CEOs befürchten, nicht schnell genug in KI zu investieren

Symbolbild: Fotolia

65 Prozent von weltweit 2'500 befragten CEOs befürchten, zu wenig in KI-Technologien zu investieren. Dies geht aus der aktuellen Cisco-Studie "How CEOs see AI in 2026" hervor. Das ist ein Anstieg um mehr als 10 Prozent zum Vorjahr (53 Prozennt). Gleichzeitig erreicht der KI-Optimismus unter CEOs einen neuen Höchststand: 91 Prozent sagen, dass sie mit Blick auf das Potenzial von KI optimistischer sind als im Vorjahr. Für mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Befragten ist der Einsatz von KI bereits unverzichtbar.

Netflix hat bei 300 Filmen und Serien KI-Tools eingesetzt

Netflix: Unternehmen nutzt KI-Möglichkeiten immer stärker (Foto: pixabay.com, Tumisu)

US-Streaming-Riese Netflix nutzt immer mehr die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz (KI) bei der Produktion von Inhalten. Wie Co-CEO Ted Sarandos in der Finanzkonferenz zum zweiten Geschäftsquartal bekannt gegeben hat, kamen bei etwa 300 Titeln entsprechende KI-Tools zum Einsatz.

Chinesisches Startup Moonshot sagt OpenAI und Anthropic den Kampf an

Logobildquelle: Moonshot

Mit seinem neuen KI-Modell fordert das chinesische Startup Moonshot AI die US-Konkurrenten Anthropic und OpenAI massiv heraus. Mit der Veröffentlichung des Modells "Kimi K3" greift das von Alibaba unterstützte Unternehmen die Vormachtstellung der US-Tech-Giganten frontal an.

Verbesserte KI-Prognosen für Wahlen

KI-Wahlprognose: Experten verfeinern grosse Sprachmodelle (Bild: ChatGPT/Dall-E)

Im "Innenleben" grosser Sprachmodelle der Künstlichen Intelligenz (KI) sind oft zusätzliche Infos enthalten, die in der endgültigen Antwort nicht vollständig sichtbar sind. Forscher der Universitäten Bayreuth und München machen diese mit ihrer eigens entwickelten Methode sichtbar und verbessern somit die KI-Prognosen für Wahlen.

Romantische Beziehungen zu KI oft gefährlich

Be Mine: KI als Beziehungspartner treibt kuriose Blüten (Bild: angelicavaihel, pixabay.com)

Romantische Beziehungen zu KI-Chatbots entwickeln sich ähnlich wie die zu Menschen. Es beginnt mit zwanglosen Gesprächen und endet oft in einer wirklichen Beziehung, haben Forscher der Technischen Universität Valencia gemeinsam mit Kollegen anderer spanischer Institutionen sowie aus Grossbritannien und Finnland herausgefunden. Die Studie basiert auf Interviews mit 17 Personen, die in romantischen Beziehungen zu KI-Assistenten wie ChatGPT und virtuellen Dating-Plattformen wie Character.AI oder Replika standen.

Meta stellt neue KI-Bildfunktion "Muse Image" nach massiver Kritik wieder ein

Symbolbild: Dima Solomin auf Unsplash

Der US-Internetgigant Meta hat seine neu eingeführte KI-Bildfunktion "Muse Image" nach massiver Kritik nur wenige Tage nach dem Start wieder eingestellt. Das Tool war als Teil von Meta AI integriert worden und erlaubte es Nutzern, KI-Bilder auf Basis von Inhalten öffentlicher Instagram-Konten zu generieren.

KI-Tools auf Beeinflussung programmiert

Symbolbild: Pixabay/Geralt

KI-Tools zur Erstellung, Bearbeitung oder Erläuterung von Social-Media-Beiträgen können diese subtil verfälschen und durch die Verbreitung über Online-Netzwerke die öffentliche Meinung beeinflussen. Das geht aus einer Untersuchung des Oxford Internet Institute an der University of Oxford und des Hasso-Plattner-Instituts hervor.

Souveräne KI braucht mehr als europäische Server

Symbolbild: Markus Winkler auf Unsplash.com

Viele Unternehmen beschäftigen sich derzeit intensiv mit digitaler Souveränität und setzen dabei auf europäische Cloud-Infrastrukturen, Rechenzentren oder KI-Modelle. Doch die Herkunft einer Technologie allein garantiert noch keine souveräne KI. Erst im praktischen Einsatz zeigt sich, dass Nachvollziehbarkeit, Datenqualität, klare Verantwortlichkeiten und die Kontrolle über Entscheidungen mindestens ebenso wichtig sind wie der Standort der Infrastruktur. Wer KI-Systeme nicht verstehen, überprüfen und steuern kann, bleibt trotz europäischer Technologie von ihnen abhängig.

KI kann hochqualifizierte Bewerber verprellen

 Vorstellungsgespräch: KI ist kein Ersatz für Menschen (Foto: Erwin Bosman, pixabay.com)

Unternehmen arbeiten dank KI-Tools Bewerberlisten zwar effizienter ab und verkürzen Einstellungsprozesse, doch die grössten Talente können sie sich auf diese Weise nicht sichern. Die ergattern Unternehmen, die auf die klassische Weise mit intensiven persönlichen Kontakten einstellen. Eine übermässige Abhängigkeit von automatisierten Systemen macht Firmen für talentierte Bewerber somit weniger attraktiv, sagen Forscher der Royal Docks School of Business and Law.

Seiten

Künstliche Intelligenz abonnieren