"Leonardo" - Europa baut neuen Supercomputer

Erhielt den Zuschlag für den Bau von Europas neuem Superrechner: Atos (Foto: Atos)

Um die KI-Forschung in Europa voranzutreiben, soll in Italien mit Hilfe von EU-Geldern einer der schnellsten Supercomputer der Welt entstehen. Den Zuschlag für das "Leonardo" genannte Projekt mit einem Budget von 120 Millionen Euro habe der französische Anbieter Atos erhalten, teilte die EU-Kommission mit. Das System soll eine Rechenleistung von insgesamt 250 Petaflops und eine Speicherkapazität von über 100 Petabyte haben. Ein Petaflop entspricht einer Billiarde oder 1.000 Billionen Gleitkommaoperationen pro Sekunde.

Fujitsu baut neues Supercomputer-System für Canon

Supercomputer Riken: Dieselbe Technik steckt im Supercomputer für Canon drinnen (Bild: Riken)

Fujitsu hat von Canon den Auftrag für ein neues Supercomputer-System erhalten. Das System besteht gemäss Mitteilung aus Fujitsus Supercomputer Prime-HPC FX1000, der die Technologie des weltweit schnellsten Supercomputers Fugaku von Riken und Fujitsu nutzt. Der neue Supercomputer soll eine Spitzen-Rechenleistung von bis zu 648,8 Teraflops erreichen und Canons Initiative "no prototype" in der Produktentwicklung unterstützen.

Neuer Supercomputer für die Entwicklung von Corona-Impfstoffen

Nvidia arbeitet am leistungsstärksten Computer für UK (Logo: Nvidia)

Der US-amerikanische Chip-Hersteller Nvidia will bis Ende 2020 mit dem Cambridge-1 den leistungsstärksten Supercomputer des Vereinigten Königreichs in Betrieb nehmen. Er soll auf Nvidia DGX SuperPOD Architektur basieren und mehr als 400 Petaflops KI-Leistung beziehungsweise 8 Petaflops nach Linpack-Benchmark liefern. Die Rechenleistung solle dazu genutzt werden, um mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) medizinische Herausforderungen wie COVID-19 zu lösen.

Continental treibt Entwicklung von autonomem Fahren mit Supercomputing voran

Der deutsche Automobilzulieferer Continental mit Zentrale in Hannover will die Entwicklung von Fahrassistenzsystemen und Roboterwagen-Software künftig unter Zuhilfenahme von Supercomputing-Technik vorantreiben. Dank einem nun mit Nvidia-Technik ausgerüsteten Hochleistungsrechner sollen Systeme auf Basis künstlicher Intelligenz schneller mit grossen Mengen Daten angelernt werden können. Auf dem Superrechner kann Continental ab sofort Simulationen laufen lassen, die zum Teil das Testfahren ersetzen.

Universität Regensburg erforscht Ursprung des Universums mit ARM-basiertem Fujitsu Supercomputer

Prof Christoph Lehnere (links) und Prof. Tilo Wettig von der Uni Regensburg (Bild: zVg)

Wissenschaftler der Universität Regensburg wollen mithilfe des neuen Fujitsu Supercomputers Prime-HPC FX700 mit ARM-basiertem Fujitsu A64FX-Prozessor den Ursprung des Universums sichtbar machen. Das QPACE4 (QCD Parallel Computing Engine 4) Projekt der Universität will damit völlig neue Einsichten und Erkenntnisse generieren. Der Prime-HPC FX700 nutzt die gleiche A64FX-CPU wie der Supercomputer Fugaku, der erst kürzlich als leistungsstärkster Supercomputer der Welt den ersten Platz in der TOP500-Liste eingenommen hat.

Supercomputer simuliert Materialverschleiss

Simulation: Supercomputer zeigt Materialverschleiß (Foto: tuwien.at)

Forscher der Technischen Universität Wien (TU Wien) haben eine Methode entwickelt, um den Verschleiss von verschiedenen Materialen auf mikroskopischer Ebene mithilfe eines Supercomputers zu simulieren. Dadurch ist es möglich, die komplizierten atomaren Vorgänge bei der Reibung zwischen realen Werkstoffen nachvollziehbar zu rekreieren. Vor allem für den Industriebereich ist diese Innovation wichtig.

Von Riken und Fujitsu entwickelter Rechner führt neu die Top-500-Rangliste der Supercomputer an

Japanischer Supercomputer Fugaku (Bild: Riken)

Das japanische Forschungszentrum Riken und der Hightech-Riese Fujitsu haben gemeinsam den neuen Hochleistungsrechner "Fugaku" entwickelt, der es jetzt gleich auf Anhieb auf Platz eins der zum 55. Mal veröffentlichten Top-500-Supercomputer-Rangliste geschafft hat. Fugaku basiert auf Hochleistungs-CPUs der A64FX-Reihe, die Fujitsu auf Basis der ARM-Architektur geschaffen hat.

Microsoft und Open AI bauen KI-Supercomputer

Künstliche Intelligenz: Microsoft und Open AI setzen auf Supercomputereleistung in der Azure-Cloud (Symbolbild: Pixabay)

Im Rahmen der Microsoft-Entwicklerkonferenz Build, die derzeit virtuell stattfindet, konkretisieren Open AI und Microsoft ein Supercomputer-Projekt in Form einer Azure-basierte Rechenmaschine, die mit 285.000 Kernen, 10.000 GPUs und 400 Gigabit Netzwerk-Kapazität pro Server ausgestattet werden soll. Damit käme dieser Hochleistungsrechner in die Top 5 der 500 schnellsten Supercomputer. Gehostet werden soll der Supercomputer in Azure mit einem Zugang zu Azure Services.

Supercomputer der ETH und anderer europäischer Forschungszentren gehackt

Vorläufig down: Rechner 'Euler' an der ETH Zürich Bild: ETH)

Cyber-Angreifer haben mehrere europäische Hochleistungsrechner attackiert, darunter auch Supercomputer der ETH Zürich. Die Rechner Leonhard und Euler sind ETH-Angaben zufolge auf unbestimmte Zeit nicht zugänglich. Dies bleibe so, bis geklärt sei, wie der Hack passiert sei und wie die Systeme gegen die Hacker geschützt werden könnten, heisst es auf der Statusseite der ETH. Der Unterbruch könne mehrere Tage oder möglicherweise auch Wochen dauern.

US-Forschungsprojekt "Folding@Home" mit Super-Rechenpower

Zahllose Freiwillige stellen Rechenpower zur Erforschung des Coronavirus bereit (Symbolbild: Pixabay/ Geralt)

Abertausende Freiwillige haben für das Forschungsprojekt "Folding@Home" im Kampf gegen das Coronavirus Rechenressourcen freigegeben, damit die Forscher der University of Stanford das Virus besser verstehen können. Ziel ist, ein Protein zu finden, das den Virus davon abhält, an Wirtzellen anzudocken. Bereits Ende März konnte die addierte Rechenleistung die sieben besten Supercomputer der Welt ausstechen. Rund drei Wochen später, haben sich offenbar noch mehr Freiwillige gefunden, sodass das Projekt nun auf eine Gesamtleistung von 2,4 Exaflops kommt.

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