QMware startet Hybrid-Quantencomputing-Cloud

QMware-Racks: Hardware-Basis für die Quanten-Cloud (Foto: qm-ware.com)

Der Quanteninformatik-Spezialist QMware, ein Joint Venture von Terra Quantum und Novarion Systems, hat die Eröffnung seines ersten Hybrid Cloud Data Center Alpha bekannt gegeben. Damit steht erstmals ein industriell produktiv nutzbarer hybrider Quantencomputing Cloud Service zur Verfügung. Der Standort Wien sollte von den damit bereitstehenden Computing-Möglichkeiten profitieren. "Daten sind das Öl der Gegenwart", betont die österreichische Bundesministerin für Digitalisierung & Wirtschaftsstandort, Margarete Schramböck, anlässlich des offiziellen Starts.

Erster europäischer hybrider Supercomputer mit integriertem Quantenbeschleuniger in Bau

Symbolbild:Adobe Stock

Jetzt im Dezember läuft das europäische Projekt HPC-QS (Quantum Simulation) an, das darauf abzielt, bis Ende 2023 den ersten europäischen hybriden Supercomputer mit einem integrierten Quantenbeschleuniger zu bauen. Neben Partnern wie dem CEA, Genci, Pasqal und dem Jülich Supercomputing Centre ist auch das IT-Unternehmen Atos an diesem Projekt beteiligt.

IBM lanciert neuen Quantenprozessor "Eagle"

Der US-IT-Riese IBM mit Zentrale in Armonk im Bundesstaat New York hat mit "Eagle" einen neuartigen Quantenprozessor entwickelt, der deutlich leistungsfähiger sein soll als bisherige Systeme. Mit der neuen Technik überschreite man mit 127 Qubits auch erstmals die Schwelle von 100 Qubit, so IBM. Für eine Simulation durch konventionelle Hochleistungsrechner wären laut Mitteilung von Big Blue "mehr klassische Bits notwendig, als es Atome in jedem menschlichen Wesen auf dem Planeten gibt".

Dell und IBM loten Einsatz von Quantencomputing aus

Symbolbild:iStock.com

Der texanische Computerbauer Dell und IBM forschen gemeinsam nach Lösungen, um Rechenkapazitäten für die exponentiell wachsenden Datenmengen zu schaffen. Dabei gehe es vor allem um hybride Ansätze und Emulationsplattformen, die klassisches und Quantencomputing miteinander vereinen, heisst es in einer Aussendung dazu.

Amazon entwickelt eigenen Quantenrechner

Quantencomputng: Amazon arbeitet an eigenem Rechner (Symbolbild:Adobe Stock)

Der Online-Versandhandels- und Cloud-Riese Amazon arbeitet offenbar an einem eigenen Quantencomputer. Wie Oskar Painter, Chef des Quantenhardware-Teams bei Amazon Web Services (AWS), gegenüber dem Deutschen Handelsblatt betonte, laufe im Konzern ein internes Projekt, einen eigenen Quantencomputer zu bauen und Software und Algorithmen dafür zu entwickeln. Auf dem Weg zur kommerziellen Nutzung der neuen Technologie haben bisher Google und IBM die Nase vorn.

Wo die Entwicklung von Quantencomputern aktuell steht

Die ETH entwickelte die erste Programmiersprachen für Quantenrechner (Bild: ETH Zürich)

Mit der Quantentechnologie verbinden sich fantastisch anmutende Erwartungen und realistische Möglichkeiten, die unfassbar weit über das Vermögen traditioneller Computer hinausgehen. Wie weit diese technologische Revolution des 21. Jahrhunderts bereits fortgeschritten ist, wie die Technologie sich von der jetzigen unterscheidet und auf welchen Gebieten die millionen- und milliardenfach höhere Leistungsfähigkeit der Quantentechnologie ungeheure Lösungen und Verbesserungen in Aussicht stellt, untersucht der folgende Beitrag.

IBM präsentiert Quantencomputer

Symbolbild: AdobeStock

Der US-IT-Riese IBM und die Fraunhofer-Gesellschaft präsentieren heute ersten Quantencomputer von "Big Blue" in Europa. Die Rechneranlage am Deutschlandsitz von IBM in Ehningen bei Stuttgart soll unter dem Dach der Fraunhofer-Gesellschaft genutzt werden, um die Technologie, die Anwendungsszenarien und die Algorithmen weiter zu erforschen, heisst es in einer Aussendung der Partner.

Erste Schritte auf dem Weg zum zuverlässigen Quanten-Maschinenlernen

Aufbauend auf Konzepten wie der Quantenverschränkung versprechen Quantencomputer eine Fülle von Anwendungen für maschinelles Lernen. (Foto: Keystone/Science Photo Library)

Die Quantencomputer der Zukunft sollen nicht nur superschnell rechnen, sondern auch zuverlässig. Noch ist das eine grosse Herausforderung. Nun haben Informatiker unter dem Lead der ETH Zürich erste Schritte in Richtung zuverlässiges Quanten-​Maschinenlernen gemacht.

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