Deutschland: DGB legt Entwurf für Beschäftigtendatenschutzgesetz im Homeoffice vor

Symbolbild: Fotolia/Momius

Beschäftigte sollen nach dem Willen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) künftig besser gegen digitale Überwachung durch Arbeitgeber, etwa im Homeoffice, geschützt werden. In der Pandemie würden Beschäftigte heute immer wieder ohne Rechtsgrundlage überwacht, sagte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel in Berlin.

Deutschland: Tiktok weigert sich, Nutzerdaten an das BKA weiterzugeben

Tiktok will Nutzerdaten nicht weitergeben (Bild: Pixabay/Olbergereon)

Die Social-Media-Plattform Tiktok wehrt sich juristisch dagegen, auf der Basis des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) Nutzerdaten in grossem Stil an das Bundeskriminalamt (BKA) weiterleiten zu müssen. Das Unternehmen habe beim Kölner Verwaltungsgericht eine entsprechende Klage eingereicht, sagte eine Gerichtssprecherin.

Nun auch Whatsapp im Visier von EU-Kommission

Symbolbild: Pixabay

Wegen umstrittener Datenschutzregeln verlangt die EU-Kommission zusammen mit Verbraucherschützern Aufklärung vom Messengerdienst Whatsapp. Zusammen mit einem Netzwerk für Verbraucherschutz (CPC) habe man ein entsprechendes Schreiben an das zum Meta-Konzern (ehemals Facebook) gehörende Unternehmen geschickt, teilte die Brüsseler Behörde mit. Man verlange hinsichtlich der Nutzungsbedingungen sowie der Datenschutzregeln von 2021 Aufklärung.

Österreichische Datenschutzbehörde: Google Analytics verstösst gegen DSGVO

DSGVO: Google Analytics verstösst dagegen (Bild: Pixabay/ Skylarvision)

2020 kippte der Europäische Gerichtshof (EuGH) das 2016 beschlossene Datenaustauschabkommen „Privacy Shield“ zwischen der EU und der USA. Die Übermittlung von personenbezogenen Daten aus der EU in die USA, etwa über Facebook oder Google, entspreche nicht den Anforderungen des Unionsrechts, hatte der EuGH damals erklärt.

Irische Datenschutzbehörde zwingt Whatsapp zu Nachbesserung von Datenschutz-Informationen

Muss bei Datenschutz-Infos nachbessern: Whatsapp (Bild: Pixabay)

Whatsapp ergänzt nach der hohen Strafe der irischen Datenschutzbehörde die Nutzungsregeln mit weiteren Informationen. Daran, wie die Daten verarbeitet werden, ändere sich aber nichts, betonte der zum Facebook-Konzern Meta gehörende Chatdienst. Man nehme lediglich die von den Datenschützern angeordneten Klarstellungen vor. Whatsapp will die im September verhängte Strafe in Höhe von 225 Mio. Euro kippen, muss während des Verfahrens dazu die Auflagen aber erfüllen.

Duckduckgo lanciert Tracking-Blocker für Android-Smartphones

Lanciert Tracking-Blocker: Duckduchgo (Logo:Duckduckgo)

Das auf Datenschutz fokussierte Tech-Unternehmen Duckduckgo – bekannt vor allem durch die gleichnamige Suchmaschine – wird ein Feature anbieten, mit dem das App-Tracking auch auf Android-Smartphones unterbunden werden soll. Auf iPhones ist diese Funktion bereits standardmässig in iOS integriert, was bei digitalen Werbegiganten wie Facebook und Twitter in Summe bisher Umsatzeinbussen von fast zehn Milliarden Dollar verursacht haben dürfte.

Schweizer Bündnis startet Kampagne für ein Verbot von Gesichtserkennung im öffentlichen Raum

Kampagne gegen Gesichtserkennung im öffentlichen Raum gestartet (Symbolbild: Pixabay/ Geralt)

Der Einsatz von Gesichtserkennungssystemen breitet sich derzeit in Europa rasant aus. Gesetzliche Schranken gegen die Überwachung mittels Gesichtserkennung fehlen jedoch. Auch in der Schweiz sei damit zu rechnen, dass gesetzliche Grundlagen geschaffen werden, die den breiten Einsatz dieser Technologien erlauben – oder dass diese ohne ausreichende gesetzliche Grundlage zunehmend eingesetzt werden.

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