Beirat Digitale Schweiz: Massnahmen zur Umsetzung der KI-Konvention des Europarats

Symbolbild: Pixabay

Am heutigen Beiratstreffen Digitale Schweiz haben sich die Teilnehmenden zur Frage ausgetauscht, mit welchen Massnahmen die Konvention des Europarats zu Künstlicher Intelligenz (KI) in der Schweiz umgesetzt werden soll. Der Schwerpunkt lag auf Massnahmen wie Selbstverpflichtungserklärungen einzelner Branchen, Ethikkodizes und Standards. Bundesrat Albert Rösti leitete das Treffen, an dem auch Bundeskanzler Viktor Rossi teilnahm.

KI beschleunigt die nächste Welle der Robotik

Schaubild: IFR

Eine neue Generation KI-gesteuerter Roboter, die aus den Forschungslaboren in die reale Welt vordringt, wird von KI-Technologieunternehmen und Analysten vorangetrieben, die einen Billionen-Dollar-Markt darin sehen. Die Vision ist es, künstlicher Intelligenz eine Art von einem eigenen Roboterkörper zu geben.

KI-verfasste Liebesbriefe fallen komplett durch

Zwei Herzen: KI ist für den Valentinstag eher ungeeignet (Bild: autumnsgoddess0, pixabay.com)

Mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellte Liebesbriefe fallen bei vielen Adressaten durch, so Psychologen der University of Kent. Sie raten angesichts des bevorstehenden Valentinstags am 14. Februar eher zu persönlichen Zeilen. In sechs Studien mit fast 4.000 Teilnehmern aus Grossbritannien haben die Forscher untersucht, wie Menschen diejenigen wahrnehmen, die KI-Tools wie ChatGPT nutzen, um eine Vielzahl von Aufgaben zu erledigen, vom Schreiben von Computercodes und Tagesplänen bis hin zur Planung einer Stadtrundfahrt für einen Freund oder dem Verfassen eines Heiratsantrags.

Grossbank Goldmann Sachs automatisiert Abläufe mit KI von Anthropic

Goldmann-Sachs-Gebäude in New York (Bild: Pixabay/Predrag Kezic)

Die US-Grossbank Goldmann Sachs hat laut einem Bericht des Senderes CNBC eine weitreichen Partnerschaft mit dem auf Künstliche Intelligenz (KI) fokussierten Startup Anthropic besiegelt, um interne Prozesse durch den Einsatz von KI-Agenten, die auf Anthropics Modell Claude basieren, zu automatisieren. Dabei geht es vor allem um komplexe Back-Office-Aufgaben, wie etwa die Abwicklung und Abstimmung von Trades und Transaktionen oder um die Überprüfung neuer Kunden (Know Your Customer) und Onboarding-Prozesse im Sinne von Compliance-Aufgaben.

EPFL: KI ermöglicht ein Who is Who der Braunbären in Alaska

KI erkennt Bären in freier Wildbahn (Bild: zVg/ CC BY-SA)

Ein Forschungsteam der EPFL und der Alaska Pacific University hat ein KI-Programm entwickelt, das einzelne Bären in freier Wildbahn erkennen kann und dies trotz erheblicher Veränderungen ihres Erscheinungsbilds im Verlauf der Saison. Dieses Programm birgt Potenzial für Forschung, Management und Naturschutz.

KI dreht selbstständig Musikvideos

Um die hohen Kosten für ein aufwändig gestaltetes Musikvideo wieder hereinzubekommen muss ein Song schon zum Renner werden. Künftig entfällt diese Notwendigkeit, denn es sind weder Kameraleute noch Regisseure oder Darsteller nötig, die bezahlt werden müssen. Stattdessen erstellt eine Software das Video, die auf generativer künstlicher Intelligenz (GenKI) basiert: AutoMV. Sobald sie ein Lied hört, erstellt sie automatisch ein Video dazu. Entwickelt wurde sie von Forschern der Queen Mary University of London mit beteiligten Kollegen der University of Manchester und aus China.

Schweiz verfügt über KI-Investitionspotential von 15 Milliarden Franken

KI kann neue Wachstumspotentiale erschliessen (Symbolbild: Adobestock)

Die Schweiz verfügt durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in Forschung-& Entwicklungs- sowie Innovationsprozessen über ein jährliches KI-Innovationspotenzial von rund 15 Milliarden Franken. Dies belegt eine von Google und Digitalswitzerland in Auftrag gegebene Studie der Implement Consulting Group.

KI-Schwärme drohen Demokratie zu untergraben

Kevin Leyton-Brown: Computerwissenschaftler warnt vor künftigen KI-Schwärmen (Foto: ubc.ca)

Eine neue Art von KI-gesteuerten virtuellen Persönlichkeiten übt keine Gewalt aus, protestiert auch nicht vermummt auf den Strassen, könnte aber dennoch zu einer grossen Bedrohung für die Demokratie werden. Davor warnt Kevin Leyton-Brown von der University of British Columbia. Er sieht schon ganze Schwärme von KI-Persönlichkeiten, die Menschen so gut nachahmen, dass sie Online-Communitys infiltrieren, Gespräche steuern und Wahlen beeinflussen - und das mit maschinellem Speed.

Bis 2027 werden 35 Prozent aller Länder an regionsspezifische KI-Plattformen gebunden sein

Symbolbild: KI-generiert

Bis zum Jahr 2027 werden 35 Prozent aller Länder an regionsspezifische KI-Plattformen gebunden sein, die mit eigenen, kontextbezogenen Daten arbeiten. Dies prognostiziert das Marktforschungsunternehmen Gartner. Gleichzeitig geht Gartner davon aus, dass der Anteil der Plattformbindung von heute 5 Prozent bis 2027 auf 35 Prozent ansteigen wird.

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