Zwei grosse türkische Handelsplattformen für Kryptowährungen machen ihre Schoten dicht

Mit Bitcoin und Co darf man in der Türkei keine Zahlungen mehr machen (Symbolbild: Pixabay)

Nachdem die türkische Regierung ein Verbot für indirekte und direkte Zahlungen mit Kryptowährungen ab Ende April ausgesprochen hat, hat mit Vebitcoin nun die viertgrösste Kryptowährungsbörse der Türkei angekündigt, ihre Schoten dicht zu machen. Das tägliche Handelsvolumen auf Vebitcoin entspricht rund 60 Millionen US-Dollar, wobei die Hälfte davon auf Bitcoin entfällt.

Hackerangriff: Vereinigte Staaten schicken zehn russische Diplomaten nach Hause

Als Reaktion auf einen Cyber-Hackerangriff, der Russland zugeschrieben wird, schickt die Regierung der Vereinigten Staaten zehn Diplomaten der russischen Vertretung in Washington nach Hause. Unter den Ausgewiesenen sollen sich auch fünf Mitarbeitende russischer Geheimdienste befinden, wie das Weisse Haus wissen lässt.

Facebook rechtfertigt sich im Medienstreit mit Australien

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Das weltgrösste Soziale Netzwerk Facebook rechtfertigt sich für die Blockade von Nachrichteninhalten in Australien und stellt zugleich eine Milliardenzahlung an die Medienbranche in Aussicht. Das australische Gesetz, das die scharfe Reaktion des Mark-Zuckerberg-Konzerns auslöste, basiere auf einem "fundamental falschen Verständnis des Verhältnisses zwischen Facebook und der Medienbranche", hielt Facebooks Politikchef Nick Clegg in einem Blogeintrag heute dazu fest.

Korruption: Erbe des Samsung-Imperiums erneut zu Haftstrafe verdonnert

Samsung: Imperiumserbe muss in den Knast (Bild: Kote Puerto on Unsplash.com)

Lee Jae Yong, der Erbe des Samsung-Firmenimperiums, ist in einem wieder aufgelegten Korruptionsprozess in Südkorea erneut zu einer Haftstrafe verdonnert worden. Lokalen TV-Stationen und der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap zufolge hat das Obergericht in Seoul dem Samsung-Erben zweieinhalb Jahre Haft aufgebrummt.

Vorübergehend keine politische Werbung auf Google

Google schliesst politische Werbung temporär aus (Logo: Google)

Der US-amerikanische Internetgigant Google lässt als Folge der gewaltsamen Erstürmung des Kapitols in der US-Hauptstadt Washington vorübergehend keine politischen Anzeigen zu. Auch Einschaltungen, die das Amtsenthebungsverfahren gegen den scheidenden Präsidenten Donald Trump, die Amtseinführung von Joe Biden oder die Proteste am Kapitol thematisierten, würden nicht angenommen, so Google.

Twitter will US-Präsidenten-Account @Potus bei Amtseinführung an Joe Biden übergeben

Screenshot vom US-Präsidenten-Account auf Twitter

Der Mikro-Bloggingdienst Twitter werde den offiziellen Präsidenten-Account @Potus (Potus steht für Präsident of the United States) am Tag der Amtseinführung an den gewählten Präsidenten Joe Biden übergeben. Und zwar auch dann, wenn Noch-Amtsinhaber Donald Trump seine Wahlniederlage bis dahin noch immer nicht eingestehen sollte. Twitter bestätigte dies via Internetportal "Politico".

Deutsche CDU erwägt virtuellen Parteitag

Die CDU-Bundesgeschäftsstelle im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin (Foto: Thomas Riehle/ CC BY SA 2.0)

Laut dem deutschen "Handelsblatt" soll der bisher für Anfang Dezember in Stuttgart geplante Parteitag rein virtuell abgehalten werden. Es sei politisch nicht zu vermitteln, dass die CDU sich zu einem Parteitag treffen, während der Rest des Landes zu Hause bleiben müsse, zitierte das "Handelsblatt" ein Mitglied des Parteipräsidiums.

Nationale Corona-Warn-Apps sollen künftig EU-weit gekoppelt werden

Corona: Warn-Apps sollen EU-weit koordiniert werden (Symbolbild: Kilian on Unsplash.com)

Die Europäische Kommission gibt für den Aufbau einer EU-weiten Corona-Warn-Plattform rund 13 Millionen Euro aus dem Notfallfonds ESI frei. Die Plattform soll ermöglichen, die bisher strikt getrennten nationalen Corona-Warn-Apps grenzüberschreitend zu nutzen. Mit dem Update tauschen im ersten Schritt die Apps aus Deutschland, Irland, und Italien Warnungen länderübergreifend die Daten aus. Weitere Staaten, darunter Dänemark, Lettland und Spanien wollen kurz darauf folgen, Länder wie Niederlande, Österreich, Polen und Tschechien voraussichtlich im November.

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