Irische Datenschutzkommission leitet Untersuchung von KI-Chatbot Grok ein

Logobild: Grok

Aufgrund der Verarbeitung personenbezogener Daten und wegen sexualisierter KI-Bilder und Videos, darunter auch von Kindern, hat die irische Datenschutzkommission (DPC) nun mit einer formellen Untersuchung des KI-Chatbots Grok von Elon Musks Kurznachrichtendienst X begonnen.

EuGH-Entscheid: Whatsapp darf gegen Rekordbusse klagen

Logobild: Whatsapp

In der juristischen Auseinandersetzung um die Rekordstrafe von 225 Millionen Euro wegen Datenschutz-Verstössen konnte die Meta-Tochter Whatsapp vor dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) nun einen Etappensieg erzielen. Der kalifornische Messenger-Betreiber dürfe nun gegen einen Beschluss des Europäischen Datenschutzausschusses (EDSA) klagen, heisst es.

EU schreibt Meta vor, auch Chatbots von anderen auf Whatsapp zuzulassen

Whatsapp mus auch Meta-fremde Chatbots zulassen (Logobild: Whatsapp)

Die Kommission der Europäischen Union hat den US-Konzern Meta angewiesen, in seinem Messenger Whatsapp künftig neben dem eigenen Chatbot auch KI-Anbieter der Konkurrenz zuzulassen. Kleinere Wettbewerber könnten durch den Ausschluss von Whatsapp aus dem Markt verdrängt werden, begründet die EU-Kommission die Massnahme. Falls Meta die Anweisung nicht umsetzen sollte, werde das europäisches Recht mit Zwang durchgesetzt, heisst es.

Briten ermitteln wegen Musks KI Grok gegen Plattform X

Briten ermitteln gegen X (Logobild: Pixabay)

Aufgrund sexualisierter KI-Bilder hat die britische Medienaufsicht Ofcon mit Ermittlungen gegen Elon Musks Online-Plattform X begonnen. Wie die Behörde in London bekannt gegeben hat, werde der Chatbot Grok offenbar dazu eingesetzt, Bilder von Kindern in sexuellen Posen zu erstellen. Dies könne als Kindesmissbrauch gewertet werden, heisst es.

EU nimmt KI in Whatsapp unter die Lupe

Dem Zuckerberg-Konzern Meta droht wieder einmal juristisches Ungemach. Die Messaging-Tochter Whatsapp steht im Verdacht, den Zugang von Anbietern Künstlicher Intelligenz (KI) zum Dienst rechtswidrig einzuschränken. Daher leitet die Europäische Kommission wegen möglicher Verstösse gegen europäisches Wettbewerbsrecht ein neues Verfahren gegen den Facebook-Konzern Meta ein.

EU-Kommission leitet Verfahren gegen SAP wegen Verstössen gegen EU-Wettbewerbsregeln ein

SAP-Hauptsitz in Walldorf (Bild: SAP)

Die EU-Kommission hat ein Verfahren gegen den deutschen ERP- und Cloud-Riesen SAP eingeleitet. Grund dafür sind mutmassliche Verstösse gegen EU-Wettbewerbsregeln. Dem grössten Software-Konzern Europas wird vorgeworfen, womöglich seine Vormachtstellung auf dem Markt ausgenutzt zu haben, um hohe Zahlungen für sein Wartungs- und Kundenservice zu verlangen.

Teilerfolg für Meta und Tiktok bei Klage gegen EU-Gebühren

Symbolbild: Dima Solomin auf Unsplash.com

Ein Gericht hat die EU-Gebührenbescheide für Meta und Tikto wegen eines Formfehlers für nichtig erklärt. Die Facebook-Mutter und die Videoplattform müssten die Abgaben aber vorerst weiterzahlen, da deren Höhe korrekt berechnet wurde, gab das Gericht der Europäischen Union in seinem Urteil bekannt. Die EU erhalte dadurch die Gelegenheit, überarbeitete Bescheide auszustellen, die den gesetzlichen Vorgaben genügten, heisst es.

Strafverfolgungsbehörden vieler Ländern ziehen globalem Servernetz prorussischer Hackergruppe den Stecker

Symbolbild: Pixelio

Den Strafverfolgungsbehörden zahlreicher Länder ist ein grosser Schlag gegen Cybercrime gelungen. Im Rahmen einer international konzertierten Aktion wurde dem weltweiten Servernetz der prorussischen Hackergruppe NoName057(16), die für zahlreiche Cyberangriffe verantwortlich sein soll, der Stecker gezogen. Ein Netzwerk, das aus mehreren hundert weltweit verteilten Servern bestand, sei abgeschaltet worden, teilte das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) dazu mit.

SAP und Siemens fordern grundlegende Überarbeitung der europäischen KI-Gesetze

SAP fordert wie Siemens mehr Innovation bei KI-Gesetzen (Bild: SAP)

Die deutschen Hightech-Riesen SAP und Siemens fordern von der EU ein neues Rahmenwerk, das Innovationen fördere, anstatt sie zu behindern. Dies betonten die Chefs von SAP, Christian Klein, und Siemens, Roland Busch, in einem gemeinsamen Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).

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