Datenschutz

Google wegen Datenschutz-Verstössen in neun europäischen Ländern geklagt

Wegen Werbepraktiken wieder am Pranger: Google (Logo: Google)

Verbraucherschützer haben in neun EU-Ländern Klagen gegen Google wegen dessen Werbepraktiken eingereicht. Sie werfen dem Suchmaschinenbetreiber vor, gegen Vorschriften zum Datenschutz verstossen zu haben. Es geht um das Vorgehen von Google, persönliche Daten von Nutzern in Echtzeit an Werbefirmen zu verkaufen, damit diese gezielt Werbung schalten könnten.

Google will Datenschutz bei Chrome und Drive verschärfen

Google will die Privatsphäre der User besser schützen (Bild: ICTK)

Internetriese Google kündigt neue Richtlinien an, die den Zugriff auf Benutzerdaten für Ad-ons von Drittanbietern in Chrome und Drive einschränken. Die Neuerungen sind im Rahmen des "Project Strobe" beschlossen worden. Ab sofort sind die Entwickler der Chrome-Erweiterungen dazu verpflichtet, ein Minimum an sensiblen Informationen anzufordern, die dazu ausreichen, dass ihre Anwendungen funktionieren.

Gerichtsbeschluss zwingt Facebook zur Herausgabe von Datenschutzunterlagen

Symbolbild: Pixabay

Im Zusammenhang mit der Cambridge-Analytica-Affäre muss das weltweit grösste soziale Netzwerk Facebook aufgrund eines Gerichtsbeschlusses Unterlagen zum Umgang mit dem Datenschutz an Aktionäre aushändigen. Die Entscheidung des Richters Joseph Slights im US-Bundesstaat Delaware führte dazu, dass die Aktie des Zuckerberg-Konzerns um fast drei Prozent einbrach.

Schon wieder Facebook: Kontakte von 1,5 Millionen Nutzern öffentlich

Bei Facebook reiht sich ein Datenschutzpanne an die andere (Bild: Fotolia/Momius)

Bei weltgrössten Sozialen Netzwerk Facebook reicht sich eine Datenschutzpanne an die andere. Neu ist jetzt bekannt geworden, dass die Plattform in den vergangenen drei Jahren ohne Erlaubnis die Kontaktdaten von bis zu 1,5 Millionen neuen Nutzern hochgeladen hat. Der Fehler sei nach einer Änderung am Anmeldeverfahren im vergangenen Monat entdeckt worden, wie Facebook bestätigt. Die Daten seien aber mit niemandem geteilt worden und würden nun gelöscht, so die Zuckerbergfirma. Der Fehler sei behoben, und betroffene Nutzer werde man informieren, heisst es.

Erneute Datenpanne bei Facebook: Kundendaten landen in Amazon-Cloud

Millionen Kundendaten von Facebook-Usern landen in Amazon-Cloud (Bild: Pixabay)

Das weltweit grösste soziale Netzwork Facebook ist schon wieder von einer Datenpanne betroffen. Laut einem Bericht der Cybersecurityfirma Upguard waren Millionen von Nutzungsdaten von Anwendern des Netzwerks öffentlich auf den Cloud-Servern von Amazon zu sehen. Facebook räumte dem Sender CNBC zufolge ein, Angaben auf Datenbanken von Amazon gespeichert zu haben.

USA: FTC filzt Datenschutz bei Web-Anbietern

Am Laptop: Provider sammeln Daten der User (Foto: unsplash.com, John Schnobrich)

Die US-Verbraucherschutzbehörde Federal Trade Commission (FTC) ermittelt, wie Internet Service Provider (ISPs) mit den Daten ihrer Kunden umgehen. Wie die unabhängige Behörde wissen lässt, sind sieben namhafte Firmen - darunter AT&T, Verizon, T-Mobile, XFinity und Google Fiber - aufgefordert worden, ihre Datenschutzpraktiken offenzulegen. Dabei sollen sie vor allem klarstellen, wie sie Informationen von Konsumenten sammeln, aufbewahren, verwerten und weitergeben. Für eine Stellungnahme wurde den Unternehmen 45 Tage Zeit gegeben.

US-Ermittler untersuchen Datendeals von Facebook

Datenschutz: Die USA nehmen die Datendeals von Facebook genau unter die Lupe (Bild: Fotolia/Momius)

In den Vereinigten Staaten nehmen staatliche Ermittler nun die Vereinbarungen des sozialen Netzwerks Facebook mit grossen Technologieunternehmen zur gemeinsamen Datennutzung genau unter die Lupe. Dies berichtete die «New York Times» in der Nacht auf Donnerstag. So seien etwa mindestens zwei grössere Hersteller von Smartphones und anderen Geräten in Vorladungen aufgefordert worden, Unterlagen offenzulegen, berichtet die "New York Times" (NYT).

Facebook reagiert auf scharfe Kritik und verspricht mehr Datenschutz

Facebook-Chef Mark Zuckerberg verspricht mehr Datenschutz (Bild: Youtube/Screenshot)

Der Gründer und Chef des sozialen Netzwerkes Facebook, Mark Zuckerberg, reagiert auf die scharfe Kritik der letzten Monate und kündigt an, das Netzwerk stärker auf den Schutz der Privatsphäre auszurichten. "Ich glaube, dass die Kommunikation sich in der Zukunft zunehmend auf vertrauliche, verschlüsselte Dienste verlagern wird, in denen die Menschen sich darauf verlassen können, dass das, was sie einander mitteilen, sicher bleibt," hielt Zuckerberg fest. An dieser Zukunft wolle Facebook mitarbeiten.