KI-Tool Medsafer spürt nutzlose Medikamente auf

Software sortiert überflüssige Medikamente aus (Foto: Gundula Vogel, pixabay.com)

Forscher der McGill University haben eine Software entwickelt und klinisch erfolgreich getestet, die überflüssige Medikamente aussortiert. Dabei handelt es sich um das mit künstlicher Intelligenz arbeitende Tool Medsafer. Denn obwohl Medikamentenlisten regelmässig von Ärzten überprüft werden, nehmen vor allem ältere Menschen Präparate zu sich, die sie gar nicht brauchen und die ihnen womöglich sogar schaden. Die Forschungsergebnisse der dazugehörigen Studie sind kürzlich in der medizinischen Fachzeitschrift "Jama Network" erschienen.

Neues KI-Modell von OpenAI soll deutlich besser sein als Vorgängerversionen

Symbolbild: Pixabay/Franz26

Laut OpenAI-Chef Sam Altman sei das diese Woche angekündigte neue KI-Modell "GPT-5" erheblich besser, als die Vorgängermodelle. Und zwar sowohl in Grosse wie auch in kleinen Dingen. Die Vorgängerversion GPT-4 kommuniziere auf dem Niveau eines Hochschul-Studenten – GPT-5 sei dagegen wie ein "Experte für jedes Thema mit einem Doktortitel", streicht der OpenAI-Boss hervor. Der Chatbot ChatGPT soll künftig auch für Nutzer der kostenlosen Version mit GPT-5 laufen.

OpenAI kündigt anpassbares und lokal auf Laptop laufendes KI-Modell an

Bildquelle: OpenAI

Quasi als Reaktion auf die chinesische KI-Software Deepseek hat die ChatGPT-Erfinderin OpenAI ein neues KI-Modell lanciert, das von anderen Entwicklern angepasst werden kann und auch lokal auf einem Notebook läuft. Konkret veröffentlichte OpenAI zwei sogenannte "Open-Weight"-Modelle, also Modelle mit offenen Parametern, mit denen ein KI-Modell funktioniert.

KI beschleunigt die Katastrophenhilfe massiv

Drohne vor dem Start am Strand: Fluggeräte liefern Basis für KI-Schadensanalyse (Foto: tamu.edu)

Das KI-Tool "Clarke" von Forschern der Texas A&M University um Tom Manzini und Robin Murphy soll die Katastrophenhilfe revolutionieren. Es ermittelt binnen Minuten anhand von Drohnenbildern den Grad der Zerstörung von Häusern etwa nach einem Erdbeben oder einer Flutkatastrophe. Darauf basierend können die Rettungskräfte weitaus gezielter vorgehen als bisher und dort mit der Suche nach Verschütteten beginnen, wo die Chancen, noch Menschen zu finden, am grössten ist.

Anbieter von KI-Modellen müssen sich an neue EU-Regeln halten

Auch ChatGPT muss sich an die neuen Transparenzregeln halten (Bild: Franz26/Pixabay)

In der EU gelten seit 2. August spezifische Transparenzpflichten für KI-Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck ("General-Purpose AI"). Dabei handelt es sich um Systeme, die vielseitig einsetzbar sind und etwa Texte schreiben, Sprache analysieren oder programmieren können. Dazu zählen beispielsweise ChatGPT von OpenAI und Googles Gemini.

Tausende KI-Server sind ungeschützt

IT-Angriff: Risiken werden mit KI-Einsatz immer größer (Bild: pixabay.com, TheDigitalArtist)

Laut dem "Trend State of AI Security Report" des IT-Security-Spezialisten Trend Micro setzen sich immer mehr KI-Entwickler und IT-Führungskräfte dem Risiko von Datendiebstahl, Data Poisoning (Datenvergiftung), Lösegeldforderungen und anderen Angriffen aus. Denn das Angriffspotenzial - vor allem durch die Nutzung der Möglichkeiten von KI - sei enorm.

Cloud-Kosten-Dilemma belastet Unternehmen

Cloud: Künstliche Intelligenz als Kostentreiber (Bild: BrianPenny, pixabay.com)

Laut einer Erhebung des US-Internetdienstleisters Akamai Technologies sind nur 35 Prozent der Unternehmen in der Emea-Region (Europa, Naher Osten, Afrika) mit ihren aktuellen Cloud-Anbietern zufrieden. Und 67 Prozent erwarten, dass ihre Cloud-Kosten, vor allem aufgrund von Innovationen im Bereich der Künstlichen Intelligenz, im kommenden Jahr weiter steigen werden.

Globaler Mathe-Wettbewerb: KI-Modelle von OpenAI und Alphabet gewinnen erstmals Goldmedaillen

Symbolbild: Pixabay

KI (Künstliche Intelligenz) Könnte schon bald bislang ungelöste mathematische Fragestellungen entschlüsseln. Darauf deuten KI-Modelle der US-Konzerne Alphabet und OpenAI hin, die erstmals Goldmedaillen bei einem globalen Mathematikwettbewerb für Schüler gewonnen haben. Die Modelle lösten fünf von sechs Aufgaben und erreichten dieses Ergebnis mit Hilfe von Modellen, die mathematische Konzepte in natürlicher Sprache verarbeiten.

US-Amerikaner wenig optimistisch in punkto KI

KI: Fluch oder Segen? (Foto: pixabay.com, geralt)

Der Optimismus, dass künstliche Intelligenz menschliche Jobs leichter machen wird, ist in der entwickelten Welt am geringsten. Davon sind laut einer kürzlich veröffentlichten Studie unter Leitung von Peter John Loewen von der Cornell University vor allem die USA, Kanada, Grossbritannien, Frankreich und Australien betroffen. Laut dem Experten zeigt sich ein Muster: In Entwicklungsländern ist die Haltung zu Folgen dieser Technologie in Hinblick auf die Zukunft und das Leben positiver. Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage mit rund 24.000 Personen aus 21 Ländern.

Salesforce kündigt neue KI-Funktionen für Slack an

Logobil: Slack

Die Salesforce-Tochter Slack führt neue KI-und Suchfunktionen ein, die Unternehmensmitarbeitende laut Mitteilung künftig noch spürbarer bei Routineaufgaben unterstützen sollen, wie etwa bei dem Verfassen von Texten oder Übersetzungen. Das händische Durchsuchen von Threads und der Wechsel zwischen Apps fallen weg, so Slack.

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