Migros setzt bei Fleischverarbeitung auf Künstliche Intelligenz

Fleischverarbeitung mit KI-Unterstützung: Micarna (Bild: zVg)

Die Migros-Tochter Micarna will in Zukunft Mitarbeitende von repetitiven und körperlich ermüdenden Entscheidungsprozessen zur Klassifizierung von Schlachtprodukten mit Künstlicher Intelligenz (KI) entlasten. In der Zerlegerei des grössten Schweizer Fleisch-, Geflügel-, Fisch- und Eiproduzenten soll die Produktidentifizierung statt durch Inaugenscheinnahme von Mitarbeitenden künftig mit einem Bildklassifizierungssystem auf Basis des Dienstes Custom Vision aus der Familie der Cognitive Services von Microsoft unterstützt werden.

Künstliche Intelligenz wird zumeist überschätzt

Symbolbild: Keramikobjekt von Ewald Hotz (Bild: zVg)

Mensch und Maschine sind nach Ansicht des deutsch-britischen Hirnforschers John-Dylan Haynes von der Berliner Charite in der digitalen Welt keine Konkurrenten. Im Rahmen des Europäischen Mediengipfels im Nobelskiort Lech am Arlberg wies er darauf him, dass die künstliche Intelligenz (KI) zumeist überschätzt werde und noch immer auf den Menschen angewiesen sei.

AIoT-Studie: Wettbewerbsvorteile in der Kombination von KI und IoT

Bild: SAS

Hinsichtlich der Mitarbeiterproduktivität, Innovationskraft und operativen Kosten soll die Kombination aus KI und IoT, genannt AIoT, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen im zweistelligen Prozentbereich erhöhen. Dies belegt eine IDC-Studie, die von SAS, Deloitte und Intel in Auftrag gegeben wurde.

Mit künstlicher Intelligenz zum besseren Holzprodukt

Gitarre aus modifizierter Schweizer Eiche (Bild: Swiss Wood Solutions)

Mark Schubert arbeitet in der Forschungsabteilung "Cellulose & Wood Materials" der Empa. In den vergangenen Jahren hat er sich intensiv mit maschinellem Lernen beschäftigt, um die Funktionalisierung von Holz zu optimieren. Diese Erfahrung möchte Schubert und sein Team nun auf weitere Bereiche der Holzverarbeitung anwenden.

Cisco: Automatisierung der Netzwerk-IT durch KI im Vormarsch

Auch in der Netzwerktechnik kommt immer mehr künstliche Intelligenz zum Einsatz (Symbolbild: Pixabay)

Der US-amerikanische Netzwerkriese Cisco mit Schweizer Zentrale in Wallisellen ist der Ansicht, dass die Automatisierung der Netzwerk-IT durch KI (künstliche Intelligenz) und ML (maschinelles Lernen) in den nächsten zwei Jahren rasant voranschreiten werde. Dies geht aus dem hauseigenen "2020 Global Networking Technology Report" von Cisco hervor.

Experten machen sich für eine nationale KI-Strategie stark

Symbolbild: UTSA.edu

Führende Fachleute für Künstliche Intelligenz (KI) haben ihre Empfehlungen für eine Schweizer KI-Strategie publiziert. In einem Whitepaper plädieren sie für eine intensivere Nutzung der Technologie und die Schaffung nationaler Datenplattformen, da Daten eine Voraussetzung für leistungsfähige Algorithmen seien. Ohne entsprechende Anstrengungen riskiere die Schweiz, den Anschluss bei dieser zukunftsweisenden Technologie zu verlieren, so die KI-Spezialisten.

Framework verspricht transparentere KI

Binäres: für Menschen oft nicht nachvollziehbar (Foto: Pixelio/ Marcus Stark)

Bei Künstlicher Intelligenz (KI) ist oft nicht wirklich klar, warum sie ihre Entscheidungen trifft - was sich spätestens bei Militär- und Sicherheitsanwendungen als ein echtes Problem darstellt. Forscher der North Carolina State University (NCSU) haben ein neues Framework vorgeschlagen, um die Nachvollziehbarkeit von KI-Entscheidungen zu erleichtern. Denn im Prinzip liefert ein KI-System dadurch eine Erklärung mit. Bei Tests mit einem Objekterkennungs-System hat das keine Performance-Einbussen mit sich gebracht.

IIMT: Künstliche Intelligenz und Machine Learning für Manager

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Mit "AI/ML for Managers" bietet das IIMT (International Institute of Management in Technology) der Universität Fribourg am 5. und 6. November einen Lehrgang an, der Managern, die technisch nicht so versiert sind, eine praktische Einführung in Artificial Intelligence und Machine Learning (KI/ML) bietet.

KI mindert Unfallfolgen bei autonomen Autos

Animation eines autonom fahrenden Autos (Foto: uwaterloo.ca)

Ingenieure um Amir Khajepour von der kanadischen University of Waterloo haben ein intelligentes System für selbstfahrende Autos entwickelt, das die Folgen möglicher Unfälle minimieren soll. Erkennt der Algorithmus, dass ein Zusammenstoss unvermeidlich ist, werden alle Varianten einer Reaktion in unvorstellbar kurzer Zeit durchgespielt.

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