Deutsche wollen bei Anträgen Bearbeitung durch KI

Antrag stellen: Zwei Drittel befürworten KI-Support in Amtsstuben (Foto: pixabay.com, Krissie)

Laut einer neuen Umfrage des Berliner Digitalverbands Bitkom unter 1.005 Erwachsenen in Deutschland befürworten 65 Prozent den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) zur Bearbeitung von Anträgen in Ämtern. 31 Prozent lehnen jeden KI-Einsatz bei ihren Anträgen ab, heisst es. Sieben Prozent der Bürger wollen, dass die KI den Antrag selbsttätig prüft und auch entscheidet.

ChatGPT lagert sensible Themen künftig aus

ChatGPT: Algorithmen künftig weniger emotional (Bild: pixabay.com, Franz26)

OpenAIs generative Künstliche Intelligenz ChatGPT verarbeitet sensible oder besonders emotionale Themen künftig in anderen Sprachmodellen. Laut Head of ChatGPT Nick Turley wird dieses Sicherheits-Feature künftig entweder auf einem sogenannten Reasoning-Modell oder auf einer Version von GPT-5 gesondert verarbeitet

Innflow präsentiert Schweizer Sprachmodell

Innflow-Chef Thomas Hottinger (Bild: zVg)

Die im innerschweizerischen Rotkreuz domizilierte Innflow präsentiert mit Secure LLM ein Sprachmodell, das vollständig in der Eidgenossenschaft betrieben wird und Unternehmen eine kontrollierte, Compliance-konforme Nutzung von KI ermöglichen soll. Secure LLM verarbeitet gemäss Mitteilung unternehmenseigene Daten, ist nicht öffentlich zugänglich und laufe vollständig in der Schweiz, und zwar "mit klar geregelter Verarbeitungskontrolle, DSGVO-Konformität und ohne Datenabflussrisiken", wie es heisst.

OpenAI-Chef Sam Altman wil KI-Einsatz im Gesundheitswesen forcieren

Sam Altman (Bild: Steve Jurvetson, CC BY-SA 2.0)

Der 1985 in Chicago geborene Chef des ChatGPT-Entwicklers OpenAI, Sam Altman, will den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen forcieren. "Wir haben in den letzten beiden Versionen beobachtet, dass immer mehr Menschen ChatGPT zur Unterstützung bei der Verwaltung ihrer Gesundheitsversorgung nutzen, und das funktioniert mittlerweile recht gut", so Altman in seiner Rede bei der Verleihung des diesjährigen Axel-Springer-Awards an ihn in Berlin.

KI-gestütztes Trainingsmodul von Spitch gefragt

Symbolbild: Spitch

Das von Spitch entwickelte KI-basierte Trainingsmodul für Call Center-Agent erfreut sich offenbar einer grossen Nachfrage. Neu setzen etwa die Berner Kantonalbank (BEKB) und der deutsche Dienstleister im Bereich des Kundenmanagements Davero Dialog auf das Trainingsmodul, das realitätsnahe Anrufsimulation mit automatisiertem und personalisiertem Feedback kombiniert. Dabei werden reale Kundendialoge genutzt, um die Beschäftigten in Contact praxisnah und interaktiv zu schulen.

Tauchroboter: Autonome Unterwasser-Müllabfuhr im Anmarsch

Die TUM-Forschenden Nicolas Hoischen, Zara Zhotabayeva, Tzu-Yuan Huang und Hamish Grant (v.l.n.r.) diskutieren am Hafen von Marseille über den neuen Tauchroboter der TUM (Foto: Andreas Schmitz, TU München)

Müll in den Meeren ist eines der grössten Umweltprobleme weltweit. Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) hat im Rahmen des EU-Projektes "Seaclear 2.0" nun einen autonomen Tauchroboter entwickelt, der eigenständig Müll erkennen und herausholen kann. Seine KI analysiert Gegenstände über Ultraschall und Kameras, greift sie und bringt sie an die Wasseroberfläche. Im Hafen von Marseille in Südfrankreich demonstrierte die autonome Unterwasser-Müllabfuhr erstmals ihre Fähigkeiten.

Googles KI-Suche führt zu Click-Einbruch bei Online-Portalen

Symbolbild: Pixabay

Die Alphabet-Tochter Google hat mit ihrer KI-gestützten Suchmaschine den Datenverkehr im Internet offenbar ziemlich durcheinander gewirbelt. Wie das deutsche "Handelsblatt" unter Berufung auf Zahlen des Analysehauses Similarweb berichtet, sanken die Klickzahlen beispielsweise von Gesundheitsportalen und Wissensplattformen in den vergangenen Monaten deutlich, weil Antworten direkt in der Suche erscheinen. Auch Reiseportale und Nachrichtenseiten müssen demnach markante Einbrüche zur Kenntnis nehmen.

Unternehmen leiden zunehmend unter Betrug mit KI

Aktuelle Lage: Waage neigt sich in Richtung KI-gestützten Betrügereien (Grafik: regulaforensics.com)

Identitätsdiebstahl, biometrischer Betrug und KI-gestützte Deepfakes haben laut einer Umfrage des IT-Identitätsprüfers Regula bereits jedes dritte Unternehmen weltweit getroffen und holen damit langjährige Betrugsmaschen wie gefälschte Dokumente und Social Engineering ein. Letztgenanntes meint zwischenmenschliche Beeinflussungen mit dem Ziel, Mitarbeiter von Unternehmen zur Preisgabe vertraulicher Infos zu bewegen.

Gefälschte Bewertungen bald mit KI entlarvt

Bewertung: KI erkennt gefälschte Einträge (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Mithilfe von maschinellem Lernen, computergestützter Sprachverarbeitung und Künstlicher Intelligenz (KI) erkennen Ying Liu von der Texas Tech University und seine Doktorandin Pallavi Zambare gefälschte Produkt- und Unternehmensbewertungen auf E-Commerce-Plattformen. Diese Fälschungen nehmen zu, um minderwertige Produkte leichter verkaufen zu können oder Konkurrenten zu schaden. Letztlich könnten diese Manipulationen das Vertrauen in digitale Marktplätze untergraben.

2025 erreichen KI-Ausgaben 1,5 Billionen Dollar

KI: Weltweite Investitionen erreichen einen neuen Höchstwert (Bild: pixabay.com, Hamilton)

Laut einer neuen Studie des US-Researchers Gartner werden die weltweiten Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) bis Jahresende voraussichtlich fast 1,5 Billionen Dollar betragen. "Wir gehen von einer kontinuierlichen Ausweitung der Investitionen in KI-Infrastrukturen aus", kommentiert John-David Lovelock, Distinguished VP Analyst bei Gartner.

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