Betriebssysteme

Google buttert 22 Millionen Dollar in Open-Source-Betriebssystem KaiOS

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Zwar unternimmt Google grosse Anstrengungen, um sein Betriebssystem für mobile Geräte, Android, schlanker zu machen, aber es ist noch weit davon entfernt, tauglich für Handys des untersten Segments zu sein. Daher investiert die Alphabet-Tochter nun 22 Millionen Dollar in das Open-Source-basierte Betriebssystem KaiOS. Durch das Investment soll das für Feature-Phone optimierte KaiOS Google-Dienste wie Maps und Assistant integrieren. Mehr als 40 Millionen Geräte in den USA, Kanada und Indien basieren bereits auf KaiOS. Bis Ende 2018 sollen es über 100 Millionen sein.

Tencent wird Platinum-Member der Linux-Foundation

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Der chinesische Internet-Riese Tencent mit Zentrale in Shenzhen arbeitet bereits seit Jahren mit der Linux Foundation zusammen. Jetzt wollen sich die Südchinesen aber noch stärker an der Entwicklung von Open-Source-Lösungen beteiligen und werden direktes Platinum-Mitglied. Dafür muss der Konzern 500.000 Dollar jährlich auf den Tisch blättern. Im Gegenzug erhält Tencent einen Sitz im Vorstand der Foundation und profitiert von ihrer Expertise.

Windows 10 wird auf 700 Millionen Geräten genutzt

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700 Millionen Geräte nutzen mittlerweile Microsofts aktuellstes Betriebssystem, Windows 10. Das hat das Unternehmen auf seiner Entwicklerkonferenz Build in Seattle, WA bekanntgegeben. Im Vorjahr waren es noch erst 500 Millionen. Doch obwohl Microsoft diese Zahlen zu feiern scheint, befinden sie sich noch weit unter den Erwartungen. Als Windows 10 im Jahr 2015 veröffentlicht wurde, gab man an, bis 2018 eine Milliarde Nutzer erreichen zu wollen. Analysten zeigten sich schon damals skeptisch über das hoch angesetzte Ziel.

Windows 10: Firmen hinken beim Umstieg hinterher

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Auch fast drei Jahre nach der Veröffentlichung des aktuellen Betriebssystems Windows 10 von Microsoft zögern viele Unternehmen beim Umstieg. Zu diesem Ergebnis kommt die "2018 Windows 10 Enterprise Impact Survey" von Adaptiva, einem Anbieter für IT-Sicherheitslösungen. Zwar steigen viele Unternehmen um, die Faktoren Zeit und Geld beeinflussen und verzögern diesen Umstieg jedoch oft.

Baden-Württembergische Landesdatenschutzbehörde kritisiert Windows 10-Datentransfer

Trotz der Deaktivierung von Onlinediensten werden bei Windows 10 regelmässig Datensätze an Microsoft übertragen. Das hat nun zu Kritik der Datenschutzbehörde im deutschen Bundesland Baden-Württemberg geführt. Microsoft müsse "schleunigst nachbessern und sich spätestens ab Ende Mai an die Datenschutz-Grundverordnung halten", sagt der Datenschutzbeauftragte Stefan Brink. Er denkt, mit dem Inkrafttreten der EU-Datenschutzgrundverordnung eine Handhabe gegen Datenschutzverletzungen zu haben.

Google veröffentlicht erste Testversion der nächsten Android-Generation P

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Google hat die erste Testversion für die kommende Generation seines Betriebssystems Android veröffentlicht. Android P beziehungsweise Android 9 verfügt über eine Reihe an Neuerungen wie etwa mit Wi-Fi RTT über eine Funktion, die das Orten innerhalb von Gebäuden ermöglichen soll. Auch hinsichtlich der Sicherheit wurde einiges verbessert, unter anderem in Bezug auf die Identifizierung durch Fingerabdrücke.

Windows 10 läuft "erst" auf 600 Millionen Geräten

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Microsoft hat neue Zahlen zur Verbreitung seines Betriebssystems bekannt gegeben: Windows 10 läuft nun auf 600 Millionen Geräten, wie CEO Satya Nadella bei einem Shareholder-Meeting verkündet hat. Darin inkludiert sind nicht nur Computer, Tablets und Smartphones, sondern auch XBox One-Konsolen, Hololens-Headsets und Surface Hubs, wie "The Verge" berichtet. Microsofts ursprünglicher Plan war es, bis 2018 Windows 10 auf eine Milliarde Geräte zu bringen.

Linux - das Betriebsystem der Supercomputer

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2017 ist das Jahr des Linux-Rechners – zumindest was Supercomputer betrifft. Sämtliche 500 schnellsten Computer operieren nämlich allesamt mit dem offenen Betriebssystem. Zwei Computer ohne Linux gab es in dem Ranking im Oktober 2017 noch – diese wurden im November nun aus der Rangliste entfernt. China führt das Supercomputer-Ranking an: 202 Rechner aus dem Reich der Mitte befinden sich in der Rangliste. Dahinter ist die USA mit insgesamt 144 Rechnern. Die Rangliste wird seit Juni 1993 geführt – damals war Linux kein Thema.

München startet Remigration zu Windows

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Nach Jahren der Entwicklung hat die Münchner Stadtregierung heuer das Aus für das eigene Linux-Projekt "Limux" de facto auf Schiene gebracht. Inkompatibilitäten, Probleme mit der Bedienbarkeit und andere Dinge wurden von der 2014 ins Amt gekommenen Koalition aus SPD und CSU ins Treffen geführt, um eine Abkehr von der eigenen Open-Source-Plattform und die Rückkehr zu Windows zu initiieren. Ebenfalls 2014 hatte Microsoft angekündigt, in München seine neue Deutschland-Zentrale zu errichten, die schliesslich 2016 eröffnet wurde – ein Zusammenhang wird vom Rathaus bestritten.