Betriebssysteme

Microsoft liefert Not-Patch für ältere Windows-Versionen

Logobild: Microsoft

Eine drastische Sicherheitslücke hat Microsoft zu einem Patch für Windows XP, Windows Server 2003, Windows 7, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 veranlasst. Das ist bemerkenswert, denn eigentlich ist der Support für Windows XP bereits seit fünf Jahren ausgelaufen, jener für Windows Server 2003 seit vier. Windows 7 und Windows Server 2008 (R2) folgen im Januar 2020. Das aussertourliche Notfall-Update soll eine Viren-Epidemie wie 2017 mit "Wanna Cry" verhindern, berichtet "Winfuture".

Microsoft verfehlt Absatz-Ziel für Windows 10

Symbolbild: Pixabay/Geralt/CCO

Microsoft hat mit Windows 10 ein selbstgestecktes Ziel klar verfehlt: 2018 sollten eine Milliarde Geräte mit dem Betriebssystem laufen – tatsächlich sind es aber nur 800 Millionen. Dabei sind sämtliche Systeme miteinberechnet. Microsoft dürfte aber zumindest nur jene Geräte gerechnet haben, die mindestens einmal im Monat aktiviert werden. Tatsächlich wechseln immer weniger User auf das Betriebssystem, das 2015 vorgestellt wurde. Nach dem Release von Windows 10 setzte Microsoft auf teils fragwürdige Methoden, Nutzer zu einem Wechsel auf das neueste OS zu bewegen.

Weltweit 1,5 Milliarden Windows-PCs in Betrieb

76 Prozent aller PCs greifen mit Windows 10 auf den Microsoft Store zu (Bild: Pixabay/Geralt)

Derzeit sind global rund 1,5 Milliarden PCs im Einsatz, die als Betriebssystem Microsofts Windows verwenden. Dies geht aus der aktualisierten Statistik-Website "Microsoft By The Numbers" hervor. Andere, ebenfalls von Windows angetriebene Geräte wie die Spielkonsole XBox und die noch genutzten Windows-Smartphones sind in der Zahl offenbar nicht enthalten.

85 Prozent Marktanteil: Android bei mobilen Betriebssystemen weiter klar dominant

Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android liegen in diesem Jahr mit einem Marktanteil von fast 85 Prozent mit grossem Abstand vorn. Ansonsten spielt nur noch Apple mit einem Anteil von 15,1 Prozent eine Rolle. Alle anderen, darunter Microsoft, sind am Markt kaum noch wahrnehmbar. Allerdings mussten Android-Smartphones im Jahresvergleich eine Einbusse von 1,1 Prozent hinnehmen. Das sind Zahlen aus dem aktuellen "Worldwide Quarterly Mobile Phone Tracker" von IDC.

Google buttert 22 Millionen Dollar in Open-Source-Betriebssystem KaiOS

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Zwar unternimmt Google grosse Anstrengungen, um sein Betriebssystem für mobile Geräte, Android, schlanker zu machen, aber es ist noch weit davon entfernt, tauglich für Handys des untersten Segments zu sein. Daher investiert die Alphabet-Tochter nun 22 Millionen Dollar in das Open-Source-basierte Betriebssystem KaiOS. Durch das Investment soll das für Feature-Phone optimierte KaiOS Google-Dienste wie Maps und Assistant integrieren. Mehr als 40 Millionen Geräte in den USA, Kanada und Indien basieren bereits auf KaiOS. Bis Ende 2018 sollen es über 100 Millionen sein.

Tencent wird Platinum-Member der Linux-Foundation

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Der chinesische Internet-Riese Tencent mit Zentrale in Shenzhen arbeitet bereits seit Jahren mit der Linux Foundation zusammen. Jetzt wollen sich die Südchinesen aber noch stärker an der Entwicklung von Open-Source-Lösungen beteiligen und werden direktes Platinum-Mitglied. Dafür muss der Konzern 500.000 Dollar jährlich auf den Tisch blättern. Im Gegenzug erhält Tencent einen Sitz im Vorstand der Foundation und profitiert von ihrer Expertise.

Windows 10 wird auf 700 Millionen Geräten genutzt

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700 Millionen Geräte nutzen mittlerweile Microsofts aktuellstes Betriebssystem, Windows 10. Das hat das Unternehmen auf seiner Entwicklerkonferenz Build in Seattle, WA bekanntgegeben. Im Vorjahr waren es noch erst 500 Millionen. Doch obwohl Microsoft diese Zahlen zu feiern scheint, befinden sie sich noch weit unter den Erwartungen. Als Windows 10 im Jahr 2015 veröffentlicht wurde, gab man an, bis 2018 eine Milliarde Nutzer erreichen zu wollen. Analysten zeigten sich schon damals skeptisch über das hoch angesetzte Ziel.

Windows 10: Firmen hinken beim Umstieg hinterher

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Auch fast drei Jahre nach der Veröffentlichung des aktuellen Betriebssystems Windows 10 von Microsoft zögern viele Unternehmen beim Umstieg. Zu diesem Ergebnis kommt die "2018 Windows 10 Enterprise Impact Survey" von Adaptiva, einem Anbieter für IT-Sicherheitslösungen. Zwar steigen viele Unternehmen um, die Faktoren Zeit und Geld beeinflussen und verzögern diesen Umstieg jedoch oft.

Baden-Württembergische Landesdatenschutzbehörde kritisiert Windows 10-Datentransfer

Trotz der Deaktivierung von Onlinediensten werden bei Windows 10 regelmässig Datensätze an Microsoft übertragen. Das hat nun zu Kritik der Datenschutzbehörde im deutschen Bundesland Baden-Württemberg geführt. Microsoft müsse "schleunigst nachbessern und sich spätestens ab Ende Mai an die Datenschutz-Grundverordnung halten", sagt der Datenschutzbeauftragte Stefan Brink. Er denkt, mit dem Inkrafttreten der EU-Datenschutzgrundverordnung eine Handhabe gegen Datenschutzverletzungen zu haben.

Google veröffentlicht erste Testversion der nächsten Android-Generation P

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Google hat die erste Testversion für die kommende Generation seines Betriebssystems Android veröffentlicht. Android P beziehungsweise Android 9 verfügt über eine Reihe an Neuerungen wie etwa mit Wi-Fi RTT über eine Funktion, die das Orten innerhalb von Gebäuden ermöglichen soll. Auch hinsichtlich der Sicherheit wurde einiges verbessert, unter anderem in Bezug auf die Identifizierung durch Fingerabdrücke.