Datenschutz

Facebook liess ebenfalls Chatdienst abhören

Auch Facebook hörte bei Sprachaufnahmen mit (Symbolbild: Pixabay)

Nun steht auch Facebook in der Abhörkritik. Wie das weltweit grösste Soziale Netzwerk bekennt, wurden ausgewählte Aufnahmen aus dem hauseigenen Chatdienst Messenger angehört und abgetippt. Betroffen waren demnach Nutzer, die die Transkriptionsfunktion für Sprachunterhaltungen eingeschaltet hätten, erklärt der Zuckerberg-Konzern. Die Mitarbeiter sollten prüfen, ob die Software die gesprochenen Sätze korrekt verstanden habe.

Apple setzt Siri-Auswertung aus

Bild: Archiv

Der kalifornische IT-Gigant Apple stoppt weltweit vorübergehend die Praxis, Fragmente von Aufnahmen seiner Sprachassistentin Siri nachträglich von Menschen auswerten zu lassen. In einem späteren Software-Update sollen die Nutzer ausdrücklich um Erlaubnis dazu gefragt werden, erklärte der iPhone-Konzern gegenüber dem Technologieportal "Techcrunch". Bis dahin werde das Verfahren eingefroren und auf den Prüfstand gestellt.

Google legt Auswertung von Sprachaufnahmen in Europa auf Eis

Logo: Google

Der US-Internet-Gigant Google setzt in Europa die Praxis aus, Aufnahmen aus vernetzten Lautsprechern auch von Menschen auswerten zu lassen. Die Alphabet-Tochter reagiert damit auf einen Vorstoss des Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar. Der Stopp gelte in der gesamten EU zunächst für drei Monate, wie Caspar verlauten liess.

Europäischer Gerichtshof befasst sich mit Datenweitergabe Facebooks in die USA

Der Europäische Gerichtshof (Bild: Wikipedia/ Cedric Puisney/ CC)

Im Rahmen einer mündlichen Verhandlung befasst sich der Europäische Gerichtshof (EuGH) heute in einer mündlichen Verhandlung damit, ob das Onlinenetzwerk Facebook personenbezogene Daten in die USA übermitteln darf. Der österreichische Datenschutzaktivist Maximilian Schrems wehrt sich dagegen, dass Facebook in Europa mit Firmensitz in Irland Daten an den Mutterkonzern in den USA weitergibt.

Google wegen Datenschutz-Verstössen in neun europäischen Ländern geklagt

Wegen Werbepraktiken wieder am Pranger: Google (Logo: Google)

Verbraucherschützer haben in neun EU-Ländern Klagen gegen Google wegen dessen Werbepraktiken eingereicht. Sie werfen dem Suchmaschinenbetreiber vor, gegen Vorschriften zum Datenschutz verstossen zu haben. Es geht um das Vorgehen von Google, persönliche Daten von Nutzern in Echtzeit an Werbefirmen zu verkaufen, damit diese gezielt Werbung schalten könnten.

Google will Datenschutz bei Chrome und Drive verschärfen

Google will die Privatsphäre der User besser schützen (Bild: ICTK)

Internetriese Google kündigt neue Richtlinien an, die den Zugriff auf Benutzerdaten für Ad-ons von Drittanbietern in Chrome und Drive einschränken. Die Neuerungen sind im Rahmen des "Project Strobe" beschlossen worden. Ab sofort sind die Entwickler der Chrome-Erweiterungen dazu verpflichtet, ein Minimum an sensiblen Informationen anzufordern, die dazu ausreichen, dass ihre Anwendungen funktionieren.

Gerichtsbeschluss zwingt Facebook zur Herausgabe von Datenschutzunterlagen

Symbolbild: Pixabay

Im Zusammenhang mit der Cambridge-Analytica-Affäre muss das weltweit grösste soziale Netzwerk Facebook aufgrund eines Gerichtsbeschlusses Unterlagen zum Umgang mit dem Datenschutz an Aktionäre aushändigen. Die Entscheidung des Richters Joseph Slights im US-Bundesstaat Delaware führte dazu, dass die Aktie des Zuckerberg-Konzerns um fast drei Prozent einbrach.

Schon wieder Facebook: Kontakte von 1,5 Millionen Nutzern öffentlich

Bei Facebook reiht sich ein Datenschutzpanne an die andere (Bild: Fotolia/Momius)

Bei weltgrössten Sozialen Netzwerk Facebook reicht sich eine Datenschutzpanne an die andere. Neu ist jetzt bekannt geworden, dass die Plattform in den vergangenen drei Jahren ohne Erlaubnis die Kontaktdaten von bis zu 1,5 Millionen neuen Nutzern hochgeladen hat. Der Fehler sei nach einer Änderung am Anmeldeverfahren im vergangenen Monat entdeckt worden, wie Facebook bestätigt. Die Daten seien aber mit niemandem geteilt worden und würden nun gelöscht, so die Zuckerbergfirma. Der Fehler sei behoben, und betroffene Nutzer werde man informieren, heisst es.