EU möchte KI regulieren

Künstliche Intelligenz: EU will Anwendung regulieren (Bild: Pixabay)

Die EU-Kommission will die Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) regulieren. In einigen wenigen Bereichen soll die Verwendung von KI grundsätzlich verboten werden, wie aus einem Gesetzesentwurf der Brüsseler Behörde hervorgeht. Andere Anwendungen sollen als "risikoreich" eingestuft werden und bräuchten demnach eine spezielle Zulassung. Laut dem Gesetzesentwurf, der heute Mittwoch vorgestellt werden soll, könnten etwa Möglichkeiten der generalisierten Überwachung der Bevölkerung mit Künstlicher Intelligenz verboten werden.

Facebook: Video-Datenbank gegen KI-Bias

Gesichter: Genaue Infos sollen Fehler verhindern (Foto: ai.facebook.com)

Facebooks KI-Sparte hat quelloffen die Video-Datenbank "Casual Conversations" veröffentlicht. Sie enthält 45.186 Clips, in denen jeweils zwei Nutzer zwanglos plaudern. Worüber sie reden, ist freilich völlig nebensächlich. Denn die Datenbank soll helfen, Bias bei KI-Systemen entgegenzuwirken. Dazu haben alle Teilnehmer selbst ihr Alter und Gender angegeben. Das könnte helfen, durch ungenaue Schätzungen mitbedingtes, fehlgeleitetes Maschinenlernen zu vermeiden.

ZHAW gründet Zentrum für Künstliche Intelligenz

Thilo Stadelmann (links) und Mark Cieliebak sind die Initianten des neuen Centre for Artificial Intelligence an der ZHAW (Bild: zVg)

Das automatische, juristische Prüfen von Verträgen, digitales Notenlesen oder die optische Qualitätskontrolle medizinischer Implantate: nur drei von vielen Anwendungsbeispielen auf Grundlage Künstlicher Intelligenz (KI) – entwickelt an der ZHAW School of Engineering. Das Forschungsvolumen in diesem Bereich sei in den vergangenen Jahren stark gewachsen, teilt die ZHAW dazu mit. Mit der Gründung des Centre for Artificial Intelligence (CAI) reagiere die School of Engineering nun auf diese steigende Nachfrage.

Künstliche Intelligenz hilft Blinden und Sehbehinderten bei der Orientierung

Innovatives KI-System hilft Blinden bei der Orientierung (Fotos: intel.com)

Blinde und Sehbehinderte brauchen künftig weder Führhund noch Stock, wenn sie sich allein in der Öffentlichkeit bewegen wollen. Die Aufgabe, ihnen den richtigen Weg zu weisen, übernimmt ein System, das Forscher der University of Georgia entwickelt haben. Die Software basiert auf Künstlicher Intelligenz und läuft auf einem Laptop. Dieser steckt in einem Rucksack, den der Blinde trägt.

ETH Zürich und WSL entwickeln KI-basiertes Alarmsystem für Murgänge

Ein Murgang im unteren Illgraben. (© WSL)

Bei Geröll-​ und Schlammlawinen bleibt meistens wenig Zeit zu warnen. Mit seismischem Monitoring und maschinellem Lernen entwickelten Forschende der ETH Zürich und der WSL ein Alarmsystem, das bei Murgängen am Illgraben frühzeitig warnen kann.

Bundesverwaltung forciert Nutzung von Datenwissenschaft und künstlicher Intelligenz

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Das schweizerische Bundesamt für Statistik (BFS) arbeitet künftig mit dem "Swiss Data Science Center" (SDSC) der beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen zusammen, um die Nutzung der Datenwissenschaft und der künstlichen Intelligenz innerhalb der Bundesverwaltung voranzutreiben. Die Digitalisierung der Gesellschaft erfordere bei Institutionen immer mehr Kompetenzen in diesen Bereichen, wird in einer Aussendung dazu betont.

Servicehotline-Betreiber setzen zunehmend auf KI-gestützte Chatbots

Symbolbild: Fotolia/ SDecoret

Die Coronavirus-Pandemie hat in einigen Branchen zu einem plötzlichen Schub an lange verabsäumter Digitalisierung geführt. Diese Entwicklung hat auch vor der Callcenter-Industrie nicht haltgemacht. Sie ist in einigen Ländern, insbesondere in Südostasien, ein extrem wichtiger Wirtschaftsfaktor. Zahlreiche westliche Firmen haben Teile ihres Kundendienstes in den vergangenen Jahren in die Region verlagert. Allein auf den Philippinen trägt die Branche mit 26 Milliarden Dollar neun Prozent zum jährlichen Wirtschaftsaufkommen.

KI erstellt attraktive Porträts in Eigenregie

KI lernt Gesichter, die Menschen schön finden (Foto: helsinki.fi/en)

Forschern der University of Helsinki und Kollegen aus Kopenhagen ist es gelungen, einer Künstlichen Intelligenz (KI) die subjektiven Vorstellungen beizubringen, die Gesichter für Menschen attraktiv machen. Das Gerät demonstriert dieses Wissen durch seine Fähigkeit, selbst neue Porträts zu schaffen, die darauf ausgerichtet waren, von Menschen attraktiv gefunden zu werden. Das könnte bei der Modellierung von Präferenzen und Entscheidungsfindung sowie bei der Identifizierung unbewusster Haltungen eingesetzt werden.

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