Datenschutz

Schon wieder Facebook: Kontakte von 1,5 Millionen Nutzern öffentlich

Bei Facebook reiht sich ein Datenschutzpanne an die andere (Bild: Fotolia/Momius)

Bei weltgrössten Sozialen Netzwerk Facebook reicht sich eine Datenschutzpanne an die andere. Neu ist jetzt bekannt geworden, dass die Plattform in den vergangenen drei Jahren ohne Erlaubnis die Kontaktdaten von bis zu 1,5 Millionen neuen Nutzern hochgeladen hat. Der Fehler sei nach einer Änderung am Anmeldeverfahren im vergangenen Monat entdeckt worden, wie Facebook bestätigt. Die Daten seien aber mit niemandem geteilt worden und würden nun gelöscht, so die Zuckerbergfirma. Der Fehler sei behoben, und betroffene Nutzer werde man informieren, heisst es.

Erneute Datenpanne bei Facebook: Kundendaten landen in Amazon-Cloud

Millionen Kundendaten von Facebook-Usern landen in Amazon-Cloud (Bild: Pixabay)

Das weltweit grösste soziale Netzwork Facebook ist schon wieder von einer Datenpanne betroffen. Laut einem Bericht der Cybersecurityfirma Upguard waren Millionen von Nutzungsdaten von Anwendern des Netzwerks öffentlich auf den Cloud-Servern von Amazon zu sehen. Facebook räumte dem Sender CNBC zufolge ein, Angaben auf Datenbanken von Amazon gespeichert zu haben.

USA: FTC filzt Datenschutz bei Web-Anbietern

Am Laptop: Provider sammeln Daten der User (Foto: unsplash.com, John Schnobrich)

Die US-Verbraucherschutzbehörde Federal Trade Commission (FTC) ermittelt, wie Internet Service Provider (ISPs) mit den Daten ihrer Kunden umgehen. Wie die unabhängige Behörde wissen lässt, sind sieben namhafte Firmen - darunter AT&T, Verizon, T-Mobile, XFinity und Google Fiber - aufgefordert worden, ihre Datenschutzpraktiken offenzulegen. Dabei sollen sie vor allem klarstellen, wie sie Informationen von Konsumenten sammeln, aufbewahren, verwerten und weitergeben. Für eine Stellungnahme wurde den Unternehmen 45 Tage Zeit gegeben.

US-Ermittler untersuchen Datendeals von Facebook

Datenschutz: Die USA nehmen die Datendeals von Facebook genau unter die Lupe (Bild: Fotolia/Momius)

In den Vereinigten Staaten nehmen staatliche Ermittler nun die Vereinbarungen des sozialen Netzwerks Facebook mit grossen Technologieunternehmen zur gemeinsamen Datennutzung genau unter die Lupe. Dies berichtete die «New York Times» in der Nacht auf Donnerstag. So seien etwa mindestens zwei grössere Hersteller von Smartphones und anderen Geräten in Vorladungen aufgefordert worden, Unterlagen offenzulegen, berichtet die "New York Times" (NYT).

Facebook reagiert auf scharfe Kritik und verspricht mehr Datenschutz

Facebook-Chef Mark Zuckerberg verspricht mehr Datenschutz (Bild: Youtube/Screenshot)

Der Gründer und Chef des sozialen Netzwerkes Facebook, Mark Zuckerberg, reagiert auf die scharfe Kritik der letzten Monate und kündigt an, das Netzwerk stärker auf den Schutz der Privatsphäre auszurichten. "Ich glaube, dass die Kommunikation sich in der Zukunft zunehmend auf vertrauliche, verschlüsselte Dienste verlagern wird, in denen die Menschen sich darauf verlassen können, dass das, was sie einander mitteilen, sicher bleibt," hielt Zuckerberg fest. An dieser Zukunft wolle Facebook mitarbeiten.

CEO und DPO sollten gemeinsam an einem Strang ziehen

Der CEO steht im Machtkampf mit dem Data Protection Officer (Bild: Pinterest)

Mit der Verschärfung der Datenschutzbestimmungen brodelt ein Konflikt in den Gängen der Unternehmen. Die beiden Kontrahenten: CEO und der Data Protection Officer (DPO). Die Frage ist, wer am Ende das Machtspiel für sich entscheidet - die Geschäftsleitung, welche die wirtschaftlichen Interessen des Unternehmens im Auge behält oder der Experte, der die Einhaltung des Datenschutzes überwacht.

EU-Staaten segnen Copyright-Reform ab

Symbolbild: Pixabay/Geralt/CCO

Nach langen Verhandlungen haben die EU-Staaten nun ihren Sanktus zur Reform der Urheberrechtsrichtlinie gegeben. Damit wurde von den EU-Repräsentanten in Brüssel die Richtlinie, die das Leistungsschutzrecht für Presseverleger in Artikel 11 und die Einführung sogenannter Uploadfilter in Artikel 13 vorsieht, mehrheitlich gutgeheissen. Gegen die Reform stimmten die Niederlande, Polen, Luxemburg, Finnland und Italien. Slowenien, Malta und Belgien enthielten sich der Stimme.

Das Imperium schlägt zurück: Facebook klagt deutsches Kartellamt

Facebook wehrt sich und klagt deutsches Kartellamt (Logo: FB)

Facebook geht vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf gegen das deutsche Bundeskartellamt vor: Der US-Konzern habe eine Beschwerde gegen die Wettbewerbshüter eingelegt, sagte eine Sprecherin des Gerichts. Diese hatten Facebook weitreichende Beschränkungen für die Verarbeitung von Nutzerinformationen auferlegt. Der US-Konzern missbrauche seine beherrschende Stellung beim Sammeln und Verwerten von Daten, hatte Kartellamtschef Andreas Mundt gesagt. Facebook hatte dies kritisiert, durch die Beschwerde könnte sich die Umsetzung der Auflagen des Kartellamts verzögern.

Facebook droht in den USA Milliarden-Strafe

Facebook könnte in den Staaten kräftig zur Kasse gebeten werden (Bild: Pixabay)

Wegen den massiven Datenschutz-Verletzungen droht dem weltgrössten Sozialen Netzwerk Facebook in den USA ein Bussgeld in Milliardenhöhe. Laut einem Bericht der "Washington Post" verhandeln die US-Handelsaufsicht und der Internetgigant derzeit über eine Einigung in dem Streit über die Weitergabe der Daten von 87 Millionen Nutzern an die inzwischen aufgelöste britische Beratungsfirma Cambridge Analytica.