Erneute Datenpanne im britischen Verteidigungsministerium

E-Mail-Datenpanne beim britischen Verteidigungsministerium (Symbolbild: iStock)

Nach dem überstürzten Abzug aus Afghanistan hat das britische Verteidigungsministerium einem BBC-Bericht zufolge mit einer Datenpanne das Leben von mehr als 250 afghanischen Übersetzern in Gefahr gebracht. Die elektronischen Adressen der Mitarbeiter seien in einer E-Mail der Behörde für alle Empfänger sichtbar gewesen, berichtete der Sender heute. In einigen Fällen sei die E-Mail-Adresse mit einem Foto verknüpft gewesen.

Deutschland: Streit um Vorratsdatenspeicherung geht in finale Runde vor EuGH

Symbolbild: Fotolia/Niko Endres

Im Streit um die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland geht ein entscheidendes Verfahren am Europäischen Gerichtshof in die Schlussphase. Die Richter und der Generalanwalt hörten in Luxemburg die beteiligten Parteien an. Spätestens kommendes Jahr ist dann mit einem Urteil zu rechnen. Hintergrund ist ein am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig anhängiger Rechtsstreit zwischen der Bundesnetzagentur sowie der Telekom und dem Internetprovider Spacenet.

Zukünftiges Whatsapp-Update ermöglicht Nutzern bestimmte Informationen zu verheimlichen

Whatsapp bringt neue Funktion (Bild: Pixabay/Haiko AL)

Die Facebook-Tochter Whatsapp arbeitet an einer neuen Funktion, welche die Privatsphäre der Userinnen und User besser schützen soll – zumindest gegenüber den eigenen Kontakten. So soll es künftig möglich sein, das eigene Profilbild, den "Zuletzt online"-Status und die Info-Box vor ausgewählten Personen zu verheimlichen. Das berichtet der gewöhnlicherweise in Bezug auf Whatsapp gut informierte Blog Wabetainfo.

Facebooks smarte Brille im Visier von italienischen Datenschützern

Im Visier italienischer Datenschutzbehörde: AR-Brille von Facebook und Ray-Ban (Bild: Facebook)

Die italienische Datenschutzbehörde hat von Facebook Informationen zu der gerade neu auf den Markt gebrachten smarten Brille gesammelt, mit der man Fotos und Videos aufnehmen kann. Sie prüft, ob das Produkt mit Italiens Datenschutzgesetzen vereinbar ist. Die Behörde appellierte an den irischen Datenschutzbeauftragten, der für die Aufsicht über Facebook zuständig ist, weil sich der europäische Hauptsitz des Unternehmens in Irland befindet, den Konzern um Klarstellungen zu bitten.

Whatsapp in Türkei wegen Datenschutzmängeln gebüsst

In der Türkei gebüsst: Whatsapp (Bild: Haiko Al auf Pixabay)

Wegen ungenügenden Schutzes von Nutzerdaten hat die Türkei eine Strafe von umgerechnet 200.000 Euro gegen den Messengerdienst Whatsapp verhängt. Die Facebook-Tochter schütze die Daten der Nutzer nicht ausreichend, erklärte die türkische Datenschutzbehörde KVKK. Zugleich warf die Behörde dem Unternehmen vor, mit seinen geänderten Nutzungsbedingungen den freien Willen der Nutzer zu untergraben.

Whatsapp bekommt von irischen Datenschützern Rekordstrafe aufgebrummt

Saftige Busse für Whatsapp (Logo:Whatsapp)

Eine happige Überraschung gibt es für Whatsapp in Irland. Die dortigen Datenschützer haben gegen den Messengerdienst eine Rekordstrafe verhängt. Wegen fehlender Transparenz bei der Weitergabe von persönlichen Daten müsse die Facebook-Tochter 225 Millionen Euro zahlen, urteilte die Datenschutzbehörde DPC. Bis dato hatte die DPC noch nie eine erart Hohe Strafe ausgesprochen.

FCC ermittelt bei T-Mobile US-Datenleck

Datenleck: FCC leitet Ermittlungen bei T-Mobile US ein (Symbolbild: Markus Hofer/Green)

Die US-Telekomaufsicht FCC hat Ermittlungen wegen des Hackerangriffs auf den US-Mobilfunker T-Mobile US eingeleitet. Der Vorfall werde untersucht, teilte eine Behördensprecherin mit. Firmen hätten die Pflicht, die Daten ihrer Kunden zu schützen. Zuvor hatte die Tochter der Deutschen Telekom erklärt, Hacker seien an die Daten von mehr als 47 Millionen aktuellen, früheren und potenziellen Kunden gelangt.

Noyb will gegen Cookie-Paywalls bekannter Tageszeitungen vorgehen

Noyb geht Cookie-Paywalls vor (Symbilbild: Pixabay/ Tumisu)

Die NGO Noyb hat heute Beschwerde gegen Cookie-Paywalls von sieben grossen Nachrichten-Websites eingelegt. Betroffen sind Zeitungen aus Deutschland und Österreich, namentlich Spiegel.de, Zeit.de, Heise.de, FAZ.net, Krone.at, T-Online.de und Derstandard.at. Der Grund sei die von den Zeitungen gesetzte Schranke und die damit verbundene Entscheidung des Lesers, Geld zu zahlen oder personalisierte Werbung zu akzeptieren. Die Entscheidung in Form einer "Pay or okay"-Lösung zu präsentieren sei nicht wirklich freiwillig und deshalb zu hinterfragen, sagt Noyb.

Google erhöht bei Websuche und Youtube den Jugendschutz

Google will Kinder- und Jugendschutz erhöhen (Bild:Bugnplay)

Der Internetgigant Google erweitert den Jugendschutz bei seiner Websuche sowie bei der Videoplattform Youtube. Zu den nun angekündigten Neuerungen der Alphabet-Tochter zählt etwa, dass die standardmässige Upload-Einstellung von Videos für Nutzer im Alter unter 18 Jahren auf "Privat" gesetzt wird. Darüber hinaus sollen Kinder sowie Eltern und Erziehungsberechtigte die Möglichkeit eingeräumt bekommen, die Entfernung ihrer Fotos aus der Google-Bildersuche zu beantragen.

Noyb reicht bei Datenschutzbehörden 422 DSGVO-Beschwerden gegen Cookie-Wahnsinn ein

Noyb geht gegen Cookie-Banner vor (Symbolbild: Tumisu/Pixabay)

Die vom österreichischen Datenschutzaktivisten Max Schrems angeführte europäische Datenschutzorganisation Noyb verstärkt ihren Kampf gegen rechtswidrige Cookie-Zustimmungsabfragen im Web. Nach einer ersten Beschwerdewelle, die sich Ende Mai noch direkt an die Webseitenbetreiber selbst richtete, hat Noyb nun 422 formale DSGVO-Beschwerden gegen den Cookie-Wahnsinn bei zehn Datenschutzbehörden eingereicht.

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