EU einigt sich auf Aus für anonyme Kryptozahlungen

Kryptowährungen: EU will anonyme Zahlungen unterbinden (Bild:Imago Images Science Photo Library)

Die EU will es Kriminellen schwerer machen, Kryptowährungen für kriminelle Zwecke zu missbrauchen. Wer in der EU virtuelle Münzen wie Bitcoin, Ethereum oder Ripple verwendet, soll künftig unabhängig vom Gegenwert identifiziert werden können. Auf ein solches Aus für anonyme Zahlungen und Spenden mit Krypto-Tokens haben sich Verhandlungsführer des EU-Parlaments, des Ministerrats und der Kommission in Brüssel verständigt.

Fake-"Klitschko" düpiert europäische Stadtoberhäupter

Vitali Klitschko in echt (Bild: Sven Teschke/CC BY-SA 3.0)

Vitali Klitschko, Ex-Profiboxer und Bürgermeister von Kiew, führte angeblich Videotelefonate in seinem Namen mit europäischen Bürgermeistern. Drei Fälle aus den vergangenen Tagen sind mittlerweile bekannt: Die Berliner Oberbürgermeisterin Franziska Giffey, ihr Pendant im Wiener Rathaus, Michael Ludwig und der Madrider Stadtchef, Luis Martinez-Almeida.

Frankreich verbannt Anglizismen aus der Gamingszene bei Behördenkommunikation

Sollen aus dem Gamingbereich verschwinden: Anglizismen (Bild:Archiv)

Seit Jahren versucht Frankreich, Anglizismen von der französischen Sprache fernzuhalten. Nun nimmt das Kulturministerium die Gamingszene ins Visier: Englischsprachiger Jargon soll in Zukunft französischen Ausdrücken weichen, wie die Nachrichtenagentur AFP und die Zeitung „Midi Libre“ heute berichten.

China sieht Elon Musks Starlink zunehmend als Bedrohung

Starlink-Internet-Empfangsgerät (Bild:Starlink)

Elon Musk ist dieser Tage Dauergast in den Schlagzeilen. Denn die von ihm angestrebte Übernahme von Twitter entwickelt sich zunehmend zu einem Börsendrama, das sowohl dem Kurs von Twitter, als auch von Musks Autofirma Tesla geschadet hat. Auf der positiven Seite kann Musk verbuchen, dass die von seinem Raumfahrtunternehmen Space X gelieferten Starlink-Stationen in der Ukraine eine wichtige Rolle dabei spielen, die Kommunikation von Offiziellen und ukrainischen Truppen zu unterstützen.

Bayern will Facebook & Co. wegen Hassrede im Netz verstärkt in Haftung nehmen

Die Bayern wollen Facebook und Co wegen Hassbeiträgen im Netz verstärkt den Marsch blasen (Symbolbild: Pixabay/Inspirator)

Löschen soziale Netzwerke Hassbeiträge (etwa Beleidigung, Bedrohung, Volksverhetzung) nicht umgehend, sollen sie künftig nach dem Willen des Vorsitzenden der Justizministerkonferenz stärker zur Verantwortung gezogen werden. Wer Todesdrohungen oder Terror-Ankündigungen nicht löscht oder sperrt, müsse nach dem Willen Bayerns strafrechtliche Konsequenzen fürchten, sagte Bayerns Justizminister Georg Eisenreich. Einen Antrag dazu wolle er bei einer Konferenz mit seinen Kollegen aus Bund und Ländern am 1. und 2. Juni vorlegen.

Russland will Kryptowährungen als Zahlungsmittel zulassen

Kryptowährungen: Russland will sie als Zahlungmittel akzeptiern (Bild:Images Science Photolibrary)

Russland wird nach Darstellung von Handelsminister Denis Manturow Kryptowährungen als Zahlungsmittel zulassen. Da die Zentralbank und die Regierung daran arbeiteten, sei nun die Frage, wie entsprechende Währungen reguliert würden, sagte Manturow. Aber allen sei eigentlich klar, dass es früher oder später in der einen oder anderen Form eingeführt werden wird.

EU und USA wollen Wettrennen um Mikrochip-Subventionen verhindern

Chip: EU und USA wollen Subventions-Wettrennen unterbinden (Symbolbild: Pixabay/Colinoob)

Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten wollen durch engere Zusammenarbeit ein Wettrennen um staatliche Förderung für Mikrochipproduktion verhindern. Sowohl die EU als auch die USA wollen in den kommenden Jahren Dutzende Milliarden für die Produktion von Halbleitern mobilisieren.

Spanische Regierung will Hackerangriffe gegen katalanische Unabhängigkeitsbewegung untersuchen

Hacker sollen die katalanische Unabhängigkeitsbewegung angegriffen haben (Symbolbild: Pixabay/Genesys)

Die spanische Regierung hat die Untersuchung mutmasslicher Hackerangriffe auf Mobiltelefone von Anführerinnen und Anführern der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung angekündigt. Die Telefone von Dutzenden Führungspersönlichkeiten der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung sollen in den Jahren 2017 bis 2020 von der Spionagesoftware Pegasus infiltriert worden sein.

Russland könnte wirtschaftliche Schäden von Sanktionen des Westens mit Cybererpressung ausgleichen

Symbolbild: BFH

Beim Angriff Russlands auf die Ukraine hat der Kreml bisher nur begrenzt Cyberattacken eingesetzt. Doch das könnte sich bald ändern. Ziel wären unter Umständen aber Einrichtungen im Westen, um die finanziellen Schäden durch die verhängten Sanktionen auszugleichen. Zumindest warnen Experten eindringlich davor, dass Hacker im Auftrag Russlands versuchen werden, mit Cyberangriffen die Folgen der wirtschaftlichen Sanktionen zumindest teilweise auszugleichen.

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