Wenn der Weinberater digital wird

SommelAIer: Digitaler Weinberater (Bild: zVg)

Die Frage, wie gut künstliche Intelligenz eine persönliche Weinberatung ersetzen könnte, stellte sich Martin Knobel und entwickelte mit seinem Bruder zusammen im Rahmen seiner Abschlussarbeit im CAS Artificial Intelligence an der Ostschweizer Fachhochschule (OST) einen digitalen Weinberater, den "SommelAIer". Zwischen Effizienz, Datenpflege und Skepsis zeigt sich, was heute schon möglich ist, und was (noch) fehlt.

KI entfremdet viele Kinder und Jugendliche

 Jugendliche: KI belastet Beziehungen zu Menschen (Foto: Mircea Iancu, pixabay.com)

Kinder und Jugendliche, die statt von Eltern zunehmend von KI-Agenten Rat zu Freundschaften, Familienkonflikten und Liebesbeziehungen einholen, verlieren die Fähigkeit, Beziehungen zu Menschen zu knüpfen und zu pflegen, die vor Depressionen, Ängsten und Einsamkeit schützen, weil ihnen zwischenmenschliche Interaktionen fehlen. Auf diese Gefahr machen Forscher der Arizona State University aufmerksam.

US-Regierung hebt strikte Blockade gegen Anthropic-KI-Modell teils auf

Logobildquelle: Anthropic

Die US-Regierung hat die strikte Blockade gegen das KI-Modell von Anthropic nach zwei Wochen teilweise aufgehoben. Auf Anweisung des US-Handelsministeriums unter Howard Lutnick darf das leistungsstarke Modell "Claude Mythos 5" wieder an ausgewählte, vertrauenswürdige Partner im Inland weitergegeben werden. Die Freigabe betrifft ohne gesonderte Exportlizenz vor allem Cybersicherheitsfirmen, da die KI nach Kooperationen zur Risikominderung wieder als sicher eingestuft wurde.

OpenAI präsentiert offiziell neue KI-Modellgeneration GPT-5.6

Logobildquelle: OpenAI

OpenAI mit Zentrale im kalifornischen San Francisco hat die neue KI-Modellgeneration GPT-5.6 offiziell vorgestellt. Die Serie umfasst drei neue Varianten, die sich in Leistung und Kosten unterscheiden. Das neue Flagschiffmodell nennt sich "Sol". Das mittlere Modell "Terra" ist für den alltäglichen Gebrauch gedacht und soll nur noch die Hälfte des Vorgängers GPT-5.5 koste. Als drittes gibt es dann noch mit "Luna" eine besonders schnelle und kostengünstige Variante.

Schweizer Unternehmen kommen bei KI kaum über Pilotprojekte hinaus

Symbolbild: Pixabay/Tung Nguyen

Künstliche Intelligenz (KI) ist in Schweizer Unternehmen zwar angekommen, doch der Schritt vom Experiment zur breiten Nutzung gelingt noch nicht überall. Entscheidend ist nicht mehr allein der Zugang zu neuen Technologien, sondern die Fähigkeit, Daten, Governance, Führung und Organisation sinnvoll zusammenzuführen, wie aus der Studie "Schweizer Daten- und KI-Observatorium 2026" hervorgeht, die Colombus Consulting in Partnerschaft mit Oracle und der Hochschule für Wirtschaft Genf soeben veröffentlicht hat.

EU-Parlament beschliesst Massnahmen zur Regulierung von KI

Symbolbild: Fotolia/Birgit Korber

Nach monatelangem Tauziehen hat das EU-Parlament nunn Massnahmen zur Regulierung von KI beschlossen. So sollen Anwendungen, die sexualisierte Deepfakes erstellen, künftig verboten werden. Nun fehlt noch die formelle Zustimmung der EU-Staaten, die jedoch als Formsache gilt. Das Verbot soll dann planmässig am 2. Dezember dieses Jahres in Kraft treten. Das Reformpaket sieht jedoch auch Lockerungen vor.

Menschen sind KI immer einen Schritt voraus

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Künstliche Intelligenz (KI) absolviert viele Aufgaben besser als der Mensch, welcher folgerichtig fürchtet, von KI verdrängt zu werden. Doch es gibt Hoffnung. Branchen- und berufsübergreifend "sind die Fähigkeiten, die am widerstandsfähigsten gegen die Verdrängung durch KI sind, diejenigen, die am deutlichsten menschlich sind", sagt Maria Flynn, Präsidentin und CEO von Jobs for the Future. Die gemeinnützige Organisation konzentriert sich auf die Entwicklung von Arbeitskräften.

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