Twitter will US-Präsidenten-Account @Potus bei Amtseinführung an Joe Biden übergeben

Screenshot vom US-Präsidenten-Account auf Twitter

Der Mikro-Bloggingdienst Twitter werde den offiziellen Präsidenten-Account @Potus (Potus steht für Präsident of the United States) am Tag der Amtseinführung an den gewählten Präsidenten Joe Biden übergeben. Und zwar auch dann, wenn Noch-Amtsinhaber Donald Trump seine Wahlniederlage bis dahin noch immer nicht eingestehen sollte. Twitter bestätigte dies via Internetportal "Politico".

Deutsche CDU erwägt virtuellen Parteitag

Die CDU-Bundesgeschäftsstelle im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin (Foto: Thomas Riehle/ CC BY SA 2.0)

Laut dem deutschen "Handelsblatt" soll der bisher für Anfang Dezember in Stuttgart geplante Parteitag rein virtuell abgehalten werden. Es sei politisch nicht zu vermitteln, dass die CDU sich zu einem Parteitag treffen, während der Rest des Landes zu Hause bleiben müsse, zitierte das "Handelsblatt" ein Mitglied des Parteipräsidiums.

Nationale Corona-Warn-Apps sollen künftig EU-weit gekoppelt werden

Corona: Warn-Apps sollen EU-weit koordiniert werden (Symbolbild: Kilian on Unsplash.com)

Die Europäische Kommission gibt für den Aufbau einer EU-weiten Corona-Warn-Plattform rund 13 Millionen Euro aus dem Notfallfonds ESI frei. Die Plattform soll ermöglichen, die bisher strikt getrennten nationalen Corona-Warn-Apps grenzüberschreitend zu nutzen. Mit dem Update tauschen im ersten Schritt die Apps aus Deutschland, Irland, und Italien Warnungen länderübergreifend die Daten aus. Weitere Staaten, darunter Dänemark, Lettland und Spanien wollen kurz darauf folgen, Länder wie Niederlande, Österreich, Polen und Tschechien voraussichtlich im November.

Johnson will Briten zu Rückkehr aus Homeoffice bewegen

Home Office: Boris Johnson will die Leute zurück in die Unternehmen bringen (Bild: Pixabay/ Tookapic)

Der britische Premierminister Boris Johnson will einem Zeitungsbericht zufolge in der nächsten Woche mit einer öffentlichen Kampagne für eine Rückkehr aus dem Homeoffice werben. Hintergrund seien Befürchtungen der Regierung, dass die in der Coronavirus-Pandemie vermehrte Arbeit von zu Hause aus die Beschäftigten anfälliger für Entlassungen mache, berichtet der "Telegraph".

Trump will Begnadigung von Whistleblower Snowden prüfen

App Store: Regeln auch von Facebook kritisiert (Bild: Pixabay/ Parampreet Chanana)

US-Präsident Donald Trump will eine Begnadigung des Whistleblowers Edward Snowden prüfen, der vor sieben Jahren das ausufernde Überwachungssystem amerikanischer Geheimdienste enthüllte. Er sei zwar nicht besonders vertraut mit der Angelegenheit, aber er werde sich das ansehen, sagte Trump auf eine entsprechende Frage von Reportern bei einer Pressekonferenz.

GB-Premier Johnson könnte noch diese Woche über schärfere Beschränkungen für Huawei entscheiden

Boris Johnson (Bild: Pixabay/ The Digital Artist)

Nach Warnungen des britischen Telekom-Konzerns BT vor dem Ausschluss des chinesischen Ausrüsters Huawei verweist Justizminister Robert Buckland auf nationale Interessen. Die nationale Sicherheit komme an erster Stelle, sagte er am Montag dem Radiosender BBC. Der Nationale Sicherheitsrat wie auch die Regierung räumten ihr grosse Priorität ein. Es wird erwartet, dass Premierminister Boris Johnson noch diese Woche entscheidet, ob es schärfere Beschränkungen für Huawei gibt.

Huawei-Finanzchefin soll gegen zwei Kanadier ausgetauscht werden

Huaweis Finanzchefin Meng Wanzhou (Bild: Softpedia/ CC)

Im Fall zweier in China wegen Spionagevorwürfen angeklagter Kanadier hat die Regierung in Peking nun einen möglichen Handel in Aussicht gestellt: Michael Kovrig und Michael Spavor würden davon profitieren, wenn die Finanzchefin des chinesischen Telekom-Riesen Huawei, Meng Wanzhou, freigelassen und nach China zurückgeschickt werde, sagte ein Aussenministeriumssprecher. Die geplante Auslieferung Mengs in die USA zu stoppen, wäre rechtmässig und hilfreich, um das Problem der beiden kanadischen Bürger zu lösen, sagte der Sprecher.

Huawei-Bann verursacht bei der Deutschen Telekom Bauchweh

Die Deutsche Telekom rechnet bei einem Huawei-Bann mit Milliardenkosten (Bild: DT)

Die Deutsche Telekom rechnet mit Kosten von mindestens 3 Mrd. Euro, sollte die Regierung in Berlin den Einsatz chinesischer Mobilfunktechnologie verbannen. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf ein Dokument, das ein Treffen zwischen Spitzenmanagern von Telekom und Huawei vorbereiten sollte. Es spiele den Fall durch, dass die Telekom auf chinesische Ausrüster im neuen 5G-Netz verzichten und schon verbaute Komponenten austauschen müsse. Der Prozess würde bis zu fünf Jahre dauern.

USA adaptieren Vorschriften im Umgang mit Huawei bei 5G

Die USA ändern ihre Vorschriften für amerikanische Unternehmen zum Umgang mit dem chinesischen Netzwerkausrüster Huawei. Das bestätigte Handelsminister Wilbur Ross in einer Mitteilung. Mit der Angelegenheit vertraute Personen hatten gesagt, die Vorschriften würden angepasst, damit US-Firmen mit den Chinesen bei der Ausarbeitung von Standards für 5G-Netzwerke kooperieren dürften. Das Handelsministerium und andere Behörden hätten das veränderte Regelwerk bereits unterzeichnet. Huawei wollte sich nicht dazu äussern.

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