Google und Meta sollen den Werbemarkt manipuliert haben

Gegen Google stehen wie gegen Meta Werbeabsprachen im Raum (Logobild: Google)

Mehrere US-Bundesstaaten werfen Führungsspitzen von Google und des Facebook-Mutterkonzerns Meta vor, direkt an illegalen Absprachen für eine marktbeherrschende Stellung bei Online-Werbung beteiligt gewesen zu sein. Das von Texas angeführte Bündnis reichte eine überarbeitete Fassung seiner gegen Google gerichteten Klageschrift vom Dezember 2020 ein. Demnach waren Google-Chef Sundar Pichai und sein Stellvertreter Philipp Schindler sowie offenbar auch Meta-Co-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg an den Absprachen beteiligt.

EU-Innenkommissarin will Meta & Co bei Kinderschutz stärker in die Pflicht nehmen

EU-Kommissarin Ylva Johannson will mehr Kinderschutz (© Sweden Home Affeirs, CC BY-SA 2.0)

Zum Schutz von Kindern im Internet will die EU-Kommission die Technologiekonzerne stärker in die Pflicht nehmen. Sie werde in den kommenden Monaten eine Gesetzgebung vorschlagen, die Unternehmen verpflichten würden, den sexuellen Missbrauch von Kindern zu erkennen, zu melden und zu entfernen. Eine freiwillige Meldung würde dann nicht mehr ausreichen, sagte die EU-Innenkommissarin Ylva Johansson.

Meta-Aktionäre fordern Prüfung des Aufsichtsrats

Meta-Aufsichtsrat unter Beobachtung (Bild:Meta)

Das soziale Netzwerk Facebook wie auch sein vor kurzem in Meta umgetaufter Mutterkonzern waren in den vergangenen Jahren fast ein Magnet für schlechte Neuigkeiten. Man tue zu wenig gegen Hassrede und Gewaltaufrufe, speziell in nicht englischsprachigen Regionen. Man habe sich als Plattform für Wahlmanipulationen und Desinformation ausnutzen lassen. Solche und viele andere Vorwürfe wurden und werden erhoben.

Konzernmutter von Facebook sperrt Konten von "Cybersöldnern"

Meta sperrt Konten von Cybersöldnern (Bild:Meta)

Die Konzernmutter von Facebook, Meta, hat rund 1'500 Nutzerkonten von "Cybersöldnern" gesperrt, die für zahlende Auftraggeber Internetnutzer ausspionieren. Zudem informierte Meta an die 50.000 Menschen in mehr als 100 Ländern darüber, dass sie möglicherweise Ziel von "Cybersöldnern" wurden.

Meta lässt Konten rabiater Impfgegner auf Facebook löschen

Geht gegen Impfgegner vor: Meta (Bild: Meta)

Die Facebook-Muttergesellschaft Meta ist laut eigenen Angaben gegen eine internationale Kampagne von Corona-Impfgegnern vorgegangen. Wie das US-Unternehmen mitteilte, löschte es in Frankreich und Italien Konten von seinen Plattformen, die mit einer Bewegung namens "V_V" in Verbindung standen. Die Mitglieder des Netzwerks hätten medizinisches Personal, Journalisten und Politiker, die zum Impfen aufriefen, massenhaft belästigt und als Nazis beschimpft.

US-Pensionsfonds klagt Meta nach Kursverlusten

Ein US-Pensionsfonds zieht Facebook-Mutter Meta vor den Kadi (Symbolbild: Fotolia/Arahan)

Nach den Enthüllungen von Facebook-Whistleblowerin Frances Haugen steht der Online-Konzern im Visier einer gewichtigen Klage aus dem US-Bundesstaat Ohio. Ein Pensionsfonds für Beschäftigte im öffentlichen Dienst wirft dem Unternehmen mit Rückendeckung des Generalstaatsanwalts vor, Anleger hinters Licht geführt zu haben. Der Fonds machte in diesem Jahr Verluste bei Geschäften mit Facebook-Aktien.

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