia/Birgit Korber

Die Europäische Union (EU) will im Rahmen des digitalen Binnenmarktes in acht Mitgliedsstaaten neue Hochleistungsrechenzentren errichten. Supercomputer sollen in diesen Zentren Forscher, Industrie und Unternehmen bei der Entwicklung neuer Anwendungen unterstützen. Als Standorte ausgewählt wurden Sofia (Bulgarien), Ostrau (Tschechische Republik), Kajaani (Finnland), Bologna (Italien), Bissen (Luxemburg), Minho (Portugal), Maribor (Slowenien) und Barcelona (Spanien).

Supercomputer simulieren Energiesystem der Zukunft

Glühbirnen: Energiesystem der Zukunft wird simuliert (Foto: pixabay.de/ColiN00B)

Im Projekt "Metis" arbeiten Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich an einem neuen Modell, das es ermöglichen soll, das Energiesystem der Zukunft in einem bisher unerreichten Detailgrad über mehrere Jahrzehnte hinweg auf Supercomputern zu simulieren. Für das Vorhaben haben sich die koordinierenden Jülich-Forscher mit Experten des Jülich Supercomputing Centre (JSC) sowie mit Partnern der RWTH Aachen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zusammengeschlossen.

Superrechner projiziert 3D-Video-Hologramme

3D-Hologramm: 'HORN-8' soll endlich den Durchbruch bringen (Foto: Tomoyoshi Ito)

Experten der japanischen Chiba University haben eine neue Version des Supercomputers "Horn-8" entwickelt, der hochqualitative 3D-Video-Hologramme wiedergeben kann. Der Rechner ist bereits der achte Prototyp in einer Reihe von Hochgeschwindigkeits-Computern, deren erstes Modell inzwischen 25 Jahre alt ist. Die aktuellste Variante, die über den grössten integrierten FPGA-Schaltkreis der Welt verfügt und damit der derzeit schnellste Computer für Hologramme ist, soll der Video-Holografie spätestens in fünf bis zehn Jahren zum Durchbruch verhelfen.

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