KI-Pionier Geoffrey Hinton kehrt Google den Rücken und warnt vor KI-Risiken

Geoffrey E. Hinton vor zehn Jahren an der University of British Columbia (Bild: Eviatar Bach/ CC BY-SA 3.0

Der 1947 in Wimbledon in Grossbritannien geborene Informatiker und Kognitionspsychologie Geoffrey E. Hinton ist vor allem für seine Beiträge zur Theorie künstlicher neuronaler Netze bekannt geworden, die in der Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI) eine zentrale Rolle spielen. Bislang arbeitete Hinton bei Google, nun kehrte der Wissenschaftler, der im Dezember 76 Jahre alt wird, dem Unternehmen den Rücken. Er wolle unabhängig vor den Gefahren durch KI warnen, sagte Hinton in verschiedenen Interviews.

EU will Chat GPT und Co per Gesetz bändigen

Künstliche Intelligenz: EU-Politiker wollen Nutzung regulieren (Bild: pixabay.com, Vogue0987)

Nicht verbieten, aber umfangreich regulieren: Die Abgeordneten des EU-Parlaments haben sich auf entsprechende Leitplanken für die Einschränkung der Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) geeinigt. Konkret geht es um generative Systeme wie Chat GPT oder Midjourney. Der Entwurf, der sogenannte "Artificial Intelligence Act" wird nun an die nächste Verfahrensstufe weitergeleitet.

Tsunamis: KI warnt anhand von Schallwellen

Monsterwelle: Tsunamis verursachen katastrophale Überflutungen (Foto: WikiImages, pixabay.com)

Mit Unterwassermikrofonen und Software auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) haben Forscher der University of California, Los Angeles und der Cardiff University ein Tsunami-Frühwarnsystem entwickelt. Dieses soll schneller und zuverlässiger sein als die bisher eingesetzten Exemplare. Es beruht darauf, dass Unterwasserbeben, die oft derartige Springfluten auslösen, Schallwellen erzeugen, die sich im Wasser etwa sechsmal schneller ausbreiten als die Energie des Wassers selbst, die in flachen Küstengewässern gewaltige Wellen auslöst.

Chat GPT nach Datenschutzanpassungen in Italien wieder verfügbar

Symbolbild:Shutterstock/A. Suslov

Der von Open AI entwickelte KI-basierte Chatbot Chat GPT ist nach datenschutzrechtlichen Anpassungen wieder in Italien verfügbar. Wie Open AI bekannt gibt, hat man unter anderem eine Altersprüfung für einheimische neue Nutzer vorgeschaltet. Ein neues Formular erlaube es Nutzern in der Europäischen Union zudem, Widerspruch gegen die Verwendung ihrer Daten einzulegen.

Transform 2023: Künstliche Intelligenz im öffentlichen Sektor

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Am nächsten Mittwoch (3. Mai) geht im Rathaus Bern die diesjährige "Transform"-Tagung über die Bühne. Im Rahmen der Veranstaltung diskutieren Experten aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über die Chancen, Probleme und konkreten Anwendungen von künstlicher Intelligenz im öffentlichen Sektor.

Mit Drohnen und KI gegen invasive Pflanzen

Früchte des Breitblättrigen Pfeffers: Umweltgefahr mittels Drohnen zu beseitigen (Foto: qut.edu.au)

Mit Drohnen und Künstlicher Intelligenz (KI) machen Forscher der Queensland University of Technology (QUT) Jagd auf invasive Pflanzen, die aus dem Ausland eingeschleppt worden sind und die einheimische Flora bedrohen. Vor allem geht es um den Breitblättrigen Pfeffer, einen in Südamerika heimischen Baum, der ursprünglich als Ziergehölz in Gärten angepflanzt wurde und sich massiv ausbreitet. Ähnliche Probleme hat auch Mitteleuropa. Hier macht sich das drüsige Springkraut breit, das selbst Bäumen gefährlich werden kann.

ChatGPT erledigt jetzt auch die Buchführung

Menschlicher Buchhalter schlägt immer noch den KI-Bot (Bild: Nate Edwards, byu.edu)

Der jüngste KI-Chatbot "GPT-4" von Open AI soll künftig auch die Buchhaltung von Unternehmen übernehmen. Er hat, beteuert Open AI, die entsprechende Prüfung mit hoher Punktzahl bestanden. Dennoch ist die Software Studenten unterlegen, gegen die ihn die Brigham Young University (BYU) und 186 andere Universitäten antreten liessen.

FTC warnt: KI-Tools befeuern Betrugsversuche

ChatGPT: KI-Tools brauchen laut FTC strenge Regeln (Foto: unsplash.com, Sanket Mishra)

Werkzeuge der Künstlichen Intelligenz (KI) wie beispielsweise ChatGPT könnten die Bedrohungen für Konsumenten in rasantem Tempo ansteigen lassen. Um diese vor zunehmenden Betrugsversuchen, die mit KI-Hilfe auch immer ausgefeilter werden, zu schützen, ist vor allem die Politik gefordert. Das findet zumindest die Federal Trade Commission (FTC), die deshalb an die US-Regierung appelliert. Nur sie verfüge über ausreichend Autorität, um auf Basis von Gesetzen potenzielle Bedrohungslagen, die vom wachsenden KI-Einsatz ausgehen, abzuwenden.

Künstliche Intelligenz: Transparenz statt Angst

Künstliche Intelligenz: Transparenz ist gefragt (Bild: Pixabay)

Italien hat ChatGPT verboten, und Elon Musk treibt die Politik mit seiner Forderung nach einem Moratorium für Künstliche Intelligenz vor sich her. Untaugliche Massnahmen und Angstmacherei begleiten die Forderungen nach Regulierung, und auch auf EU-Ebene wird ein KI-Gesetz debattiert. Vor diesem Szenario legt der Branchenverband Swico nun für die Schweiz konkrete Handlungsempfehlungen für die Industrie vor: Transparenz als Ausgangspunkt für die Nachvollziehbarkeit von Algorithmen.

Künstliche Intelligenz treibt den Omnichannel

Einkauf: Digitalisierung im Omnichannel immer wichtiger (Bild: pixabay.com, OpenClipart-Vectors)

Künstliche Intelligenz und Machine Learning setzen neue Massstäbe für den Omnichannel der Zukunft. Zu dem Schluss kommt die "Omnichannel Future Study" von Google, IFH Köln und dem Handelsverband Deutschland (HDE), für die 3.000 Konsumenten aus Deutschland online befragt sowie 30 Interviews mit Experten aus Handel und Industrie geführt wurden.

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