Deutschland: Dresden wird zum Zentrum für KI

Künstliche Intelligenz: Dresden soll ein Zentrum werden (Bild: Pixabay)

Dresden soll zu einem Zentrum für Künstliche Intelligenz werden: Die Fraunhofer-Gesellschaft hat im Beisein von Bundeswissenschaftsministerin Anja Karliczek und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (beide CDU) den Aufbau eines neuen Instituts angekündigt. Konkret geht es um ein Zentrum für Kognitive Produktionssysteme (CPS), das die industrielle Anwendung von Künstlicher Intelligenz in den Mittelpunkt stellt. Das CPS soll an den Standorten Chemnitz und Dresden betrieben werden.

Datenmanagement als Erfolgsfaktor im Machine Learning (1)

Symbolbild: Pixabay

Seit Gordon Moore, Mitgründer der Firma Intel, 1965 eine Verdoppelung der Anzahl der Transistoren in einer integrierten Schaltung etwa im Zweijahresrhythmus vorhergesagt hat, ist die Rechenleistung um den Faktor 50 Millionen gestiegen. Die wachsende Leistungsfähigkeit von Computern hat dazu geführt, dass diese das menschliche Gehirn bereits in vielerlei Hinsicht übertreffen. Der Mensch interagiert heute im Durchschnitt etwa 220-mal täglich mit einem vernetzten Gerät.

Adesso: Potentiale und ethische Fragen rund um KI

Symbolbild: UTSA.edu

Am Neujahrszyklus-Event der Beratungs- und IT-Dienstleisterin Adesso Schweiz, der gestern Abend vor 200 Gästen in Zürich über die Bühne ging, drehte sich alles um die provokative Fragestellung "Alles neu denken mit künstlicher Intelligenz?". Mit Philippe Cuendet, Leiter Business Unit Data & AI New Business bei Swisscom, und Joël Luc Cachelin, Gründer und Geschäftsführer der "Wissensfabrik", waren zwei Fachspezialisten als Referenten angesagt, die unter anderem Beispiele aus ihren eigenen Unternehmen und Tätigkeitsfeldern präsentierten.

Künstliche Intelligenz für Schweizer Unternehmen zentrales Zukunftsthema

Symbolbild: Pixabay

Knapp drei Viertel der Schweizer Unternehmen sehen in der künstlichen Intelligenz (KI) ein zentrales Zukunftsthema. Rund jede zweite Firma verfügt aktuell auch bereits über erste praktische Erfahrungen und setzt KI-Technologien in Teilbereichen ein. In welche Einsatzfelder die Chefetagen aber in den kommenden zwei Jahren investieren wollen, um mit KI erfolgreich zu sein, legt die Studie "Artificial Intelligence" offen, für die DXC Technology ein Marktforschungsinstitut 100 Manager in der Schweiz befragen liess, die über die digitale Transformation des Unternehmens entscheiden.

US-Apothekenkette Walgreens testet "intelligente" Kühlschränke

Walgrees Apotheke in New Orleans (Bild: Wikipedia/ Infrogmation, CCO)

Bei der grössten US-amerikanischen Apothekenkette Walgreens laufen seit Mitte Januar Tests mit "intelligenten" Kühlschränken respektive Regalen. Die Geräte scannen die Gesichter von Käufern und bestimmen Alter und Geschlecht. Ein erstes solches Gerät sei derzeit in Chicago im Einsatz, heisst es in der US-Zeitschrift "The Atlantic". Demnächst sollen Geschäfte in New York und San Francisco mit den Geräten ausgestattet werden.

Risiken und Chancen von KI und Automatisierung im Gesundheitswesen

Symbolbild: Rawpixel/Unsplash

Im Gesundheitswesen unterstützen vernetzte Technologien medizinisches Personal in der Patientenversorgung, doch gleichzeitig schaffen sie neue Angriffsflächen im Internet of Medical Things (IoMT). Automatisierung und künstliche Intelligenz können hier eine Gefahr bedeuten, etwa in Form maschinell erstellter Schad-Software. Die gute Nachricht: diese Technologien bieten auch Chancen für den Gegenpol, die Cybersecurity – wenn man sie richtig einsetzt.

Ars Electronica zeichnet künftig KI-Projekte aus

Symbolbild: Pixabay

Für den Prix Ars Electronica in Linz, dem weltweiten Wettbewerb für Medienkunst, gibt es eine neue Kategorie. Die bisherige "Hybrid Art" wird zu "Artificial Intelligence & Life Art" und widmet sich künstlerischem Schaffen, das künstliche Intelligenz und Life Sciences miteinbezieht und reflektiert.

Google verkauft Gesichtserkennung vorerst nicht

Gesicht erfassen: ein Überwachungs-Risiko (Foto: teguhjatipras, pixabay.com)

Google wird keine Allzweck-Gesichtserkennung anbieten, solange wichtige technische und politische Fragen nicht geklärt sind. Das betont Kent Walker, Google SVP of Global Affairs, in einem aktuellen Eintrag im Google-Blog. Lob für solche Vorsicht gibt es vonseiten der American Civil Liberties Union (ACLU). Denn diese fürchtet den Missbrauch der Technologie durch US-Behörden, die diese teils schon in Form der Gesichtserkennungslösung "Rekognition" von Amazon beziehen sollen.

EU will die Entwicklung von KI auf den Weg bringen

Die EU will Künstliche Intelligenz forcieren (Symbolbild: Pixabay)

Um gegen Konkurrenz aus den USA und China zu bestehen, soll die Entwicklung Künstlicher Intelligenz in Europa vorangetrieben werden. Einen gemeinsam mit den EU-Staaten ausgearbeiteten Plan legte die EU-Kommission in Brüssel vor. Demnach sollen bis Ende 2020 mindestens 20 Milliarden Euro an privaten und öffentlichen Investitionen in dem Bereich zusammenkommen. Die EU-Kommission will zusätzlich 1,5 Milliarden Euro an öffentlichen Geldern bereitstellen. Zudem sollen die Staaten untereinander enger zusammenarbeiten.

Amazon mit eigenem Chip für KI-Einsatz

Amazon-Chef Jeff Bezos (Bild: Flickr/Stefe Jurvetson)

Der Online-Versandhandelsriese Amazon hat einen eigenen Prozessor für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) entwickelt. Der Chip "Inferentia", der im Rahmen der "Re:Invent" in Las Vegas vorgestellt wurde, soll Amazon dazu dienen, lernende IT-Systeme wie zum Beispiel für die Übertragung von Sprache in Text aufzubauen. Auf dem Markt für solche KI-Chips sind vor allem Intel and Nvidia aktiv, zu deren grössten Kunden bisher auch Amazon gehört.

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