Supercomputer "Jupiter" schafft eiine Trillion Rechenoperationen pro Sekunde

Blick in einen der Supercomputer-Container am FZJ (Foto: Sascha Kreklau, fz-juelich.de)

Erstmals hat der Supercomputer "Jupiter" des deutschen Forschungszentrums Jülich (FZJ) in Europa die Marke von einem Exaflop pro Sekunde geknackt. Das sind eine Trillion Rechenoperationen pro Sekunde. Jupiter ist damit der viertschnellste Supercomputer der Welt und das energieeffizienteste System der Exascale-Klasse, wie aus der auf der "Supercomputing Conference" in St. Louis vorgestellte TOP500-Liste der weltweit schnellsten Superrechner zeigt.

Merlin-7: Neues Modell für Höchstleistungsrechnen

Merlin-7 ist Teil des Supercomputer Alps (Bild: Macro Abram/CSCS Lugano)

Das Paul Scherrer Institut PSI bekommt einen neuen Hochleistungscluster: Merlin-7 – eine Rechenplattform für anspruchsvolle Simulationen und Datenanalysen. Merlin-7 steht allerdings nicht im PSI in Villigen, sondern im Nationalen Supercomputing-Zentrum der Schweiz (CSCS) in Lugano. Er ist Teil von Alps, dem derzeit achtschnellsten Supercomputer der Welt. Das PSI und das CSCS starten damit eine neue Ära der computerbasierten Wissenschaft in der Schweiz.

Jupiter Booster im neuesten Supercomputer-Ranking auf Rang vier

Der Jupiter Booster ist modular mit Containern aufgebaut (Bild: Forschungszentrum Jülich)

Der Supercomputer Jupiter Booster des Forschungszentrums Jülich kann sich im aktuellen Top500-Ranking auf den vierten Platz setzen. Das zusammen mit EuroHPC betriebene System erreicht eine Leistung von 793,4 Petaflops. Leistungsstärker sind lediglich die drei US-amerikanischen Exascale-Systeme El Capitan, Frontier und Aurora, die entsprechend ihre Spitzenplätze aus der letzten Veröffentlichung vor einem halben Jahr verteidigen konnten. Die Liste wurde heute, Dienstag, auf der International Supercomputing Conference (ISC) in Hamburg vorgestellt.

EU will Europa mit Netzwerk von KI-Fabriken und Supercomputern überziehen

Symbolbild: Pixabay/Justdiy Team

Die EU-Kommission präsentierte heute in Brüssel einen KI-Kontinent-Aktionsplan, der die KI-Innovationskapazitäten der EU steigern und Europa mit einem Netzwerk von KI-Fabriken und Supercomputern überziehen soll. Mit dem Programm "InvestAI" sollen 20 Milliarden Euro für bis zu fünf Gigafabriken in der Union mobilisiert werden.

Elon Musks KI-Startup xAI will Supercomputer in Memphis massiv ausbauen

Elon Musik (Bild: Pixabay/ Marcin Pasnicki)

Das vom Tech-Milliardär Elon Musk gegründete KI-Startup (künstliche Intelligenz) xAI will seinen Supercomputer in Memphis im US-Bundesstaat Tennessee bis 2026 auf mindestens eine Million Grafikprozessoren (GPUs) erweitern. Dies gab die lokale Handelskammer Greater Memphis Chamber gegenüber Medien bekannt.

Exascale-System El Capitan übernimmt Führung im Supercomputer-Ranking

Der Schweizer Supercomputer Alps bekleidet aktuell Rang 7 in der Supercomputer-Rangliste (Foto: Macro Abram, CSCS Lugano)

Mit "El Capitan" hat eine neues Exascale-System die Führung im aktuellen Supercomputer-Ranking übernommen. El Capitan basiert Hardware-seitig auf einem Cray von HPE und kommt auf eine Leistung von 1,7 Exaflops, was 1,2 Trillionen Rechenoperationen entspricht. Betrieben wird der Hochleistungsrechner, das damit an Frontier und Aurora vorbeizieht, am Lawarence Livermore National Laboratory im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien.

Neuer Schweizer Supercomputer "Alps" am CSCS in Lugano eingeweiht

Der neue Superrechner Alps des CSCS (Bild: Marco Abram/CSCS)

In Lugano hat Bundesrat Guy Parmelin am dortigen nationalen Hochleistungsrechenzentrum CSCS den neuen Schweizer Supercomputer "Alps", der zu den weltweit leistungsstärksten zählt, offiziell eingeweiht. "'Alps' ist Ausdruck unserer Vision einer von Wissen und Fortschritt geprägten Zukunft", bekundete Parmelin im Rahmen der Eröffnung.

Elon Musk lässt Supercomputer-Milliardendeal mit Oracle platzen

Elon Musk: Seine KI-Firma xAI soll Supercomputer selber bauen (Bild: Steve Jurvetson, Flickr, CC BY-SA 2.0)

Der Multimilliardär und X-Besitzer Elon Musk lässt den geplanten Milliardendeal zwischen seinem KI-Startup xAI und Oracle zum Bau eines Supercomputers platzen. Auf seinem Mikroblogging-Dienst X, vormals Twitter, schrieb Musk, man werde nun selbst ein Datenzentrum mit 100.000 Prozessoren des Typs H100 von Nvidia bauen.

Mit "Justus 3" erhält die Uni Ulm einen neuen Supercomputer

Supercomputer Justus 2 (© Elvira Eberhardt / Uni Ulm)

Mit "Justus 3" wird an der Universität Ulm ein neuer Hochleistungsrechner der Superlative aufgebaut. Die Dienste des Justus-2-Nachfolgers sollen für mehr als 100 Forschungsprojekte aus den Landesuniversitäten und -hochschulen genutzt werden, und zwar schwerpunktmässig für die Batterieforschung und Quantenwissenschaften, wie die Uni via Aussendung wissen lässt.

Aus Quantenmodul und klassischem Rechner kombinierter Supercomputer geplant

Eleqtron-Experten arbeiten am neuen Quantencomputer (Foto: eleqtron.com, sichtplan)

Einen modularen Superrechner, der aus einem Quantenmodul und einem klassischen digitalen Modul besteht, wollen das Forschungszentrum Jülich und das Startup Eleqtron schaffen. Dabei will Eleqtron für das Projekt einen Ionenfallen-Quantencomputer entwickeln, dessen Qubits mithilfe einer revolutionären Mikrowellen-Steuerung rechnen, welche an der Universität Siegen erfunden wurde. Ermöglicht wird das Projekt durch die am Forschungszentrum Jülich entwickelte dynamische modulare Integrationstechnologie.

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