Key Management System für quantensichere Netzwerke

KI-generiertes Bild von Fraunhofer IPMS

Das Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS hat ein neuartiges Key Management System (KMS) entwickelt, das speziell für den Einsatz in quantensicheren Netzwerken gedacht ist. Das System soll Fraunhofer zufolge den Austausch von geheimen Schlüsseln verbessern und dafür sorgen, dass Daten sicher über grosse Netzwerke verteilt werden können.

IBM und Cisco entwickeln Netzwerk aus fehlertoleranten Quantencomputern

Auf dem Weg zum Quantencomputer-Netzwerk: Cisco und IBM (Bild: zVg)

IBM und Cisco wollen gemeinsam die Basis für vernetztes verteiltes Quantencomputing schaffen. Dabei bringe Big Blue seine Expertise beim Bau einsatzfähiger Quantencomputer ein, Cisco seine Quantennetzwerke. Gemeinsam erforschen sie gemäss Mitteilung, wie sich fehlertolerante Quantencomputer über die Roadmap von IBM hinaus skalieren lassen. Zusätzlich wollen sie grundlegende Herausforderungen auf dem Weg zu einem Quantencomputing-Internet lösen. Als Zeithorizont der Realisierung nennen die beiden Partner Anfang der 2030er Jahre.

Konsortium rund um HPE entwickelt Quantencomputer für den Massenmarkt

Die Quantum Scaling Alliance verküpft Quanten- mit Supercomputern. Hier im Bild das Modell HPE Cray Supercomputing GX5000

HPE und ein Konsortium von sieben weiteren Organisationen, wie etwa Applied Materials, Quantum Machines oder die Universität von Wisonsin, haben die Quantum Scaling Alliance aus der Taufe gehoben mit dem Ziel, Quantencomputing skalierbar und praktisch anwendbar zu machen. Masoud Mohseni von den HPE Labs leitet die Initiative zusammen mit John Martinis, der dieses Jahr zusammen mit John Clarke und Michel Devoret den Physik-Nobelpreis erhielt für seine Forschungen zum quantenmechanischen Tunneleffekt. Martinis ist zudem Mitgründer und Cheftechnologe des Unternehmens Qolab.

Uni Wien schickt weltweit ersten Quantencomputer ins All

Illustration des Satelliten mit Quantencomputer. C: Iris Agresti

Ein internationales Team um Philip Walther von der Universität Wien hat einen photonischen Quantencomputer entwickelt. Es ist der erste Quantenprozessor, der in den Weltraum geschickt wird. Eine besondere Herausforderung für das Team war es gemäss Mitteilung, den Quantencomputer so zu bauen, dass er den extremen Bedingungen im Weltraum standhalten kann. Der mit dem Quantenprozessor ausgestattete Satellit wird die Erde in einer Höhe von 550 km umkreisen. Der Quantenrechner im Miniaturformat soll am Samstagabend (21.

Quantencomputer verbessern KI-Algorithmen

Klassifikation von Datenpunkten: per photonischem Quantencomputer möglich (Bild: Iris Agresti)

Quantencomputer im kleinen Massstab können die Leistung von Algorithmen des maschinellen Lernens auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) verbessern. Das haben Forscher der Universität Wien auf einem photonischen Quantenprozessor gezeigt. In "Nature Photonics" demonstrieren die Experten vielversprechende neue Anwendungen für optische Quantencomputer.

Einsatzfähige Quantencomputer nur noch "Jahre, nicht Jahrzehnte" entfernt

Microsofts Quantenchip Majorana (Bild: zVg)

Mit "Majorana 1" hat der US-IT-Gigant Microsoft einen neuartigen Prozessor für Quantencomputing vorgestellt, der gemäss eigenen Angaben weniger fehleranfällig sei als jene der Konkurrenz. Einsatzfähige Quantenrechner sollen deshalb nur noch "Jahre und nicht mehr Jahrzehnte" entfernt sein.

Google will mit Spezialchip praktische Anwendung von Quantencomputern ebnen

Logobild: Google

Laut dem deutschen Informatiker Hartmut Neven, seines Zeichens Gründer und Leiter des Quantum Artificial Intelligence Laboratory von Google, ist es der Alphabet-Tochter mit dem neuen Spezialchip "Willow" und einer neuen Anwendungsmethode gelungen, den Weg für die Entwicklung praktisch nutzbarer Quantencomputer zu ebnen.

Supercomputer und Quantenrechner im Duett

Cockpit: Geballte Rechenleistung in Innsbruck (Foto: aqt.eu, Dieter Kühl)

Die Universität Innsbruck und das Spin-off AQT haben zum ersten Mal in Österreich einen Quantencomputer in eine High-Performance-Computing-Umgebung (HPC) eingebunden. Dieses Hybrid aus Supercomputer und Quantenrechner ermöglicht die Lösung komplexer Aufgaben in Chemie, Materialwissenschaften oder Optimierung. Das System wird bereits von Anwendern in Forschung und Industrie erprobt.

Aus Quantenmodul und klassischem Rechner kombinierter Supercomputer geplant

Eleqtron-Experten arbeiten am neuen Quantencomputer (Foto: eleqtron.com, sichtplan)

Einen modularen Superrechner, der aus einem Quantenmodul und einem klassischen digitalen Modul besteht, wollen das Forschungszentrum Jülich und das Startup Eleqtron schaffen. Dabei will Eleqtron für das Projekt einen Ionenfallen-Quantencomputer entwickeln, dessen Qubits mithilfe einer revolutionären Mikrowellen-Steuerung rechnen, welche an der Universität Siegen erfunden wurde. Ermöglicht wird das Projekt durch die am Forschungszentrum Jülich entwickelte dynamische modulare Integrationstechnologie.

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