Künstliche Intelligenz lernt menschliche Moral

Himmel oder Hölle: KI soll moralisch handeln (Foto: pixabay/ Geralt)

Wenn Maschinen viele Bücher und Nachrichten lesen, entwickeln sie einen eigenen moralischen Kompass. Dass das möglich ist, beweist eine Studie von Forschern der Technischen Universität Darmstadt, die eine "Moral Choice Machine" entwickelt haben. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) lassen sich Assoziationen zwischen Wörtern und Sätzen herstellen und somit menschenähnliche moralische Werte "berechnen", um selbständig zwischen gut und böse zu unterscheiden.

Industrielle KI als Chance in der Krise

Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz (KI) und die digitale Fabrik sind komplexe Themen, die Industrieunternehmen zunehmend beschäftigen. Gerade jetzt in der Krise bieten diese eine Chance, Kosten nachhaltig zu reduzieren. Deshalb hat das Wiener Software- und KI-Unternehmen Craftworks einen praxisorientierten Leitfaden für KI-Projekte entwickelt. Inhalt sind die wichtigsten Erkenntnisse aus über 20 erfolgreich umgesetzten Projekten bei führenden Industrieunternehmen.

Facebook-KI "Groknet" erkennt Waren in Fotos

GrokNet in Aktion: Neue KI erkennt Produkte (Foto: facebook.com)

Die neue KI-Lösung (Künstliche Intelligenz) "Groknet" von Facebook soll es Nutzern ermöglichen, Produkte in Bildern und Videos zu identifizieren und in Shopping-Kanälen danach zu suchen. Dabei kann es sich um verschiedene Gegenstände wie Möbel, Autos oder Mode handeln. Facebook wolle mit der KI künftig jedes visuelle Element auf seiner Plattform zu einer Kauferfahrung machen, heisst es.

Microsoft und Open AI bauen KI-Supercomputer

Künstliche Intelligenz: Microsoft und Open AI setzen auf Supercomputereleistung in der Azure-Cloud (Symbolbild: Pixabay)

Im Rahmen der Microsoft-Entwicklerkonferenz Build, die derzeit virtuell stattfindet, konkretisieren Open AI und Microsoft ein Supercomputer-Projekt in Form einer Azure-basierte Rechenmaschine, die mit 285.000 Kernen, 10.000 GPUs und 400 Gigabit Netzwerk-Kapazität pro Server ausgestattet werden soll. Damit käme dieser Hochleistungsrechner in die Top 5 der 500 schnellsten Supercomputer. Gehostet werden soll der Supercomputer in Azure mit einem Zugang zu Azure Services.

Wisekey entwickelt Frühwarnsystem für Virus-Ausbruch

Logo: Wisekey

Das Schweizer Cybersecurity-Unternehmen Wisekey hat sich mit verschiedenen Technologiepartnern kurzgeschlossen, um ein Frühwarnsystem für künftige Virus-Ausbrüche zu entwickeln. Cybersicherheit, Internet der Dinge und künstliche Intelligenz sollen dabei miteinander verschränkt werden, um solcherart die Einrichtung gezielter Quarantänezonen zu ermöglichen, heisst es in einer Aussendung sinngemäss dazu. Die Basis dazu soll ein globales Netzwerk von IoT-Sensoren zur Temperaturmessung bilden.

SAS Forum: Analytics-Event für Dach-Region geht am 28. Mai online

SAS, weltweit tätiger US-Anbieter von Lösungen für Analytics und künstliche Intelligenz (KI), versorgt die Analytics-Community in der Dach-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) auch während der Corona-Pandemie mit brandaktuellen Neuigkeiten zu Themen wie der digitalen Transformation, Künstlicher Intelligenz (KI) und Advanced Analytics. Das SAS Forum Digital 2020 findet am 28. Mai erstmals komplett digital statt und bringt wie gewohnt hochkarätige Experten, Vordenker und Projektverantwortliche live auf die Bühne.

Adobe rüstet seine Experience Platform mit KI-Diensten aus

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Adobe hat neue KI-gestützte Funktionen für seine Experience Platform angekündigt. Mit Adobe Sensei, dem Framework für KI und maschinelles Lernen von Adobe, sollen die intelligenten Services die Anwenderunternehmen beispielsweise darin unterstützen, unstrukturierte Daten zu vereinheitlichen, für die Analyse aufzubereiten und Insights zu generieren. Dies verkürzt die zeitintensive Aufgabe der Datenbereinigung deutlich. Zudem stelle die Governance-Funktion automatisch sicher, dass Branchenvorschriften und Unternehmensrichtlinien streng eingehalten werden, verspricht Adobe.

Startup Deep Instinct: Cyber Security mit Artificial Intelligence (AI)

Bild: Deep Instinct (zVg)

Mit dem Fortschreiten der IT-Technologoe erfreut sich das Adjektiv "Deep" einer grösseren Beliebtheit. Gerade Startups haben damit begonnen, sich "Deep Tech" zu widmen. Deep steht als Synonym für anwendbare Forschung und Technologie, die mit ihren tiefgehenden oder tiefschürfenden Ergebnissen den Unternehmen neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. DeepL ist so ein Fall, in dem sehr schnelle Ūbersetzungsmethoden zu neuen Ūbersetzungsergebnissen von Sprachen aus verschiedenen Ländern fūhren.

Mustererkennung: Wie KI die Sicherheit erhöhen kann

Forscher des Software Competence Center Hagenberg (SCCH) haben in der KI-basierten Sicherheitsforschung (KIRAS) ein Forschungsprojekt gestartet, um den Objektschutz zu verbessern. SKIN (Schutz der Außenhaut Kritischer Infrastrukturen) stützt sich auf KI als Assistenzsystem, Aktivitäten rund um ein Gebäude zu erkennen und so den Wachdienst zu entlasten.

Österreich fördert KI-Projekte mit 1,2 Millionen Euro

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) finanziert mit Mitteln der Nationalstiftung und Unterstützung des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) sechs neue "Ideen Lab"-Projekte zur Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) mit insgesamt 12 Millionen Euro.

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