Datenverstoss: Amazon muss in Luxemburg 746 Millionen Euro hinblättern

Wird in Luxenburg zur Kasse gebeten: Amazon (Bild:Amazon)

Die Datenschutzbehörde von Luxemburg hat dem Online-Versandhandelsriesen Amazon eine saftige Busse in Höhe von 746 Millionen Euro aufgebrummt. Der US-amerikanische Grosskonzern machte die bereits am 16. Juli verhängte Strafe jetzt in seinem ausführlichen Quartalsbericht publik.

EU-Datenschützer sehen kein Problem bei Whatsapp-Datensammlung durch Facebook

Whatsapp: Datensammlung durch Facebook für EU offenbar kein Problem (Bild: Pixabay)

Der Europäische Datenschutzausschuss (EDSA) hat die Forderung des zuständigen deutschen Datenschutzbeauftragten nach einem EU-weiten Verbot der Verarbeitung personenbezogener Daten von Whatsapp durch den Mutterkonzern Facebook zurückgewiesen. Die Voraussetzungen für den Nachweis eines Regelverstosses seien nicht erfüllt worden, teilte der EDSA mit.

Twitter testet neue Datenschutz-Funktionen

Setzt bei Privacy auf Transparenz: Twitter (Bild: Twitter)

Der Mikroblogging-Dienst Twitter will seinen Nutzern mehr Transparenz und einen besseren Überblick über Datenschutzeinstellungen bieten und testet dafür mehrere neue Privacy Features. Das erfuhr die Twitter-Gemeinde kürzlich in einem Tweet von Lena Emara, People Experience Designer und Product Designer des kalifonischen Unternehmens.

Technisches Konzept von Noyb soll Cookie-Banner überflüssig machen

Datenschutzorganisation Noyb sagt Cookies den Kampf an (Symbolbild: Pixabay/ Tumisu)

Die vom österreichischen Datenschützer Max Schrems geleitete europäische Datenschutzorganisation Noyb hat heute ein technisches Konzept für Web-Browser vorgelegt, das die umstrittenen Cookie-Banner überflüssig machen soll. In Kooperation mit der Wirtschaftsuniversität Wien veröffentlichte der Verein die technischen Details eines automatischen Browser-Signals, mit dem die Anwender festlegen können, welche Cookies sie akzeptieren wollen und welche nicht - und dies ohne einen Cookie-Banner.

Whatsapp bringt neue Funktionen zum Schutz der Privatsphäre

Whatsapp will den Schutz der Privatsphäre erhöhen (Bild: Pixabay)

Der US-amerikanische Instant-Messaging-Dienst WhatsApp will nach den kritischen Disputen um die neuen Nutzungsregeln weiterhin an der Komplettverschlüsselung festalten und kündige jetzt zudem neue Funktionen zum Schutz der Privatsphäre an. So erhalten die Anwender beispielsweise die Möglichkeit, Nachrichten zu verschicken, die vom Empfänger nur einmal angesehen werden können.

Amazon erneut vor Rekordbusse in EU wegen Datenschutzverstössen

Amazon droht eine Rekordstrafe seitens der EU (Bildquelle: Yender Gonzalez auf Unsplash.com)

Dem US-Onlinehändler Amazon droht laut "Wall Street Journal" in der EU eine hohe Strafe wegen Datenschutzverstössen. Wie das Blatt auf seiner Internetseite unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, schlägt Luxemburgs Behörde CNPD eine Busse über mehr als 425 Mio. Dollar vor. Das wäre der Zeitung zufolge die bisher höchste derartige Strafe in der Europäischen Union (EU).

Tiktok im Visier von niederländischen Eltern

Tiktok gerät in den Niederlanden unter Beschuss (Bild: Pixabay/ Motionstock)

Tausende niederländische Eltern verlangen von den Betreibern der populären Videoplattform Tiktok Schadenersatz für ihre Kinder. Insgesamt beliefen sich die Forderungen auf mehr als 1,4 Milliarden Euro, erklärte die niederländische Stiftung für Marktinformationsforschung (Somi). Nach eigenen Angaben vertritt sie mehr als 64.000 Eltern. Zur Begründung hiess es, Tiktok sammle Daten von Minderjährigen, um ihnen gezielte Werbung anzuzeigen, ohne dafür eine Erlaubnis einzuholen.

Datenschutzbeauftragter übt Kritik an Contact-Tracing-App "Socialpass"

Symbolbild: Fotolia/ Momius

Der der Eidg. Datenschutz und Öffentlichkeitsbeauftragte (Edöb) übt Kritik an der Contact-Tracing-App "Socialpass". Er moniert, dass die Gesundheitsbehörden damit direkt auf die zentrale Datenbank zugreifen und nahezu beliebige Abfragen tätigen könnten. Das sei nicht verhältnismässig, betont der Edöb in einer Aussendung. Darüber hinaus habe er Sicherheitslücken festgestellt.

Datenschutzorganisation Noyb geht gegen Cookie-Banner vor

Symbolbild: Pixabay/ Tumisu

Mit einer grossangelegten juristischen Beschwerdewelle will die europäische Datenschutzorganisation Noyb gegen rechtswidrige Cookie-Zustimmungsabfragen im Web vorgehen. Dazu verschickte der Verein heute, Montag, rund 560 Beschwerdeschreiben an Firmen in Europa und den USA, die nach Einschätzung von Noyb rechtswidrig mit Cookie-Bannern eine Zustimmung zum Datentracking einholen.

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